Grossaquarium DIY

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    • Grossaquarium DIY

      Hallo,

      Ich bzw. wir wohnen in Salzburg (A) und haben 6x ESG-H Scheiben 2760mmx1450mm 12mm bekommen
      und würde diese gerne für den Bau eines Aquariums verwenden (Die Aufschrift auf dem Glas lautet: BAY27 ESG-H Gewe Dur SGTS)
      mein Plan ist es zwei Scheiben für den Boden und den Rest für die Seiten zu verwenden wobei dann der Boden geringfügig tiefer wird
      als die Seitenscheiben und diese dann auf den Bodenscheiben stehen (Beckenabmessung 2760*2760*1450). Den Wasserstand würd ich dann gerne der max Belastung annähern
      habt Ihr eine Idee wie hoch ich füllen könnte? Über dem Becken ist Raum bis zum Dach (ca 1m) in das Dach wede ich Fenster mit gesteuerter Beschattung
      einsetzen. Die Filterung wird über einen Osmosefilter 300l/d und drei Tonnen mit je 200l Filtersand bewerkstelligt das Becken wird vmtlg. als Paludarium
      betrieben Wunschwasserstand wären 100cm. Die Seitenscheiben und die Grundplatte werden stark Isoliert. Das Becken "steht" in einem seperaten Raum und nur die
      Frontscheibe ist vom Wohnzimmer aus sichtbar. Der Unterbau wird aus Ytong Steinen erstellt und ich werd mir mal den Estrich darunter ansehen.
      Ich bin für alle Tips oder "das geht so nicht s" dankbar.

      lG
      Gunnar
    • Hai,

      ich habe schon mehrere Aquarien aus geschenktem ESG gebaut. Habe ich genau so verarbeitet wie normales Floatglas und hat keine Probleme gegeben. Würde mich aber vorab mal erkundigen, was das "H" bedeutet.

      ESG ist wesentlich belastbarer als gleich dickes, "normales" Floatglas. Allerdings, und da hat Dieter vollkommen recht, wenn es kaputt geht, gibt es nicht (wie bei Float) einen Riss, sondern es zerspringt in einem Sekundenbruchteil in tausende kleine Teile. Sollte man sich also ganz genau überlegen.

      Entscheidend für die mögliche Füllhöhe ist u.a. auch die Verstrebung innerhalb des Beckens. Wenn ihr mit Längs- und Querstegen das Ausbeulen der langen Scheiben verhindert, wäre bei 276 cm Länge und 12 mm Floatglas eine Standardhöhe von 65 cm das reguläre Maximum - innen gemessen also etwa 60 cm Wasserstand. Dann habt ihr aber, bei einem quadratischen Grundmaß, von oben gesehen, ein "Glasgitter" über der Wasseroberfläche.

      Völlig ohne Verstrebungen würde ich da maximal 50 cm Wasser einfüllen - wahrscheinlich eher 40 cm. Nur Längsstege helfen auch schon - abhängig natürlich von der Breite der Stege.

      Habt ihr euch überlegt, wie ihr bei 145 cm Scheibenhöhe die Wartung vornehmen wollt?

      Ich würde vielleicht 2 der vorhandenen ESG-Scheiben für die Bodenfläche nehmen und mir für die senkrechten Außenscheiben 12er Floatglas zuschneiden lassen.

      Gruß,
      Dirk
    • Hoffentlich sagt das niemand meinem AQ im Flur, das ist 85 cm hoch und hat nur 8er Scheiben, dafür aber ohne Stege und Streben ;)
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Eine Scheibenhöhe von 145 cm ist natürlich toll.
      In einen Rahmen setzen und in die Frontwand vom AQ einsetzen. Das Becken selber würde ich dann aber wohl eher aus Beton gießen
      Gruss
      Jan

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    • Hallo

      Mir ist mal bei meinen Becken durch eine Unachtsamkeit bei 150cm L 65Hoch die Zugstrebe gebrochen.
      5mm bewegte sich das Glas nach Aussen.

      ua. muss sich ein AQ Bauer an gewisse Normen halten , Zugstreben sind dann wohl Plicht wie auch
      ab 70cm Höhe die meisten wohl 15mm verwenden.
      Letztendlich hat der AQ Bauer auch eine Gewährleistung zu bieten.
      Was man im Privaten Bereich macht , soll jedem selber überlassen sein was er sich hinstellt.

      @ Gunnar
      möchte Dir keinesfalls was madig reden , Entscheidung liegt bei Dir
      Solltest Du es bauen und es geht am Ende doch daneben ist es sicher das dir kein Befürworter deines Vorhabens
      deine Bewohnung trocken legt.
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Malawist schrieb:

      Solltest Du es bauen und es geht am Ende doch daneben ist es sicher das dir kein Befürworter deines Vorhabens
      deine Bewohnung trocken legt.
      ...zumal da evtl. auch eine Versicherung Probleme machen könnte...
      Ich bin bei sowas ein bisschen (über?)vorsichtig. Meiner persönlichen Meinung nach steht der eventuelle Ärger und die Arbeit für einen Selbstbau in keinem Verhältnis zu den Kosten für ein professionell angefertigtes Aquarium.
      Experimente würde ich da nur machen wenn ein eigener Raum mit Abfluss zur Verfügung steht wo es nicht schlimm wäre wenn ein Aquarium ausläuft...

      Gruß,
      Michael
      Gruß,
      Michael
    • Hi,

      grundsätzlich stellt sich die Frage, ob Tendenz zum Aquarium mit entsprechendem Füllstand oder Paludarium mit niedrigem Füllstand (ca. 50cm).
      Bei ca. 1m Wasserstand bedarf es entsprechender Verstrebungen / Stegen.

      Reinigung und Wartung sind kaum noch von außen realisierbar, d.h. Einstieg und Tauchen oder Wasser ablassen.

      Weiterhin ist zu beachten, dass auch das "Gitter" bei einer Spannweite von fast 3m einen gewissen Durchhang haben wird. Hier müssten U-Profile geklebt werden.
      Bodenscheiben müssten m.E. auch geteilt werden, um Spannungen aufzunehmen.

      Hier ist das Glas beschrieben. Nachträgliche Bearbeitung nicht möglich !
      Für den Aquarienbau muß also entsprechender Zuschnitt zugekauft werden.

      Zweite Möglichkeit wäre alles zu kleben wie vorhanden. Dann wären wir beim Paludarium mit geringer Wassertiefe, ca. ein Drittel Wasserstand. Das würde sich eher für Reptilien eignen, vielleicht für Fische.

      Filterung soll über Ablaufschacht / Bohrungen realisiert werden ?
      Oder 3 Tonnen als geschlossenes System ?
      Bei der Größe kann man auch über einen innenligenden eingklebten Filter nachdenken.

      So, jetzt erst mal in Ruhe Kaffee trinken und nachdenken, wo die Reise hin geht.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi,


      Dirk1 schrieb:

      Bohrungen bei ESG funktioniert nicht.
      deshalb schrieb ich auch "nachträgliche Bearbeitung nicht möglich" und habe den Innenfilter ins Spiel gebracht.
      Ein geschlossenes System mit 3 Filtertonnen halte ich auch nicht für eine einfache Lösung.

      Mich haben aber die ursprünglichen Ausführungsvorstellungen interessiert, um ein wenig darauf eingehen zu können.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)