Besatz?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo community.

      Ich habe vor mir ein neues aquarium zuzulegen. Es soll ein Mbunabecken werden. Durch meine aktuelle Wohnsituation ist jedoch lediglich ein 240 Liter Becken möglich. Meine frage ist welche Mbunas wären, in diesem doch relativ kleinen Becken, möglich? Da die Vergesellschaftung mehrer Arten auf so einem kleinen Raum problematisch zu sein scheint würde natürlich auch ein artenbecken in Frage kommen.

      Liebe Grüße
    • Hi,

      dort wo ein 240-Liter-Becken (120x40x50) hinpasst, lässt sich meistens auch ein Becken mit den Maßen 120x50x50 auftsllen. und schön wären mir bei 300 Litern, was es weitaus einfacher/unkomplizierter macht, einige Malawis zu halten. Zumindest Anfängern/Neueinsteigern würde ich nicht dazu raten wollen, es unter diesem 300 Litern mit der Malawihaltung zu beginnen.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hey snowgnome,
      auch wenn dein Beitrag in keiner Weise zu meiner Frage passt, danke ich dir trotzdem für die schnelle Antwort.
      Mein Problem ist, dass ich in einem Altbau (Holzbalkendecke) wohne. Ich habe aufgrund der Statik mit meinem Vermieter gesprochen und er meinte, dass ein Becken mit maximal 250 Litern (hier greift wohl noch die Versicherung) in Ordnung währe. Alles darüber nicht. Wenn ich die Möglichkeit hätte würde ich sehr gerne ein größeres Becken stellen, es ist mir aus oben genannten Grund zur Zeit jedoch nicht möglich.

      Habt ihr keine Angst wegen den Riesenbecken bzw der statik des Hauses? Oder wohnt ihr alle in Neubauten?

      Vlt kennst du ja einige Arten die man in so einem kleinen Becken (artbecken) halten könnte?

      Liebe Grüße
    • Hi,

      mein Beitrag passt sehr wohl als Antwort auf deine Frage. Für die dauerhafte Haltung von Malawis gsind 300 Liter das Mindeste, was mab abieten sollte. Es gibt durchaus ein paar Arten, die man etwas kleineren Becken halten kann, sofern man über etwas Erfahrung und Ausweichbecken verfügt. Dazu rate ich jedoch prinzipiell nicht , sofern ich nicht weiß, ob der Fragesteller etwas in die Rochtung bieten kann
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Die Haftpflicht-Versicherungen schließen ungewöhnlich große Aquarien oft aus. Hier würde ich die Grenze aber deutlich oberhalb von 250 l setzen. Schau in die Versicherungsbedingungen deiner Privathaftpflicht. Es geht nur um Versicherungen, die du abgeschlossen hast. Versicherungen deines Vermieters sind hier nicht relevant.

      Eine halbe Tonne Gewicht, wandnah aufgestellt sollte kein Problem sein. Wenn doch, hätte ich persönlich schon ein Problem in einer so baufälligen Scheune zu leben.
      Vermieter fragen ist übrigens fast immer eine ganz blöde Idee. Die haben immer Angst um ihr Haus und dabei haben sie in dem Fall nicht mal ein Mitspracherecht.
      Ein normales Bücherregal (Ikea Billy, 60 cm breit) wiegt übrigens schon gerne mal 250-300 kg
      Gruss
      Jan

      Mein Forum: plattenspieler-forum.de
    • Moin,

      >>Vermieter fragen ist übrigens fast immer eine ganz blöde Idee. Die haben immer Angst um ihr Haus und dabei haben sie in dem Fall nicht mal ein Mitspracherecht.<<

      Jans Aussage kann ich bestätigen.
      Frag' doch ganz einfach mal (schriftlich!) Deine Haftpflichtversicherung, wie weit sie mitgehen.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top:
    • Hi,

      hier mal ein Text aus einem anderen Forum - der Text ist aber von mir und befasst sich mit der Problematik "Haustiere in Mietwohnungen". Ist schon einige Jahre alt, gilt aber prinzipiell weiterhin. Im Ergebnis kommt tatsächlich raus, dass der Vermieter gerade bei Aquarien grundsätzlich wenig bis kein Mitpsracherecht hat.



      Es gibt keinekonkreten gesetzlichen Bestimmungen, aus denen sich eindeutig ergibt, ob und in welchem Umfang man als Mieter einer Wohnung Tiere halten darf.Somit ist auf die Vereinbarungen des jeweiligen Mietvertragesabzustellen. Ein genereller Ausschluss der Tierhaltung ist sojedenfalls bei der Verwendung von Formularmietverträgen nichtmöglich. Allerdings hat der Vermieter das Recht, die Tierhaltung aufbestimmte Tiergruppen oder eine bestimmte Anzahl zu beschränken. Die Genehmigung darf jedoch nicht willkürlich bzw. rechtsmissbräuchlichversagt werden. Eine rechtsmissbräuchliche Verweigerung der Genehmigungist zumindest dann nicht gegeben, wenn es bereits zu Störungen durch die Tiere des Mieters gekommen ist. Anderseits hat der Mieter grundsätzlich einen Anspruch auf Gleichbehandlung mit anderen Mietern. Für den Mieter
      ist es daher wichtig, sich bereits vor Abschluss des Mietvertrages mitdem Vermieter über die zugelassene Tierhaltung zu verständigen.


      Maßgeblich ist in der Praxis, inwieweit es zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache gehört, Tiere jedweder Art zu halten zu halten. Hier spielenFaktoren wie die Größe des Tieres, die potentielle Lautstärke desTieres, der Gefährlichkeitsgrad des Tieres oder aber auch die Größe des Aquariums eine Rolle. Die Rechtsprechung dazu ist uneinheitlich,allerdings auch sehr abhängig von dem jeweils zur Entscheidunganstehenden Einzelfall. Der überwiegende Teil der Rechtsprechung steht

      einer Tierhaltung über das Kleintiermaß hinaus ohne mietvertraglicheVereinbarung generell ablehnend gegenüber. Danach bedarf der Mieter stets der Genehmigung des Vermieters.


      Zierfische zählen zu denKleintieren, die der Mieter im Prinzip ohne weiteres in der angemieteten Wohnung halten darf, insoweit auch die nachfolgend zitierten Entscheidungen:

      1.
      Zwergkaninchen, Zierfische undgeräuscharme Ziervögel können auch ohne Erlaubnis des Vermieters in derWohnung gehalten werden. Das Zusammenleben mit Tieren gehörtgrundsätzlich zum Kernbereich der freien Entfaltungsmöglichkeit desEinzelnen, der nur bei entgegenstehenden Interessen anderer eingeschränkt werden darf (AG Bergen, WuM 1995, 539).



      2.
      Zierfische und Ziervögel in unüblicher Zahl zu halten, ist allein nichtvertragswidrig, solange dadurch nicht Vermieterinteressen berührt werden und sofern der Mietvertrag das Halten derartiger Tiere grundsätzlichgestattet (LG Kaiserslautern, WuM 1989, 9).



      3.
      Das Aufstellen mehrerer Aquarien in der Mietwohnung ist grundsätzlich vomvertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung erfasst (AG Eschweiler, WuM 1992, 240)


      Auch bei größeren Aquarien kommt es daher erstmal nicht zwingend darauf an, der Vermieter dem Mieter das Aufstellen eines solchen genehmigt oder nicht. Rechtlich gesehen wäre eher die Frage zu klären, ab welcher Größe ein nicht mehr vertragsgemäßer Gebrauch der Mietsache anzunehmen wäre - und das ist letzten Endes einzelfallabhängig, weil die örtlichen Gegebenheiten und die Art und Weise der Aufstellung zu berücksichtigen wären. Jan und Walter liegen natürlich völlig richtig, als Mieter sollte ich vor allem dafür sorgen, dass mein Aquarium über die Privathaftpflicht abgesichert ist. Die Hausrat übernimmt nämlich nur eigene Schäden, die Privathaftplicht dijenigen am Eigentum des Vermieters.
      Grüße aus Berlin

      Marco