Vorstellung und Besatzfrage

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    • Nö, ganz normales Glas. Darauf ne Lage Styropor, dann eine Lage Bruchsteinplatten und darauf dann die eigentlichen Steine. Warum die Steinplatten?
      Wenn die Fische graben, legen sie nie viel Styropor frei und es wird auch nicht aufschwimmen, wenn ich die Steine mal aus dem Becken nehme (z.B. um Fische zu fangen)
      Wegen den Steinplatten braucht es auch weniger Sand (wobei Quarzsand im Baustoffhandel kaum etwas kostet)
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • ich seh schon....bis bei mir Fische drin schwimmen, dauerts noch Monate!
      Gibt doch einiges zu machen, ganz zu schweigen, bis ich mal zufrieden bin.

      Wie ist das eigentlich mit dem Nachwuchs in einem Aufwuchsbecken? Die carnivoren Arten machen sich bestimmt eher über Jungfische her, als bei den mbunas". Der Mel. Kaskazini resp. northern blue macht glaub ich jagt? Hab ich voraussichtlich aber nicht im Becken und soll ziemlich gross werden. Der Protomelas? Wohl eher auch nicht. Die Synodontis evtl.? Das müsste ich natürlich schon noch gelöst haben. Obschon wir uns über einige wenige Jungtiere sicher freuen würden. Ach ja, der Mel. chipokae soll auch Jungfischen nachstellen. Der ginge von der Grösse her. Ist die Kreuzungsgefahr msobo magunga und Mel.chipokae wirklich so gross?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Javea ()

    • Hallo Sandra

      Bei Mbuna kommen schon gerne mal einige Jungtiere durch , ua. weil ja auch genügend an versteck Möglichkeit gegeben ist.
      Ich hatte bis vor ca einem Jahr auch 3 größere Synodontis Arten im Becken , verkauft wurden die damals im Handlel als multipunctatus , wie sich aber herausstellte wohl eine Hybridenart .
      Aufgrund ihrer Größe von ca 14cm waren diese sehr angetan von meinen Tropheus Jungfischen , nahm diese dann raus und die
      Brut der Tropheus explodierte förmlich.

      hier ein schönes Video von mir aus vergangener Woche , ganz zuende sehen :)

      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • Synodontis fressen nicht nennenswert viele Jungfische. Ich hatte die immer im AQ und an Jungfischen ist kein Mangel.
      Sehr wirkungsvoll waren Kombinationen aus räuberischen Melanochromis und für die größeren Jungtiere dann richtige Räuber (Nimbochromis fuscotaeniatus) Damit kam dann praktisch nichts mehr durch. Zur Zeit ist mein Nimbochromis-Pärchen in Einzelhaft (sollen verkauft werden) und die Melanochromis habe ich bereits verkauft. Jetzt habe ich auch wieder Jungfische.
      Ist aber nicht so dramatisch, dass ich die nicht verkauft bekomme. 1x im Jahr Becken ausräumen und dann alles zu kleinen Preisen auf der Börse vom AQ-Verein anbieten. Deckt in etwa die Kosten fürs Futter, der Verein bekommt 10% vom Umsatz und die Besucher günstige Fische. Also Win-Win-Win
      Gruss
      Jan

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    • Hallo,

      jan.s schrieb:

      Synodontis fressen nicht nennenswert viele Jungfische...
      ...in entsprechender Größe. Bei Nicht-Maulbrütern und den deshalb kleineren Jungfischen funktioniert das auch mit kleineren Synodontis als Jungtierpolizei ganz gut.

      @Sandra, Wenn man Rockzolid-Felsen oder ähnliches verwendet, ist auch das Ausräumen und abfischen bei weitem nicht so schlimm, da man sich nicht gleich einen Bruch hebt.
      Viele Grüße
      Malte
    • Wie schon geschrieben hängt es von der "Steindichte" im Aquarium ab. Mit Klinker, die aufgrund der Löcher den Jungtieren Unterschlupf bieten, als Unterbau der Steinen und einer Steinwand oder zumindest großen Hügel, werden Jungfische immer überleben. Mein Frevel, ich hatte die Afrikaner gemischt. Aber sowohl Frontosa, als auch yellows, u.a. schafften es. Von der Überlebensstrategie hatten es die "Felsbewohner" gefühlt etwas leichter.

      Wichtig ist natürlich dass sich genügend Futter in den Steinnischen verirrt.
    • herzlichen Dank für eure Antworten!

      Grundsätzlich wärs mir ja schon lieber, ich hätte nur selten Jungfische die überleben.

      Meine Tochter meinte augenzwinkernd: macht doch nichts. So haben unsere Katzen auch was davon :ohh: :D

      Mit grossen Felsen entstehen eher grössere Höhlen und Spalten. Von daher wirds auch schon mal schwieriger mit dem Verstecken. Oder ich verzichte auf den Protomelas und entscheide mich für eine grössere Melanochromis Art. Ich guck dann halt mal wies läuft.
      Echte Räuber kann ich schlecht zusetzen, dafür ist mein Becken zu klein. Und ob die dann nicht doch zu wenig Futter bekommen?
    • Stimmt schon, bei mir sind es ja 200x80x70 und damit schon ein wenig mehr Platz im AQ.
      Eigentlich bräuchte man 2-3 große AQs (mindestens ;) ) dann könnte man ungeliebte Nachzuchten, Bastarde und andere Überschüsse immer an entsprechende Räuber verfüttern.
      Ein Bekannter von mir hatte dazu im Versorgungsschacht seiner Zuchtanlage einen Kiemensackwels mit etwa nem halben Meter länge. Der hat alles gefressen, was da reingeworfen wurde. Der Schacht war aber auch 7 m lang und hatte einen Querschnitt von 50x50.
      Aber das hat ja dann auch nichts mehr mit Hobby-Aquaristik zu tun.
      Gruss
      Jan

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    • Grüezi :hut:

      Jaaaa, da habe ich jahrelang behauptet, Fische seien total langweilig.

      Ist der beige Filtersand vom Baumarkt gut? 0,4-0,8mm?

      Filter:
      Ich belasse es vorläufig bei den zwei Aussenfilter. Wie soll ich diese am effizientesten anbringen?
    • Es sind nur Filter. Wie du sie anbringst ist nicht von großer Bedeutung.

      Feiner Quarzsand ist gut. Zu fein geht praktisch nicht.
      Gruss
      Jan

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    • @'Jan
      Du bist so gar kein Freund von Aussenfiltern ;) , ich weiss.
      Ich habe mir die verschiedenen Filtersysteme angeschaut. Vor und Nachteile habe ich bei allen Systemen gesehen. Was ich mir natürlich auch überlegt habe, nur ein Aussenfilter und dazu ein mobiler HMF Reaktor mit 2-3 Lufthebern. Machen auch viele. Andere haben mit ein oder zwei Aussenfilter gestartet und sind dann mit grösseren Becken auf andere Systeme gewechselt. Im Moment sehe ich für mich in zwei Aussenfiltern mehr Vorteile. Zumindest fürs erste Becken ^^

      ... und noch wichtig. Wo platziere ich optimalerweise die Tunze dazu?


      Grüsse
      Sandra

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    • Ich sehe bei Außenfiltern genau 2 Vorteile:
      1. Sie verbrauchen kaum Platz im AQ
      2. Sie sind leicht zu warten
      Nachteile:
      1. Durch eine ungünstige sequentielle Anordnung der Filtermedien, werden diese schlecht mit Sauerstoff versorgt (was einige der anderen Nachteile als Folge hat)
      2. Damit trotzdem noch Sauerstoff an die hinteren Filtermedien gelangt, brauchen sie starke Pumpen mit einem hohen Stromverbrauch als Folge
      3. Selbst bei kleinen Defekten hat man ein hohes Risiko von Überschwemmungen. Damit hatte ich die ersten Jahre keine Probleme, später aber tatsächlich mehrfach.
      4. Selbst große Töpfe haben ein relativ geringes nutzbares Volumen
      5. Sie sind wirklich wartungsintensiv, wobei jede Wartung auch wieder die Bakterien im Filter stört


      Bei den HMF würde ich nur auf Luftheber setzen, wenn man mehrere AQs mit einer Ringleitung und zentralem Kompressor betreibt.
      Für ein AQ im Wohnraum haben mir die Luftheber eine zu starke Verdunstung. Ich mag übrigens auch keine gebogenen Mattenfilter, da man auf der Innenseite die Poren zudrückt. Bei mir laufen die HMF immer über eine komplette Seitenscheibe.
      Möchte man nur einen sehr schmalen HMF verwenden, rate ich zu einer Schaumstoffpatrone (Also sowas hier (nur ein Beispiel)) Solche Patronen würde ich mit einem Powerhead betreiben, also einer Kreiselpumpe oben auf dem Filter.
      Bei den Ostafrika-Becken bietet es sich an, den HMF mit einer Strömungspumpe zu betreiben, da diese nochmals deutlich weniger Strom verbrauchen
      Gruss
      Jan

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    • ja, DIESEN Nachteil mit der Überschwemmung hats dann natürlich in sich.

      sowas ähnliches wie diese Patrone habe ich als Komplettset gesehen, extra für Malawibecken. inkl Tunze 6020+ Siporax, konzipiert für AQ bis 800liter, ohne Luftheber. Der hat ein Auslassrohr mit Gitter in Richtung Oberfläche. Ich weiss jetzt leider nicht, wie ich hier Verlinkungen einbringen kann...aber du weisst bestimmt was ich meine. Der verbraucht wirklich ned viel Strom. Aber reicht da einer? Allenfalls 2 davon je einer pro Ecke?

      Was mache ich, wenn ich mal Medikamente geben muss? In dem Fall filtert man doch über Kohle im Aussenfilter resp Innenfilter.

      Hmmm... ?(
    • Mit Aktivkohle entfernt man die Medikamente wieder aus dem AQ. Ich bin in den letzten 45 Jahren gut ohne Aktivkohle gefahren. 2-3 große Wasserwechsel schaffen auch sehr gut Medikamente aus dem Becken
      Gruss
      Jan

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    • Hallo Sandra

      ich hatte über viele Jahre gut 20 auch zwei Aussenfilter in Betrieb bis ich auf mein Eigenbaumodell umstieg.
      Seit 1992 habe ich eine feste Verrohrung aus PVC zu den Filtern , 1x Ansaug 1x Einlauf.
      Bei 2 Aussenfiltern einfach mit T Stücken gerabeitet .
      Nun bei der Filtertonne ist vieles einfacher , Wartung 1x im Jahr ca 30 min.
      Ist aber auch so das diese Art Filter eine gewisse handwerkliche Erfahrung benötigt, inkl Werkzeug.
      Stromverbrauch von 20W ist auch überschaubar.
      ua produziere ich ca 5500 KWH im Jahr.

      Übeschwemmung lässt sich auch vermeiden ,, an der Ansaugleitung ca 2cm unterm Wasserspiegel ein Loch bohren.
      Sollte der Filter mal ein Leck haben ,laufen nur die 2cm Wasser aus da der natürliche Sog durch luftansaug unterbrochen wird.
      Keine Thema auch diese 2cm können als Pfütze im Wohnraum ärgerlich sein .
      Ein Holzboden wäre beschädigt.
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • @'Dieter
      Ganz durchbohren oder nur in einer Seite? Was passiert dem Filter, wenn Luft rein kommt? 2cm Absenkung ist nicht viel. Verdunstetes Wasser, oder beim Wasserwechsel vergessen Filter ausmachen... nimmt der dann Schaden?
      Lieber eine Pfütze, als ein ganzer See. Dann ist nicht nur der Boden hin, die Nachbarn drunter dürften sich dann auch über Sprinkler freuen

      Ich denke, in der Aquaristik kann in vielerlei Hinsicht total viel schiefgehen. Keiner von uns wünscht sich das. Irgendwie muss man mit den Risiken leben, ansonsten lieber nicht anfangen.

      "Mutig ist, wer die Angst überwindet"

      Am 27. kommt nun endlich mein Becken. :D

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