Durchfluß

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    • Hi, ich bin bei den Förderwerten der Pumpen verwirrt. Selbst bei den min. Werten/h würde mein Aquarium 4-5mal/h durchflutet. Ist das nicht zu viel? Die einzige Pumpe welche ich gefunden habe, ist der Eheim Powerhead 650. Leider ist der max. Förderwert klein. Ich habe 300Liter Becken für Pelvicachromis Pulcher bzw Westafrikabarsche mit Mehrkammerinnenfilter hinter der Rückwand. Was sind eure Erfahrungen bei der Durchflutungsleistung bzw. Lautstärke von Pumpen? Ich liebäugle mit der Tunze Nanostream 6045 (Strömungsleistung: 1.500 bis ca. 4.500 l/h). Danke
    • Hi,

      die Nanostreams sind sehr leise, aber keine Förder-, sondern reine Ströungspumpen. Und die 6045 ist - bzw. war zumindest in der Vergangenheit nicht regelbar, d.h. die bewegen nicht von bis, sondern eben 4500 Liter/Stunde.

      Bei 300 Liter mit Mehrkammerinnenfilter würde ich für den Filter aus dem Bauch heraus eine jbl proflow 800 (die merkwürdigerweise wohl 900 Liter/Stunde leistet) nehmen
      Grüße aus Berlin

      Marco

      Lebenslanger Lockdown für Merkel, Spahn & Co. - einsperren ist schließlich leichter als impfen.
    • Hi,

      das Thema Pumpe ist schon etwas komplexer.
      Angegebene Förderleistungen sind Leerlaufleistungen, d.h. ohne "Last".
      Für Förderpumpen gibt es Kennlinien. Dort wird beschrieben, bei welcher Förderhöhe welche Literleistung zu erwarten ist.
      Bei Strömungspumpen gibt es das nicht, da hier im normalen Betrieb keine Last ( Überwindung eines Höhenunterschiedes ) zu erwarten ist.
      Wird nun eine Strömungspumpe im Innenfilter eingesetzt, kann die Förderleistung erheblich sinken, da eine durchströmte Filtermatte einen Pegelunterschied und damit eine Förderlast zur Folge hat.
      Somit ist die von Marco empfohlene Pumpe ein guter Weg, da diese als Förderpumpe auch Pegelunterschiede gut bewältigt.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo,
      Ich betreibe einen Innenfilter mit einer Tunze Nanostream 6015. Höhenunterschied ca. 2,5 cm.
      Die Strömung des Filters ist im ganzen Becken sichtbar und kommt gut an der 110 cm entfernten Seitenwand an. Das Becken hat 600 Liter. Gefühlt geht da nicht mehr als 10% Leistung verloren.
      Viele Grüße
      Malte
    • Das ist ein Zweikammerfilter. In der ersten Kammer 4 Filter-Patronen, in der zweiten Kammer momentan Testweise Matte. Evt ersetze ich die auch durch Siporax oder ähnliches, wenn der Besatz mal dichter werden sollte.
      Viele Grüße
      Malte

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Malte I. ()

    • Hi,

      wenn ich einen HMF mit Strömungspumpe betreibe, hat der Pegelunterschied vor / hinter der Matte schon Einfluß auf die Fördermenge.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • luzz schrieb:

      Hi,

      wenn ich einen HMF mit Strömungspumpe betreibe, hat der Pegelunterschied vor / hinter der Matte schon Einfluß auf die Fördermenge.
      Hallo Lutz,
      Davon gehe ich auch aus. Allerdings denke ich, dass die meisten Strömungspumpen das abkönnen. Wenn ich mir ansehe, wie zugesetzt die in vielen Korallenbecken sind und trotzdem problemlos laufen und immer noch nennenswerte Leistung bringen, kann so ein Filter nicht allzu schlimm für die Pumpe sein.
      Viele Grüße
      Malte
    • Hi Lutz und Malte,

      kann ich nicht nachvollziehen, die Betreibst den Filter ja nach dem Schwerkraftprinzip. Wo soll denn der Leistungsverlust entstehen? Solange die Strömungspumpe voll unter Wasser ist, wird meiner Meinung nach die gleiche Menge gefördert. Es wird ja keine Förderhöhe überwunden und es gibt auch keinen Widerstand. Oder?

      lg
    • Hi Lutz,

      wenn der Auslass der HMFS der Filterpumpe über dem Wasserstand des HMFS liegt hast Du recht, aber warum sollte man das so bauen?

      Setzt Du Pumpe und Pumpenausgang weiter nach unten, arbeitet Deine Pumpe effizienter und es gibt keinen Höhenunterschied zu überwinden. Dies ist doch der große Vorteil von Schwerkraft gegenüber gepumpten Filtern
    • in der Skizze ist eigentlich der schlimmste Fehler die Lange dünne Verrohrung der Ansaugung, absolut Sinnfrei und Reibungsverlust durch engen Rohrquerschnitt und der lange Wasserauslass ist auch Müll ;)

      Wenn Du es selbst so gebaut und gezeichnet hast, will ich Dich nicht angreifen mit meiner Wortwahl

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Psittacus ()

    • Hi,

      Wenn der Wasserstand im Becken höher ist als der Wasserstand hinter dem Filter, dann muss die Pumpe gegen diesen Druck arbeiten. Ganz egal wo der Filterauslass ist. Wenn der auslass dann noch über dem wasserspiegel des Beckens ist kommt die Differenz wasserspiegel filterauslass noch hinzu.
      Stell dir einfach vor die Pumpe ist aus. Dann läuft über die Pumpe das Wasser in den Filter zurück. Diesen gegendruck muss die Pumpe überwinden.

      MfG Daniel
    • Hi,


      Psittacus schrieb:

      Wenn Du es selbst so gebaut und gezeichnet hast, will ich Dich nicht angreifen mit meiner Wortwahl
      Das passiert, wenn man die Quellenangabe verschlampt - und das als Admin :whistling:

      Meine Filter sind schon etwas robuster gebaut.
      Ein Bild sagt mehr als Worte, wobei Daniels Erklärung kurz und treffend ist.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)