Anfängertipps für neues projekt 450l

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    • Anfängertipps für neues projekt 450l

      hallo :)

      Ich möchte mir das juwel rio 450 zulegen und daraus ein malawi becken mit non mbunas machen.

      Belesen habe ich mich schon etwas jedoch habe ich immernoch einige fragen die ich hier gerne klären würde...

      - woran erkenne bzw unterscheide ich mbunas und non mbunas ?

      - wie viele tiere kann man in einem 450l becken halten?

      - welche arten vertragen sich zu den non's ?

      - es gibt einen sandrechner. Der hat mir vei meinem becken mit 5cm bodenhöhe 51kg als wert ausgespuckt. Kommt das hin ?!

      - wasserwechsel planung : muss das frische wasser im temperaturbereich des beckens liegen oder kann das auch kälter sein ? Da ich sonst gerne über aussenwasserhahn befüllen würde :)

      Das wars vorerst :)

      Danke im vorraus.

      Lg henrik

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hsi1337 ()

    • Hi.

      also...

      Die Begriffe Mbuna und Nonmbuna sind nicht wirklich geeignet, um einen Besatz zu planen. Mbuna bedeutet "an Felsen lebend". Danach wäre z.B.Sciaenochrois fryeri ein "Mbuna". Allerdings ist er Fischfresser und wird daher von vielen als Nonbmuna bezeichnet. Aufwuchsfresser dagegen (die auch "an Felsen leben", bezeichnen viele als Mbuna.

      Um einen stimmigen Besatz zusammenzustellen, muss man also sowohl Ernächrungsbedürfnisse als auch Habitat (Felsen, Freiwasser, Sandzone) beachten.

      Aufwuchsfresser sind von sonstigen Malawis eigentlich ganz gut aufgrund der Körperform zu unterscheiden. Allerdings kann ich das schlecht in Worten beschreiben.

      Wie Viele Fische und wer mit wem lässt sich pauschal nicht sagen. Es wäre sinnvoller, wenn du beschreibst, wie das Becken eingerichtet werden soll und welche Arten aus deiner Sicht unbedingt rein sollen. Dann kannn man einen Besatz zusammenstellen.

      Ein leichter Temperaturabfall beim Wasserwechsel ist sicherlich nicht so schlimm. Ich habe aber keine Ahnung, wann es kritisch wird, ich lass (außer im Hochsommer) immer Wasser mit Beckentemperatur ins Aquarium


      Grüße aus Berlin

      Marco

      Lebenslanger Lockdown für Merkel, Spahn & Co. - einsperren ist schließlich leichter als impfen.
    • Hallo Henrik,

      Snowgnome schrieb:

      Aufwuchsfresser sind von sonstigen Malawis eigentlich ganz gut aufgrund der Körperform zu unterscheiden. Allerdings kann ich das schlecht in Worten beschreiben.
      ich würde mal sagen, Mbuas sind i.d.R. deutlich kräftiger. Nicht-Mbunas sind recht schmal.

      Snowgnome schrieb:

      Ein leichter Temperaturabfall beim Wasserwechsel ist sicherlich nicht so schlimm. Ich habe aber keine Ahnung, wann es kritisch wird, ich lass (außer im Hochsommer) immer Wasser mit Beckentemperatur ins Aquarium
      Ich Vergleich zu anderen Fischen, die ich früher hielt, bleiben Malawis erstaunlich unbeeindruckt, aber auch das hat Grenzen. Einige haben auch schon behauptet, dass ein WW mit kaltem Wasser stimulierend wirken soll.
    • So, liebe Leute, ich aktiviere mal wieder diesen Thread, auch wenn schon halbes Jahr her.
      Ich habe vor einigen Jahren mal ein Malawi-Becken gehabt, bin aber da schon komplett raus und mich damals auch nicht tiefgehender damit beschäftigt.
      Nun habe ich mir ebenfalls ein 450l Becken geholt weil ich mal wieder bisschen was machen will. Damals habe ich aus Zeitgründen aufgehört, nun ist die Zeit wieder da.

      Ich habe mich schon durch diverse Foren und Seiten geklickt und ehrlich gesagt noch nicht den Unterschied zwischen "Mbuna", "Non-Mbuna" erkennnen können.
      Ist jemand so nett, und würde mir bitte in kurzen klaren Worten erklären, wo hier der Unterschied liegt?
      Besten Dank
    • Hi,

      im Prinzip sind die Begriffe Quatsch, dienen aber dennoch als Unterscheidungsmerkmal

      Mbuna meint "an Felsen lebend". besser wäre wohl, diese Tiere Aufwuchsfresser zu bennen, weil sie eben den an Felsen wachsenden Aufwuchs fressen. Nonmbuna soll dann wohl die Tiere bezeichnen, die nicht an den Felsen leben. Das macht aber wenig Sinn weil es z.B. auch sogenannte "Nunmbunas" gibt, die dennoch eng am Felsen leben.

      Für mich persönlich ist der Begriff "Aufwuchsfresser" besser wenn ich von einem "Mbuna" lese oder schreibe.

      Markus hat oben geschrieben:

      "ich würde mal sagen, Mbuas sind i.d.R. deutlich kräftiger. Nicht-Mbunas sind recht schmal."


      Jetzt google mal nach Arten aus dem Pseudotropheus- oder noch besser aus dem Maylandia-Komplex (Aufwuchsfresser). Und dann zum Vergleich z.B. nach Aulonocara (keine Aufwuchsfresser). Dann verstehst du, was gemeint ist.
      Grüße aus Berlin

      Marco

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    • Hi Marco,

      besten Dank für die Antwort. Das ist doch etwas verständlicher.
      Und wenn ich das richtig verstanden habe, müsste NonMbuna und Mbuna nicht vergesellschaftet werden, richtig?
      Oder gibts da ausnahmen?
      Welchen Bestand würdest du mir für den Start empfehlen?

      Der Standard ist ja der Yellow... den hatte ich damals auch gehabt. Würde gerne einige sehr farbenprächtige haben. Dachte noch an den Pseud. socolofi.
      Es dürfen auch noch mehr sein. Ich denke ein Bestand von 20-25 Fischen ist i.O., oder?

      Sollte ja auch optisch gut aussehen, mit den verschiedenen Bewegungszonen...

      Gruß
    • Hi,

      prinzipiell sollte man nicht vergessellschaften wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt, die in verschiedenen Konstellationen passen.

      Ich würde max 20 Fische planen. Aber den Besatz suchst du dir mal schön selbst aus :D :P . Keine Ahnung, was dir gefällt. Abernatürlich kannst du deine Wunschvorstellungen hier posten und dann kann man "draufhauen, verbessern oder absegnen"

      Voschlag von mir: was mehr oder weniger einfarbiges (hast du ja schon in der Wahl), was längs gestreiftes und was quer gestreiftes
      Grüße aus Berlin

      Marco

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    • Hi Marco,

      so, nun bin ich bei (der sehr umstrittenen) Zoohandlung Zajac in Duisburg gewesen.
      Habe mir seine Bestände angeschaut und nachdem was wir gesehen haben, würden wir uns für folgende Gesellschaftung entscheiden.
      Was meint ihr dazu?

      - Yellows ;) - Der Standardfisch
      - Pseud. socolofi
      - Pseud. williamsi
      - Melanochromis johanni Maingano
      - Melanochromis auratus

      Liebe Grüße
      lesenbereichert
    • Hallo lesenbereichert,

      Der P. williamsi dreht dir das Becken ganz schnell auf links. Unter 200 cm Kanntenlänge braucht man das gar nicht versuchen. Außerdem muss dann der restliche Besatz auch entsprechend robust sein.

      Der M. auratus wird sobald er etwas älter ist auch gerne mal zum Problem, wenn die anderen Fische da nicht gegen halten können. Da würde ich auch auf eine andere Art setzen. Wie z.b C. saulosi.

      Mit 4 Arten ist das Becken dann auch schon gut besetzt.
      Viele Grüße
      Malte
    • Hi,

      hier dann mal mein Vorschlag mit einigen der oben genannten Arten - das Ergebnis dürfte ein eher friedliches Miteinander sein

      jeweils ca 6 bis 7:

      Labidochromis caeruleus "yellow"
      Pseudotropheus "socolofi"
      Melanochromis cyaneorhados (Männchen und Weibchen gleich gefärbt/gestreift)

      "Melanochromis johannii maingano" ist für ich zweideutig. Das könnte entweder M. johannii oder auch M. cyaneorhabdos meinen, der häufig (fälschlicherweise) M. maingano bezeichnet wird. Die beiden Arten unterscheiden sich dadurch, dass bei den johanniis die Männchen blau gestreift , die Weibchen aber orange sind, bei den cyaneorhabdos sin beide Geschlechter blau gestreift.

      Mein Vorschlag berücksichtigt, dass das Becken mit organgefarbenen Johannii-Mädels und Yellows sehr gelb-/orangelastig wäre.

      Bei allen drei Arten sind die Geschlechter in der üblichen Verkaufsgröße eher nicht zu unterscheiden. Ich hatte aber mit diesen Arten auch nie Probleme mit ungünstigen Geschlechterverhältnissen.
      Grüße aus Berlin

      Marco

      Lebenslanger Lockdown für Merkel, Spahn & Co. - einsperren ist schließlich leichter als impfen.
    • Hallo "leserbereichert",

      ich pflege in einem 900l-Becken u.a. die Yellow, Socolofi, Cyaneorhabdos und die Auratus.

      Von den Auratus würde ich Dir bei Deiner Beckengröße abraten. Sie sind nach meiner Erfahrung nur in einer größeren Gruppe mit deutlichem Weibchen-Überschuss zu halten.
      Der Vorschlag von Marco wird funktionieren.
      Die Socolofi mit ihrem Hellblau würde ich nicht wählen, dafür die Labidochromis hongi red top ( rot und hellblau, Zebrastreifen) oder Labidochromis hongi Sweden ( stärkeres rot, weniger hellblau). Wenn meine Socolofis in Ablaichstimmung sind stört mich ihre starke Buddelei.
      Mit diesen 3 Arten von jeweils max. 7 Tieren wären dann verschiedene Farben und Zeichnungsmuster vertreten.

      Viele Grüße
      Peter
    • Hi,

      wenn die Ps. socolofi gesetzt sind, könnte man alternativ zu den Yellows auch Pseudotropheus/Chindongo saulosi einsetzen. Dann gäbe es senkrecht gestreifte blaue Männchen und orangene Weibchen.
      Grüße aus Berlin

      Marco

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    • Vielen Dank für die guten Ratschläge. Man schaut sich als Anfänger ja nur die Fische in der Zoohandlung an und weiß oft nicht die Hintergründe.
      Der Williamsi hatte mir sehr gefallen, zudem heißt mein Schwager ebenfalls Willam, da wäre es eine nette Anekdote... Aber naja, dann fallen die halt raus.

      Die socolofis hatte ich im ersten Becken vor einigen Jahren schon gehabt und fand die recht schön, sodass ich bei den eigentlich bleiben wollte.
      @ Marco: Ich denke, dass ich auf deinen zweiten Vorschlag zurückgreifen werde, und anstatt Labidochromis caeruleus "yellow" würde ich dann den Chindongo saulosi einsetzen.

      Jetzt ist das Becken sehr gelb/blau lastig, wobei die socolofis ja hellblau sind und die saulosis dunkelblau beim Männchen.

      Längst gestreift wären die Auratus, aber mir scheint es (wenn ich falsch liege bitte um Verbesserung), dass die meisten hier mir von denen abraten...

      Wenn ich dazu jetzt noch den Vorschlag von Peter berücksichtige mit Labidochromis hongi red top ( rot und hellblau, Zebrastreifen) oder Labidochromis hongi Sweden ( stärkeres rot, weniger hellblau) - würde das aufgehen?

      Beste Grüße und vielen Dank
      lesenbereichert
    • Hi,

      lass die M. auratus weg, das spart Stress und richtig gut sehen die ohnehn nur als Jungtiere aus.

      Ich persönlich würde keine L. Hongi nehmen. Hatte ich mal, das Männchen sah sehr gut aus, die Weibchen waen aber eher hässlich bräunlich. Ungeachtet dessen waren die Hongis friedliche Gesellen.
      Grüße aus Berlin

      Marco

      Lebenslanger Lockdown für Merkel, Spahn & Co. - einsperren ist schließlich leichter als impfen.
    • Okay, welchen würdest du denn noch empfehlen, der nicht unbedingt blau bzw. gelb ist, damit da noch etwas Farbe reinkommt?
      Die Firefische können mir etwas gestohlen bleiben. Wenn ich das richtig verstehe, taugen nur die "Seifert" Varianten etwas, und alles andere ist nachgemacht, aber eben nicht professionell...

      Aja, und vielleicht noch eine Frage bzgl. Welse... ich weiß, dass die nicht im Malawisee vorhanden sind, habe aber schon gelesen, dass manche problemlos zu vergesellschaften sind. Die halten ja den Boden etwas sauber...
      1. Was ist davon zu halten?
      2. Welche Welse sind gemeint?
    • Hi,

      wenn du Auswuchsfresser halten willst, die nicht blau und/oder nicht gelb sind, dann musst du den See wechseln :D

      Im Ernst, blau und orenge/Gelb sind nun mal die dominierenden Farben. Etwas anders wäre z.B. Pseudotropheus crabro

      Welse halten den Boden nicht sauber, die kacken wie jeder andere Fisch ;) . Es gibt Synodontis njassae aus dem Malawisee, die sind aber eher selten und werden recht groß. Ziemlich beliebt sind kleinere Synodontisarten aus dem Tanganjikasee, die oft als Kompromiss(Alternative in Malawibecken schwimmen
      Grüße aus Berlin

      Marco

      Lebenslanger Lockdown für Merkel, Spahn & Co. - einsperren ist schließlich leichter als impfen.