Umsetzung Filterbecken - oder doch lieber HMF?

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    • Hi!

      Schorsch schrieb:

      bei meinen Becken hat sich das mit den Luftschläuchen bewehrt.
      Dann werde ich auch eine einfache Bohrung für einen Schlauch vorsehen.


      jan.s schrieb:

      Lange und schmale Filterkammern sind ungünstig und verstopfen schnell.
      Dann verzichte ich auf die Torfkammer, mache eine leere Umlenkkammer daraus und sehe einen Sprudelstein darunter vor. Das dürfte dann noch einen gewissen Lufthebereffekt haben.
      Viele Grüße
      Christian
    • Schorsch schrieb:

      ! Achtung, unbedingt ein od. 2 Bohrungen für 6mmLuftschäuche in den 180 Grad Bögen bohren!
      Sonst saugt es dir das Wasser bis auf Unterkante Bogen weg!
      Gruß Schorsch
      Am besten funktioniert ein Ventil / Kugelhahn. Dann man man die Luftmenge die ein gesogen wird einstellen, dar durch wird's schön leise :)
      Gruß Daniel

      :bild:
    • cmrudolph schrieb:

      Geplant ist die Bohrung im Filterbecken oberhalb der Absetzkammer.
      Warum nicht das Loch in die Bodenplatte mit einem Steigrohr ins Absetzbecken? Und das Absetzbecken nach vorne. Das hat den Vorteil, eben das Steigrohr ziehen und der ganze Schmodder fließt ab.

      cmrudolph schrieb:

      Im Unterschrank ist tatsächlich ein Wasserzulauf.
      Man könnte überlegen, einen permanenten WW einzuplanen.

      Sehe ich das richtig? Wenn ich oben permanent Frischwasser zulaufen lasse, läuft im Filterbecken auch permanent Altwasser ab und es kann nichts überlaufen? Dann hast Du auch den WW wegorganisiert.
    • Hallo zusammen,

      toller Thread! Gabs länger nicht mehr hier...

      Schöne - für mich neue - Tipps sind hier gegeben worden. Da bekomme ich meinen aktuellen Geräuschpegel auch nochmal etwas runter. :)

      Christian,
      womit wird dein Wasser entkalkt und auf welche Werte? Funktioniert das Wasser dann gut fürs Aquarium? Ich nehme mein Aquarienwasser extra vor dem BWT"Entkalker" ab.

      weiterhin:
      Für was brauchst du solche Mengen Torf? Ich experimentiere auch gerade ein wenig. Habe 260gr. Granulat auf 1500l und sehe einen schönen optischen Effekt. Das Säcken hängt in meiner mechanischen Filterkammer vorm eigentlichen Ablaufschacht. (Ich hab da so ein doppeltes Kämmerlein verwirklicht. Da zeigt hier auch mal jemand seine Umsetzung... nebensächlich).
      Zwei kleine Säckchen sind wahrscheinlich eine bessere Variante, dann tauscht man eines alle 3 Wochen aus und hat eine gleichmäßigere Abgabe der Huminstoffe.

      Dort hinten verschlammt der Filter wahrscheinlich eh nicht so schnell und es gibt mannigfaltige Lösungen mit großer Oberfläche. Vielleicht setzet du sowas ein? Ich hatte den Luftheber auch vor und hab es letztlich gelassen/vergessen - vermisse ihn keinesfalls. Wenn man eher stark besetzt vielleicht sinnvoll.
      Liebe Grüße
      Phil
    • Hi!


      MrR schrieb:

      Am besten funktioniert ein Ventil / Kugelhahn.
      Das lässt sich bestimmt mit dem 4/6er-Schlauch kombinieren. In den dünnen Schlauch einfach einen Kugelhahn einsetzen, dann kann man bei "Luftzug" den Querschnitt verengen.


      markus1de schrieb:

      Warum nicht das Loch in die Bodenplatte mit einem Steigrohr ins Absetzbecken?
      Die Beschreibung verstehe ich nicht. Du beschreibst gerade den Ablauf im Aquarium, richtig? Da ich nicht vorhabe einen Überlaufschacht einzukleben, wäre die Installation eines Steigrohres wohl nicht so sinnvoll, weil das Becken ggf. leerlaufen könnte.


      markus1de schrieb:

      Man könnte überlegen, einen permanenten WW einzuplanen.
      Die Überlegungen habe ich schon angestellt und das haben wir im oben verlinkten Thread auch diskutiert. Aufgrund der Entkalkungsanlage ist das aber nicht möglich. Ein Bypass der Anlage ist baulich nicht realisierbar. Die Verwendung vom vorhandenen Brunnenwasser schließt sich aus, weil es keine Durchführung der Rohrleitung ins Haus gibt.

      -phil- schrieb:

      womit wird dein Wasser entkalkt und auf welche Werte?
      Das Wasser wird im Neutralionenaustauschverfahren mit einer Grünbeck softliQ:SC18 entkalkt (von 18°dH auf 6°dH). Das Verfahren ändert das Ionenverhältnis drastisch, sodass es für Aquarien ungeeignet ist. Bei Wasserwechseln muss die Entkalkungsanlage daher deaktiviert werden.


      -phil- schrieb:

      Für was brauchst du solche Mengen Torf?
      Es handelt sich um ein Diskusbecken. Die zuletzt gemessenen pH-Werte lagen bei 7,5, was zu hoch ist. Der pH-Wert soll auf 6,5 gedrückt werden. Das recht harte Leitungswasser bereiten wir derzeit schon mit einer Umkehrosmoseanlage auf, sodass die Gesamthärte bei 7°dH und die Karbonathärte bei 4°dH liegt.
      Wieviel Torf schlussendlich benötigt wird, weiß ich nicht. Ungünstig wäre nur, wenn der Platz für den benötigten Torf nicht ausreicht. Eine weitere Stellschraube ist natürlich auch noch der Verschneideverhältnis des Osmosewassers.

      Nach dem Hinweis auf Filtersäckchen habe ich etwas recherchiert. Auf einem großen chinesischen Marktplatz gibt es sehr günstig Filtersäckchen mit den Abmessungen 15x30cm. Davon würde ich mehrere (je nach Bedarf) in das Filterbecken hängen und dann alternierend wechseln.

      Bei unserem Becken ist in Bezug auf die Belüftung wahrscheinlich weniger der Besatz, als vielmehr die Bepflanzung das Problem. Tagsüber ist sehr viel Sauerstoff im Wasser, nachts jedoch hängen alle Fische an der Wasseroberfläche, wenn nicht aktiv belüftet wird.
      Viele Grüße
      Christian
    • Hallo,

      damit der Torf den ph stabil und dauerhaft auf 6,5 senken kann, muss vorher die KH weg - entweder, indem der Torf sie mit Huminsäuren neutralisiert (wozu man sehr viel Torf benötigt) oder indem das Ausgangswasser nahezu KH-frei ist.

      KH-freie Becken neigen zu pH-Schwankungen. Ich halte den pH von 7,5 für das kleinere Übel. Ist ja nahezu neutral. Dazu ein paar Huminsäuren fürs Wohlbefinden....

      Gruß,
      Dirk
    • cmrudolph schrieb:

      Die Beschreibung verstehe ich nicht. Du beschreibst gerade den Ablauf im Aquarium, richtig? Da ich nicht vorhabe einen Überlaufschacht einzukleben, wäre die Installation eines Steigrohres wohl nicht so sinnvoll, weil das Becken ggf. leerlaufen könnte.
      Ich meine im Filterbecken. Dort hast Du bestimmt eine Vorkammer, in der sich der grobe Dreck erstmal absetzen soll. Wenn dort eine Bohrung in der Bodenplatte wäre, eine Tankverschraubung, ein Rohr und Du kannst mit einem Zug diese Vorkammer säubern. Die Rohre kannst Du einigermaßen hier sehen. So eins nur nicht im Zuchtbecken oder VK-Becken sondern in der Vorkammer.

    • Guten Abend!


      Dirk1 schrieb:

      Ich halte den pH von 7,5 für das kleinere Übel. Ist ja nahezu neutral. Dazu ein paar Huminsäuren fürs Wohlbefinden....
      Dann werden wir in Bezug auf pH-Senkung jetzt keine allzu großen Mühe geben, sondern sehen, was mit vertretbarem Aufwand realisierbar ist.


      markus1de schrieb:

      Ich meine im Filterbecken. Dort hast Du bestimmt eine Vorkammer, in der sich der grobe Dreck erstmal absetzen soll. Wenn dort eine Bohrung in der Bodenplatte wäre, eine Tankverschraubung, ein Rohr und Du kannst mit einem Zug diese Vorkammer säubern.
      Jetzt habe ich es verstanden. Leider ist der Raum im Unterschrank sehr begrenzt (in alle Richtungen...) und eine Bodenverschraubung hätte zur Folge, dass das Becken ca. 5 cm höher gestellt werden muss. Ich denke, dass die Vorteile diesen Nachteil nicht aufwiegen.


      Ich habe zwischenzeitlich eine Handvoll 30cm langer Sprudelsteine gekauft, die ich zum sanften Belüften verwenden möchte.
      Nachfolgend der aktuelle Entwurf des Filterbeckens. Die grünlich eingezeichneten Scheiben sollen max. 2cm breit sein und an beide Seitenscheiben geklebt werden, um die Filtermatten in diese Richtung zu fixieren.
      Viele Grüße
      Christian
    • Hi,

      Ich verstehe den Sinn der beiden rechten Scheiben nicht.
      Da du den Torf ja wahrscheinlich eh in Säcken einbringen wirst, würde ich die beiden Scheiben einfach weg lassen und noch lieber eine dritte Schaumstofflage einbauen. Falls du auf diese Wasserumlenkung nicht verzichten möchtest solltest du die letzt Scheibe nicht so hoch machen, da bei sich zusetzenden Schwämmen, dein Wasserstand nach dem Filtermaterial doch erheblich absinken kann.

      MfG Daniel
    • Auf die Abgrenzung zwischen Pumpe und Torf wird man wohl verzichten können.
      Die Scheibe davor wird überspült um das Wasser wieder mit Sauerstoff anzureichern.

      Wenn sich die Schwämme zusetzen, sind sie zu fein. Eine Mechanische Filterung ist unerwünscht. Überschüssiger Filterschlamm sammelt sich eher in der Pumpenkammer
      Gruss
      Jan

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    • Hi,

      Wie gesagt ich würde sie weg lassen ggf. Kann ein Sprudelstein in die Pumpenkammer eingebracht werden. Mir ist nicht klar wie durch Umlenkung Sauerstoff ins Wasser kommen soll.
      Eine mechanische Filterung wird es immer geben selbst bei Oberflächenabzug, vor allem wenn Holz als Dekoration im Aquarium ist.

      MfG Daniel
    • Hallo Christian,

      mit Deinen drei großen Sprudelsteinen wirst Du durch den hohen Sauerstoffeintrag den pH Wert nach oben treiben. Würde ich so nicht machen.

      Auch möchte ich nochmal auf die sehr hohen Trennscheiben hinweisen. Zwar wird Dir das Filterbecken beim Abschalten durch den geplanten Abwasseranschluss nicht überlaufen. Aber bei wieder anschalten hast Du dann erstmal zu wenig Wasser im System um die Scheiben zu überspülen, d.h. Du musst erst wieder nachfüllen damit Dein Filter funktioniert. Wenn Du einen Überlaufschacht planen würdest, dann würde der als Puffer fungieren, und das Becken zumindest wieder selbstständig anlaufen. Da Du einen solche aber nicht willst, könnte sogar die Förderpumpe trocken laufen. Rechne Dir das lieber Mal nochmal nach, mit den ganzen Volumen (Wasser das Dir abhaut, Volumen Klarwasserkammer, Differenzhöhe beim Wiederanlaufen etc...

      Den UV Klärer würde ich auch nicht einfach in die Druckleitung einbauen, da dieser einen höheren Wirkungsgrad hat, wenn der langsam durchlaufen wird. Das UV Licht braucht ja etwas Zeit zum Wirken. Hier wäre entweder ein Bypass empfehlenswert, oder ein eigener Kreislauf. M.E. kannst Dir den aber ohnehin schenken.

      Gruß, Peter
    • Hallo zusammen!

      @jan.s hat es ganz gut beschrieben. Ich habe mit Matten mit 10ppi gute Erfahrungen gemacht. Die setzen sich quasi nicht zu und der Wasserstand bleibt auf beiden Seiten so gut wie gleich. Deshalb wird auch die hintere Umlenkkammer benötigt. Wie auf Seite 2 des Threads zu lesen, habe ich einen Testlauf mit der Pumpe gemacht, bei welchem ich ermittelt habe, dass im laufenden Betrieb 18 Liter Wasser vom Filterbecken in das Aquarium verlagert werden. Ohne die Umlenkung würde der Wasserpegel im gesamten Filterbecken um etwa 12cm sinken, sodass die angeströmte Mattenfläche deutlich zu gering wird. Mit der Trennscheibe ist der minimale Wasserpegel auf die Oberkante der Scheibe festgelegt. Selbst bei der gewählten Trennscheibenhöhe ist die Durchströmgeschwindigkeit bereits grenzwertig hoch.
      Obendrein bringt die Umlenkung Sauerstoff ins Wasser, weil es hinter der Scheibe mit hoher Geschwindigkeit bei gleichzeitig großer Oberfläche nach unten stürzt. Das gewährleistet einen guten Gasaustausch.


      pete259 schrieb:

      mit Deinen drei großen Sprudelsteinen wirst Du durch den hohen Sauerstoffeintrag den pH Wert nach oben treiben.
      Derzeit müssen wir unser Becken bereits intensiv belüften, sodass das CO2 fast vollständig ausgetrieben ist. Testweise haben wir die Luftpumpe schon deaktiviert - dann werden die Fische aber, sobald es dunkel wird, mit Sauerstoff unterversorgt. Dies liegt an der dichten Beckenbepflanzung. Bereits jetzt ist also durch das Austreiben des CO2 der pH-Wert beim Maximum.
      Die Sprudelsteine sollen einzeln auf ein Minimum reguliert werden. In den Matten wird der Sauerstoff aufgebraucht und im Nitrifikationsprozess unter anderem in CO2 umgewandelt. Um die Sauerstoffanreicherung zu gewährleisten, habe ich die ersten zwei Sprudelsteine vorgesehen. Der dritte Sprudelstein dient als Ersatz für die derzeitige Belüftung im Becken und kann ggf. über eine Zeitschaltuhr antizyklisch zur Beleuchtung gesteuert werden.

      Die Abtrennung der Pumpe zum Bereich mit den Torfsäckchen wird vorerst nicht eingebracht werden - die soll wenn es notwendig ist auch nur lose in die Kammer gelegt werden.


      pete259 schrieb:

      Da Du einen solche aber nicht willst, könnte sogar die Förderpumpe trocken laufen. Rechne Dir das lieber Mal nochmal nach, mit den ganzen Volumen
      Das habe ich bereits getan. Es wird kein Wasser in den Überlauf laufen, welches nicht nach Inbetriebnahme hinzugefügt wurde.

      Folgende Erklärung, wobei ich die Absetzkammer mit 1, die Filterkammer mit 2 und die Klarwasserkammer mit 3 bezeichne:
      1. Das Filterbecken wird bis zum Überlauf befüllt, das Aquarium ist bis zum Überlauf voll und die Pumpe ist aus.
      2. Die Pumpe wird eingeschaltet. Der Wasserstand im Aquarium steigt um ca. 2 cm, was 18l entspricht. Der Wasserstand im Filterbecken wird sich in etwa wie folgt einstellen: in Kammer 1 etwas über die Höhe der ersten Trennscheibe. In Kammer 2 etwas über die Höhe der letzten Trennscheibe und in Kammer 3 auf etwa 15cm über dem Beckenboden. In jeder Kammer ist der Wasserpegel gesunken.
      3. Die Pumpe wird ausgeschaltet / fällt aus. Nun laufen die Kammern nacheinander wieder voll, beginnend bei Kammer 3, bis der Pegel im Aquarium wieder auf Höhe des Ablaufes ist und im Filterbecken wieder auf Höhe des Überlaufes.
      4. Ein zwischen 2. und 3. stattfindender Wasserwechsel hat zur Folge, dass im System insgesamt mehr Wasser ist. In Kammer 3 ändert sich der Wasserstand nicht merklich, da er von der Pumpleistung und dem Wasserpegel im Aquarium abhängig ist. In Kammer 1 und 2 wird sich der Wasserpegel auf unmittelbar unter dem Überlauf einpendeln. Dieses zusätzliche Wasser fließt nach dem Ausschalten der Pumpe durch den Überlauf ab.


      Zum UV-Filter: die Lampe ist für einen Durchsatz von bis zu 2500l/h ausgelegt. Der Filter wird hier jedoch mit weniger als 1400l/h durchlaufen, sodass eine weitere Verlangsamung keine Verbesserung bringt. Gemäß Herstellerangabe bietet bereits eine Unterschreitung von 2300l/h keine signifikante Verbesserung mehr.
      Der Filter wird also gemäß Auslegung bereits "langsam" durchlaufen.
      Viele Grüße
      Christian