Amatitlania nanoluteus im Gesellschaftsbecken

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Amatitlania nanoluteus im Gesellschaftsbecken

      Hallo,

      ich bekomme demnächst ein neues Aquarium: 220 x 60 x 55

      Der Hauptbesatz soll aus afrikanischen Salmlern der 8 cm-Klasse bestehen; Alestes, Arnoldichtys, Phenacogrammus o.ä. - ist noch nicht entschieden.

      Für den Boden habe ich mir 30 Schmerlen bestellt: Acanthocobitis urophthalmus. Werden etwa 5 cm lang und sind sehr friedlich.

      Wahrscheinlich wird noch eine Gruppe Welse einziehen - evtl. Chaetostoma oder Rineloricaria.

      Außerdem hatte ich angedacht, 10 kleine A. nanoluteus dort einzusetzen, die dann auch alle auf Dauer da drin bleiben sollen.

      Und jetzt erzählt mir der Züchter, das wären aggressive Stinker, die anderen Fischen die Flossen abfressen und er würde davon höchstens ein Päärchen einsetzen. :ups:

      Da mache ich mir jetzt natürlich Sorgen und meine Schmerlen....? :/

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo Dirk,

      dass A. nanolutea gezielt Flossen andere Fische fressen, habe ich noch nie gesehen oder gehört. Aber als Mittelamerikaner sind sie schon relativ durchsetzungsfähig, trotz ihrer geringen Größe.

      10 A. nanolutea bedeutet auch, dass sobald die Tiere geschlechtsreif sind, wird da immer mindestens ein Paar am brüten sein. Meist wohl eher mehr. Im Extremfall hast du sogar 5 Paare gleichzeitig. Jedes davon wird versuchen ein Revier von 50x50cm oder größer zu verteidigen. Da wird es dann schnell eng für die anderen Fische.

      Von daher bist du mit einem oder maximal zwei Pärchen deutlich besser dran.
      Viele Grüße
      Malte
    • Ich halte eine kleine Gruppe A. nanoluteus in 120*50*60. Sie sind quasi ständig am brüten und dann entsprechend ruppig gegenüber Fischen, die in die Nähe ihres Geleges kommen. Das sind bei mir Schwertträger. Das geht, aber die tragen gelegentlich auch Verletzungen davon. In deinem großen Becken sollten die Mitbewohner ausreichend Ausweichmöglichkeit haben, wenn du es denn vernünftig strukturierst. Aber 10 Tiere halte ich auch für gewagt, wenn du es harmonisch möchtest
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hallo Malte,

      danke für deine Einschätzung.

      Selbst bei nur einem brütenden Paar wird es im Laufe der Zeit wohl so weit kommen, dass sich überlebende Jungfische im Becken verteilen. Über kurz oder lang stehe ich dann wieder vor der gleichen Situation.

      Mein ursprünglicher Gedanke war eigentlich, dass die Amatitlania bei 10 Tieren genug damit zu tun haben, sich untereinander zu prügeln.

      Es bliebe vielleicht noch die Möglichkeit, 2 Paare einzusetzen und zu versuchen, die erfolgreiche Vermehrung zu verhindern. Im Becken wird es voraussichtlich viele Steine und grobe Kiesel geben - ideale Versteckmöglichkeiten für Jungfische. Ich bräuchte dann wohl einen klein bleibenden Räuber, der überall dort hin kommt, wo sich Jungfische verstecken könnten. Vielleicht einen Stachelaal....?

      Oder besser Harnischwelse, die schon vor dem Schlüpfen das Gelege fressen?

      Habe allerdings die Befürchtung, dass trotzdem Junge überleben. Muss da an das Zitat von Jeff Goldblum aus Jurassic Park denken: "Das Leben findet einen Weg".

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo Daniel,

      auch an dich vielen Dank für deine Erfahrungen.

      Das Hauptproblem sehr ich tatsächlich darin, dass die nanoluteus mit der Zeit "von alleine" mehr werden.

      Die Schmerlen könnten sich bestimmt verstecken. Aber eigentlich will ich sie ja haben, um sie zu sehen.

      Also Vermehrung unterbinden oder gleich eine andere Art nehmen...

      Gruß,
      Dirk
    • Moin Dirk,

      ich fange immer wieder Jungtiere raus und verkaufe die. So kleine knallgelbe Zwerge kriegt man ganz gut los :) Ansonsten kann ich mir denken, dass deine Salmler sich bei den Jungtieren auch bedienen würden ;)
      Gruß Daniel

      :bild:
    • aqualog.de/lexikon/acanthocobitis-urophthalmus/

      Bestimmt werden die Salmler bei den Jungfischen aufräumen. Bei den Schmerlen wäre ich mir nicht so sicher. Die waren bisher bei mir außergewöhnlich nett und friedlich.

      Ich habe Bedenken, ob ich die Jungfische überhaupt raus gefangen bekomme. Die werden jede Menge Versteckmöglichkeiten in allen Größen haben. Müsste dafür wahrscheinlich das Becken leer räumen (wozu ich gar keine Lust habe).

      Wie groß sind die überhaupt, wenn die Eltern sie nicht mehr verteidigen? Werden die dann verjagt oder noch eine Zeit geduldet?

      Gruß,
      Dirk