Herantasten an ein 300l Malawi Becken

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Herantasten an ein 300l Malawi Becken

      Hallo,

      Dann traue ich mich mal. Ich versuche gerade ein Malawi Becken für kleine Felszonen Mbunas zu gestalten und habe mich aus Kosten und Gewichtsgründen für selbst bauen des Interieurs entschieden. Nun habe ich mir viele Bilder von Natur und Aquarien angesehen und habe versucht das Ganze nun 3Dimensional umzusetzen. Nun bin ich aber unsicher ob für die Felszonen Fische großer Schwimmraum, Höhlen und Verstecke sowie Sichtschutz oder eine 50/50 Gewichtung beider Faktoren nötig sind. Leider wurde ich beim Kauf des Beckens veräppelt und musste feststellen dass es keine 350l und 50cm Tiefe aufweist( hätte ich mal nachgemessen)...Natürlich ist mir das erst beim Bau des Innenraums aufgefallen so dass ich jetzt etwas verzweifelt bin. Die Basis ist aus Styropor grad fertig geworden und nun hadere ich ob ich da überhaupt weiter machen sollte...cichlidenwelt.de/CWF4/gallery/…ccc85e550587766e6e147ebdccichlidenwelt.de/CWF4/gallery/…ccc85e550587766e6e147ebdc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aditu ()

    • Hi,

      auch mit 300 Litern kann man was anfangen Ich würde die Rückwand nicht zu ausladend bauen. Und die Felsen bitte auf keinen Fall fest mit der Rückwand verbinden, so wird das Rausfangen von Fischen nahezu unmöglich, Wenn ich mir das, was jetz uzu sehen ist, als Felsen vorstelle, dann bringt es nicht all zu vele Verstecke. Mit echten Bruchsteinen geht das bei einem Becken dieser Größe wahrscheinlich besser
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Bruchsteine sind mir zu schwer. Daher hab ich ja versucht das leicht zu bauen. Es sind bereits einige Tunnel und Höhlen eingebaut und die großen Steine sind Rückseitig ausgeschnitten so daß Bögen zum hindurchschwinnen entstehen. Alle Bereich sind dabei aber für mich alle zugänglich. Es ist leider sehr schwer zu fotografieren..aber ich komme dennoch langsam zu dem Schluss dass ich wohl besser doch was anderes draus mache..weil die von mir angestrebte Optik bekomme ich (alleine schon aus Gewichtsgründen) nicht mit Bruchstein hin..zumal die mir einfach zu kantig sind. Die Bilder vom Malawisee zeigen meist glatte eher rundliche Steine...und ausser den extrem teuren Sachen von Rockzolid, die einfach nicht in meiner finanziellen Liga sind hab ich sonst keine Ideen mehr...vielleicht doch Axolotl und mein Mann bekommt nen neues Terrain fürs Tabletop :/
    • Hallo Nora,

      hier im Forum gibt es diverse Beiträge und Diskussionen zum Thema "künstliche Felsen selbst machen" "Steine selber bauen" "Rückwand selber bauen" etc. Da findest du vllt die ein oder andere Anregung.

      Den Effekt von einzelnen gestapelten Steinen (Lücken, Spalten, Höhlen) statt einer durchgehenden Konstruktion, wie du sie derzeit hast, kannst du auch mit einzelnen selbst gebauten Felsen erreichen. Dann musst du sie allerdings entweder verkleben oder dafür sorgen, dass die Steine nicht schwimmen. Hole Felsen, in die Gewichte (z.B. echte Steine) eingearbeitet sind, kommen dafür in Frage.
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hmm..ich glaube tatsächlich dass das Bild auch da viel schluckt. Denn die großen Brocken sind z.t. aus kleineren gestapelten Styroporsteinen konstruiert...aber ich denke da kann ich was mit Anfangen und weiß wo ich ansetzen muss ... Aaaber ggf hat sich eh noch etwas gabz anderes ergeben...da bei mir in der Nähe hemand ein komplettes Malawi Aquarium incl Besatz abgibt..wenn ich da nen Zuschlag sowie eine Idee für den Transport bekomme hätte ich knapp 400l und ein bessere Beckenmaß. Ggf muss ich dann für einen späteren Umbau eh das Rückwandkonzept anpassen.
    • Hi,

      Malawi ist zwar nicht meine Baustelle aber

      Aditu schrieb:

      Bruchsteine sind mir zu schwer
      Dafür würde ich dir Lavasteine (keinen scharfkantigen Bruch!!) empfehlen. Die lassen sich auch bei entsprechender Größe noch gut bewegen.

      Styropor würde ich generell meiden. Sobald irgendwo die Versiegelung schadhaft ist, geht die Krümelei los und das Zeug zieht Wasser. Wenn Leichtbauweise, dann Styrodur.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi

      luzz schrieb:

      Hi,


      Styropor würde ich generell meiden. Sobald irgendwo die Versiegelung schadhaft ist, geht die Krümelei los und das Zeug zieht Wasser. Wenn Leichtbauweise, dann Styrodur.
      ist mir in keinem meiner Becken auch nach vielen Jahren nie passiert. Man muss nur ordentlich arbeiten ;)
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hallo,

      Durch einen Zufall (und Mitleid) übernehme ich am Wochenende ein Barschbecken mit ca 330L. Das zuerst gekaufte werde ich erstmal in den Keller verfrachten. Das Aquarium wird wohl ein Ü-Ei weil neben Zebrabuntbarschen (wenn ich das richtig sehe gar keine Malawis sondern Amerikaner..4 gelbe (ich vermute mal yellows) und ein rot-weißer Barsch (keine Ahnung was das sein könnte) drin sind, die ich mit all der Technik übernehme. Danach geht dann wohl das lustige Barschsortieten los. Ich denke die Amerikaner müssen dann umziehen..oder ggf (wenn alles andere auch Amerikaner sind wird es zur Not ein Südamerika-Barschbecken..ich bin gespannt. Atm schwimmen sie leider (von den Fotos her) in einer ziemlichen Algenbrühe.

      Daher ganz andere Fragen:
      1. Ist ein Eimer mit Deckel zum Umsiedeln eine Idee oder sollte ich die Barscharten beim Transport besser einzeln eintüten?
      2. Um eine neue Einfahrphase zu vermeiden. Reicht es den Filter erstmal nicht zu reinigen? Das Aqua selber MUSS gereinigt werden.
      3. Die Wasserwerte des Wasser sind von den beiden Standorten sehr ähnlich. Reicht es dann sie normal (wie nach einem kauf) einzugewöhnen?

      Die Rückwand werde ich nicht verwerfen sondern auf das neue Becken anpassen und irgendwann dann ganz in Ruhe nachrüsten.
    • Hi,

      kleiner Tipam Rande:
      Wir reden hier von Buntbarschen/Cichliden. Barsche findet man in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre.

      Kleinere Tiere kann man schon "gebündelt" in einem Eimer transportieren, bei großen Zieren ist Einzelhaft besser. Da gibt es aber kein Patentrezept, ab wann sich was anbietet.

      ich würden den Filter erstmal weiter verwenden. Notfalls hängt man ihn vorübergeehend an einen Eimer und lässt ihn dort laufen
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Die Steinaufbauten sollten aus groben Brocken bestehen und (fast) bis zur Wasseroberfläche reichen.
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Das ist mir bewusst. Nur habe ich das Becken gestern aus katastrophaler Haltung übernommen und momentan sitzen die Fische in nem 25l Kasten. Somit musste ich heute erstmal übergangsweise was passables basteln bis ich was besseres habe. Ich plane auf jeden Fall größere Steinbrocken und eine andere Optik. Bis ich die habe muss das hier als Notlösung reichen.cichlidenwelt.de/CWF4/gallery/…ccc85e550587766e6e147ebdc
    • Momentan überlege ich evtl ganz auf Afrika/Kongo umzuschwenken, den Hemichromis zu behalten und die Kongosalmler die ich einem anderen Becken habe (was zu klein für sie ist, weswegen ich schon länger erfolglos versuchte sie abzugeben) mit dazu zu setzen. ..Fragen über Fragen..aber genau deswegen wollte ich erstmal gucken was da so kommt an Besatz ubd danach entscheiden was ich draus mache. Das Becken mit der angefangenen Rückwand wird wohl nun ein Paludarium, daher muss ich mich auf eine Buntbarschregion festlegen. Zumal in meinem andrten Becken auch schon mit Apistogramma Macmasteri Zwergchichliden wohnen