Hardware für ein Tanganjikaaquarium

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    • Hardware für ein Tanganjikaaquarium

      Hallo,
      da 2019 unser Hausbau ansteht und wir uns sicher sind, dass wir ein großes Becken aufstellen wollen, habe wir noch ein paar fragen.

      Die Maße betragen ca. 300x80x60 oder 300x80x80.

      Nun zu den Fragen:
      Wie filtert man so ein großes Becken am besten?
      Braucht man noch andere Technik ausser Pumpen Heizung und Licht?
      Die Hardware sollte so ausgelegt werden, dass auch evtl in Zukunft ein Umstieg auf Amerika gemacht werden kann. (Ausser die Lampen)

      Gruß Daniel
    • Hallo Daniel
      Bei der Größe solltest Du auf jeden fall mit einem Filterbecken unter dem Aqua. arbeiten (Aquarium mit 2 Überläufen)
      Mein Becken hat 250x80x65 cm 1300l Ich filtere mit einer 5m³ Pumpe 40w. Aquaforte 5000 mit 2 Rückläufen ins Becken dadurch genug Strömung.Filterbecken 300l 120x50x50
      Im Filterbecken sind 5 blaue Schwämme 50x50x10 die alle 2 Jahre gereinigt werden vor den Schwämmen noch eine feine Matte die alle 2-3 Monate ausgespült wird.Beleuchtung 2xLed Röhren und 2x 5m Led Strips in cool weiß und blau.Heizung brauche ich nicht WT. hat immer ca. 24°C. Besatz Tanganjikasee.
      Hier mal ein Link zum Video Es ist nur die LED Strips Beleuchtung mit Röhren noch mal heller.



      Gruß Gerald
    • Hallo Daniel

      Zwei Freunde von mir haben auch ähnliche Becken.
      Beide mit Filterbecken, super Sache
      einer davon mit automatischen Wasserwechsel, absolut zu empfehlen.

      Möchte man kein Filterbecken würde sich ein MKIF anbieten ,Mr Dovi filtert seine Großbecken damit.
      Als Förderpumpe Tunze Strömungspumpe , noch günstiger kann man kein Becken filtern was den Energieverbrauch angeht.
      Beckenheizúng über die Hausheizung wäre auch eine sinnvolle Investition.
      Gruß Dieter

      Mein Becken
    • In der Theorie kann man ein solches AQ zwar auch mit Innenfiltern betreiben, aber ich sehe hier bei einem Filterbecken auch mehr Vorteile.
      Ich würde das Filterbecken aber nicht unter dem AQ platzieren, sondern in einem Nachbarraum auf gleicher Höhe.
      Man braucht dann weit weniger kräftige Pumpen und muss bei Wartungsarbeiten nicht auf dem Boden herumkrauchen.
      Ein Tangi-AQ würde ich nicht beheizen. Wenn man ein AQ mit sehr wärmeliebenden Fischen besetzen möchte, würde ich versuchen dieses über die Zentralheizung zu temperieren und nur in der Übergangszeit elektrisch zuheizen.
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Grundsätzlich können die Oberkante vom Filterbecken und vom AQ auf gleicher höhe sein. Da man dann das Gefälle im Wasserspiegel nur durch die Pumpe erzeugt, darf der Zulauf dann etwas breiter sein.

      Malawist schrieb:

      Auch wird es bei vielen nicht möglich sein ein Filterbecken ins Nachbarzimmer zu stellen.
      Hier geht es um einen Neubau, da kann man sowas (genau wie extra Wasseranschlüsse) gleich mit umsetzen
      Gruss
      Jan

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    • Hi,

      Filter im Keller geht ja auch. Da muß nur eine Pumpe mit entsprechender Förderhöhe genutzt werden. Das die dann kein Energiesparwunder wird, sollte aber auch klar sein.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo Daniel,

      hab den Hausbau vor Kurzem abgeschlossen und habe hier im Forum paar schöne Tipps mitnehmen können.

      Ich nutze ein Filterbecken, das unterm Becken steht. Hab die hier gängige Säulenkonstruktion gewählt. Überm Becken ein manueller Zulauf, unterm Becken ein fest verrohrter Ablauf. Zulauf kommt vom HWR durch einen Durchlauferhitzer mit dahintergeschaltetem Carbonitfilter.
      Das Filterbecken wird durch eine doppelte Kammer erreicht, die auch als Vorfilter dient (Koibürsten) und in der der Ablauf absaugt. Ausgestattet mit zwei kleinen zusätzlichen Pümpchen, die auch bei nicht erreichbarem Filterbecken umwälzen.

      Viel Spaß beim Becken planen, ist ja ein vergleichsweise richtig schöner Teil des Hausbaus.
      Liebe Grüße
      Phil
    • Servus zusammen,

      Filterbecken "neben" dem Becken bzw. im Nebenraum geht prinzipiell auf jeden Fall, und ist m.E. aus energetischer Sicht die Königslösung, da kein Gefälle überwunden werden muss und daher eine kleine sparsame Pumpe zur Umwälzung reicht. Der "Ablauf", also die Zuführung zum Filterbecken würde dann über ein oder mehrere U-Rohre erfolgen, nach dem Prinzip der Kommunizierenden Röhren.
      Mein Bekannter hat so eine Lösung in seinen Schaubecken im Wohn- und Esszimmer mit danebenstehenden Biofilterbecken seit den frühen 80er Jahren laufen. Funktioniert bestens. Wenn das Filterbecken allerdings in einem Nebenraum bzw hinter dem Aquarium stehen soll, wäre es gut, wenn es so nah wie möglich am Hauptbecken steht, also in einem Wanddurchbruch, oder hinter einer Trockenbauwand oder so.

      Ich habe seit Jahren Filterbecken unter den Aquarien, zuvor unter einem 180x60x60, und nun seit einem Jahr unter meinem 250x80x60 Malawibecken. Ich muss sagen, mit Ausnahme der wirklich seltenen Wartungsmaßnahmen ist die Lösung mit FB im Unterschrank ideal.

      Bei mir ist es jetzt ein 150x50x50 Filterbecken, wobei ich die erste 25cm Kammer als Aufzucht/ Behandlungsbecken vollkommen vom Filter getrennt habe, also effektiv 125x50x50 als Filterbecken nutze. Das ist in fünf Kammern unterteil, von denen die erste mit Filtermatten, dann zwei mit Siporax gefüllt sind. Die dritte ist an sich leer, wird aber für die Heizschleife (Warmwasserzirkulationsleitung der Hausinstallation), und zum Mitlaufenlassen von kleinen Filtern für Ausweichbecken genutzt. Am Schluss dann die Klarwasserkammer mit der 2500er Red Fragen Rückförderpumpe.

      Was ich jedem, wirklich jedem!, der die Möglichkeit hat, beim Umbau oder Hausbau das Aquarium mit einzuplanen: Legt Euch einen Wasseranschluss (Warm- und Kalt) und einen Abfluss zum Becken hin! Ich habe eine Mischarmatur über der Klarwasserkammer, und einen Ablauf in der ersten Kammer des Filterbeckens. Damit kann ich über einen Gardena-Microdrip Tröpfeln immer Frischwasser zutropfen lassen, und über den Ablauf läuft die zugeführte Menge wieder ab. Das Becken wird also als Durchlaufbecken betrieben. Das heißt: Kein Wasserwechsel mehr notwendig, und immer konstante Wasserwerte. Es gibt m.E. nichts besseres...

      Und selbst, wenn man es nicht im Durchlauf betreiben möchte: Ein Wasserhahn am Becken und ein Abfluss erleichtern das Betreiben eines Auquariums ungemein.

      LG,

      Peter
    • Ich habe vom Filterbecken zu Innenfiltern gewechselt. Ein Innenfilter ist der ehemalige Überlaufschacht und dann habe ich noch eine schwarze Matte mit im Becken, die ich mit einer Strömungspumpe betreibe.
      Filterbecken haben ja nicht nur Vorteile. Durch die Innenfilter führen bei mir jetzt keine Rohre mehr aus dem Becken (OK, einen Ablauf für Wasserwechsel gibt es noch) und es verdunstet auch nur noch ein Bruchteil an Wasser.

      Bei einem Filterbecken auf AQ-Höhe würde ich aber nicht mit U-Rohren arbeiten, sondern Verschraubungen in Rück- oder Seitenscheibe setzen.

      Für einen automatischen Wasserwechsel könnte ich mir auch eine Kopplung mit der Toilettenspülung vorstellen. Dann müsste man das entnommene Wasser über einen Schwimmerventil ersetzen. Das klappt ja auch recht zuverlässig
      Gruss
      Jan

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    • Hallo Jan,

      Tankverschraubung ist natürlich auch eine gute Lösung. Hat den Vorteil, dass nichts trockenlaufen kann, wie bei den U-Rohren.

      Mit Verdunstung habe ich bei meinen Filterbecken bisher noch kein Problem gehabt, da sowohl das Hauptbecken als auch das Filterbecken komplett abgedeckt sind mit Glasscheiben. für die Verrohrung des FB habe die Scheiben entsprechende Ausschnitte, damit die Öffnungen für Verdunstung minimiert sind.

      Die größten Nachteile sehe ich beim Filterbecken beim verhältnismäßig hohen Energiebedarf der Rückförderpumpe in einem "offenen System" (in meinem Fall mit der Mini Red Dragon bis zu 38 W/h), und im Wärmeverlust falls ein Becken recht warm betrieben wird. Letzterer kann mit Isolierung des FB durch Styroporplatten minimiert werden, hintenrum und obendrauf. Und klar: Tankverschraubungen führen das Wasser nach draußen.

      Allerdings hat es den großen Vorteil, im Becken keinen Filter zu sehen, und auch keinen Schwimmraum zu verlieren mit Ausnahme des Überlaufschachtes. Beides finde ich auch nicht zu verachten.

      Daher würde ich, bei entsprechender Größe des Aquariums, definitiv immer wieder zum Filterbecken greifen. Aber natürlich muss das jeder selbst abwägen.

      Viele liebe Grüße,

      Peter
    • Je nach baulichen Gegebenheiten kann man ja auch das AQ gleich entsprechend größer wählen ;)
      Gerade bei einem Neubau würde ich das Becken eher in einen Mauerdurchbruch stellen und dann wäre vom Wohnzimmer nur die Scheibe sichtbar und für die Fütterung, sowie jegliche Wartung müsste man in den "Technikraum"
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Moin,
      wenn man sich ein Haus rund ums Aquarium baut und einen Keller bzw. Serviceraum leisten mag und kann, dann ist das natürlich ein geniale Sache. Andererseits geht es auch mit Filterbecken total gut. Wenn ich mir ein Schaubecken baue, dann bin ich so gepolt, dass ich erstens keine große Kammer da drinnen haben möchte und zweitens ein Filterbecken womöglich günstiger kommt. Ich nutze eine kleine Aquabee - ich glaub die hat 30 Watt. Macht den Bock nicht fett.
      Ja Daniel, es gibt Bilder. Ich bin aber südamerikanisch unterwegs und im Betrieb sieht man nicht alles. Ich krame mal und schreib dir ne PN.
      Liebe Grüße
      Phil
    • Guten Morgen,

      ich für meinen Teil habe mich für mein neues Becken 200*70*60 gerade für einen Mehrkammerinnenfilter (Vorfilter + Patronen) entschieden. Der Filter wird auf 70*12 realisiert werden, dass ist ein Raumverlust den ich verschmwerzen kann. Bei Innenfiltern sollte meiner Meinung nach auch immer die Sicherheit betont werde, keine Schläuche, Bohrungen, Rohre, bedeuten auch keine poteziellen Schwachstellen die zu nassen Füßen führen könnten :)
      Gruß Daniel

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