Zwergcichliden auf 40 cm

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    • Zwergcichliden auf 40 cm

      Hallo alle Miteinander,

      ich wollte an dieser Stelle nach eurer Erfahrung fragen:
      Gibt es Zwergbarsche, die man als Paar auf einer Grundfläche von 40 x 32 cm gut halten kann? Das Becken steht schon, ist schön verkrautet und perfekt eingefahren.

      Danke schon mal und viele Grüße
      Gerd
    • Hallo Gerd,

      das Weglassen der Silbe "bunt" zwischen "Zwerg" und "barsch" kann ungeahnte Folgen haben. breitgrin.png
      Bitte in Zukuft "ZwergBUNTbarsche" .

      Zwergbarsche gibt es nämlich auch, das sind aber keine Buntbarsche. :ups:

      Ich hatte gute Erfahrungen mit Apistogramma agassizzi gemacht - auf 40 x 25 cm. Hatte Probleme, die vielen Jungfische unterzubringen.

      A. borelli sollte auch funktionieren. Da kommen auch andere Apistogrammas in Frage. Schmetterlingsbuntbarsche könnte ich mir ebenso vorstellen.

      Größtes Risiko ist, wenn der Chef schlechte Laune hat und das Weibchen nicht flüchten kann. Hatte selbst aber in der Praxis noch keine Probleme mit derartigen Aggressionen. Meine Zwerge waren bisher lieb. :thumbsup:

      Gruß,
      Dirk
    • Danke, lieber Dirk, für deine Antwort! Ich habe das "bunt" wirklich vergessen, kommt nicht wieder vor :D .

      Da bin ich ja wirklich baff, dass einige Apistogrammas unter 60 cm gehalten werden können. Ich hatte bisher immer von mindestens 60-80 cm gelesen. Aber irgendwie traue ich vielen Seiten nicht mehr, deshalb diese Frage an die erfahrenen Halter!
      Ich freue mich sehr über diese neue Info :rolleyes: !

      Vertragen sich Apistogrammas mit Neocaridinas? Diese sind derzeit schon im Becken.

      Wie fütterst du deine Tiere bzw. was ist möglich oder am besten?

      Kommen sie auch mit mittelhartem Wasser und einem pH von 7,2 zurecht? Las bisher nur von leicht saurem, weichen Wasser.

      Danke und entschuldigt die vielen Fragen ;) .

      Viele Grüße
      Gerd
    • Hallo Gerd,

      die kleinen Garnelen sind Futter, die großen sind Glücksache.

      Gefüttert habe ich Frostfutter: weiße Mückenlarven, Artemia, Bosmiden

      Alles im Leitungswasser: 5 mg NO3, KH 6°, pH 7,8

      Gefiltert über Schaum mit Luftheber.

      Die 60 bis 80 cm kommen wahrscheinlich wegen des Gutachtens des Landwirtschaftsministeriums über die Mindest-Haltungsbedingungen. Da spielt aber auch eine Rolle, dass mehr Wasservolumen sicherer ist und sich in einem größeren Becken die unterlegenen Tiere besser verstecken können. Bei einem harmonierenden Paar und zuverlässigen Wasserwerten funktionieren auch kleinere Becken. Deshalb bei mir das Leitungswasser. Das ist mit 6° KH sehr stabil, während weiches und saures Wasser oft schwankende pH-Werte hat. Dann lieber minimal alkalisch und stabil.

      Gruß,
      Dirk
    • Vielen Dank euch Zweien für eure Antworten, auch wenn ich durch eure doch etwas konträren Positionen etwas verwirrt bin.

      @Snowgnome: Dario dario ist für mich nur bedingt eine Alternative, da es bei den Meisten nur mit Lebendfutter klappt. Außer Artemianauplien kann ich da wenig anbieten.

      @Dirk: Dein Leitungswasser scheint dem unsrigen recht ähnlich zu sein. Hattest du damit wirklich Nachwuchs? Das wär ja cool :) .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mandrake ()

    • Ja, hatte darin Apistogramma agassizzi, Apistogramma "pebas" (jeweils mehrmals) und Papilochromis ramirezi (2x) Nachwuchs.

      KH und pH waren kein Problem. Schwieriger ist die Wasserbelastung in den kleinen, dicht besetzten Becken. Hatte immer Apfelschnecken als Restefresser drin und habe viel und oft Wasser gewechselt.

      Hier gibt es auch Leute, die in unserem Leitungswasser Diskus züchten....L-Welse, Panzerwelse, Altum-Skalare....die erfolgreichen Leute, die die Jungtiere auch in großer Anzahl groß bekommen und verkaufen, arbeiten alle mit dem Leitungswasser.

      Wie schon geschrieben; sauber, stabil und fast neutraler pH-Wert ... so etwas wünschen sich anderswo die Leute. Darin kann man fast alle Fische nachziehen.

      Mit irgendwelchen Fläschchen und Tinkturen den pH senken funktioniert bei unseren Wasserwerten nicht. Egal ob Eichenextrakt, Torf oder irgendwelche Säuren; die reagieren mit der KH, setzen CO2 frei, der pH sinkt, der Aquarianer freut sich.....und am nächsten Tag ist das CO2 wieder weg und der pH genau da, wo er vorher war. Dafür hat man unnötig die Fische gestresst.

      Nanochromis transvestitus habe ich in weichem, saurem Wasser gezüchtet. Die Stämme hatten damals Probleme mit den gängigen Keimen in den Zooläden (ist schon 25 Jahre her). Bei einem pH unter 5,5 existieren kaum Bakterien. In dem Wasser konnte ich die Transvestitus praktisch am Fliessband "produzieren". Nach dem Umsetzen ins Leitungswasser fingen sie dann an zu kränkeln - egal, in welcher Größe ich sie umgesetzt habe. Für das Zuchtwasser habe ich das Leitungswasser so lange durch Torfgranulat laufen lassen, bis die KH komplett absorbiert war und der pH auch einigermaßen zuverlässig unten blieb - so bei 4,5 bis 5.

      Die Zuchtbecken für die N. transvestitus waren übrigens auch nur 40 x 20 x 25. Gab nie Probleme.