Hterochromis

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo in die Runde,

      Ich möchte mal fragen wer hier alles Hetrochromis multidens hält und wie bei ihm die Geschlechterverteilung ist. Bei mir überwiegen die Weibchen und das ist bei einigen Haltern so.

      Würde mich über Antworten freuen.

      Gruß Frank
    • Hallo, hier treffen sich wieder die üblichen Verdächtigen. :D

      Ich bezog eine Gruppe Jungtiere aus Frankreich. Das Verhältnis war 3/4.
      Ein Tier verstarb ohne ersichtlichen Grund nach ein paar Wochen.
      Die anderen wuchsen in einem 3/4tel Jahr auf die Größe von 6 - 8 cm.
      Dann starben die Tiere innerhalb von 2 Wochen und ich konnte mir keinen Reim darauf machen.

      Jetzt stehe ich wieder ohne Heterochromis multidens da und finde das nicht gut.

      Beste Grüße aus dem Taunus :hut:
      Axel
    • Bei mir war es ähnlich schlimm, ich hatte ca. 100 Jungtiere und alle gingen nach und nach drauf.
      Meiner Meinung nach lag es am Futter: 1. es muss super fein sein feiner als frisch geschlüpfte Nauplien
      2.zu viel tierisches Protein.
      Den Hetero der auf dem Foto zu sehen ist, den musste ich Anfang des Jahres im Garten vergraben. Er war so stark aufgebläht das die Schuppen abfielen und keinerlei Darmtätigkeit mehr.
      Angefangen hat alles als ich das Futter auf viel mehr tierisches Eiweiß umstellen musste da der Besatz im Aquarium dies verlangte.
      Leider gibt es im Trockenfutter Segment nur hoch kalorisches Futter und eine Überfettung der Tiere ist das Ergebnis.
      Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.

      Danny Kaye
    • Hallo Uwe,

      ich habe mit der Antwort gewartet, denn ich möchte Dir heute ganz herzlich zum Geburtstag gratulieren.

      Nun möchte ich kurz auf die traurige Seite unseres Hobbys eingehen.
      Bei diesen raren Fischen muss man immer Lehrgeld bezahlen. Ich habe auch schlechte Erfahrungen mit Fischen aus dem Tanganjikasee gemacht.
      Von einem französischen Züchter bekam ich vor Jahren eine kleine Gruppe Nachzuchttiere eines Schuppenfressers. Er sagte mir noch " Nur mit Flockenfutter füttern."

      Na prima ! Die fressen auch Cyclops, Artemia und Mysis. Das Wachstum war zügig. Streit gab's keinen. Schuppen wurden auch nicht abgeschält.
      Bei 12 cm Größe verstarben die Tiere sang- und klanglos, ohne äussere Anzeichen.


      Beim Öffnen eines toten Tieres fiel mir auf, der gesamte Bauchraum war völlig verfettet. Die Leber wwar ein hellrotes, aufgedunsenes Organ und die Nieren waren kaum zu finden.
      Diese Tiere sind an Verfettung und Multiorganversagen gestorben. Auf diese Leistung bin ich gar nicht stolz und habe erheblich dei Futtergaben geändert.

      Frostfutter gibt es nur noch für Crenicichla und heranwachsende Jungfische. Auch andere, so genannte " Räuber " kommen prima mit Grünflocke zurecht.
      Zum großen Teil verfüttere ich Sera Flora und alle sind zufrieden. Es gibt bei größeren Tieren an 2 Tagen über die Woche verteilt nichts.
      Bei einem verlängerten Wochenende gibt's auch 4 Tage lang nichts.

      Den Tieren geht es prima.
      Meine Heterochromistruppe hatte sich leider vor der sparsamen Futterumstellung verabschiedet.

      Falls ich noch einmal Nachzuchten bekommen sollte, wird vorher auf sparsame Pflanzenkost umgestellt.

      Übrigens zum Thema Geld, Gold, Aktien ....man sollte davon auch Wein kaufen. :freufreu:

      Beste Grüße aus dem Taunus :hut:
      Axel