Besatzplanung

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    • Hallo!

      Nach einem Hauskauf, Umzug usw. bin auf der Suche nach einem Malawi-Besatz für ein Becken von ca. 400 Litern Inhalt.
      Ich habe in den letzten Jahren Südamerika-Fische (Pfauenaugenbuntbarsche usw.) gepflegt, aber irgendwie lassen mich die früheren Aquarien mit bunten Malawi-Cichliden und Steinen als Haupteinrichtungsmerkmal nicht los - sie wirken ja beinahe wie Meerwasseraquarien, und diese Optik mag ich lieber als die dunkelbraunen Amazonas-Aquarien...

      Gerne sollten die künftigen Fische ein weniger „ruhiger/majestätischer“ sein als die mir bekannten (und früher schon gepflegten) Mbunas.
      Die Aquariengröße am geplanten Standort ist leider auf ca. 120x60 cm Grundfläche limitiert, evtl.gingen auch so gerade noch 70 cm Tiefe. Somit könnte ich bei einer 60er Höhe ca. 430-500 Liter Volumen unterbringen.

      Ich habe zB über Copadichromis borleyi „Kadango Red Fin“ nachgedacht, die ich sehr attraktiv finde - oder geht das bei der genannten Beckengröße nicht gut?
      Wenn doch: Welche anderen Arten lassen sich gut dazu vergesellschaften - z. B.
      Copadichromis azureus und/oder C. verduyni?
      Sciaenochromis fryeri?
      Placidochromis phenochilus?
      Othopharynx lithobates?
      Protomelas fenestratus?
      Ginge evtl. auch Labidochromis „Yellow“ als etwas „untypischer“ Mbuna dazu?
      Gibt es evtl. noch einen „Geheimtipp“, an den ich da nicht gedacht habe?
      Für Nimbochromis sp. oder andere Räuber ist das Becken ja leider zu klein.

      Ich bin gespannt!
      Liebe Grüße aus Brilon
      Michael


      :mala:

      DCG-Nr.: D 59 7272

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von malawi73 ()

    • Moin,

      Copadichromis werden im AQ deutlich größer als in der Natur. 25 cm sind keine Seltenheit. Das passt natürlich nicht in ein so kleines AQ.
      Ebenfalls ein Planktonfresser, der seine Nahrung aus der Wassersäule nimmt, wäre Ps. acei. Die sind auch kaum territorial.
      Placidochromis phenochilus hatte ich noch nie. Sie brauchen aber ebenfalls eher mehr Platz.
      O. lithobates sind eigentlich problemlos, vertragen aber keinen Gegenwind von anderen Fischen. das sind richtige Weicheier.
      Sci. fryeri geht mit den O. lithobates aber gar nicht.
      Proto. fenestratus ist bei dem kleinen AQ auch eher grenzwertig, kann aber klappen.

      Yellows gehen immer, sind aber sehr lebendig.
      Die Unterscheidung in Mbuna, Utaka und andere hilft dir in der Aquaristik nicht. Vergiss diesen Ansatz am Besten gleich wider. Es ist eine untaugliche Vereinfachung.

      Bis jetzt haben wir also mal den O. lithobates.
      Dazu würde ich Placidochromis "Johnstoni solo" setzen. Die sind hübsch, munter und auch nicht sehr durchsetzungsstark.
      Yellows sind OK, aber nicht zu viele, da sie sonst zu viel Unruhe ins AQ bringen.

      Wenn du eine 70er Tiefe stellen kannst, warum dann die Höhe auf 60 cm begrenzen? Da würde ich ganz klar auch zu 70 cm greifen. 120 x70 x70 würden mit knapp 600 l auch deutlich mehr ermöglichen.
      Dann wären Ps. acei, Yellows, O. lithobates und Placidochromis "Johnstonis solo" gut machbar. Dazu evtl. noch ein paar Aulonocara aus der Übergangszone.


      malawi73 schrieb:

      Gerne sollten die künftigen Fische ein weniger „ruhiger/majestätischer“ sein als die mir bekannten (und früher schon gepflegten) Mbunas.
      Dafür bedarf es aber dann auch eher eines majestätischen AQs. Bei den gegebenen Maßen würde ich eher auf die kleinen und quirligen Arten setzen.
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hallo Michael,

      120x60x60 geht im Prinzip für bestimmte Non-Mbuna, ist aber schon absolute Untergrenze. Hatte ich selber lange, erst als Südamerika, dann damit mit Malawi angefangen, und dann noch viele Jahre als Zweitbecken. 70er Tiefe wäre noch besser, 70er Höhe würde m.E. keinen Mehrgewinn bedeuten, da die Fische hauptsächlich Grundfläche brauchen. Zudem schauen 70cm Höhe bei 120cm wahrscheinlich eigenartig aus... Zu bedenken ist auch, dass diese 10cm die Kosten u.U. massiv in die Höhe treiben können...

      Besatzvorschläge finde ich immer schwierig zu geben, man kann nie sagen was garantiert funktioniert und was nicht... Dafür sind die Tiere zu individuell. Bei den von Dir genannten Arten sollten m.E. gehen C. Azureus, P. fenestratus (oder sp. Steveni Imperial), und 0. Lithobathes, eine Aulonacara Stuartgranti Art, und der Fryeri bestimmt auch. P. Phenochilus werden eigentlich alle zu groß. Mbunas würde ich persönlich nicht dazusetzen, auch nicht den Yellow. Ist aber natürlich theoretisch auch möglich.

      Eigentlich würde ich Dir aber, wenn Du wieder Malawi machen möchtest, dazu raten, einen anderen Standort fürs Becken zu finden und ein größeres zu stellen. Z.B. 180x60x60 oder 200x60x60. Dann hast Du gleich GANZ andere Möglichkeiten, und wirst mehr Freude dran haben als ständig am Minimum rumzukratzen...

      LG,

      Peter
    • Hallo Michael

      Becken immer so groß kaufen wie möglich .
      120x60x60 war auch mein erstes Becken mit Malawis, als zweit oder ausweich Becken möglich.
      Als Schaubecken im Wohnraum würde ich keine Malawis setzen , der Markt bietet eine Vielzahl an
      "Bunten" Fischen die perfekt für ein Becken in der Wunschgöße passen.
      Evtl mal bei Tanganjika umsehen.

      zurück zu Malawis , mit Mbuna wäre was zu machen ,muss aber auch gefallen ein ein kleines Becken voll mit Steinen
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Ich hatte mal ein AQ mit 100x70x70 und das war ein klasse Becken.
      Die meisten Malawis sind nicht am Boden orientiert, sondern am Substrat. Das kann dabei auch ruhig senkrecht verlaufen.


      pete259 schrieb:

      Zudem schauen 70cm Höhe bei 120cm wahrscheinlich eigenartig aus.
      Kann ich so nicht nachvollziehen. Hier steht noch ein AQ mit 110x40x85 und auch das sieht prima aus.

      Bis 70 cm Höhe muss man auch nicht mit einem großen Preisanstieg rechnen. Darüber wird es dann aber oft sehr teuer.
      Gruss
      Jan

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    • bei 70er Höhe wollte mir kein AQ Bauer aus D ein Becken mit 12mm Glas fertigen , wir leben in einem Land wo
      ein vernünftiger Handwerker die DIN Richtlinen einhält.
      Ab 70 15mm Glas , dann wirds etwas teurer , aber wenn man die Lebensdauer eines AQ ansieht wohl kein Problem .
      Mit ...Passt schon geht schon ist man mit der Gewährleistung auf dünnen Eis als Aqarienbauer.

      ob ein 110 x40x85 Glasturm gut aussieht liegt im Auge des Betrachters , meins wäre es nicht
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Ja, Normen müssen eingehalten werden, dafür sind sie nun mal da.

      15er Glas kostet ein wenig mehr, aber es ist wirklich nicht besonders viel.

      Zu den Seitenverhältnissen. 4:3 gilt ja als ein sehr harmonisches Verhältnis, dann müsste das AQ bei 1,2 m Länge sogar 90 cm hoch sein ;)
      Oder nehmen wir den goldenen Schnitt? Dann sollte die Höhe etwa 61,8% der Länge betragen. bei 1,2 m also etwa 74 cm Höhe :)

      Lange flache AQs wirken eher unharmonisch
      Gruss
      Jan

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    • Hai,

      Normen müssen nicht eingehalten werden. Sind ja Normen - keine Gesetze. Ist halt nur im Schadenfall für den Aquarienbauer einfacher, wenn er nach "Stand der Technik" gebaut hat.

      Habe hier eine Aquarientabelle vom Flachglas-Markenkreis (Glashandbuch). Darin sind für Aquarien mit Frontscheibengröße 120 x 60 10 mm und für 120 x 70 12 mm vorgesehen.

      Nach dieser Tabelle richtet sich die Glasstärke nicht (nur) nach der Beckenhöhe, sondern eher nach dem Verhältnis von Breite zu Höhe.

      Anders gesagt: Je kürzer das Becken, umso höher kann es bei gleicher Glasstärke sein.

      120 x 60 x 60 wird fast überall aus 10 mm angeboten. Warum sollen dann 120 x 70 nicht aus 12er gehen? Da würde ich mal einen anderen Aquarienbauer suchen.

      Gruß,
      Dirk
    • Dirk1 schrieb:

      Normen müssen nicht eingehalten werden. Sind ja Normen - keine Gesetze.
      Die Anwendung von DIN-Normen ist grundsätzlich freiwillig. Erst wenn Normen zum Inhalt von Verträgen werden oder wenn der Gesetzgeber ihre Einhaltung zwingend vorschreibt, werden Normen bindend. ... Aber wer DIN-Normen – als anerkannte Regeln der Technik – anwendet, kann ein korrektes Verhalten einfacher nachweisen.
      Gruss
      Jan

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    • Hallo!
      So, ich habe nochmal nachgemessen: "Immerhin" passt ein Becken mit 120x70 cm Grundfläche, was schon mal über 500 Liter Inhalt bedeutet.
      Ein anderer Standort geht allenfalls mit 140-150 cm Länge bei aber nur 50 cm Tiefe, was ja keine Verbesserung wäre...
      Mein letztes Aquarium war 200x70x70 cm; da fand ich die 70 cm Höhe für "Pflegemaßnahmen" (wenn auch selten) immer recht "unpraktisch", da meine Arme ständig "zu kurz" waren. Dies kann aber auch an der Alu-Abdeckung gelegen haben, die nochmal für einen zuätzlichen Rand von ca. 10 cm gesorgt hat.
      Da habe ich mir immer "geschworen", dass mein nächstes Aquarium etwas niedriger wird.
      Ich denke nochmal drüber nach! Wegen der Abdeckung/Beleuchtung muss ich dann eine andere Lösung finden, die aber ebenfalls "hübsch aussehen" soll, da das Aquarium im Wohnraum und nicht im Keller stehen wird...

      Was Mbunas als Alternative angeht: Leider sind die irgendwie immer so "winzig und wuselig", oder gäbe es da auch schöne größere Arten, die in dem Aquarium von 500-600 Liter Inhalt gut funktionieren würden?

      Welche Malawis würdet IHR ganz konkret in so einem Aquarium (120x70x60-70 cm) pflegen?
      Liebe Grüße aus Brilon
      Michael


      :mala:

      DCG-Nr.: D 59 7272

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von malawi73 ()

    • Hi Michael,

      das mit dem unpraktischen Handling mit 70cm kann ich bestätigen, habe eben auch diese Höhe, plus Abdeckung, und empfinde es schon als... Naja, manchmal nervig...
      Mit 70 Tiefe ist doch schonmal deutlich besser!
      Bleibe bei den oben genannten Arten. Oder, wie Dieter schreibt, Tanganjika...
      Mbunas find ich auch zu klein und zu stressig...
      LG Peter
    • Hallo!

      Hmm, sind Aulonocaras eigentlich tatsächlich "schön/interessant"? Hmm, klar, das ist immer subjektiv; frage mich gerade selbst, warum ich sie immer unter "klein, unscheinbar, langweilig" abgespeichert hatte in meinem Kopf... Und das ohne eigene Erfahrungen damit!

      Habe nun von einem bekannten "Malawi-Kenner" folgenden Tipp für einen Aulonocara-Besatz bekommen:
      4/4 Aulonocara stuartgranti Chilumba
      4/4 Aulonocara Safran
      4/4 Aulonocara eureka

      - welche Aulonocara würdet IHR denn empfehlen?
      Und ist 4/4 da in euren Augen ok?
      Liebe Grüße aus Brilon
      Michael


      :mala:

      DCG-Nr.: D 59 7272
    • Hi Micha,

      malawi73 schrieb:

      Hallo!

      Hmm, sind Aulonocaras eigentlich tatsächlich "schön/interessant"? Hmm, klar, das ist immer subjektiv; frage mich gerade selbst, warum ich sie immer unter "klein, unscheinbar, langweilig" abgespeichert hatte in meinem Kopf...
      vielleicht weil viele gräulich/bräunlich/silbrige Weibchen in einem AuloBecken schwimmen (zumindest bei dem Besatzvorschlag)
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hi Michael,

      also ich würde auf gar keinen Fall 4/4 setzen. Das ist für mich totaler Humbug, zum einen jeweils vier gleiche Fische einer Art und Geschlecht und dann nur drei Arten??? Aulonocara sind zudem definitiv kein Schwarmfisch im Aquarium, also würde das für mich erst Recht keinen Sinn machen.

      Zudem weiß ich zumindest vom Eureka, dass der ziemlich Zunder hat, und es da mit ziemlicher Sicherheit zu Konflikten kommen würde, und die vier Männer bestimmt nicht alle in Prachtfärbung gehen werden.

      Ich würde immer eher mehr Arten setzen, als viele Individuen einer Art, da man da mehr Vielfalt hat und die einzelnen Tiere m.E. mehr schätzt. Aber das ist wahrscheinlich Einstellungssache...

      So viele Weibchen machen eigentlich auch nur Sinn, wenn man viele Nachzuchten möchte. Was aber bei drei Aulo Arten auch keinen Sinn macht, weil die Gefahr der Verkreuzung viel zu hoch ist... Wieso also dann so viele Weibchen halten, die in den Augen mancher ja weniger attraktiv sein sollen? (Auch da bin ich anderer Meinung. Beim Eureka z.B. sind die Weibchen gar nicht grau, haben farbige Akzente in den Flossen, und sind echt hübsche Fische... Aber auch das liegt in den Augen des Betrachters...

      Ich würde, wenn Aulonocara, 1/1 oder 1/2 setzen, und dann eine Art aus dem Jakobfreibergi Komplex (kann Eureka, oder aber besser eine natürlich vorkommende Art), und eine aus dem Stuartgranti Komplex (mein Favorit ganz klar der Ngara). Da ist dann auch die Gefahr der Verkreuzung zumindest geringer, da die Unterschiede in Farbe und Form doch sehr deutlich sind.

      LG Peter
    • Hallo Peter,
      vielen Dank für die tollen Tipps!

      pete259 schrieb:




      Ich würde, wenn Aulonocara, 1/1 oder 1/2 setzen, und dann eine Art aus dem Jakobfreibergi Komplex (kann Eureka, oder aber besser eine natürlich vorkommende Art), und eine aus dem Stuartgranti Komplex (mein Favorit ganz klar der Ngara).
      - also nur zwei Arten? Oder habe ich dich missverstanden? Wie viele Aulonocara-Arten würdest du in das geplante Becken 120x70x65 cm (546 Liter) setzen?
      Liebe Grüße aus Brilon
      Michael


      :mala:

      DCG-Nr.: D 59 7272
    • Hallo Michael,

      ja, meiner Erfahrung nach gehen zwei Arten, wenn eine aus dem Jakobfreibergi und eine aus dem Stuartgranti-Komplex ist.

      Ich hatte über viele Jahre z.B. Autlonocara jakobfreibergi "Eureka" und Aulonocara stuartgranti "Ngara" zusammen, in 1/2 und 1/1, und es gab keine Probleme und auch keine Vierkreuzung. Die waren zuerst in 120x60x60, und sind dann ins 180x60x60 gezogen.

      Den Eureka würde ich wahrscheinlich jetzt nicht mehr wählen, weil der irgendwann echt zum Stänkerer wurde...

      Was ich auch lange auf 120x60x60 hatte war Aulonocara jakobfreibergi "Tsano Rock" und Aulonocara hansbaenschi. Ging von den Arten her gut, aber mit Hansbaenschi hatte ich kein besonderes Glück. Halte den für eine der sensibleren Arten.

      Was mir persönlich auch Mega gefällt ist der A. jakobfreibergi "Otter Point".

      Viele Grüße,

      Peter
    • Hallo Peter!

      pete259 schrieb:

      Hallo Michael,

      ja, meiner Erfahrung nach gehen zwei Arten, wenn eine aus dem Jakobfreibergi und eine aus dem Stuartgranti-Komplex ist.

      Also nur zwei Arten mit jeweils 1/1 - das wären ja nur 4 recht kleine Fische im 500 Liter-Aquarium??? Oder Vertreter anderer Gattungen dazu? Welche?

      pete259 schrieb:


      Ich hatte über viele Jahre z.B. Autlonocara jakobfreibergi "Eureka" und Aulonocara stuartgranti "Ngara" zusammen, in 1/2 und 1/1, und es gab keine Probleme und auch keine Vierkreuzung. Die waren zuerst in 120x60x60, und sind dann ins 180x60x60 gezogen.
      [...]
      Was ich auch lange auf 120x60x60 hatte war Aulonocara jakobfreibergi "Tsano Rock" und Aulonocara hansbaenschi. Ging von den Arten her gut, aber mit Hansbaenschi hatte ich kein besonderes Glück.

      Ich habe erst eben noch gelesen, dass A. stuartgranti und A. hansbaenschi z. B. von Ad Konings in seinen Atlanten zum Synonym erklärt wird...?! Insofern hattest du einen Vertreter von "A. hansbaenschi" ja schon vorher mit "A. stuartgranti Ngara"... Die ganze Gruppe "Kaiserbuntbarsche" ist offenbar recht "unübersichtlich"?!
      Liebe Grüße aus Brilon
      Michael


      :mala:

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    • Hi Michael,
      selbst verständlich solltest Du da noch weitere Arten dazusetzen ;) Nur halt keine Aulonocara mehr...
      Hansbaenschi gehören auf jeden Fall dem Stuartgranti Komplex an. Ob der jetzt nur ne Standortvariante oder eine eigene Art ist kann ich nicht beurteilen... Der Komplex hat auf jeden Fall eine sehr große Zahl an Standortvarianten.

      Eigentlich ists mit den Aulonocara Arten nicht so kompliziert... Es gibt halt diese vier Komplexe, und davon jeweils eine Anzahl Unterarten bzw. Standortvarianten...

      Bei mir schwammen die Ngara und Hansbaenschi nie in einem Becken zusammen... Jeder der beiden allerdings je mit einer Jakobfreibergi Art (Tsano Rock, und Eureka).

      LG Peter
    • Hallo Peter!

      pete259 schrieb:

      Besatzvorschläge finde ich immer schwierig zu geben, man kann nie sagen was garantiert funktioniert und was nicht... Dafür sind die Tiere zu individuell. Bei den von Dir genannten Arten sollten m.E. gehen C. Azureus, P. fenestratus (oder sp. Steveni Imperial), und 0. Lithobathes, eine Aulonacara Stuartgranti Art, und der Fryeri bestimmt auch. P. Phenochilus werden eigentlich alle zu groß. Mbunas würde ich persönlich nicht dazusetzen, auch nicht den Yellow. Ist aber natürlich theoretisch auch möglich
      Ja, Besatzvorschläge sind tatsächlich schwierig. Und ganz egal, was man irgendwo "äußert": Es gibt eigentlich immer Meinungen, die das als "klappt nicht" oder "bloß nicht" ablehnen, obwohl es woanders keine Probleme macht (von Vorhaben wie Cyrtocara moori in 400 Litern zu halten natürlich abgesehen)...

      Die Beckenmaße werden nun 120x70x65 cm betragen.

      1. Copadichromis azureus gefällt mir; hält man solche Utaka z. B. 1/3? Zwei Männchen ja wohl eher nicht?
      2. Otopharynx lithobates und Sciaenochromis fryeri sehen sich ja sehr ähnlich und werden daher zumeist nicht zusammen empfohlen - hier ist Sciaenochromis fryeri mein Favorit.
      3. Protomelas fenestratus, Pr. sp. „steveni imperial“ - hier gibt es ja viele verschiedene interessante "Arten"; so habe ich gerade von Protomelas (fenestratus) sp. "steveni taiwan (reef)" gelesen - ist das eine im Handel verbreitete Art? Auf Fotos sieht sie sehr schön aus, aber wird sie evtl. größer als die anderen (als geeignet eigestuften) Protomelas-Arten? Ist sie hübscher als Pr. sp. „steveni imperial“? Haltung auch zB 1/3?
      4. Genannt wurden mir als "Möglichkeit" auch Placidochromis "Johnstoni Solo" und Pl. "Jalo"...
      Liebe Grüße aus Brilon
      Michael


      :mala:

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