150cm Tanganjika Besatzplanung

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    • 150cm Tanganjika Besatzplanung

      Hallo,
      ich bin neu hier und ersuche einige Tanganjikabegeisterte um Rat...
      Ich habe vor ca. einem Jahr ein 150x35x40 (B/T/H) Tanganjikabecken gestellt, jedoch wurde dies ziemlich zum selbstläufer und wurde eher ein Auffangbecken für Tiere aus diesem See.
      Da ich nun immer begeisterte in das Thema einstieg und hier mittlerweile einige Artenbecken stehen habe möchte ich nun auch dieses Chaos Auflösen und Sinnvoll und Artgerecht neu Starten.
      Jedoch bin ich etwas überfordert was die Besatzplanung betrifft. Fakt ist, es sollte etwas ausgefallener sein und vorallem die Länge sinnvoll nutzen können. Besonders Paracyprichromis brieni würden mich besonders interessieren. Jedoch erfährt man aus unterschiedlichen Quellen X unterschiedliche Haltungsbedingungen bezüglich der Größe des Beckens und daher erstmal die Frage: wäre das überhaupt möglich und wie viele?
      Das nächste: was könnte ich noch dazu setzen?
      Habe schon über Altolamprologus compressiceps nachgedacht, jedoch empfinde ich dafür die Tiefe etwas zu gering und würde daher eher zu den Sumbu shell tendieren, da diese n Stückchen kleiner bleiben und recht friedlich sein sollen.
      Ein auch wichtiges Kriterium ist das Jungtiere durchkommen sollten, habe die Beckenmöglichkeiten diese eben zu separieren und aufzuziehen.

      Ich hoffe mir kann hierbei jemand etwas weiterhelfen.
      Danke schonmal im vorraus!

      MfG Catrix
    • Hallo Marco, danke für deine Antwort. Ich habe mit meiner Antwort hier etwas gewartet und gehofft das noch mehrere Beiträge kommen, welche auch auf die brieni`s eingehen, da dies für mich eher fraglich ist als nur eben die Sumbu Shell auf so doch relativ viel Platz...

      MfG
      Catrix
    • Hallo Catrix,

      ich hatte zwar P. nigripinnis anstatt brieni aber das Verhalten sollte relativ ähnlich sein. Bei mir hat sich gezeigt, dass sie zwar für Cyprichromini mit relativ wenig Platz auskommen aber ihr richtiges Verhalten erst bei ausreichend Schwimmraum + Revierbildungsmöglichkeiten zeigen. Sonst stehen sie einfach nur alle auf der Stelle und ein Männchen verteidigt sein Revier.
      Von daher würde ich sie in deinem Becken nur als reines Artbecken setzen. Ein Querschnitt von 35x35 cm (40cm minus Bodengrund und Wasserstand) ist einfach schon recht wenig zum Aneinandervorbeikommen bzw Ausweichen. Da müsste man gucken, dass man zwar Struktur für Reviere bietet, aber so dass die Fische trotzdem noch die lange Bahn schwimmen können. Das dürfte schon nicht einfach sein.
      Wenn dann noch Fische Reviere am Bodengrund verteidigen ist es einfach zu viel zu wenig Platz.
      Viele Grüße
      Malte
    • Danke für die Antwort Malte.
      Ja das waren auch meine Bedenken weshalb ich mir hier nochmal andere Meinungen anhören/durchlesen wollte. Natürlich ist die Idee der langen Schwimmbahn dahinter zu verlockend aber die anderen Maße sind halt eher besch***** für solche schwimmer, gerade wenn man sie eher in größeren anzahlen hält, da es nach wie vor ja doch revierbildende Tiere sind.
      Was für möglichkeiten gäbe es denn noch die Maße dieses Sonderbeckens sinnvoll und auch interessant zu nutzen (siehe im ersten Beitrag)?

      MfG
      Catrix
    • Hallo Catrix,

      spontan fallen mir da nur die beiden Tanganjika-Killifische ein. Allerdings dürfte bei Lamprichthys tanganicanus aufgrund des Bewegungsdrangs auch nur ein Artbecken drin sein. Lacustricola pumilus lassen sich da schon eher mit kleinen, nicht zu aggressiven Lamprologini vergesellschaften. Nur kann man die Besitzer in Deutschland wahrscheinlich an einer Hand abzählen. Die Tiere dürften also nicht grade einfach zu bekommen sein.
      Viele Grüße
      Malte
    • Hi,

      ich hatte die Sumbus damals zusammen mit Lamprologus meleagris. Das Becken war mit Sand Steinen und vielen Schneckenhäusern eingerichtet. Funktioniert in einem größeren Becken mit Sicherheit auch. Schön wäre sicherlich eine Kolonie L. multifasciatus. Allerdings willl ich nicht ausschließen, dass die Multis (kleine Stinkestiefel ;-)) - gerade wenn die Kolonie wächst - die Sumbus dann "in die Ecke stellen".

      Möglicherweise ginge auch eine kleine Julidochromisart, dann muss ein ordentlicher Steinaufbau her
      Grüße aus Berlin

      Marco
      • @Malte I. Lamprichthys habe ich auch schon im Sinne gehabt, jedoch bekomme ich die pumilus definitiv nicht her... Hätte schonmal welche im Auge aber 6h einfache Fahrt isses mir nicht wert. Bei den Lamprichthys tanganicanus bräuchte ich laut verschiedener Quellen dann steiler Aufbauten an der Rückwand, würde das nicht auch mit einer zunächst Gruppe später Pärchen kleineren Julis funktionieren?
      • @Snowgnome habe schonmal gelesen das die sumbu s keine Probleme haben mit anderen schneckenbewohnern, würden statt den lamprologus meleagris z. B. auch specious funktionieren? Mit den Multis habe ich schon sehr turbolente Erfahrungen gemacht und würde sie persönlich künftig wenn wieder in einem artenbecken halten. Zu den julidochromis kann ich nur sagen das mir mehr Stein eh lieber ist als wenig^^
    • Moin,

      Snowgnome schrieb:

      [...]Schön wäre sicherlich eine Kolonie L. multifasciatus. Allerdings willl ich nicht ausschließen, dass die Multis (kleine Stinkestiefel ;-)) - gerade wenn die Kolonie wächst - die Sumbus dann "in die Ecke stellen".


      Möglicherweise ginge auch eine kleine Julidochromisart, dann muss ein ordentlicher Steinaufbau her
      bei der doch beachtlichen Länge von 150cm könnte ich mir gut vorstellen, dass es klappt wenn man z.B. einen Steinaufbau links und ein Schneckenfeld rechts anlegt und dazwischen dann ~50cm Sandfläche "frei" lässt. Wenn man verhindert, dass die Multis ihre Häuschen bis ans andere Ende des Beckens schleppen, kommen die sich womöglich gar nicht mit den Julis oder Altos im Steinaufbau in die Quere.
      Da sind wir dann aber weit weg von der Idee, die 150cm in Gänze als Schwimmdistanz auszunutzen :hee:
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Jupp, das wars dann mit der 150cm Rennbahn... Von daher würden sich die Lamprichthys tanganicanus doch eher anbieten und ein schöneres Bild abgeben.

      Also würde ich die tanganicanus aktuell favoritisieren. Oben wurde ja schon geschrieben das sich bei denen wahrscheinlich auch nur ein Artenbecken anbieten würde... Von wie vielen wäre da dann die Rede bzw. Wäre sowas wie julidochromis transcriptus (wobei die ja dann die aufbaute in Beschlag nehmen würden...) oder die kleinen l. Kungweensis am Boden oder so möglich?

      MfG
      Catrix
    • Also: ich habe an meinem kurzen Arbeitstag mal etwas mehr Zeit im Netz und vor Büchern verbracht und habe nun folgende 2 Überlegungen:
      1. Altolamprologus sumbu shell + julidochromis transcriptus

      2. Lamprichthys tanganicanus Artenbecken, wobei diese ja seeeehr empfindlich sein sollen, Hat da jemand Erfahrung?

      Und über die Anzahl der Tiere jeweils bin ich mir auch noch nicht im klaren.

      MfG
      Catrix