Erstes 240 Liter Aquarium

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    • Erstes 240 Liter Aquarium

      Grüße,
      Bin neu hier in diesem Forum, Da ich plane ein 240 Liter Aquarium Tanganjika See mäßig aufzubauen.
      Ich haben in einem Anderen Forum schon Informationen gesammelt, ich hoffe hier bekomme ich auch noch ein paar Infos, da ich schätze hier sind mehr Cichliden Profis.
      Ich Würde gerne zwei Arten für Steinaufbauten & eine Arte für Sand bzw. Schneckenhäuser haben.
      Meine jetzige Wahl ( Rein optisch) wären:


      N. multifasciatus (Gruppe) für den Sandbereich

      N. caudounctaus ( gruppe) & J. dickfeldi ( Paar) für die Steinaufbauten
      Jetzt meine Fragen:
      Würde die Combi aus diesen Fischen funktionieren?
      Sind es zu viele für 240 Liter ?
      Wieviel vom Aquarium sollten Steinaufbauten sein? 60%?
      Bin für weitere Vorschläge offen :)
      MFG Kochi
    • 240 l sind ja vermutlich 120x40x50, oder?

      Für Schneckies eigentlich unnötig hoch.
      Um den Steinaufbau durch eine Sandfläche zu teilen, ist es aber zu kurz.
      Ich hatte das mal mit 200x50x50 versucht und da ging es gerade so.

      Neol. caudopunctatus sind wirklich schöne Tiere, aber sie sind auch sehr durchsetzungsstark. Auf der anderen Seite werden die Julidochromis dickfeldi deutlich größer und sind auch nicht ohne, wenn es um ihr Revier geht.

      Vermutlich gibt es in dem Becken Mord und Totschlag.
      Ich würde eher zu einer kleineren Julidochromis-Art greifen. Dann sind die eher auf Augenhöhe
      Gruss
      Jan

      Mein Forum: plattenspieler-forum.de
    • Hallo Kochi,

      N. multifasciatus zusammen mit N. caudofasciatus kann bei der Beckengröße nur dauerhaft funktionieren, wenn genügend Höhlen vorhanden sind, die keine Schneckenhäuser sind. Denn die multifasciatus werden nach einiger Zeit alle Schneckenhäuser in Beschlag nehmen - egal ob da schon caudofasciatus drin wohnen. Die caudofasciatus brauchen also eine Ausweichmöglichkeit.
      Die Felsen werden aber von den Julidochromis besetzt werden und sind daher keine dauerhafte Option für die caudofasciatus.
      Von daher würde ich hier auf nur zwei Arten setzen.
      Viele Grüße
      Malte
    • Grüße, Vielen dank für die Antworten
      Also auf Mord und Totschlag hab ich keine Lust :O
      Eher so Friedlich wie es nur möglich ist wäre mein Ziel.
      Also was wäre wenn ich die N. multifasciatus komplett weglasse?

      Eine gruppe Neol. caudopunctatus und dazu ein Paar julidochromis transcriptus ( wenn das verstanden wir unter klein bleibend?)
      mfg kochi
    • Snowgnome schrieb:

      Ich denke, du meinst Neolamprologus leulepi. Dann würde ich so nicht unterschreiben wollen. Ich habe sie als innerartlich aggressiv erlebt, die sich auch gegen andere gleich große Cichliden durchsetzen. Aber das gilt ja für viele Tanganjikacichlliden
      Ich denke er meint den Beitrag von Jan oben.
      Goldfische!
      Servus
      Reinhard
      --------------------
      ca. 20 Becken zwischen 20 und 1300 Liter, im Wohnzimmer, Keller, Glashaus und auf der Terrasse mit Süß- und Meerwasser.
      Ein Schwimmteich, natürlich auch mit Fischen.
      Ganz neu Geophagus megasema Rio San Martin.
    • Guten Morgen,
      haha Goldfische ... ich habe nur zitiert was ich auf der Seite eines Online-Handels gelesen habe.

      Ich nutze die Gelegenheit mal um mich vorzustellen:

      Ich hatte vor 20 Jahren ein 600l Becken, im nachhinein betrachtet - ein gruseliges Sammelsurium von Pflanzen und Fischen. Wegen Umzug damals aufgegeben.

      Aktuell trage ich mich mit dem Gedanken wieder ein Aquarium anzuschaffen. Die offiziellen Wasserwerte bei mir sind:

      pH-Wert bei °C pH- Einheit7,96
      Calciumcarbonathärte mmol/l1,78
      Gesamthärte °dH11,8



      So bin ich letztlich auch hier gelandet, da ich mir bezüglich Wasseraufbereitung keinen großen Stress antun möche.
    • Hallo,

      die Wasserwerte passen durchaus gut zu Malawis oder Tangis.

      Friedlich sind die aber fast nie. Dafür aber interessant.

      Man kann durchaus auch ein kleines Aquarium (160-240 l) mit einer größeren Gruppe Schneckenbuntbarsche nehmen.
      Mit nur einer Art sind die Tiere sicher auf Augenhöhe und wenn man genug hat, verteilen sich die Aggressionen auch.

      Ja, man kann auch mehrere Arten halten und Neol. leleupi ist da auch ganz sicher keine schlechte Wahl. Aber dann würde ich keine Schneckis mehr nehmen.
      Zum Neol. leleupi passt sehr gut Neol. buescheri "kamakonde", aber dann bitte nicht mehr in 240 l. Beide Arten werden über 10 cm lang und bei den Revierkämpfen fliegt der Sand durchs Becken. Trotzdem ist es ein toller Anblick.
      Mit friedlich hat das aber nichts zu tun.

      Julidochromis wirken immer so harmlos, aber im Steinaufbau sind sie die Kings.

      In einem wirklich großen Becken kann man zusammen mit großen Räubern sehr gut eine große Gruppe aus dem Neol. brichardi-Komplex halten. Dann kann man auch die "Etagenzucht" beobachten, wenn die älteren Geschwister mit auf die ganz jungen aufpassen. Die brichardis werden aber mit der Zeit den ganzen Steinaufbau belegen und es braucht schon wirklich große Fische, damit diese von denen nicht angegriffen werden.

      Tangis sind nach meiner Erfahrung durchaus noch ruppiger als Malawis, können dabei aber oft weniger einstecken. Aber bei Malawis würde ich nicht (mehr) unter 300 l anfangen. Wenn man wirklich Spaß haben will, dürfen es aber auch hier eher 450 l oder mehr werden.
      Gruss
      Jan

      Mein Forum: plattenspieler-forum.de
    • grüße
      Ich hab mich jetzt entschieden da mir empfohlen wurde bei 240liter nur 2 arten zu holen würde ich mir 4 Stk Julidochromis transcriptus (hoffe auf zwei pärchen) holen und 8 StK multifasciatus.
      Und hoffe das es nicht zu mord und totschlag kommt.
      Mfg kochi
    • Falls die Fische noch nicht gekauft wurden:


      Bei den Schnecken-BuBas würde ich eine Art wählen, die keine Kolonien ausbildet, weil sich die Tiere sonst über das ganze Becken ausbreiten und dann zunehmend den Julidochromis ins Gehege kommen würden. Zudem wirst du Schwierigkeiten haben, den zahlreichen Nachwuchs loszuwerden.

      Empfehlenswert wären bspw. der Lamprologus ornatipinnis oder der Neolamprologus brevis ... beide Arten leben als Pärchen und bilden um ihr Schneckenhaus kleinere Reviere aus.
      Durch die Verteilung der Schneckenhäuser kann man diese Arten also sehr gut im Becken "positionieren". Jungfische werden nach einer gewissen Zeit aus dem Revier vertrieben und enden dann als Fischfutter für die Mitbewohner. Dadurch hast du auch keine Probleme mit dem Nachwuchs.

      Für die Julidochromis kannst du einen Steinaufbau mit engen Spalten im Becken positionieren, der möglichst weit weg von den Schneckenhäusern gelegen ist. So gibt es hier wenig Probleme zwischen den Arten. Zwei Pärchen Julidochromis im Becken könnte schwierig werden, vermutlich wird nur ein Pärchen verbleiben können. Die Julidochromis werden im weiteren Verlauf ohnehin eine Kolonie mit ihren Nachkommen ausbilden.

      Wenn die Julidochromis-Kolonie zu groß werden sollte, könntest du den Steinaufbau mit einer Plexiglasscheibe vom Restbecken abtrennen, die Steine entfernen und überschüssige Julis bequem herausfangen.

      Alternativ zum Julidochromis transcriptus könntest du auch den Julidochromis ornatus ins Becken setzen.