Besatzplanung Non-Mbuna 546 Liter

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    • Besatzplanung Non-Mbuna 546 Liter

      Hallo!

      Es geht um ein neues Aquarium mit 546 Liter Brutto-Inhalt; LxBxH 120x70x65 cm.
      Dabei handelt es sich um ein „Wohnzimmeraquarium“ gegenüber von einem gemütlichen Sessel; der Anblick sollte also „entspannend“ wirken...
      Nachdem ich ganz ursprünglich einen Besatz mit Non-Mbunas aus dem Malawisee planen wollte, hatte ich zuletzt vor, es mit einer größeren Gruppe Tropheus duboisi besetzen, da ich Tropheus sp. bisher nie gepflegt habe.
      Ich bin mir plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob ich es wirklich mit einer Gruppe Tropheus duboisi besetzen soll - es wäre dann ja nur EINE Art im Becken, und mich würde der Anblick dieser quirligen Schwimmer vermutlich eher nervös machen, anstatt entspannend zu wirken...
      Hmm...

      Also wohl DOCH besser mit mehreren Arten aus dem Malawi-See (Non-Mbuna) besetzen, wie schon früher geplant!
      Denn: Mein Hauptinteresse gilt absolut dem Malawisee, nicht dem Tanganjikasee!
      Und ich fand ich in der Vergangenheit eher ruhigere Fische toll; z. B. habe ich mal Cyphotilapia gibberosa (und auch Astronotus ocellatus) gepflegt, die waren ein imposanter Anblick...


      Für viele meiner „Wunsch-Malawianer“ ist das Becken leider viel zu klein, wie z. B. für Nimbochromis u. ä.
      Wenn das Aquarium doch wenigstens Copadichromis borleyi oder Placidochromis phenochilus „erlauben“ würde - beide Arten gefallen mir sehr!

      Also, wie ihr seht, habe ich mit ein paar Gedanken dazu bereits gemacht:

      1) Mein absoluter Favorit wäre Copadichromis borleyi „Kadango Red Fin“, aber für diese wunderschöne Art ist das Aquarium ja vermutlich leider zu klein, was sehr schade ist....
      Stattdessen vielleicht Copadichromis azureus oder Copadichromis verduyni?

      2) Toll finde ich auch eine der beiden Formen von Placidochromis phenochilus - wäre DIESE Art wohl gut möglich? Vermutlich ebenfalls eher nicht...

      3) Eine Protomelas-Art wie z. B. Protomelas „Steveni Taiwan Reef“, Protomelas “Steveni Imperial“, ...?

      4) Gerne 2-3 Aulonocara-Arten wie Aulonocara „Lwanda“, Aulonocara stuartgranti, Aulonocara „Mamelela“, ...

      5) Sciaenochromis fryeri oder Otopharynx lithobates?

      6) Labidochromis „Yellow“?

      7) Pseudotropheus „Acei“?

      Was meint IHR dazu?
      Ich würde mich über einen konkreten Besatzvorschlag (gerne mit „guter Besatzdichte“ und möglichst „farbenfrohem Anblick“) sehr freuen!
      Liebe Grüße
      aus Brilon
      Micha
      :hut:

      DCG-Nr.: D 59 7272

      :mala:
    • Es wird also ein relativ kleines Aquarium. Das schränkt die Auswahl natürlich ein.

      Zur albernen Aufteilung von Mbuna und NonMbuna sage ich mal nichts.

      Richtig, Copadichromis borleyi wird sehr groß. Kann man schön bei Hagenbeck sehen, dass die Teile deutlich über 20 cm lang werden und dabei noch recht massig sind.

      Ich gehe es mal rückwärts an ;)

      Ps. "Acei" sollte man in größeren Gruppen halten und sie nur sparsam und mit energiearmer Nahrung füttern. Dadurch werden sie sehr schnell fett, wenn man sie mit anderen Arten zusammen hält.

      Yellows sind meist unkritisch

      Sci. fryeri oder Oto. lithobates gehen natürlich. Beides sind (wie auch die Yellows) Felsbewohner.

      Bei den Aulos lieber bei einer Art bleiben, die kreuzen sich sehr bereitwillig.
      Protomelas wären auch eine Option, hier muss man aber wegen der Größe aufpassen.

      Konstruieren wir doch mal einen Besatz aus Weicheiern :D

      Oto. lithobates 1/3
      Placidochromis johnstoni solo 5-7
      Yellows 5-7
      Protomelas taeniolatus 1/3

      Alles Arten, die viele Steine wollen, aber evtl. auch ein paar harte Pflanzen leben lassen
      Gruss
      Jan

      Mein Forum: plattenspieler-forum.de
    • Hallo,

      ich empfehle beim Besatz sich an die Faustregel zu halten, dass die Tiere nicht wesentlich größer sein sollten als ein Zehntel der Aq.-Breite in Deinem Fall also ca. 12 cm.

      Sowohl der O. lithobates als auch der S. fryeri wären mir deutlich zu groß.
      Ich hatte den Protomelas taeniolatus selbst noch nicht, ist mir bisher aber nicht als Weichei, sondern als das Gegenteil bekannt geworden.

      Als Aulo-Art und Kadangoersatz bringe ich mal A. stuartgranti Ngara ins Spiel.