Aquaristischer Umbruch und neue Wege

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    • Aquaristischer Umbruch und neue Wege

      Hallo,

      die Aquaristik an sich ist vergänglich. Fische sterben, Generationen wechseln und man schaut mal nach neuen Fischen, die man bis dahin schon mal im Visier hatte, aus Platzgründen aber nicht halten konnte.
      Auf mittelfristige Sicht steht deshalb bei mir ein Wechsel bzw. Austausch des Besatzes an.

      Der momentane Status:

      Das große 3,8m Becken
      - ein alterndes M. festae paar mit ca. 8 kleinen ausschließlich männlichen Nachkommen
      - 2 alte H.temporalis
      - 4 alte A. ocellatus
      - 7 heranwachsende Dormitator maculatus, ca 20cm. Als Mittelamerikaner zwar nicht "kontinent-treu" aber auf Grund des recht sanften Wesens zum Besatz recht passig

      Das 2m 1200L Becken
      - 7 sehr unterschiedlich heranwachsende Datnioides microlepis von 6cm bis ca. 12cm
      - 9 heranwachsende Channa pleurophthalma 12-14cm

      Das 700L Eckaquarium
      - ein heranwachsender Scleropages jardinii ca 12cm

      Das 300L Aufzuchtbecken
      - einige P. Dovii Nachzuchten von P. Buchhauser



      Die Planung


      Das 3,8m Becken
      - soll in Zukunft Scleropages jardinii, Datnioides microlepis und Channa pleurophthalma beherbergen

      - ggf. auch ein Paar Dormitator maculatus , massig und friedfertig sollte das Problemlos funktionieren

      Das 2m Becken
      - hier soll ein Dovii -Paar einziehen und ggf. Salvinis dazu gesetzt werden

      700L Eckbecken
      - Altensitz der beiden Festae


      Die in den Aquarien befindlichen Welse sollen bleiben.
      Der Beginn der Umgestaltung richtet sich nach Todesfällen der Alttiere bzw. eventuellen Unverträglichkeiten des heranwachsenden Besatzes.

      Abwarten und schauen, was passiert....
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi Lutz,

      interessante Konstellation Deiner Becken.
      Nur kurze Frage, glaubst Du, dass die Doviis sich letztendlich mit dem Beckenmaß zufrieden geben ?
      Ist doch der mit Abstand größte Fisch ( hier Cichlide ) dann in Deinen Becken oder tauscht Du später um ?
    • Hallo Roland,

      deswegen ein Artbecken.
      Ich denke auch über den Besatz mit mehreren Weibchen als Haremshaltung nach.
      Sollte im 3,8m Becken die Asienrunde schief gehen, könnten die Dovii da rein.
      Auf Peters Seite habe ich eine recht einfache Lösung des Problems gelesen. Zu große aggressive Tiere gab er ab und behielt die Nachzuchten.
      Die Nachfrage bei großen Tieren scheint ungebrochen.
      Ich muß erst mal sehen, was alles durchkommt und sich auch miteinander verträgt.
      Das 3,80er mit Dovii und Managuense könnte ich mir auch gut vorstellen.
      Manchmal entscheidet auch der Zufall, welche Konstellation sich ergibt.
      Viele Grüße
      Lutz


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      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo Lutz,

      luzz schrieb:

      Das 3,80er mit Dovii und Managuense könnte ich mir auch gut vorstellen.
      Manchmal entscheidet auch der Zufall, welche Konstellation sich ergibt.
      nun so könnte ich es mir auch vorstellen.
      Aber da warte ich einmal ab, was Du zu berichten hast.

      Und ja zu den Festaes hmmm …. der Thomas hat doch welche..... schau mal Tillmann
    • luzz schrieb:

      deswegen ein Artbecken.
      Ich denke auch über den Besatz mit mehreren Weibchen als Haremshaltung nach.
      Moin,

      Haremshaltung funktionierte bei mi aus Sicht der Dovii gut. Aus Sicht der anderen Fische eine Vollkatastrophe. Die Dovii brüten gleichzeitig über das Becken verteilt und die anderen Fische werden irgendwo zusammen getrieben. Das Aquarium hatte 3,2m Länge, aber das waren für zwei oder mehr Weibchen zu wenig. Jetzt habe ich 6m aber trotzdem monogame Dovii.

      Die Weibchen wurden, bei mir zumindest, untereinander auch recht aggressiv. Allerdings wurden Jungfische von Weibchen ohne Gelege auch "adoptiert".
    • Hi Lutz,

      P. dovii und managunse? Denke, das geht schief! Habe ja auch paar kleine P. dovii von Peter mitgenommen, machen sich auch gut. Zur Zeit schwimmen sie mit adulten T. meeki, aber bestimmt nicht mehr lange. 8o Jedenfalls haben sie jetzt noch etwas Respekt vor denen :D .
      Später kommen sie aber in mein Großes mit Vieja. Muß dann nur bestimmt die P. motaguense umsetzen, sind zwar ausgesprochen friedliche Vertreter, aber bestimmt ein "Feindbild".
      Beste Grüße von Mathias
    • Hey Lutz,

      bei welchen Wasserwerten hältst du die asiatischen Raubfische ?
      Datnioides microleopis lebt in grossen Flüssen bis in die Brackwasserbereich der Mündungsgebiete , Channa pleurophtalma in Schwarzwassergebieten, mit teilweise extrem saurem Wasser.


      Gruss Bernd
    • Hi,

      @ Roland
      vielen Dank, Da muß ich mich erst mal mit meinen rudimentären Englischkenntnissen durchkämpfen ;)

      @ Bernd
      normales berliner Leitungswasser - unaufbereitet.

      Die Thematik bezüglich Brackwasser der Datnioides hatte mich auch beschäftigt. Jedoch ist fraglich, ob manb die Tiere aus dem Binnenland oder eher der Küstenregion bekommt.

      Die Pleurophthalma quittieren "unangenehme" Wasserwerte durch Verlust ihrer typisch türkisen Färbung. Nach dem Wasserwechsel sind die Tiere wesentlich agiler und stehen nach recht kurzer Umgewöhnung auch in besserer Farbe.
      Der Jagdtrieb nimmt bei Frischwasser stark zu. Es werden schon außen an der Scheibe herunterlaufende Tropfen attackiert.
      Viele Grüße
      Lutz


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      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo Mathias,

      Math`l schrieb:

      P. dovii und managunse? Denke, das geht schief!
      an was machst Du dies fest ?
      Hat nicht auch der Peter die Kombination Dovii und Managuensis schon gepflegt ?
      Und ja es freut mich, dass hier doch schon Einige sich dieser Cichliden - Art angenommen haben.

      @luzz … nichts zu danken. Ich jedenfalls finde es super, nachdem sie nun fast durch sind beim Artenbeschreiben, jedenfalls bei den Mittelamerikanern, dass sie sich diesen Dingen ( Ernährung, Wachstum etc.) widmen
    • Schwabe schrieb:

      Hat nicht auch der Peter die Kombination Dovii und Managuensis schon gepflegt ?
      Hi,

      hatte ich auch so für mich registriert.
      Das wäre in meinem Falle nur machbar im 3,8m Becken.
      Ansonsten Artbecken / vielleicht noch salvini.
      Viele Grüße
      Lutz


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    • Hallo Lutz,

      ich pflege bei mir auch Dovii und Managuense in einem 3,7m Becken. Obwohl die Managuense noch etwa 5cm größer als die Dovii sind, haben die absolut keine Chance. Das Becken ist groß genug, das die Managuense dann wegschwimmen können, sollte das aber mal nicht (mehr) möglich sein wird das für den Managuense nicht gut ausgehen.

      Natürlich sind beides Charaktertiere und es gibt mit Sicherheit auch temperamentvolle Managuense und schüchterne Dovii. Aber grundsätzlich wäre ich vorsichtig damit diese Kombi von Beginn so einzuplanen.

      Ach so: Dovii auf Dauer in 2m halte ich auch für sehr grenzwertig, auch wenn nur paarweise.

      Viele Grüße
      Andre
    • Hi,

      Dovii ist für mich Neuland.
      Ich werde mal schauen, wie sich die Tiere entwickeln.
      Wie schon eingangs geschrieben, ist besatztechnisch noch nichts in Stein gemeisselt. Meist ergeben sich Besatzänderungen und umsetzen zwischen den Aquarien situationsbedingt.
      Bei 2m muß ich schon darauf gefasst sein, auch bei Paarhaltung keine dauerhafte Haltung realisieren zu können.
      Bei 3,8m sehe ich das schon eher optimistisch.

      Wenn ich recht bedenke, dass das 2m Becken schon fast 14 jahre steht, könnte man ja auch über ein Update nachdenken.
      Einmal grundsätzlich renovieren und den Teppich gegen aquarientauglichen Fußbodenbelag tauschen, Wände fliesen und neues Aquarium rein ( meine Frau liest hier glücklicher Weise nicht mit ).


      Math´l schrieb:

      Später kommen sie aber in mein Großes mit Vieja.

      Ist nicht so mein Geschmack. Vieja bringen zwar viel Farbe, aber wegen der in meinen Augen recht plumpen Körperform komme ich da nicht so recht ran.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo zusammen,

      nur so eine Überlegung...… wie wäre es zu den beiden Arten noch ein paar Amatitlania nigrofasciatas mit zu vergesellschaften. So zur Dämpfung des Gemütes …. soll sogar bei Flowerhorns wahre Wunder bewirken ? Und jung sind sie doch noch ?
    • Hallo Roland,

      wenn es mehr Arten werden, wird das 3,8m Becken unausweichlich. D.h. der Asienbesatz wäre verworfen.
      Das möchte ich nicht so recht. Wenn sich das mit dem Asienbesatz aus welchen Gründen auch immer zerschlägt, wären wir an der Schwelle solcher Überlegungen.
      Dann wäre ich aber eher bei salvinis. Die nigrofasciatas vermehren sich wie Karnickel. Ich vermag nicht zu sagen, ob die Doviis der Massenvermehrung Einhalt gebieten würden.
      Viele Grüße
      Lutz


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      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo Lutz,

      luzz schrieb:

      wenn es mehr Arten werden, wird das 3,8m Becken unausweichlich. D.h. der Asienbesatz wäre verworfen.
      Das möchte ich nicht so recht.
      nun ich bin der Letzte, welcher Dich von einem Asienbesatz abhalten möchte. Nur Doviis..hmm die Burschen werden eben nun mal so um die 50 cm (+) und möchten doch wahrscheinlich in einem Ruck um die Kurve. Da bin ich ganz beim Andre.
      Aber diese Suppe must Du auslöffeln und die Doviis sind ja gesetzt da vorhanden.

      luzz schrieb:

      Dann wäre ich aber eher bei salvinis. Die nigrofasciatas vermehren sich wie Karnickel.
      Hi Lutz, das Ganze hat nichts mit Vermehrung zu tun sondern mit Sozialisierung...…………….Ich hatte vor Jahren mit einem ehemaligen Freund eine Diskussion bezüglich der Flowerhorns ( Du kennst diese Diskussion, fand ja hier im Forum statt ) wo als Dämpfer auf die Nigrofasciatas hingewiesen wurde und eben nicht auf die Trichromis. Kann man machen, muss aber nicht.
    • Hallo,

      Kann man die Dovii schon mit anderen Fischen zusammen halten. Allerdings müssen die bei mit so mindestens 15 cm groß sein.
      Wenn der Dovii brütet, dann werden Männchen und Weibchen aggressiv. Manguense habe ich auch dabei, aber im Zweifel können die sich nicht wehren. Da braucht sehr viele Versteckmöglichkeiten. Aber auch dies ist nur eine vorübergehende Lösug, denn bei mir hatte der Dovii die "Schwachen" immer auf dem Kicker mit dem Ergebnis, dass man die nie gesehen hat. Ich würde auf jeden Fall ein paar "Wehrhafte" dazu setzen.


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thomasb ()

    • Hallo zusammen,

      hatte bisher nur P. managuense und motaguense, wobei Letztere als besonders durchsetzungsfähig gelten. Bisher hatte ich das Glück mit relativ friedlichen Vertretern. Man muss einfach abwarten in welche Richtung sich die Tiere entwickeln. Zur Zeit sind meine P. dovii relativ zurückhaltend. Und Lutz hat ja mehrere Optionen die Fische entsprechend zu halten. Ob es mit meinen Vieja klappt , weiß ich auch bis dato nicht, kann sie aber bei Bedarf in entsprechende Becken umsetzen.

      @ Roland: Cichliden gleicher Gattung oder/und ähnlichem Habitus stellen meist ein "Feindbild" dar.

      Beste Grüße von Mathias
    • Hallo Mathias,

      Math`l schrieb:

      @ Roland: Cichliden gleicher Gattung oder/und ähnlichem Habitus stellen meist ein "Feindbild" dar.
      dass ist komplett richtig was Du sagst.
      Deshalb finde ich ja gerade diesen Thread ungemein interessant. Es sind genügend Dovii - Halter hier im Gespräch und von daher kann man nur lernen. Ich werde mir nie diese Cichliden - Art nie zulegen, schon allein von der Beckengröße her gesehen und natürlich vom knobeln, welche Vergesellschaftung ist überhaupt möglich.