Artenbecken 288l

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    • Artenbecken 288l

      Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe mich nun in der letzten Zeit mit Buntbarschen beschäftigt.
      Nun habe ich mich für ein 288l Aquarium (120x40x60cm) entschieden, das äußerste, das platzmässig stellbar ist.
      Ich weiss, dass es am aller untersten Limit liegt, jedoch möchte ich ein Artenbecken, wahrscheinlich mit Chindongo saulosi, gestalten.
      Findet ihr das vertretbar und wenn ja, welche Zusammensetzung m/w würdet ihr empfehlen?
      Würde mich über Antworten und Tipps freuen :)
    • Ja, als Artbecken geht das.
      Evtl. noch eine kleine Gruppe Syno. lucipinnis dazu.
      Auf jeden Fall viele Steine
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hi,

      sind die 40cm Beckentiefe oder Beckenhöhe? Wo 40 cm tiefe Becken hinpassen, passen meist auch 50 cm tiefe Becken. Bei nur 40cm Tiefe und 60cm Höhe braucht es schon einiges Geschick und gutes Material, um einen ordentlichen Steinaufbau zu realisieren.

      Ich habe selbst vor langer Zeit 12 ausgewachsene Saulosis in 250 Litern gehalten, das ging sehr gut
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • @'jan.s: Danke, das ist ein guter Tipp
      Welche Anzahl würdest du empfehlen, bei beiden Arten?

      @'Snowgnome' Vielen Dank für die Antwort. 40cm ist die Tiefe des Beckens, leider passt dort nur ein 40cm tiefes Becken hin. Von der Länge würde auch mehr gehen, aber das längste Becken mit dieser Tiefe sind 120cm...
      Meinst du, ich soll dann lieber ein 50 oder 55cm hohes Becken nehmen? Das wären dann ja um die 250l...
    • Hi,

      schon mal eine "Maßanfertigung" in Betracht gezogen. Das ist nicht immer gleich unbezahlbar. Ich würde die gesamte zur Verfügung stehende Länge ausnutzen.

      Wenn es nicht gelingt, den Steinaufbau bis oben zu gestalten, kann es passieren, dass der obere Beckenbereich nur wenig genutzt wird
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • 120x40x60 ist für kleine Fische doch nicht schlecht. Natürlich wäre mehr besser, aber schlecht ist so ein Becken nicht.
      Ich habe hier noch 110x40x85 und das ist auch prima.

      Von den Chi. saulosi würde ich wohl 3/7 bis 5/5 nehmen und von den Synodontis 3 oder 4 Paare
      Gruss
      Jan

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    • Malawist schrieb:

      ...müssen es zwingend Malawis sein ??

      Es gibt genügend andere kleinbleibende Buntbarsche.
      Ein ganz klares JA! :D

      Gegen so ein Artbecken spricht nun wirklich nichts.

      Die Art ist passend zur Beckengröße gewählt. Reine Zuchtbecken hätten nur die halbe Größe (wobei es hier auch nicht wenig Jungfische geben wird.

      Früher wurde bei Malawis 200 l als Untergrenze genannt, diese wurde dann aber (meist) auf 300 l angehoben. Da kann man dann schon 3 Arten drin halten (mit viel Geschick bei der Auswahl).

      Knapp unter 300 l und mit den kleinen Chi. saulosi ist schon prima. Die Synodontis als Störer helfen zusätzlich.

      Für mich ein absolut stimmiger Ansatz.

      Ich hatte mal Chi. demasoni-Zuchtbecken mit 160 l und etwa 14 adulten Tieren. Das klappte auch prima.
      Gruss
      Jan

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    • Vielen Dank für eure Antworten.
      Ich habe jetzt nochmal nachgemessen und umgestellt und so könnte ich ggf. ein größeres Becken stellen: 120x50x60 wäre dann die Maximalgrösse.
      Habe mir heute die „Steine“ von Back to nature angeschaut und mal abgesehen davon, dass sie ein Vermögen kosten, kann man da wirklich tolle Felsformationen an die Rückwand kleben und auf den Boden legen, so dass ganz viele Höhen und einzelne Bereiche entstehen, und sie wiegen kaum etwas, da sie aus Kunststoff sind.
      Was haltet ihr davon bzw von „Kunststoffsteinen“ im Allgemeinen?
      Welche Arten würdet ihr bei 360l zum Ch. saulosi noch dazu nehmen? Oder soll es dann wohl trotzdem lieber „nur“ ein Artenbecken bleiben?
      Fragen über Fragen, aber ich möchte da einfach nichts überstürzen
    • Hallo,

      ich habe seit knapp 10 Jahren künstliches Lochgestein von Hobby/Dohse-Aquaristik im Einsatz.

      Sieht absolut echt aus und damit kann man noch viel mehr Spalten und Höhlen bauen wie mit den Back-to-Nature-Elementen.

      Bezüglich der Fische würde ich bei einer Cichlidenart bleiben. Vielleicht noch ein paar Saugwelse dazu - spart, wenn man die richtige Art auswählt, das lästige Scheibenputzen.

      War letztens im Neubau einer gewerblichen Malawi-Züchterei. Mit dem Segen des Amtsveterinärs sind dort alle Becken zur dauerhaften Haltung der Zuchtgruppen 150 x 60 x 45. Bei den saulosi waren etwa 12-15 Tiere in dem Becken - davon 3 Männchen (bei den anderen, größeren Arten je etwa 6-7 Tiere pro Becken). Die saulosi-Männchen hatten, abhängig von der Rangordnung, alle unterschiedliche Farben. Zusammen mit den Weibchen ist das schon recht bunt.

      Gruß,
      Dirk
    • Hi,

      Back to Nature sieht toll aus, kostet aber eben...

      Ich habe mal mit viel zeitlichem, dafür aber ganz geringem finanziellen Aufwand meine Steine selbst gebaut. Sah auch ganz passabel aus. Allerdings war das eine 60er Beckentiefe.
      Bilder
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      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Mein AQ ist zwar ein wenig größer, aber deshalb passen da auch mehr Steine rein.
      Gruss
      Jan

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    • Ja, ich würde schon sehr gerne bei den Malawis bleiben
      Das sind aber tolle Becken, traumhaft
      Lochgestein hatte ich auch schon gesehen und kommt in die engere Wahl.
      Hatte mir jetzt überlegt, dass ich die Rückwand und zwei oder drei große hohe Steine von back to nature nehme, und für die Bodenaufbauten einfach welche bei uns aus dem See. Wir haben heute beim Spaziergang viele schöne abgerundete Basaltsteine dort gefunden. Wenn man die gut putzt, müssten die wohl gehen.
      Mit dem Fischbesatz bin ich noch etwas unschlüssig. Ein bisschen Abwechslung wäre nicht schlecht, aber ich mag auch reine Artbecken gerne...
    • Hi,

      glaub mir, ein Saulosibecken bringt genug Abwechslung ;)

      Ich hatte in meinem ersten Malawibecken Lochgestein. Ich mag es nicht mehr, es hat aber im Vergleich zu anderen Steinarten einen entscheidenden Vorteil. Es lässt sich besser und relativ sicher höher stapeln.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Back to Nature war mir immer zu teuer.
      Ich habe meine Steine geschenkt bekommen, aber wenn ich sie hätte kaufen müssen, wäre die 3/4 t wohl günstiger gewesen als ein einzelnes BTN-Modul
      Gruss
      Jan

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    • Moinsen,
      Artenbecken ist doch was schönes. Ich halte zwar keine Malawis sondern komme aus dem Nachbarsee Victoria, aber da sit Artenhaltung nahezu Pflicht. Das schöne daran ist das du somit viel mehr Möglichkeiten hast das soziale Leben der Fische mit zu bekommen. Das finde ich persönlich interessanter als die Interaktionen der verschiedensten Arten, was oft auch mit Stress zwischen denselben ausartet. Wenn die genannten Fische innerartlich eher zu den Verträglichen gehören: Nimm' diese und geniesse das spätere Erlebniss.
      Gruss, Volkmar

      Alles fürs Aquarium ! Alles für den Fisch !
      Möge das Wasser mit Dir sein

      :Vic: