Pfauenaugenbuntbarsche zeigen komisches Verhalten

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    • Pfauenaugenbuntbarsche zeigen komisches Verhalten

      Hallo,

      ich habe ein 1260l Becken mit sieben Pfauenaugenbuntbarschen. Es sind Wildfangnachzuchten. Ich habe die Fische von klein auf in dem Becken als diese noch ca. 10cm groß waren. Mittelwelle sind sie nach 8 Monaten auf ca. 20cm bis 25cm gewachsen. Dazu schwimmt noch ein 30cm großer Wabenschilderwels.

      Ich hätte kurzzeitig noch drei Madagaskarbuntbarsche im Becken. Da ich aber wieder auf ein Artenreines Becken zurück wollte habe ich diese verkauft.

      Nach dem die Fische aus dem Becken waren fingen die Pfauenaugen an ängstlich zu werden. Und ließen sich nur noch durch Stinte herauslocken. Irgendwann verstecken diese sich nur noch hinter der Wurzel und ich musste ihnen Stinte direkt vor die Nase halten das sie gefressen haben. Auch haben sie dann von Tag zu Tag weniger gefressen. Das ganze ging ca. Zwei Wochen so bis ich in den Urlaub gefahren bin.
      Also habe ich meinen Bruder erklärt wie er die Fische füttern soll, indem er ihnen die Stinte direkt hin reicht. Die Fische haben in der ersten Woche immer weniger gefressen obwohl er diese nur aller zwei Tage gefüttert hat.

      In der zweiten Woche berichtete er mir, dass die Fische jetzt wieder etwas raus kommen zum fressen. Bis sie dann ein paar Tage später wieder so weit waren, dass sie sich auf die Stinte gestürzt haben und das Wasser spritzte. Auch trockenfutter haben sie wieder genommen.
      Als ich im Urlaub war konnte ich natürlich zwei Wochen kein Wasser wechseln. Das mache ich sonst jede Woche. Als ich heute zum ersten Mal nach dem Urlaub das Aqurium wieder sauber gemacht habe war wieder alles beim alten. Die Fische waren neugierig und haben sich beim Putzen alles angeguckt.

      Was ich vll. noch erwähnen sollte ist, dass sich die Fische ein mal in der Nacht ziemlich erschreckt haben. Es hat richtig gepoltert.

      Hatte jemand schon mal ein ähnliches Erlebnis, dass sich die Fische aus irgend einem Grund Wochenlang komisch verhalten haben?

      Grüße Marco
    • Hallo Marco,

      Astronotus sind trotz ihrer Größe recht vorsichtige Fische. Von daher kann es gut sein, dass wie Lutz schon geschrieben hat, die Fangaktion der Auslöser war.
      Aber auch das Fehlen der anderen Fische kann der Auslöser gewesen sein. Die dienen quasi als "Alles-OK-Fische" und zeigen den Astronotus, dass keine Gefahr droht.
      Viele Grüße
      Malte
    • Hey Marco,
      Ich halte auch 6 Astronotus WF, ziemlich genau 2 Jahre alt und kann sagen das das Verhalten ganz normal ist. Ab und zu erschrecken sich meine auch ohne jeglichen Grund und poltern durchs Becken, auch wenn keiner vor dem Becken vorbeigeht od. Sonstige externe Einflüsse. Warum? Das wissen sie wahrscheinlich selber auch nicht. Das Fressen vor die Nase halten würd ich nicht, da du sonst das ängstliche Verhalten unterstützt. Lutz hat Recht, bestimmt war die Fangaktion der Auslöser.
      Gruß Schorsch
    • Hallo Marco,

      ja Astronotus sind nicht sehr mutig. Vielleicht kannst du zwei oder drei kleinere Buntbarsche hinzusetzen. Die sind oft recht unbedarft und nehmen die Scheu.
      Es ist aber nicht so schlimm, wenn die Astronotus ein wenig weniger fressen.
      Der Überlebenswille wird siegen und damit kommt auch wieder die Lust am Fressen.
      Nach dem Heraus fangen der anderen Beckeninsassen, wäre auch eine Umdekoration der Einrichtung sinnvoll gewesen.
      Oft reicht schon ein paar Steine oder Wurzeln neu zu platzieren. Jetzt würde ich nicht´s mehr verändern.

      Gruß
      Stefan
    • Vielen Dank für die vielen Antworten. Vermutlich haben die anderen Fische den Atronotus wirklich die Angst genommen da diese immer draußen waren. Das gleiche verhalten (in der Gruppe verstecken) hatten hatten sie auch am Anfang als sie noch recht klein und einsam im Becken waren. Als ich dann ein paar andere Fische hinzu getan hatte kamen die Pfauenaugen jeden Tag mehr raus.
      Aber jetzt hat sich ja zum Glück die Angst wieder gelegt.

      Grüße Marco