Durchflussrate Filterbecken Cichla/ Oskar als Besatz geplant

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    • jan.s schrieb:

      Bei der Umwälzung würde ich sogar noch deutlich höher ansetzen. 10-20x das AQ-Brutto-Volumen pro Stunde ist schon prima, aber dafür muss das ganze Wasser nicht durch den Filter. Ich mache das mit Strömungspumpen
      Hallo Jan,

      ich würde die Stömungspumpe jedoch nicht die ganze Zeit laufen lassen sondern nur mit Pausen, da die Oskars wohl lieber stehende bis schwach fliesende Gewässer mögen. Spricht da etwas dagegen das so zu handhaben?

      Gruß Marco
    • Hallo Marco,

      ich heiße zwar nicht Jan....

      Bei einer Umwälzleistung von 1x pro Stunde ohne Strömungspumpen und ohne sonstige Hilfsmittel könnte im ungünstigsten Fall der Sauerstoffgehalt absinken.

      Unsere 3 Becken laufen seit vielen Jahren mit ca. 2 1/2 x Brutto-Beckenvolumen pro Stunde ohne Probleme. Mulmansammlungen beuge ich durch gezielte Strömungsführung vor. Außerdem sind in allen Becken Fische, die am Boden wühlen und den Mulm in Schwebe halten bzw. wieder aufwühlen.

      Strömungspumpen für Meerwasser, Malawis oder Tiere aus schnellfließenden Bächen finde ich sinnvoll, aber für Oskars...?

      Könnte ich mir in diesem Fall höchstens als Unterstützung für die etwas schwächliche Förderpumpe vorstellen - dann aber als Dauerläufer und nicht 10x oder 20x pro Stunde, sondern eher 5x.

      Gruß,
      Dirk
    • Hi,


      Dirk1 schrieb:

      Strömungspumpen für Meerwasser, Malawis oder Tiere aus schnellfließenden Bächen finde ich sinnvoll, aber für Oskars...?
      ja, auch da. Nicht ein derb reißender Strom aber eine konstante Wasserbewegung. Dass wird von den großen Brocken locker toleriert und schafft deren Exkremente in Richtung Filter.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Das ist natürlich richtig.
      Wobei selbst 10x pro Stunde noch weit von einem reißenden Bach oder gar Fluss entfernt sind.
      Das ist ja noch immer fast ein stehendes Gewässer.
      Strömung hat man, wenn sich der Bodengrund bewegt.

      Im Meerwasser, bei Fischen aus eher schnell strömenden Gewässern oder auch bei den Felsbewohnern aus dem Malawisee, will man da eigentlich hin.
      Bei anderen Fischen darf es ruhig auch etwas weniger sein
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hallo,

      Der "Filter" ist traditionell ein gerne und divers diskutiertes Thema der Aquarianer.

      Grundsätzlich funktionieren irgendwie alle Filter. Ich musste bei mir die Filtermedien etwas anders anordnen als ursprünglich, habe nun in der Mitte Filterwatte die öfters gewechselt wird. Dadurch setzten sich die Matten nicht so schnell zu und der Durchfluss ist konstant. Damit der Mulm vom Boden gut abgesaugt wird muss der Durchsatz höher sein. Gleichzeitig benötigt man aber auch eine sehr gute Strömung die den Mulm Richtung Bodenabsaugung strömt. Wie Jan beschrieben hat also Strömung auch am Bodengrund.

      Die großen Barsche haben nicht nur einen regen Stoffwechsel, wenn meine Cichlas fressen habe ich eine trübe Futterreste Wolke im Becken. Eine gute Strömung bereinigt die Optik, ein guter Filter sammelt die Futterreste.

      Ich habe mit höherem Durchfluss nicht unbedingt bessere Erfahrungen gemacht als mit geringerem, aber die höhere Strömung macht sich bei mir deutlich bemerkbar.

      Ich denke jeder hat so seine eigenen Erfahrungen und was bei mir gut funktioniert muss bei jemand anderem noch lange nicht gut sein. Thema "Filter" eben ...

      Gruß Thomas