Verhalten Apistogramma borelli Opal

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    • Verhalten Apistogramma borelli Opal

      Hallo ihr Lieben,

      ich halte seit Sonntag ein Pärchen Apistogramma borelli Opal in einem 60 cm Becken. Das Becken ist stark bepflanzt, hat einen dunklen Bodengrund, eine Temperatur bei 19-20 Grad und stabile, gute, mittelharte Wasserwerte (Kein NO2, wenig NO3, pH 7,2, dGH bei 14).
      Ich habe beide bei einem privaten Züchter erworben. Er gab mir ein Männchen meiner Wahl und ein schön gelbes Weibchen, das in einem anderen Becken mit einem anderen Männchen lebte.

      Nur wenige Minuten nach dem Einsetzen fing das Männchen an mit ihr zu balzen, woran sie aber überhaupt nicht interessiert zu sein schien. Sie schwimmt meistens an der Frontscheibe entlang (zumindest wenn ich gucke), erkundet aber auch mal das Aquarium und frisst gut. Ansonsten ist sie aber blass und nicht gefärbt und straft das Männchen immer noch mit Nichtbeachtung.

      Das Männchen selbst ist schön gefärbt, streift regelmäßig durchs Aquarium, frisst ebenfalls, verkrümelt sich aber auch gerne mal hinter Pflanzen und Wurzeln und "ruht" dort für einige Minuten. Er scheint sie auch mehr in Ruhe zu lassen und versucht nur ab und an ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

      Ich habe bisher keine Erfahrungen zum Verhalten von Zwergcichliden und wollte euch fragen, ob dies ein normales Verhaltensmuster in der Eingewöhnungsphase ist? Mir kommt es fast so vor als ob das Weibchen ihr altes Männchen vermisst ?( .
      Habt ihr ein paar allgemeine Informationen über das allgemeine Verhalten von Apistogramma (borelli)? Finde da im Internet nur sehr magere Infos.

      Danke euch und viele Grüße
      Gerd
    • Dirk1 schrieb:

      Hallo Gerd,

      die vermisst nicht ihren Alten, sondern ihr Gelege bzw. ihre Jungen.

      Das Brutpflegekleid hatte sie ja offensichtlich an.

      Gruß,
      Dirk

      Danke Dirk. Das heißt also im Umkehrschluss, dass sie nun eine Zeit zur "Verarbeitung" braucht, bevor sie wieder bereit ist?
      Die Arme, wollte sie nicht so stressen...

      Viele Grüße
      Gerd
    • Dirk1 schrieb:

      Finde ich ehrlich gesagt eher von dem Züchter "merkwürdig", ein offensichtlich harmonisierendes Paar zu trennen.

      Immer wieder erstaunlich, was alles in den Köpfen dieser Winzlinge passiert.
      Ja, da bin ich ganz bei dir. Hatte auf die Wahl wenig Einfluss. Außerdem war es sein letztes Weibchen.

      Dann hoffe ich mal, dass es sich zwischen den beiden noch einspielt. Schon eine doofe Situation, die mich beunruhigt.

      Viele Grüße
      Gerd
    • Sie wird sicher ein Weilchen brauchen - aber wenn der Kerl sie nicht allzu sehr jagt und plagt und sie damit bis in die Überbelastung stresst (was bei Apistos immer mal wieder vorkommen kann), wird sie ihm irgendwann eine Chance geben und dann mit ihm eine Brut gründen. Da dein Becken gut bepflanzt ist, findet sie hoffentlich auch genügend Verstecke, um ihre Ruhe zu haben, wenn sie sie braucht.
      Ggf. packst du noch ein, zwei Bruthöhlen mehr ein - vielleicht sogar mit einem richtig kleinen Eingang, in den nur sie reinpasst ...
    • Vilmar Santos schrieb:

      Sie wird sicher ein Weilchen brauchen - aber wenn der Kerl sie nicht allzu sehr jagt und plagt und sie damit bis in die Überbelastung stresst (was bei Apistos immer mal wieder vorkommen kann), wird sie ihm irgendwann eine Chance geben und dann mit ihm eine Brut gründen. Da dein Becken gut bepflanzt ist, findet sie hoffentlich auch genügend Verstecke, um ihre Ruhe zu haben, wenn sie sie braucht.
      Ggf. packst du noch ein, zwei Bruthöhlen mehr ein - vielleicht sogar mit einem richtig kleinen Eingang, in den nur sie reinpasst ...
      Danke! Bisher gehen sich beide mehr oder weniger aus dem Weg. Er zwickt ihr manchmal leicht in die Seite, sie schwimmt dann rückwärts auf ihn zu und er trollt sich. Mehr passiert im Moment nicht.

      Mal gucken wie es sich entwickelt.

      Viele Grüße
      Gerd