Filterbecken neben das Aquarium

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    • Filterbecken neben das Aquarium

      Hallo,

      ich bräuchte ein wenig Hilfe bei der Auswahl der Filterung meines 180x60x60 Beckens.

      Zur Zeit wird es über einen HMF, der über die komplette Seitenscheibe geklemmt ist, gefiltert.
      Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit der Filterung über HMF, doch zum einem finde ich die Optik nicht so toll und zum anderem geht mir doch einiges an Beckenlänge verloren.

      Nun habe ich mir überlegt, ein Filterbecken direkt neben das Aquarium zu stellen, anstatt eines Mehrkammerfilters im Becken.

      Dafür wollte ich ein altes undichtes 160 l Becken auseinander schneiden und wieder in den benötigten Maßen zusammen kleben, was ich dann direkt von aussen an der Seitenscheibe des Aquariums fixieren wollte.

      Es sollte die gleiche Höhe des Aquariums haben (60 cm).
      Breite wäre dann 40 cm und die Tiefe variabel zw.25 und 30 cm.

      Würde dies machbar sein?

      Ich möchte das Filterbecken 1. nicht unter, aber auch nicht 2. im Becken haben!
      Wenn es im Lot des Wasserspiegels stehen würde, kann ich einfach besser schlafen ^^
      LG Doro
    • Hallo Doro

      ein guter Bekannter von mir und Peter (Pete259) filtert so wie Du es gerne möchtest seine beiden Wohnzimmer Becken.
      Evtl kann Dir Peter die Funktion näher erläutern , habe mich selber mit dieser Materie noch nicht befasst.
      Fakt ist aber das diese Art Filterung sehr gut seinen Dienst macht inkl sehr langer Standzeiten.

      Das mit dem HMF im Becken kann ich absolut nachvollziehen
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Hallo Doro,

      so etwas hatte ich auch schon mal. Hat gut funktioniert. Haben sogar dann einige Bekannte nachgebaut und sind damit bis heute glücklich (ist bei mir schon 25 Jahre her).

      Bei gleicher Durchflussmenge hast du dann aber nur noch 40 x 60 cm Schwamm - anstatt wie jetzt 60 x 60 cm. Da du die gleiche Wassermenge durch weniger Oberfläche fliessen lässt, erhöht sich die Anströmgeschwindigkeit und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wird der Schwamm schneller verstopfen als jetzt. Ich würde deshalb noch einen zweiten Schwamm einbauen, gegebenenfalls später nur den ersten auswaschen und die Schwämme dann tauschen - also den frisch gereinigten an zweite Stelle setzen.

      Ich hatte damals auch das Hauptbecken auseinander geschnitten, 5 cm von einer Seitenscheibe abgeschnitten und die dann flachere Seitenscheibe als Überlauf zum Filterbecken benutzt. Einfacher und eleganter ist natürlich eine oder mehrere Lochbohrung(en).

      Bei der Breite des Filterbeckens denke ich, du brauchst etwa 5 cm vor dem Schwamm, 2 x 5 cm Schwamm, vielleicht noch 3 cm zwischen den Schwämmen und zuletzt etwa 12 cm für die Pumpe - zusammen also etwa 30 cm (bzw. mit einem Schwamm 25 cm) - passt also.

      Größtes Risiko aus meiner Sicht: Du klebst das Filterteil leer - also leicht - ans Hauptbecken. Später kommen etwa 60 kg Wasser hinein und das zusätzliche Gewicht führt evtl. dazu, dass sich das Filterteil absenkt, was wiederum an der Verklebung zieht. Ich würde deshalb den Filter beim Ankleben auf das etwas härtere Styrodur stellen und während der Trocknungszeit beschweren - vielleicht mit einer Tüte Sand o.ä.

      Welche Glasstärke hat den überhaupt dein 160 Liter Becken? Oft sind die ja nur aus 6 mm. Wäre mir zu wenig für ein 60 cm hohes Filterbecken.

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo,

      danke euch für eure Antworten.

      In der Tat, das 160 l Becken hat nur 6 mm Glasstärke.
      Habe ich nicht bedacht, das es evtl. auf Dauer den Druck nicht standhalten könnte 8o

      Mal kurz überlegen... habe noch ein intaktes 54l Becken, das im Moment noch in Betrieb ist.
      Vielleicht wäre dies eine Überlegung wert ;)

      Glasbohrungen wollte ich nicht machen, sondern ich dachte da eher an das Prinzip einer "kommunzierenden Röhre".

      Allerdings würde ich es dann nicht an einer der Seitenscheibe ankleben.
      Ein kleines passendes Gestell, damit das 54l Becken auf Wasserhöhe des Hauptbeckens steht, müsste wohl dann auch funktionieren?

      Ist die Frage, ob es aureichend für 648l brutto ist,

      Wie ich letzendlich das Filterbecken bestücken möchte, bin ich mir noch nicht ganz sicher.

      Ich tendiere zu Filterbürsten für die Grobfilterung, danach 2 - 3 Matten a 5 cm Stärke, dazwischen 1 cm Abstand, dann Siporax und noch ein wenig Platz für "Bedarfsfälle" und zu guter letzt Filterwatte, ehe es in die Klarkammer geht!

      Meine 2 Überlegung war, eine Kammer Filterbürsten, danach Patronenfilter (Menge nach Größe des Filterbeckens)

      Mein zukünftiger Besatzwunsch schwankt noch zwischen Mittelamerika und Viktoria.

      Also der Filter muss demnach etwas aushalten und sich wartungsarm gestalten :)
      LG Doro
    • Hallo Doro,

      ich glaube nicht, dass du mit den kommunizierenden Röhren glücklich wirst - erst recht nicht mit einem nur 30 cm hohen Filterbecken. Da stehen dann nur 20 cm Wasser drin und das System ist störungsanfällig. Hatte ich auch mal probiert. Ist eher so eine Art Notlösung.

      Bürsten und derartige Filtermaterialien sind am Gartenteich besser aufgehoben. Nehmen in deinem Fall unnötig Platz weg.

      Schwämme bzw. Patronen sind völlig i.O. Mehr braucht man nicht.

      Bei Patronen hast du dann noch die Verrohrung unter den Patronen. Bei 20 cm Wasserstand bleibt da nicht mehr viel für die Patronen...

      Vielleicht wäre es besser, wenn du weder Löcher bohren willst, noch Material für einen sinnvoll dimensionierten Filter hast, den aktuellen Mattenfilter weiterhin zu benutzen.

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo Doro,

      in der Tat ist das neben dem Becken stehende Biofilterbecken eine sehr gute, wenn auch irgendwie selten angewandte Filtertechnik. M.E. zu Unrecht, da sie viele Vorteile hat, wie z.B. kein Verlust an Volumen im Hauptbecken, super Energieeffizienz gegenüber dem unten platzierten Filterbecken weil kein Höhenunterschied im offenen System überwunden werden muss, großes realisierbares Filtervolumen, ohne Verlust an Sicherheitsvolumen aufgrund von nachfließendem Wasser bei Pumpenabschaltung...
      Idealerweise sollte das Biofilterbecken die gleiche Tiefe haben wie das Hauptbecken, muss aber nicht die gleiche Höhe haben... Ein 60x30x35er Becken würde es zum Beispiel schon tun, und bei dem günstigen Preis solcher Becken würde ich gar nicht anfangen, ein 160er zu zerschneiden und umzubauen. Vielleicht aus vorhandenem Glas die Trennscheiben gewinnen, aber mehr würde ich da gar nicht machen.
      Das Biofilterbecken muss mit der Oberkante auf gleicher Höhe mit dem Hauptbecken gestellt werden, dann kannst Du ohne weiteres mit kommunizieren Röhren arbeiten. Einfach zwei u-Rohre aus PVC bauen, oben mit Schlauchnippel zur Entlüftung versehen. Diese mit Luftschlauch bestücken, denn Du nach Entlüftung einfach ins Wasser mit dem offenen Ende ins Wasser hängst. Zwei U-Rohre deshalb, um eines als Sicherheit zu haben, falls doch mal Luft gezogen werden sollte. Die Rückforderung übernimmt dann ne kleine Förderpumpe, würde hier auf ca. 600 l/h regelbar gehen, so dass Du ggf noch runterregeln kannst.

      Dieters und mein Bekannter, von dem er schreibt, filtert seit Ewigkeiten seine zwei großen Showbecken (300x65x65, und 200x60x60), und zwei Zuchtbecken 200x50x50 mit diesem System... Die Methode, die Wasserqualität sowie der niedrige Wartungs und Energieaufwand sprechen für sich...

      Viel Spaß bei der Umsetzung! Ist ein tolles Vorhaben!

      Wenn Fragen auftauchen, gerne melden!

      LG Peter
    • Hallo,

      danke euch für eure Antworten :top:

      Dirk1 schrieb:

      Vielleicht wäre es besser, wenn du weder Löcher bohren willst, noch Material für einen sinnvoll dimensionierten Filter hast, den aktuellen Mattenfilter weiterhin zu benutzen.

      Klar könnte ich den Mattenfilter einfach drinnen lassen und ihn nur anders verbauen, damit er optisch besser wirkt ;)
      Ideen hätte ich hierfür genug!

      Doch dann habe ich beim Stöbern folgende Seite entdeckt niedereimers-archiv.de/huetter/filter.htm und fand diese Filterung persönlich besser, da man Platz für evtl. gesonderte Filtermaterialien hat.

      Im Becken wollte ich allerdings Platz sparen, um auch etwas größeren Tieren Platz bieten zu können ^^

      Er arbeitet dort ebenso mit "kommunizierenden Röhren"... deswegen meine Frage, ob dieses auch neben dem Becken funktionieren könnte.

      Was das Material angeht, ein altes Becken ist vorhanden, was ich nicht mehr dicht bekommen habe.

      Warum also nicht erst die Möglichkeiten in Betracht ziehen, die alte Ressource evtl. hierfür nutzen zu können?
      Neu gekauft ist immer mal schnell und weitaus bequemer ;)

      Dann steht mir dann aber immer noch das alte 160l Becken ungenutzt in der Bude herum... fände ich schade!

      @pete259

      Danke dir! Das hat mir schon sehr gut geholfen :thumbsup:


      pete259 schrieb:

      Ein 60x30x35er Becken würde es zum Beispiel schon tun, und bei dem günstigen Preis solcher Becken würde ich gar nicht anfangen, ein 160er zu zerschneiden und umzubauen. Vielleicht aus vorhandenem Glas die Trennscheiben gewinnen, aber mehr würde ich da gar nicht machen.

      Das verstehe ich gerade nicht so ganz ?(

      Muss ich das 160 er nicht erst dafür zerschneiden, um daraus Trennscheiben gewinnen zu können?

      Wenn dem so ist, dann könnte ich mir doch daraus ein 60x40x40 Becken bauen und hätte doch automatisch 3 "passende" Scheiben für die Trennung übrig. :hee:


      pete259 schrieb:

      Die Rückforderung übernimmt dann ne kleine Förderpumpe, würde hier auf ca. 600 l/h regelbar gehen, so dass Du ggf noch runterregeln kannst.

      Dann würde das 648l Becken ca 1x /Std. umgewälzt werden.
      Das reicht?
      LG Doro
    • Hallo Doro,

      60 x 40 x 40 aus 6 mm passt. Ich war ursprünglich von einer 60er Höhe ausgegangen. Da wären mir 6 mm zu dünn.

      Umwälzung 1x pro Stunde wäre mir deutlich zu wenig. Ich peile immer 2 1/2 bis 3x pro Stunde an.

      Ganz ehrlich: Ein undichtes 100 x 40 x 40 aus 6 mm gehört, wenn man es nicht als Baumaterial benutzt, in die Tonne. Das kostet neu nicht mal 3-stellig und selbst, wenn man es wieder dicht bekommt (kostet auch Geld und Zeit) ist es hinterher immer noch alt und wahrscheinlich zerkratzt.

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo Dirk,

      das hatte ich ja auch erst ursprünglich vor gehabt und ist somit auf meinem Mist gewachsen 8o

      Also alles gut und dein Einwand richtig gewesen :)
      Danke hierfür!

      Doro schrieb:

      Es sollte die gleiche Höhe des Aquariums haben (60 cm).
      Breite wäre dann 40 cm und die Tiefe variabel zw.25 und 30 cm.

      Du hast recht, das 160 er wollte ich auch zuerst in die Tonne werfen ... aber als Bastlerglas ja noch gut zu gebrauchen :D

      Anbei mal eine Skizze, wie ich es mir vorstelle.
      Würde dies so machbar sein?
      LG Doro
    • Hallo Doro,

      würde ich so nicht machen. Deine kommunizierende Röhre bremst sowieso schon den Höhenausgleich des Wassers.

      Der skizzierte Aufbau des Filters erzeugt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch noch einigen Wiederstand.

      Ich würde die Trennwände weglassen und hintereinander 2 oder 3 Stück groben Filterschaum 40 x 40 x 5 cm zwischen die Scheiben klemmen, so dass das Wasser nicht von oben nach unten bzw. umgekehrt, sondern von links nach rechts über den vollen Querschnitt des Flterbeckens fliessen kann.

      Noch besser wäre meiner Meinung nach, 2 Überlaufröhren rechts und links einzusetzen und die Rückförderpumpe in die Mitte des Filterbeckens zu setzen. So würde das Wasser jeweils von rechts und links durch den vollen Querschnitt in Richtung Mitte fliessen. Das ergibt noch weniger Wiederstand und eine geringere Strömungsgeschwindigkeit im Filtermaterial.

      Gruß,
      Dirk
    • Hi Doro,

      60x40x40 ist natürlich besser. Ich würde mir aber die Arbeit nicht antun, das aus dem alten Becken zu bauen. Bedenke, dass Du den Silikon wirklich restlos entfernen musst, bevor Du es neu klebst, und das ist eine echte Scheißarbeit... Ich persönlich würde mir ein fertiges, neues passendes Becken kaufen, und eben aus dem alten nur die Trennscheiben basteln und einkleben...

      Die Aufteilung in die Kammern, wie Du gezeichnet hast, würde ich ganz genauso machen. Das schaut sehr gut aus. In die erste Kammer dann Filterwürfel, und zweite und dritte Siporax, das wäre mein Ansatz...

      Dass die kommunizierende Röhre den Höhenausgleich bremst ist m.E. nicht richtig. Sie muss nur den richtigen Durchmesser haben... Dann bremst da gar nix.

      Und m.E. reicht eine einfache Umwälzung definitiv aus. Kannst natürlich mehr machen, aber unbedingt nötig ist das nicht.

      LG,

      Peter
    • Hallo,

      ich hatte schon mehrmals gelesen, das der Mehrkammerfilter mal hoch gelobt wird und andererseits für andere völlig sinnfrei ist, mit dem auf und ab des Wasserweges.

      Aber der Erfinder des Mehrkammerfilters, wird sich wohl etwas dabei gedacht haben.

      Meine Überlegung war nun, ob man nicht beide Systeme in einem Filterbecken miteinander kombinieren kann?! :hee:

      Meine 2. Frage ist, ob auch ein 80x35x40 Becken neben meinem machbar wäre, da ich kein passendes Becken finde.
      Oder muss es genau die gleiche Tiefe, wie das Hauptbecken haben?

      Ich hänge hier nochmal 2 Versionen an, die mir so spontan als "Kombination" eingefallen sind.
      Eure Meinung hierzu, würde mich auf jeden Fall interessieren :)
      LG Doro
    • Hallo Doro,

      fange mal mit der Beantwortung der 2.Frage an: Die gleiche Höhe muss es nicht haben, aber vergrößert natürlich die Oberfläche der senkrechten Matten.
      Deine dargestellten Systeme sind m.E. uneffektiv und werden nach kurzer Zeit den Durchfluß behindern. Die Filterfläche ist viel zu gering und die Watte würde "verstopfen". In der ersten Kammer sollte nur eine Grobfilterung erfolgen, wo sich die Rückstände absetzen können. Die Variante der senkrecht stehenden Matten würde ich auf jeden Fall favorisieren. Mehrkammerfilter sind mehr für unbelastete Aquarien konzipiert, wo verschieden Filtermedien durchströmt werden sollen.

      Beste Grüße von Mathias
    • Hallo Doro,

      ich persönlich halte von beiden Varianten nicht viel. Das Wasser läuft hintereinander durch ziemlich viel Filtermaterial.

      Die Mikroben, die dein Wasser reinigen sollen, brauchen aber erstens Futter und zweitens Sauerstoff. Du wirst also ganz vorne, wo reichlich Nahrung und Sauerstoff vorhanden ist, auch wegen des geringen Querschnitts und der daraus resultierenden hohen Strömungsgeschwindigkeit, ein starkes Bakterienwachstum haben. Nebenwirkung ist, dass das Filtermaterial schnell verstopfen wird.

      Jetzt kann man natürlich sagen, dass etwas Filterwatte ganz oben ja schnell gewechselt ist. Das stimmt natürlich, hat aber auch wieder Nachteile. Du entziehst dem System damit regelmäßig und häufig einen erheblichen Teil der Bakterienflora und der ausgeflockten Spurenelemente. Beides würde ich lieber im System belassen wollen.

      Zweitens, auch wenn es nur ein indirekter Nachtei ist, wird in den nachgelagerten Filtermedien praktisch gar nichts mehr passieren, weil dort kein Sauerstoff mehr ankommt (und wahrscheinlich auch gar keine Nahrung mehr für die Bakterien). Ist also nur Platz- und Geldverschwendung.

      Ich würde die beiden äußeren Kammern der linken Skizze leer lassen und alle Schwämme in 10 PPI nehmen. Bei abnehmender Porengröße hast du sonst den Nachteil, dass evtl. alle Schwämme gleichzeitig verstopfen, du in diesem Fall sämtliche Schwämme gleichzeitig reinigen musst und die gesamte Bakterienflora auf einen Schlag los bist.

      Es ist in der Praxis bei langsam laufenden Filtern unnötig, nach hinten mit immer feineren Medien zu filtern. Der "Dreck" bleibt bei Filtern mit langsamer Fließgeschwindigkeit problemlos auch in groben Filtermedien hängen - und lässt sich von dort gegebenenfalls auch besser wieder auswaschen.

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo :wink:

      Vorab erst einmal, wünsche ich euch allen hier Frohe Weihnachten und hoffentlich ruhige und besinnliche Feiertage :)

      Mein favorisierter Besatz für dieses Becken, soll

      1/1 Hypsophrys nicaraguensis (das sich aus einer Jungfischgruppe finden soll)
      Eine Gruppe Cribroheros (vorzugsweise) longimanus (dachte an 5 - 6 Tiere)
      20-25 Hyphessobrycon anisitsi

      Hierfür suche ich die passende Filterung.

      Ich habe nämlich die Befürchtung, das ein Mehrkammerfilter damit mit der Zeit überfordert sein könnte :hee:

      Also fasse ich mal kurz zusammen:

      - 1 oder 2 Überlaufe?
      - In diese Kammer(n) Filterwürfel?
      - 2. große Kammer mit senkrecht stehenden Matten PPI 10 a 5cm?
      - 3. Kammer = Klarkammer mit Technik

      ui, ui, ui....ich denke, ich bin im Moment damit etwas überfordert :D ;(
      LG Doro
    • Hallo Doro,

      vielen Dank - wünsche ebenso allseits Frohe Weihnachten.

      Mach dir nicht zu viele Sorgen wegen deiner Filterung. Das schlimmst, das passieren kann ist, dass du dich über unnötig häufige Wartungsintervalle ärgerst. Funktionieren tun Filter eigentlich immer, sobald Wasser kontinuierlich durch ein mehr oder weniger poröses Substrat geleitet wird.

      Solange du nicht gerade das komplette Filtermaterial gleichzeitig wechselst, droht, abgesehen von der anfänglichen Einlaufphase, auch keine Lebensgefahr für die Fische.

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo Doro,

      jetzt muss ich doch auch nochmal meinen Senf dazu geben und meine Erfahrungen mit Mehrkammerfiltern mit dir teilen. Das ein MKF bei hoher Belastung des Wassers zur Überlastung neigt ist so nicht ganz korrekt. Das betrifft nur die von dir favorisierte Bauweise bzw. Anordnung der Filtermaterialien als "enge Tunnel". In die Planung meines Mehrkammerfilters Marke Eigenbau habe ich sehr viel Zeit investiert, habe dazu viel gelesen und auch ein paar Berechnungen angestellt. Ob du dich daran orientierst sei dir überlassen, aber vllt hilft es dir ja. Ich filtere drei von vier meiner Becken mit HMF, nur für das große Becken mit den Südamerikanern, die haufenweise frisches Gemüse verputzen und entsprechend viel Dreck hinterlassen, habe ich einen MKF gewählt, gerade weil der mit den Massen an Dreck so gut zurecht kommt.

      Aufbau wie folgt:
      1. Kammer: Eine Freiwasserkammer in der sich der grobe Dreck am Boden absetzen kann. Zwischen Kammer eins und zwei gibt es zur Trennung nur einer dünne grobe Matte als Vorfilter.
      2. Kammer bilden vier parallel durchflossene Schaumstoffpatronen
      3. Kammer ist als einzige durch eine Scheibe von der vorigen Kammer getrennt und mit Siporax und der Pumpe bestückt.

      Die Idee dahinter ist möglichst viel Filtermaterial gleichzeitig anzuströmen (die komplette Fläche der 4 Patronen) und somit eine optimale Biologische Filterung bei gleichzeitig hoher Standzeit zu erreichen.


      Ich habe dir hier eine Zeichnung beigefügt. Von rechts nach links: Wassereinlass durch 3 Öffnungen in die Freiwasserkammer, (Vorfilter-)Matte, Patronen, Pumpenkammer mit Siporax. (Eine Trennscheibe gibt es wie gesagt nur zwischen Pumpe+Siporax und Patronen). Dieses System läuft mit einer 4000l/h Strömungspumpe und hat ein Volumen von 70*12*60.

      Der Vorschlag von Dirk, ohne Trennscheiben aufeinanderfolgende Matten quer in die Filterkammer zu stellen, verfolgt im wesentlichen das gleiche Prinzip, ist aber einfacher umzusetzen. Auf die Patronen habe ich nur zurückgriffen um Reinigungsintervalle von >1 Jahr zu erreichen. Wenn du mit den Trennscheiben "enge Tunnel" für das Wasser baust, verstopft der Filter vergleichsweise schnell. Das Problem mit der Sauerstoffversorgung in den hinteren Bereichen der Filtermaterialien in diesen langen "engen Tunneln" wurde ja bereits angesprochen.

      Liebe Grüße Daniel
      Gruß Daniel

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