Luftheber Physik

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    • Luftheber Physik

      Hallo,

      ich bau derzeit an mein Paludarium. Ich wende mich mit Absicht an euch, denn wer Erfahrung mit HMF und Lufthebern hat dann die Aquarianer.

      Ich würde gern das filtern des Wassers einen HMF überlassen für die zusätzliche "Landmasse".

      Ungern möchte ich eine art Springbrunnen-Pumpe in mein Becken einbringen, also habe ich mir einen Luftheber mit (Membran)Luftpumpe überlegt.

      Problem is nur das das Wasser eine lange strecke zurücklegen muss! 30cm nach oben und ca 70cm nach rechts. Wassertiefe ist ca 15cm.

      Ich weiß das ein kleiner Außenfilter wie zb. der tetra ex 400 den ich mir als alternative überlegt habe, das ohne weiters schaffen würde.

      Nur bin ich irgendwie angetan von den Lufthebern^^ aber mit der Berechnung komme ich nicht klar....



      Jetzt die eigentliche Frage:

      Welchen Durchmesser müsste/sollte der Luftheber haben und wie stark müsste die Luftpumpe dazu sein um das zu bewerkstelligen.
    • Hallo junge Frau!

      Konkret wird Dir das kaum jemand hier beantworten können. Aquarianer haben den Auslauf i.d.R. knapp über dem Wasserspiegel.

      Die Strecke zur Seite sollte kein Problem sein, wenn Du ein kleines Gefälle einbaust.

      Dann muss ich mal nachfragen: 30 cm Steighöhe, von denen 15 cm im Wasser stehen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von markus1de ()

    • Moin,

      ohne es ausprobiert zu haben, ich kann mir nicht vorstellen, dass das klappt. Eigentlich bricht der Wasserstrom relativ bald oberhalb der Wasseroberfläche ab.

      Was stört dich denn am Einsatz einer Motorpumpe? Der alternativ vorgeschlagene Außenfilter ist ja auch nichts anderes. Steht halt nur draußen.
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hallo,

      unser Luftheber wird in der Physik auch Mammutpumpe oder Druckluftheber bezeichnet. Bei einer Eintauchtiefe von 15 cm und einer Steighöhe von 30 cm beträgt das sog. Eintauchverhältnis 0,5.
      Je größer das Eintauchverhältnis und je größer der Rohrdurchmesser, desto größer ist die geförderte Wassermenge. Je größer die Steighöhe, umso größer muss auch die Leistung der Membranpumpe sein - der Wirkungsgrad des Pumpenlufthebers wird dabei immer schlechter! Eine kleine Motorpumpe macht die gleiche Arbeit viel besser!

      Ausführungen dazu findest du bei Wikipedia unter Mammutpumpen. Die Beispiele und Diagramme, gut nachvollziehbar, sind aber für Fördermengen um die 300 Kubikmeter pro Stunde ausgelegt. Kleinere Durchmesser des Lufthebers ab 40 mm Durchmesser sind nur in Englisch nachzulesen. Für unsere gängigen Durchmesser fand ich keine Berechnungen.

      Kurz: Ein Eintauchverhältnis von 0,5 ist machbar, wegen des schlechten Wirkungsgrads nur mit viel Luft zu realisieren. Verwende eine Tauchpumpe!

      VG Peter