Protomela steveni jagt paarungswilliges Weibchen

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    • Protomela steveni jagt paarungswilliges Weibchen

      Liebe Aquariumfreunde,

      Was tun?

      Vor 2 Monaten habe ich ein Protomelas Männchen mit 3 Weibchen bekommen. Eins der Weibchen ist grösser wie das Männchen, ich schätze sie ist praktisch ausgewachsen, ca.13 bis 14cm. Das Männchen ca. 12cm.
      Schon vor einem Monat ist mir bei der Balz aufgefallen, dass er das grosse Weibchen nicht so mag. Seit gestern ist es schlimm (er) geworden. Sie will sich mit ihm paaren, Legeröhre deutlich sichtbar. Er bedroht sie jedoch, als wäre sie männlicher Konkurrent und jagt sie anschliessend kreuz und quer durchs Becken. Versteckmöglichkeiten gibts zwar, aber ihr natürlicher Trieb treibt sie doch immer wieder zu ihm. Er hat sich dann mit einem der anderen Weibchen gepaart. Jagt sie heute aber immer noch durchs Becken. Soll ich abwarten oder ist Austausch unumgänglich?

      Danke für eure Rückmeldungen.
      Grüsse, Sandra
    • Das würde ich ganz stark davon abhängig machen, wie das Weibchen aussieht.
      Wenn sie das wegsteckt, normal frisst und nicht abmagert, würde ich sie im Becken lassen. Wenn er aber anfängt sie zu zerlegen, dann würde ich sie umgehend separieren und abgeben
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Das mit den Chefs im Becken, versuche ich nach Möglichkeit zu vermeiden. (Klappt aber nicht immer)
      Ich habe z.B. einen absolut dominanten Labeotropheus fuelleborni. Aber in einem anderen Teil des Beckens dominiert ein Pseudotropheus "Msobo Magunga" und auch Cynotilapia pulpican und Pseudotropheus elongatus "Chewere" haben ihre Bereiche.
      Der Protomelas taeniolatus hatte zudem auch noch den Nimbochromis fuscotaeniatus als Gegenspieler.

      Von solchen artfremden Gegenspielern profitieren besonders unterlegene Tiere und Weibchen. Die anderen Männchen beachten sie kaum, aber halten den balzenden Kerl auf Distanz
      Gruss
      Jan

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    • ja, das würd ich gern in den Griff kriegen.
      Allerdings weiss ich nicht wie. Momentan sind 20 Fische im 540 Becken und ich bräuchte wohl mehr Manpower.

      Männchen sind grad aktuell nur 3 im Becken.
      Protomelas steveni
      Placidochromis Tanzania
      Fryeri
      Kein Wunder, dass der aufgedreht hat.

      Plac. Jalo ist wegen Flagellaten in Quarantäne und ob der das übersteht? Die Yellows sind wohl alles Weiber.
      Die Tanzanias könnte ich mit 2 Männchen und 2 Weibchen aufstocken? Oder was anderes dazu? Otopharynx Tetrastigma?

      Grüsse Sandra
    • Ich würde Proto. taeniolatus nur mit Aufwuchsfressern halten. Passt vom Futter und vom Verhalten besser.

      Placidochromis sind ja eher zurückhaltende Weicheier, da ist wohl kaum Gegenwind zu erwarten.
      Sci. fryeri drückt sich ja lieber zwischen Steinen rum. Die ignorieren andere Arten ja eher und sind nur wenig territorial.

      Ich lese gerade Proto. steveni. Ich bin die ganze Zeit von Proto. taeniolatus ausgegangen. Die Proto. steveni würde ich nicht mit Aufwuchsfressern zusammen halten, da gehen die wohl eher unter. Ein Gegenspieler wäre aber trotzdem nicht schlecht.
      Yellows lockern höchstens auf, Gegenspieler sind die ja eigentlich nie.
      Gruss
      Jan

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    • Der Prot. Steveni ist eigentlich recht friedlich so hatte ich den Eindruck. Nur halt jetzt dreht er durch, verletzt aber keinen. Zumindest noch nicht.
      Ich wollte ja in Absicht friedliche Arten, deshalb meine Entscheidung gegen Aufwuchsfresser. Aber dass er jetzt der BigBoss spielt, könnte problematisch werden. Zuviel Macht hat noch keinem gut getan, weder Tier noch Mensch ;)

      Und mit den Yellows hast recht. Die werden geradezu ignoriert.

      Hast du oder jemand anders mir einen Vorschlag was passen könnte?

      Gruess
      Sandra
    • Das ist so gar nicht mein Bereich. Ich habe ja immer die rauen Jungs (und Mädels). Die können mehr ab und sind deshalb für mich einfacher ;)

      1x die Einrichtung komplett umbauen kann helfen (muss es aber nicht)
      Gruss
      Jan

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    • Hallo miteinander!

      Also,
      habe mal neu in der Mitte des Beckens zwei grosse Felsen verbaut und habe damit unverhofft diverse Nischen, Bereiche, Höhlen und Spalten geschaffen. Und was soll ich sagen... den Fischen scheint es sehr zu gefallen! Der Protomelas ist wieder an seinem angestammten Platz und flitzt nicht mehr quer durchs Becken. Kann er jetzt auch nicht mehr so ohne weiteres.
      Ich hoffe sehr, damit die Lösung gefunden zu haben!
      Mein Becken ist schon sehr dunkel. Wenns euch interessiert, mach ich morgen gern mal ein Foto ^^

      Liebe Grüsse
      Sandra
    • Hi,

      anbei die versprochenen Fotos, vorher und nachher. Lichtverhältnisse verändern sich am Tag, es sieht aber original nicht so rosastichig aus. Das macht mein Fotoapparat.

      Für die Tanzanias fällt jetzt natürlich viel Sandfläche und Schwimmraum weg. Was meint ihr?

      Vorschläge?

      Schöne Grüsse
      Sandra
      Bilder
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    • Es sieht jetzt viel besser aus.
      Die Mehrheit der Malawis lebt substratgebunden, eine großzügige Überdachung stört dabei also nicht.
      Freie Flächen braucht man nur für die wenigen reinen Sandbewohner und Schwimmraum für die Arten des freien Wassers.

      Der Proto. sieht auf dem Bild aber stark nach einem taeniolatus aus. Sind die steveni nicht eher gelb?
      Gruss
      Jan

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    • Hoi Jan,

      Ja von der Einrichtung her gefällt mir das ganz gut. Ich befürchte nur, ich werde wieder umstellen müssen, wenn ich vom Besatz her was ändere.

      Stimmt der Steveni ist gelb in der Mitte. Leider kriege ich ihn nicht scharf gestellt.

      Freien Schwimmraum und Sandflächen bräuchten eben meine Plac. Tanzanias.
      Die schwimmen auch immer noch an der Seitenscheibe rauf und runter. Aber schon vorher, seit Beginn. Obwohl das anfangs alle gemacht haben, ist es bei den Tanzanias geblieben. Passt denen was nicht? An der Seite ist in einiger Entfernung eine Balkontüre. Allerdings stören sie sich nicht an dem Fenster gegenüber.
      Vielleicht passen sie wirklich nicht und ich muss sie ersetzen. Das Protomelas Weibchen kommt auch nicht mehr raus. Auch nicht zum Fressen. Der Steveni hat sie zwar nicht körperlich zerlegt, aber mir scheint mental.
      Bilder
      • IMG_20190511_155602_resized_20190511_035629026.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Javea ()

    • Auf dem Bild sieht er jetzt auch wie ein Proto. steveni aus :)

      Mal abwarten. Wenn sie jetzt Ruhe hat, wird sie sich vermutlich auch wieder berappeln.
      Ich glaube nicht, dass sich für die Placidochromis wirklich etwas verschlechtert hat. Das sind ja auch keine reinen Sandbewohner. Sie leben ja am Rande der Übergangszone.
      Gruss
      Jan

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    • Alle Malawimaulbrüter können sich untereinander Paaren und fruchtbare Nachkommen produzieren
      Gruss
      Jan

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    • Hallo,

      Die Umstellung hat nichts gebracht. Der Protomelas Steveni dominiert mir inzwischen das ganze Becken. Alle Fische hinten oder Seite links. Nicht direkt eingeschüchtert, eher "da dürfen sie". Und ich denke nicht, dass sich das ändert.
      Der Protomelas ist schon ziemlich gross, das erschwert alles noch. Ich würde ihn ja gerne behalten, weil er ein echt schöner Kerl ist, hab da aber so meine Befürchtungen, dass der auch in Zukunft das Zepter inne hat und es stattdessen einfacher wäre entweder:
      a) ihn auszutauschen,
      b) die ganze Gruppe abzugeben
      c) mit entsprechender Konkurrenz aufzustocken.

      Ausserdem...soll ich ihn solange drin lassen oder separieren?

      Jetzt im Becken:
      1/3 Protomelas steveni
      1/3 Fryeri
      1/3 Placidochromis Tanzania
      0/7 Labidochromis c. Yellow (die 2 kleinsten sind evtl Männchen)
      0/1 Placidochromis Jalo

      Vielen Dank für euren Rat,
      Grüsse Sandra
    • Das ist nicht so ganz einfach. Man kann die Sache auf zwei unterschiedliche Weisen angehen.

      1. Der Proto. bekommt ein paar richtige Gegenspieler und die Weicheier fliegen raus
      2. Protos. raus und Weicheier durch andere Arten aufstocken

      Zu 1.
      1/3 Protomelas steveni
      1/3 Fryeri
      4/7 Labidochromis c. Yellow (die 2 kleinsten sind evtl Männchen)
      3/5 Maylandia pulpican oder Cynotilapia afra

      Zu 2.
      1/3 Fryeri
      1/3 Placidochromis Tanzania
      4/7 Labidochromis c. Yellow (die 2 kleinsten sind evtl Männchen)
      3/3 Placidochromis "johnstoni Solo"

      Mein Ding wäre eher die erste Variante
      Gruss
      Jan

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    • Die johnstoni solo gibt es z.B. im Cichlidenstadel. Ein Trip dorthin lohnt sich immer.

      Natürlich kannst du auch einfach den dominanten Kerl austauschen.

      Vermutlich wird das dann ne ganze Weile gutgehen
      Gruss
      Jan

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