Vorstellung und Besatzfrage

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    • Natürlich gibt es immer diverse Detail-Lösungen, die einem auch mal helfen und schlimme Dinge entschärfen.
      2 cm unterm Wasserspiegel war mir oft zu wenig. Geht man weiter runter, steigt auch gleich die Menge Wasser, die im Zimmer landet.
      Es bleibt aber trotzdem ein konzeptionell schlechtes Filtersystem.
      Ideal ist eine relativ langsamer Strömung, auf einer maximalen Fläche. Bei einem Außenfilter würde dies bedeuten, dass man ein Gehäuse mit sehr großer Fläche und nur 20 cm Höhe verwenden müsste (man kann das Teil auch hochkant stellen). Also im Grunde ein HMF in einem extra Gehäuse.

      Filterbecken sind natürlich auch eine super Sache, leider haben sie eine relativ hohe Verdunstung zur Folge. Dafür wird das Wasser aber auch zwischen den Filterstufen wieder mit Sauerstoff angereichert.
      Biologisch sind gut geplante Filterbecken kaum zu toppen. Sicher sind sie auch, aber man braucht eben eine etwas stärkere Pumpe (wenn das Teil unterm AQ steht).

      Innenfilter sind natürlich maximal sicher. Zur Not muss man das AQ eben ein Stück größer kaufen ;)
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hallo Zusammen

      @ Sandra nicht durchgebohrt , obwohl durchbohren auch eine Möglichkeit wäre .

      Egal wie man es dreht , wichtig ist das man für sich das Beste findet.
      Auch spielt es eine Rolle ob man im Eigenheim ist oder im Mietobjekt.
      Wasserschäden sind aufgeteilt bei den Versicherungen.
      Bei Hausrat ist wie der Name sagt der Hausrat versichert .
      Ist das Gebäude beschädigt ggf das Mobilar vom Nachbar unterhalb ???
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Malawist schrieb:

      Hallo Zusammen

      Bei Hausrat ist wie der Name sagt der Hausrat versichert .
      Ist das Gebäude beschädigt ggf das Mobilar vom Nachbar unterhalb ???
      Wenn es mein Gebäude ist, brauche ich eine Gebäudeversicherung. Ist es ein fremdes Gebäude oder das fremde Mobiliar
      des Nachbars, muss meine Haftpflichtversicherung herhalten. Soll ja immer noch Leute geben, die nicht mal so eine Versicherung haben...
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • hallo zusammen

      Hausrat ist in der CH bei Mietobjekten praktisch Pflicht. Meine Versicherung deckt alle Schäden. Allerdings möchte ich dieses Szenario wirklich nicht!

      Tja...
      Grösseres Becken geht nicht ;)
      Filterbecken geht nicht
      Filtertonne auch nicht
      Filtermatten nicht mein Ding.
      Höchstens ein HMF Reaktor? Viele haben dann trotzdem noch einen Schnellfilter drin oder unterstützen mit einem Aussenfilter.

      Also, was ich hier heraus lese ist weniger der Wasserschaden, sondern das Filtervolumen. Immerhin sind es bei mir zwei Filter, die sich die Arbeit teilen. Und dann ist doch das Becken selbst auch Filter. Überall wo diese Backterien sich ansiedeln tun sie arbeiten.

      Ich bin halt Anfänger. Da greift man lieber zur Technik :D Betriebsanleitung auch gleich mit dabei :thumbsup:
    • Beim Filter scheiden sich immer die Geister. Ich hatte Aussentopffilter, Rieselfilter, Filterbecken und Innenfilter. Alle Systeme haben Vor- UND Nachteile. Bei "richtiger" Wartung und Wasserwechsel hatte ich immer sauberes Wasser.

      Die Herausforderung stellt sich eigentlich nur, wenn ich die Anlage komplett neu plane. Bohrungen im Aquarium für Zu- und Ablauf bedingen einen Unterbau der die Rohrleitungen zulässt.

      Wenn das Aquarium in knarsch in eine Mauernische passen soll, scheidet der Aussentopffilter aus.

      Zuletzt spielt der Besatz eine Rolle. Liegt der Focus auf Pflanzen oder auf ein Malawibecken mit einer hohen Fischdichte oder halte ich 5.000l nur zwei Arowana, es ergibt sich stets ein anderes "optimales" oder geeignetes Filtersystem.

      Ich denke die Filterfrage hat immer viele Aspekte und ist nie so schwarz/weiß. Jeder hat aufgrund seiner Erfahrungen seinen Favoriten, aber andere Systeme funktionieren eben auch.
    • Hallo Sandra

      Thomas hat alles schön dargestellt , für dich als Anfänger nun ein Dschungel.
      Vorneweg hast schon mal vieles richtig gemacht und dich vorher schon mal informiert.
      3 Bekannte von mir haben die Juwel BIO Filter in den Becken.
      hornbach.de/shop/Aquarium-Inne…c_id=DE_P_ZA_AW_764992690
      einer davon auch bei Malawis mit Mbuna Besatz, vollkommen zufrieden sind sie alle.
      Wartung ist sehr einfach ,Filtermedien im Orginal nicht billig ,aber kann man auch selber zuschneiden wenn mal nötig.

      nun hast die Qual der Wahl
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Hallo zusammen!

      Einfahren des Beckens:
      Es gibt Empfehlungen, nach der ersten Woche ab Start, eine Gruppe Ancistrus einzusetzen. Ich finde, das hat durchaus gute Aspekte. Da ich die aber auf keinen Fall behalten möchte, würde ich die dann vor Einsetzen der Fische wieder abgeben. Hab schon einen Abnehmer.

      Gestern lese ich, dass eine Handvoll Turmdeckelschnecken auch gehen sollen. Die würden dann vermutlich von carnivoren Malawis gefressen, die Aufwuchsfresser würden die wohl eher ignorieren. Da wäre ja beides ganz gut?

      Aber wie seht ihr das?

      Einfahren ohne Tiere
      Einfahren mit Ancistrus
      Einfahren mit TDS?

      Gruss
      Sandra
    • Hi ,

      das mit den Ancistren halte ich für eine dumme Idee.

      Ich wüde mir entweder von einem befeundeten Aquarianer (so vorhanden) Filterschlamm besorgen und in den eigenen Filter packen. oder aber das Becken ohne Tiere "einfahren" - soll heißen regelmäßig etwas Trockenfutter reinwrfen, damit der Filter was zu tun bekommt. Man könnte natürlich auch das Aquarium nach und nach besetzten, das kann sich bei Malawis aber schierig gestalten. Daher ist das wichtigste, die Wasserwerte nach dem Besetzen imm Auge zu behalten und gegebenenfalls mit großzügigen Wasserwechseln zu reagieren
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • TDS sind immer gut. Die halten sich auch erstaunlich gut mit den Malawis, obwohl gerade Yellows und die Welse deren Bestand zusetzen.

      Warum ausgerechnet Ancistren? Dann doch lieber Guppies oder vergleichbare Futterfische. Die muss man danach auch nicht rausfangen. Selbst wenn die adulten Tiere nicht unbedingt von den Aufwuchsfressern verspeist werden, so kommt doch ganz sicher kein Jungfisch durch.

      Ohne Tiere geht auch, man kann auch ein leeres AQ durch Futter belasten.

      Ich bevorzuge ja Filterschlamm aus anderen AQs. Den schütte ich einfach ins Becken und wenn das Wasser wieder halbwegs klar ist, kommen die Fische rein. Also nach Stunden und nicht nach Wochen
      Gruss
      Jan

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    • ist das mit dem fremden Filterschlamm kein Risiko von wegen fremden Bakterien? Da wird ja schon öfters abgeraten Tiere von verschiedenen Händlern einzusetzen?

      Ancistren: die Begründung die ich hörte, war, sehr genügsam, kommen mit ungünstigen Wasserwerten gut klar, reinigen schon mal das Becken, auch von Algen. Wobei die Algen bei Mbunas ja willkommen sind...
    • Ja, sehr junge Ancistren fressen auch Algen, aber eigentlich werden die eher überbewertet. :)
      Ich würde tatsächlich TDS nehmen. Die sind so oder so eine Bereicherung fürs AQ
      Gruss
      Jan

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    • TDS, ja ich denke damig könnte icb wirklich was anfangen.

      Wegen Filterschlamm: ich könnte den Zooladen ja mal fragen? Risiko?

      Ps: meine Felsen sind heute gekommen. Ich muss sagen, ich bin begeistert!
      Jeder Fels hat grosszügige Einkerbungen, wo Fische Höhlen besetzen können. Würde ich zusätzliche Löcher machen, würde auch kein Schwimmraum verloren gehenbund zusätzliche Verstecke könnt ich gestalten. Ich hoffe bloss, ich stelle mich nicht zu ungeschickt an.
    • Vergiss die Nummer mit dem Schwimmraum. Verstecke reichen, wobei ein Versteck immer mehrere Eingänge haben muss. Sackgassen mögen die Fische nicht
      Gruss
      Jan

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    • Mit dem Filterschlamm ist das immer so eine Sache. Aus einem einzelnen Becken, in das nur selten neue Fische zugesetzt werden, würde ich das immer machen. Bei einem Laden, in dem 2-3 Lieferungen pro Woche landen und man nie weiß, was da gerade an Bakterienstämmen unterwegs ist, da habe ich so meine Zweifel
      Gruss
      Jan

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