Bau von einem kleinen Holzaquarium

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    • Bau von einem kleinen Holzaquarium

      Hallo Leute,

      Ich bin gerade dabei ein kleines Holzaquarium zu bauen. Zu aller Erst möchte ich erklären wieso ich das mache und warum in dieser "kleinen" Größe. Also mir geht es hier jetzt nicht darum Geld zu sparen oder ähnliches. Mit einem Glasbecken wäre ich wahrscheinlich billiger, aber habe danach auch gar nicht gesucht bisher. Mir geht es eher darum, Erfahrung zu sammeln was das Bauen von Holzaquarien angeht. Komme ich mit dem Verarbeiten der verschiedenen Materialien zurecht? Reicht mein handwerkliches Geschick dazu aus ein Aquarium aus Holz zu bauen? Und so weiter. Das mache ich, um irgendwann mal dazu bereit zu sein, ein großes Becken aus Holz zu bauen.

      Das Aquarium wird Außenmaße von 100 cm Breite, 70 cm Tiefe und 57,3 cm Höhe haben. Davon werden ca. 7 cm Tiefe abgezogen, da ich über einen Rückwandfilter filtern werde, mehr dazu unten. Alles in allem werde ich am Ende Innenmaße von ca. 96 cm x 58 cm haben bei einem Wasserstand von ca. 46-47cm (abzgl. Bodengrund) macht also brutto knappe 260 Liter Wasser plus Rückwandfilter.

      Die Konstruktion wird aus 18mm Multiplexplatten "Birke" bestehen und sowohl verleimt, wie auch mit Spax-Schrauben verschraubt. Genau beschreiben werd ich das dann alles wenn es soweit ist und Bilder vorliegen. Der "Rahmen" wo die Scheibe reinkommt wird aus Holzlatten bestehen, welches Holz genau steht noch nicht fest. dazu muss ich nochmal im Baumarkt vorbeischauen und mich endgültig entscheiden.

      Abgedichtet wird das Aquarium mit Impermax flüssiger Teichfolie. Der vordere Rahmen, wo später die Glasscheibe hineinkommen soll, wird vermutlich mit Schwimmbadfarbe gestrichen, da auf Impermax anscheinend Silikon und sonstiger Kleber nicht gut halten soll. Um das genau herauszufinden werde ich im Vorfeld noch ein, zwei Tests machen bevor ich beschichte. Soll ja alles gut werden und hoffentlich direkt beim ersten mal funktionieren
      Aktuell tendiere ich dazu die Scheibe mit Rotabond 2000 von Kent einzukleben. Aber dazu dann mehr wenn ich die Tests durchführe. Dazu muss der Kleber und die bestellten Glasscheiben aber erstmal ankommen.

      Hier die geplante Konstruktion:


      Wie man oben lesen kann, hat das Aquarium Außen eine Höhe von knapp 57 cm aber nur einen Wasserstand von ca. 47 cm. Das liegt daran, dass ich die Abdeckung direkt mit einbaue und somit Becken und Abdeckung aus einem Teil bestehen. Als kleiner Kniff habe ich mir einfallen lassen, dass ich wo die Abdeckscheiben aufliegen eine kleine "Treppe" bauen werde wo oben eine Scheibe draufliegt und unten eine weitere, welche etwas schmaler ist. Dadurch spare ich mir Schiebeprofile und kann die Scheiben ohne Probleme schnell austauschen, bzw. komplett abnehmen.
      Hier mal eine kleine Aufnahme wie ich das meine mit der "Treppe":



      Gefiltert soll das Aquarium, wie schon erwähnt, über einen Rückwandfilter. Darüber werd ich jetzt nicht allzu viele Worte verlieren, das kommt alles sowieso erst später. Aber so ungefähr soll dieser aufgebaut sein:



      Zuerst grober Filterschaum, dann etwas "feinerer" Filterschaum, dann über den großen Abteil mit Sipporax und anschließend durch ganz feinen Filterschaum in die Kammer mit der Pumpe. Betrieben wird das ganze dann mit einer Tunze Silence Pumpe mit 800 l/h. Angesaugt über eine Durchflussgitter in Bodennähe sowie einen Überlaufkamm.

      Hab eine Fragee an die Leute die schon mit Impermax gearbeitet haben:

      Muss man dieses zwischen den einzelnen Anstrichen anschleifen?


      Grüße Tobi
      Grüße Tobi

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      :zbbf: :sued:
    • Viel Spaß beim Bastel Tobi!
      Servus
      Reinhard
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      ca. 20 Becken zwischen 20 und 1300 Liter, im Wohnzimmer, Keller, Glashaus und auf der Terrasse mit Süß- und Meerwasser.
      Ein Schwimmteich, natürlich auch mit Fischen.
      Ganz neu Geophagus megasema Rio San Martin.
    • Moinsen Tobi,

      leider ist mein eigenes HAQ (Innenmaß 160x60x50) durch eigenes Verschulden undicht geworden und das Holz hat Wasser gezogen. Also nicht mehr zu gebrauchen, das Teil.
      Zur Verklebung: ich kann dir da auch Sikaflex 221i empfehlen. Im Verbund mit Impermax hält das, darfst es aber gerne mal an einem Teststück antesten.
      Silikon ist da nicht der Bringer.
      Verarbeite das Impermax nur in gut gelüftetem Raum. Ansonsten schwirrt dir irgendwann die Birne...
      Viel Spaß beim basteln.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Hallo Volkmar,

      danke für den Tipp mit Sikaflex 221i. Werde mir eine Kartusche besorgen und ausprobieren.

      Hast du das Impermax zwischen den Anstrichen mit Schmirgelpapier bearbeitet oder einfach auf die "getrocknete" Schicht die nächste Lage drauf? Hast du zwischen den einzelnen Anstrichen die angegebene Zeit eingehalten oder weniger/länger gewartet?
      Grüße Tobi

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      :zbbf: :sued:
    • Hier findest du weitere Infos dazu
      Nur beim Holzramen solltest du es gut Verschrauben und nicht zu wenig benutzen und da wo die Schrauben rein sollen mit einem Dünnen Bohrer vorbohren
      hat den Vorteil das du schon eine Führung für die Schraube hast und sich das Holz nicht Spaltet wenn du zu nah an einer
      Kannte die Schraube reindrehst
      Hat den gleichen Vorteil wenn du ein Nagel im Holz versenken möchtest da haust du ja auch mit dem Hammer leicht auf der Nagelspitze

      Ich würde es Eventuell noch mit Holzdübel und Verleimen das ganze Teil an den Flächen wo die Wände zusammen kommen.

      Hast du dir schonmal gedanken dadrüber gemacht wie du die Längsseiten Verteifst ohne das sich der Ramen bei dem Wasserdruck
      nach aussen Wölbt denn ca 260 Liter sind nicht ohne da wird schon so einigen an Druck zusammen kommen.

      Wichtig ist das du das ganze von innen gut mit dem Zeug gut Versigelst ist also lieber etwas dicker als zu wenig
      Gruß
      Andreas


      Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.
      (Zitat: Albert Einstein)
    • Moinsen Tobi,

      ich habe das Holz vor dem Zusammenbau mit Impermax gestrichen. Drei Lagen, jeweils gewartet bis sie trocken waren. Schichtstärke etwa einen halben cm.

      Wenn du dann die Platten zusammenlegst würde ich nicht verleimen, sondern statt dessen gleich mit Skaflex verkleben.

      Das funkionierte bei mir Prima und ohne Probleme. Auch der Einsatz von Holzdübeln kann sich lohnen, aber erst bei größeren HAQs. Ich habe meistens zuerst verschraubt, und dann erst Löcher für die Dübel gebohrt. Als Dübel habe ich 6mm Rundholz (Birke) genommen. In die Löcher Sika rein (natürlich vorher entstaubt), Rundholz rein, antrocknen lassen, zum Schluß auf Länge abgesägt und geschliffen. Paßt. Nur aufpassen das du beim bohren möglichst grade bleibst, sonst hast du ein echtes Problem, falls du seitlich aus dem Holz rauskommst. Verhunzt dir dann die ganze Arbeit.

      Zum Thema Ausbauchung: um das zu verhindern kannst du entweder eine Querstrebe einplanen, oder es so machen wie ich es gelöst habe.

      Ich habe mir zwei Gewindestangen (10mm) aus V2A-Edelstahl besorgt und in die Rückwand und in den Frontrahmen jeweils passende Löcher gebohrt. Dann die Außenseiten mit Hutmuttern versehen (V2A). Die Innenseiten (die ja am ehesten mit Wasser in Berührung kommen) bekamen jeweils eine Kontermutter und als Unterlage eine Gummidichtung.

      Der Vorteil ist das du nur relativ wenig Platz verschenkst bei dieser Lösung, also relativ frei herum hantieren kannst. Du kannst zudem die Spannung selber feststellen / nachziehen.

      VoHa's HAQ - Entstehung und Entwicklung

      Hier kannst du die Entstehung meines HAQs nachlesen. War über ein Jahr stabil im Betrieb und es gab keine Probleme bis ich dummerweise beim Umbau auf eine Steinrückwand die Beschichtung gekillt hatte (nur ein kleiner Schnitt).

      Da ist dann Wasser ins Holz eingedrungen und aufgequollen. Ob das so noch reparabel wäre wage ich zu bezweifeln.

      Eine Reparatur würde mich schon noch reizen, aber dann muß ich wahrscheinlich so einiges auseinandernehmen und checken inwiefern sich die Feuchtigkeit intern ausgewirkt hat. Die Impermax-Beschichung müßte dann auch erneuert werden. Zur Zeit habe ich einfach keine Lust dazu.
      Gruss, Volkmar
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      :allgemein:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VoHa123 () aus folgendem Grund: Besser is das...

    • Hi,

      also bei der Verschraubung der Platten weiß ich noch nicht, ob ich Dübel verwenden werde. Werde ich mir aber mal im Hinterkopf behalten. Wenn, dann werd ich das so machen wie Volkmar, im Nachhinein Bohren und dünnes Rundholz einkleben. Um relativ gerade zu bohren hab ich mir extra einen mobilen Bohrständer gekauft.

      Wegen dem Ausbeulen hab ich mir natürlich auch schon Gedanken gemacht. Wie genau ich das machen werde, hab ich noch nicht im Kopf, wird aber so in die Richtung gehen wie es Volkmar gemacht hat, nur evtl mit was anderem anstelle von Gewindestangen, da es nicht so schön aussieht im Wohnraum, wenn vorne ne Hutmutter rausschaut.

      Das ist aber ärgerlich, mit der beschädigten Beschichtung. Kann dich verstehen, dass es dich reizt, es zu reparieren. War schließlich ein tolles Projekt und ein schönes Becken!
      Grüße Tobi

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    • Hi,

      nur mal so eine "Leseweisheit aus dem Internet".

      bei den dort vorgestellten Aquarien wird häufig MDF verwendet, welches dann mit Epoxidharz beschichtet wird.
      Bei erster Betrachtung erscheint MDF als schlechte Wahl, fast schon ungeeignet. Ein recht weicher Werkstoff, der Feuchtigkeit wie ein Schwamm aufsaugt und dabei auch noch quillt.
      Durch das Eindringen des Harzes wird die Platte aber knochenhart und nimmt kein Wasser mehr auf.

      Da es sich bei diesem Projekt ja um eine Testrunde handelt, wäre das ggf. auch eine Probe wert.
      Wenn die letzte Schicht Harz dann besandet wird, ist das Thema Rückwand auch schon erledigt.

      Wenns hilft....
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo!
      Nimm stärkere Platten 21mm+, Kreuzverleimte Platten stehen Stabil sie werden nicht umsonst im Fahrzeugbau verwendet.
      Das auswölben kannste verhindern in dem du oben eine Rahmen einsetzt ähnlich den Längsstreben wie AQ-Bauer es machen, unten hält die Bodenplatte die Seitenwände stabil.
      Den vorderen Rahmen würde ich ebenfalls aus Kreuzverleimten Platten herstellen und zwar aus einer Platte, die Scheibengröße entsprechend aussägen, den so entstanden Rahmen von innen eine Falz einfräsen entsprechend der Scheibenstärke das die Scheibe bündig im Rahmen liegt.

      Mit Flachdübel/Lamellos kann man leichter genau Arbeiten mit entsprechender und nötiger Flachdübelfräse.
    • Hallo,

      nachdem ich hier ja lange nichts mehr dazu geschrieben habe, muss ich euch jetzt auch mal wieder über den aktuellen Stand informieren.

      Also zu Beginn muss ich direkt sagen, dass ich mich von dem Thema Impermax verabschiedet habe. Es hat sich für mich einfach keine Möglichkeit aufgetan, trotz gefühlt 100 Tests, wie ich die Scheibe darauf befestigt bekomme. Nichts hat auf der flüssigen Teichfolie gehaftet und selbige nicht auf Glas. Also umentschieden und mich für Epoxidharz mit Glasfasergelege entschieden.

      Als erstes habe ich die Konstruktion soweit verschraubt und verleimt ist. Zuerst habe ich auf den zugeschnittenen Platten die Bohrungspositionen ausgemessen und markiert, anschließend die Platten vorgebohrt und angesenkt. Danach habe ich trocken zusammengebaut und mit Hilfe sogenannter Gehrungswinkel auf rechtwinkligkeit geachtet. Danach habe ich durch die Löcher auch in die Stirnseiten der Platten vorgebohrt. Nachdem dass alles gemacht wurde, wurde wieder auseinandergebaut und alles staubfrei gereinigt. Danach dann wieder zusammenbauen, diesesmal allerdings endgültig mit Leim und Schrauben. Nachdem die Konstruktion fertig war, sah es so aus:


      Hier noch ohne den unteren und seitlichen Rahmen für die Scheibe.

      Danach habe ich dann die Maße genommen, sowohl für die Leisten, wo später die Scheibe angeklebt wird, als auch die Leisten die für zusätzliche Stabilität sorgen und als Auflage der Abdeckscheiben dienen. Diese wurden auch alle sowohl verschraubt, wie auch verleimt.

      Ich habe jetzt nicht so viele Bilder während dem Bau gemacht, da ich denke viele Schritte selbsterklärend sind.

      Nachdem alles zusammengebaut und verleimt war, habe ich alle Ecken innen mit Sikaflex bestrichen und somit alle 90 Grad Winkel entfernt. Dadurch wird das spätere abdichten des Aquariums vereinfacht, da das Glasfasergewebe sich nicht perfekt 90Grad biegen lässt. Somit wird verhindert, dass eventuell Hohlräume zwischen Ecken und GFK-Schicht entstehen, was zu Rissen führen könnte.

      Das ist auch der aktuelle Stand. Weiter gehts nächste Woche mit dem versiegeln. Im Dezember wird dann die Scheibe geordert und eingeklebt, damit im Januar befüllt werden kann.

      Hier mal ein paar Bilder während des Bauvorganges, in chronologischer Reihenfolge:






      Nachdem das Gerüst so weit fertig war, wurde erstmal eine kleine Pause eingelegt, ich habs ja nicht eilig. Als diese Pause rum war, habe ich das Holz mithilfe von Glasfasergelege und Epoxidharz in mehreren Schichten versiegelt. Die letzte Schicht wurde mit schwarzen Farbpigmenten vermischt. Habe da extra ein bissche rumhantiert und mich mit relativ wenig Gramm Farbpigmenten begnügt, so dass hier und da noch leicht das Holz durchschimmert.

      Das sah dann so aus:




      Heute war es dann endlich soweit. Nachdem ich auch noch den oberen Teil des Holzbeckens, also die Streben, mit ner Schicht Harz gegen Wasser versiegelt habe, konnte die Scheibe endlich eingeklebt werden. Leide hab ich mich bei der Bestellung vertan und anstelle 93,5cm nur 92,5cm in der breite bestellt. Somit fehlen auf jeder Seite 0,5cm Scheibe. Dadurch war der Spalt etwas groß zwischen Seitenwand und Glasscheibe. Dadurch hat das Silikon nicht ausgereicht, diese vollständig auszufüllen. Werde ich evtl noch nachholen. Sollte aber trotzdem auch so dicht sein und halten tuts sowiese ;) Es handelt sich um 10mm dickes Glas.

      Hier noch ein paar Bilder dazu, leider erkennt man nicht allzu viel darauf, schwarz auf schwarz eben...:






      Werde jetzt erstmal gute 3 Wochen warten und es dann zum ersten Mal befüllen und schauen ob auch alles dicht ist.

      Beste Grüße
      Tobi
      Grüße Tobi

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      :zbbf: :sued:
    • Sieht Ordendlich aus wieviel Lagen Glasfasermatten hast du gemacht :thumbsup:

      Ich hatte mal ist schon Lange her Glasfasermatten und dazwischen ausrangierte BaumwollLapen und danach wieder Glasfaser gelegt
      das wurde Bombenfest selbst wenn mal was drauf geflogen ist hat es kein Kratzer gegeben gehabt.
      Gruß
      Andreas


      Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.
      (Zitat: Albert Einstein)
    • MrR schrieb:

      Hi Tobi,

      klasse wie du das alkles dokumentierst und den Bau beschreibst. Gibt es einen Grund warum du ganze 3 Wochen wartest? Härtet die Glasfaser so langsam aus?

      Ich freue mich auf Bilder mit Wasser!
      Liegt an der Raumluft wie lange es aushärtet
      Maximal 1 Tag aber wenn man Zeit hat oder noch andere Sachen erledigen muss nimmt es schonmaletwas Zeit in anspruch :thumbsup:
      Gruß
      Andreas


      Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.
      (Zitat: Albert Einstein)
    • Hi,

      Andreas39 schrieb:

      Sieht Ordendlich aus wieviel Lagen Glasfasermatten hast du gemacht :thumbsup:

      Ich hatte mal ist schon Lange her Glasfasermatten und dazwischen ausrangierte BaumwollLapen und danach wieder Glasfaser gelegt
      das wurde Bombenfest selbst wenn mal was drauf geflogen ist hat es kein Kratzer gegeben gehabt.
      Also ich habe so spezielles Glasfasergelege benutzt, das ist etwas anders als die normalen Glasfasermatten. Davon hab ich zwei Lagen genommen und anschließend noch einmal die schwarze Schicht Epoxidharz darüber.

      Also die Glasfaser ist schon lange getrocknet. Habe gestern die Scheibe eingeklebt und gebe dem Silikon jetzt 3 Wochen Zeit zum aushärten. Bei einem selbstgeklebten Aquarium vor ein paar Jahren hat mir der Glaser diese Zeit empfohlen.
      Grüße Tobi

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    • MrR schrieb:

      Silikon trocknet doch etwa 1cm pro 24h. 3 Wochen scheint mir überflüssig lang.
      Das erscheint mir sehr schnell.
      Bei größeren offenen Flächen mag das ja am Anfang noch halbwegs stimmen, aber wenn du mal zwei Flächen verklebst (z.B. Streben und Stege beim AQ) dann kann es Monate dauern, bis eine Klebestelle wirklich fest ist
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Auf meiner Aquariensilikon-Kartusche steht "3 mm in 24 Stunden" bei 23°C und 50% Luftfeuchtigkeit.

      Da die Trocknung von beiden Seiten erfolgt, wäre demnach eine 6 mm breite Naht nach einem Tag durchgetrocknet.

      Angeblich soll es mit zunehmender Breite der Fuge immer langsamer gehen. Auf der Kartusche steht davon aber nichts.

      3 Wochen kommt mir auch sehr lange vor, schadet aber bestimmt nicht.

      Was ich mich eher frage ist, ob (bzw.wie fest) das Silikon auf dem Kunstharz haftet.

      Gruß,
      Dirk
    • Moin, moin,

      kommt vermutlich auch auf das Silikon an. Bezüglich Flächen, er hat hier ja keine größeren Flächen verklebt. Eine Woche würde ich auch warten....nur eben keine drei ;) Aber besser mit Zeit und Ruh' :saint:
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hi,


      Dirk1 schrieb:



      Was ich mich eher frage ist, ob (bzw.wie fest) das Silikon auf dem Kunstharz haftet.

      Gruß,
      Dirk
      Also ich hab keine Chance die Schiebe durch drücken zu entfernen.


      Bezüglich Trocknungszeit hier ein Zitat vom Silkonhersteller, mit welchem ich die Scheibe eingeklebt habe:


      OttoSeal schrieb:

      In Abhängigkeit von der Fugendimension kann die Aushärtezeit bis zu 2 Wochen betragen. - Vor der Erstbefüllung des Beckens mit Wasser muss der Silicon-Kleber vollständig ausgehärtet sein
      Grüße Tobi

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