L-Becken Aufbau

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    • Hiho

      Bin bei der Plannung eines neuen Becken für meine Malawis ( derzeit 150x60x60 Rechteckbecken 1x Überlaufschacht Rückführung über Beckenkante ) . Dieses soll einem L-Winkel Becken weichen ( durch Umbau im Wohnzimer passt das alte Becken nicht mehr so richtig in Zimmer ..) .



      Geplant ist mit 2 Überlaufschächten zu arbeiten (siehe Bilder Verrohrung wird 2x40 mm Ablauf Zulauf in 2x32mm Rohr ) . Dabei soll ein Schacht von oben ansaugen (klassischer Überlaufschacht) der andere Schacht soll von Unten Ansaugen .
      dadurch ergeben sich für mich jetz einigen Frage die Ihr evt lösen könnt .

      1:Macht es überhaupt Sinn mit 2 Schächten zu Arbeiten (bzw den einen von Unten "absaugen zu lassen " ) ? Ich erhoffe mir dadurch eine besser Zuführung für das Filterbecken )
      2: Würdet Ihr 2x Rücklauf ins Becken machen oder nur in Einem Schacht ? ( durch die 2te Rückführung müsste sich ein bessere Strömungsbild einstellen (lassen ) hoffe ich )
      3: Würde auf dem "kleinen" Schenkel eine zusätzliche Strömungspumpe z.b Tunze 6015 Sinn machen ?

      Nen paar Bilder zum Vorstellen (die Kellerbilder zeigen das Stahlgestell (40x40x3mm Rohr Bodenplatte 2x18mm Siebdruck ) mit der Felsdeko wie es später evt im Becken aufgebaut wird )

      Gruß und schon mal Danke für die Antworten
      Bilder
      • Aquarium-Lform.jpg

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      • Unbenannt.JPG

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      • steine2.JPG

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    • Ich würde einen Ablauf wählen und den dann auch ganz konsequent an einem Ende positionieren. Der Zulauf kommt dann ans andere Ende.
      Ein L-Becken ist dann also nur ein gerades Becken mit Knick.
      Dadurch hat man unabhängig von den Strömungspumpen eine Drift vom Einlauf zum Ablauf.
      Ich sehe keinen Sinn in einer Absaugung im unteren Bereich. Das zieht nur Mulm in den Filter. Mulm ist im AQ (in den Tiefen des Steinaufbaus) aber besser aufgehoben.
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Wenn du es schaffst kot aus dem Kreislauf zu bekommen z.b.mit papierfilter macht ein bodenablauf durchaus Sinn. Auch für hydraulik und Strömung sicher nicht verkehrt. Jans Theorie mit dem Mulm teile ich nicht. In einem optimalen System ziehst du die scheisse raus bevor alle Abfallstoffe gelöst sind und Mulm im Becken übrig bleibt

      Lg
    • Hi Easy-Bait (oder wie Du auch heißen magst),

      bevor ich auf Deine eigentliche Fragestellung eingehe, möchte ich Folgendes zu bedenken geben:
      Ich kenne einige Aquarienfreunde, welche die Aufstellung eines L-Beckens später bereut haben. Wenn man die Frontscheibe über die beiden Außenkanten einsetzt, bekommt man ein ordentliches Beckenvolumen und auch keine "toten Sichtwinkel". Muss natürlich betreffs Statik u.a. Gesichtspunkten passen.
      Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass eine Absaugung in Bodennähe durchaus effizient ist.

      Beste Grüße von Mathias
    • Hiho

      Danke schon mal für die Rückmeldung ,

      Statikprobleme habe ich keine ( darf bis zu 2.5 Tonne in die betreffende Ecke stellen) . Wurde damals beim "Umbau" schon berücksichtig .

      Ebenso bin ich mir der "anderen" Optik bzw Blickwinkels eines L-Becken bewustt da ich schon mal eins hatte( allerdinsg nur mit 120x130cm Schenkel und 50er Höhe und Meerwasser


      Filterrung wird über ein klassisches Filterbecken mit Filtersocke blauen Matten Biobällen Watte( grün weiß) und Siporax erfolgen ( 120x50x50 cm Technikbecken Wasserstand ca 30cm ) .Rückförderung über eine vorhandene Tunze 1073 xxx ( die drückt irgendwas um die 2300 l/h bei 140cm Höhenunterschied).

      Werde die Verrohrung dann mal doppelt Planen ( PVC-U kostet ja nicht die Welt ...und besser als haben und nicht brauchen als umgekehrt ))

      Der Schacht der von unten Ansaugen soll wird unten noch eine Kante haben von ca 6-7 cm bevor die eigentliche Filteröffnung kommt ( ich werde sehr warscheinlich Filterkies in Körnung 0.4-0.8mm benutze und diesen ca 5 cm hoch einbringen . Damit dieser nicht permamnet "angesaugt wird komtm die Filteröffnung halt höher ..

      Wenn Ihr noch Ideen oder Vorschläge habt ..immer her damit ..

      Gruss Dirk
    • Hallo,

      ich habe in meinem Aquarium an einem Ende den Überlauf. Dort ist auch der Zulauf aus dem Filter. Am anderen Ende ist eine Absaugung in Bodennähe. Dazu sind noch einige Tunzepumpen installiert. Insgesamt führt dies zu einer guten Strömung, aber eben auch unterschiedlich in den Bereichen. Wenn die Strömungspumpen bodennahe Strömung machen, gelangt ein Großteil vom Kot in den Ablauf.

      Der Kamm beim Überlauf ist nie wartungsfrei. D.h. ich muss dort Futterreste, Holz, Schmutz entfernen. Genauso ist es bei einer Bodenabsaugung aber auch. M.E. sollte die frei zugänglich sein. Nur so kann man "mal eben" die Filteröffnung reinigen. Das solltest Du bei der Anbindung der Felsdeko beachten.
    • Hallo Dirk

      schönes MW Becken hattest .............
      Zum neuem Projekt ist ja viel gutes Erwähnt.
      Mathias sein Vorschlag mit dem Eckbecken wäre natürlich grandios , Manko wäre das hantieren in der Ecke.
      Aber gut bin mir ja sicher das wohl ein L Becken so wird wie Du es ja schon hattest.
      Bodenabsaugung wäre sicher nicht verkehrt , einen Nachteil hast sicher nicht.
      Gruß Dieter
    • Ich hatte schon AQs mit reiner Oberflächenabsaugung und welche mit einer kombinierten Absaugung oben und unten.
      Eine Bodenabsaugung hat den erheblichen Nachteil, dass massig Dreck in den Filter gelangt und diesen folglich auch schnell zusetzt. Landet der Dreck als Mulm in den Tiefen des Steinaufbaus, kann er dort den Jungfischen als Versteck und Nahrungsquelle dienen. Außerdem erhöht sich die Standzeit des Filters enorm.

      Mechanische Filterung ist nur dann von Vorteil, wenn man den Filter alle paar Tage ausspült. Macht man das nicht, senkt man die Leistung der biologischen Filterung unnötig, da sich die Medien zusetzen.
      Schmutz gehört nicht in den (Bio-)Filter
      Gruss
      Jan

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