Vorstellung und einige Fragen (180cm Becken)

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    • Vorstellung und einige Fragen (180cm Becken)

      Liebes Forum,

      ich lese hier schon einige Monate mit und jetzt ist es soweit mich vorzustellen und euch mit ein paar Fragen zu quälen. :rolleyes:

      Mein Name ist Mike, bin seit etwas mehr als 2 Jahren gemeinsam mit meiner Frau begeisterter Aquarianer und schiele seit wir uns das erste Aquarium gekauft haben immer wieder auf die wunderschönen Buntbarsche.
      Da unsere bisherigen Becken aber zu klein waren (1x100cm mit 188L + 2 kleine 60er Becken) blieben die Malawis bisher nur ein Wunschtraum.

      Vor einigen Wochen haben meine Frau und ich beschlossen uns von den beiden kleinen 60er Becken zu trennen, das 100cm Becken ins Büro zu übersiedeln (steht diese Woche an) und uns im Wohnzimmer ein grösseres Becken mit Malawis einzurichten.
      Zuerst wollten wir ein 150er von der Stange, nach einem Besuch beim Hobbyzüchter unserer Wahl haben wir uns aber entschlossen doch ein Becken beim Aquariumbauer zu nehmen um wirklich den vorhanden Platz maximal ausnutzen zu können. Das neue Becken ist jetzt seit knapp 1 Woche in Fertigung und wird in geschätzten 4 Wochen bei uns sein.
      Dimensionen des neuen Beckens sind: 180 x 50 x 55 cm (BxTxH), Höhe mit Abdeckung wird 60cm sein. Das schöpft unseren vorhanden Platz nahezu komplett aus, mehr Tiefe war leider nicht drinnen weil es sonst zu klobig gewirkt hätte.
      Als Licht wird eine 145cm Aquatlantis EasyLED Universal 2.0 (Freshwater) mit einem Luminus Controller zum Einsatz kommen (Controller zum Dimmen und zur Steuerung der Lichtfarben)
      Platz für eine zweite Leiste oder zusätzliche LED-Stripes wäre in der Abdeckung vorhanden. (vielleicht zusätzlich blaue LEDs)

      Unsere Fische werden wir bei folgendem Hobby-Züchter beziehen: malawizucht-wien.at/
      Waren auch schon bei Ihm, konnten uns einige Tipps von Ihm holen und sobald das Becken aufgestellt, eingerichtet und eingefahren ist werden wir uns um den Besatz kümmern (hätte dabei an 30-35 Fische gedacht, 4 Arten)

      Meine Wasserwerte (von der Leitung), sollten eigentlich sehr gut für Malawis passen:
      pH 7,6-7,8
      KH 7,5
      GH 8,5
      NO3: <0,5 mg/L
      PO4: <0,02 mg/L
      K: <1 mg/L

      Zum Filter hab ich mir bereits einige Gedanken gemacht und würde derzeit auf folgendes setzen:
      - Eheim Professional 4+ 600
      - zusätzlich JBL CristalProfi i200 (mit nur 2 oder 3 Modulen statt der gesamten 4)
      - Strömungspumpe Tunze Turbelle nanostream 6045
      Was haltet Ihr von der Variante?
      Wie sieht es mit UV-Klärern aus, hab einen im 100cm Becken im Kreislauf integriert, läuft nicht immer, aber missen möchte ich ihn dort ehrlich gesagt nicht.
      Gerade die Malawis sind ja sehr keimarmes Wasser gewöhnt wenn ich das bisher alles so richtig aufgesaugt habe, da würde der UV-Klärer ja Sinn machen und würde sich auch gut im Kreislauf mit dem Außenfilter integrieren lassen. (regelmäßiger TWW wird trotzdem gemacht, keine Sorge)

      Aquariumeinrichtung:
      Als Bodengrund soll Aquariumsand (0,4-1,4mm) in weiß vom Hornbach verwendet werden. Das Unterschrank inkl. Abdeckung und Kiesblende werden hochglanzschwarz, da wird der weiße Sand ein guter Kontrast dazu werden.
      Als Steine werden schwarzer + grauer Schiefer und weißer Lochstein verwendet werden, zT auch Lochstein aus Harz um das Gewicht etwas zu verringern.
      Und da ich bisher immer viele Pflanzen im Aquarium hatte und diese auch liebe sollen ein paar Anubia, Vallisneria und Cryptocoryne auch rein.
      Bei den Anubia ist die Befestigung ja relativ klar, wie verhindert Ihr das Ausgraben bei den Pflanzen die im Bodengrund stecken? Beschwerung mit Tonstücken?

      Einfahren und erster Besatz:
      Hierum drehen sich derzeit meine Gedanken am meisten.
      Der Züchter hat uns wärmstens empfohlen, wenn irgendwie möglich, alle Fische auf einmal einsetzen, maximal einteilen in 2 Tranchen (also halbe/halbe)
      Macht man es in noch kleineren Tranchen würden die bereits im Becken eingesetzten Barsche die anderen gleich ordentlich dominieren.
      Nun habe ich zwar vor das Becken mit Filtermaterial aus dem zweiten Aquarium anzuimpfen (also von den biologischen Medien die Hälfte aus dem einen Topf gleich in den vom neuen Aquarium) damit das Einfahren schneller geht, aber trotzdem wird das mit 30 Fischen eher sehr eng werden.
      Wie habt Ihr Eure Becken besetzt? Sofort (natürlich nach Einfahren) grössere Anzahl Fische rein, anfangs wenig füttern und regelmäßig NO2 messen inkl. WW wenn nötig, oder doch zuerst nur einen Teil der Fische?
      Und wenn ich mit bereits besiedelten Filtermaterial den Filter animpfe sollte ich ja sofort Fische einsetzen, sonst macht das für mich auch keinen Sinn, da die Bakterienpopulation ja sonst wieder abnimmt, oder sehe ich das falsch?

      Und zuletzt (auf jeden Fall fürs Erste :whistling: ), habt Ihr Empfehlungen für einen netten Zusatz-Bewohner:
      Bei den meisten Malawis findet man einen oder 2 Antennenwelse im Becken, aber eigentlich passt der geographisch gar nicht rein (auch wenn ich den blauen optisch sehr schön finde)
      Gibt es einen passenden Wels für ein Malawi-Becken, oder vielleicht eine schöne Schneckenart die sie nicht als Futter ansehen?
      Oder ist der Antennenwels doch der beste Kumpane für die Buntbarsch-Gang?

      Bin für jede Hilfe oder Anregung Eurerseits dankbar, ist zwar nicht mein erstes Becken und ich konnte in den 2 Jahren schon einiges an Erfahrung sammeln, aber die Malawis sind halt doch etwas Neues für mich.
      LG Mike :mala:
    • Hallo Mike,



      schön, dass Du den Weg zu uns ins CWF gefunden hast und Dich auch gleich ausführlich vorstellst.
      Ein ganz herzliches Willkommen von mir nach Östereich?


      Bei uns wirst du eine Menge an Know how Trägern finden, auch für Malawisee-Cichliden.
      Aquaristische Erfahrungen hast Du ja schon etwas gesammelt, das freut uns.


      Viel Spaß beim Diskutieren mit uns und beim Durchstöbern unserer Beiträge.



      Viele Grüße aus Lüdenscheid
      Klaus

      UBB-Code :Vic:
    • Hallo Mike,

      herzlich Willkommen hier.

      Deine Wasserwerte sind völlig i.O.

      Ich tendiere auch dazu, alle Fische gleichzeitig einzusetzen - vor allem auch, alle beim gleichen Züchter / Großhändler zu holen.

      Ich nehme bei einer Neueinrichtung das "schmutzige" Filtermaterial eines laufenden Filters und wasche es im neuen Becken aus.

      Sieht zuerst schlimm aus, ist aber nach ein paar Stunden wieder klar.

      Und, ja, die Fische sollten meiner Meinung nach etwa gleichzeitig mit dieser Prozedur ins Becken, damit die Filterbakterien auch Futter bekommen.

      Blaue Antennenwelse sind billig, nachtaktiv und putzen die Scheiben - also eher als Nutztiere zu sehen.

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo Dirk & Klaus,

      vielen Dank für die netten Willkommensgrüsse.

      Ich nehme bei einer Neueinrichtung das "schmutzige" Filtermaterial eines laufenden Filters und wasche es im neuen Becken aus.
      Also in meinem Fall einfach die Körbe mit Eheim BioMech und Substrat Pro im neuen Aquarium auswaschen, gar nicht einen Teil des Materials direkt in den neuen Filter?
      Deine Vorgehensweise wäre sogar doppelt praktisch, denn dadurch könnte ich noch einfacher timen.
      Und dann gleich die Fische rein wie ich vermute habe, lässt du das Aquarium dann überhaupt noch vorher einlaufen?

      Blaue Antennenwelse sind billig, nachtaktiv und putzen die Scheiben - also eher als Nutztiere zu sehen
      Das mit dem Nutztier klingt immer so hart, sind ja eigentlich sehr schöne Tiere.
      Ich schätze mal ich brauche dann auch etwas im Holz im Becken damit die Kollegen sich auch wohlfühlen. (oder reichen Welstabletten mit Cellulose?)
      Zwecks Nachwuchs brauch ich mir bei einem Malawi-Becken vermutlich keine Sorgen machen, oder?
      Die Barsche werden den Eiern eher wenig Chance geben, oder verteidigen die Welse Ihre mögliche Brut dann?

      Grüße, Mike

      P.S: Sorry für die Art der Zitate, komm mit der Zitatfunktion noch nicht ganz zurecht.
    • Die Einlaufphase findet bei mir nach dem Einsetzen der Fische statt. Ich denke, insgesamt verkürze ich aber so die Einlaufzeit. Man kann sich noch so viel Mühe geben; es braucht immer Wochen, wenn nicht Monate, bis sich das gewünschte Gleichgewicht eingespielt hat.

      Blaue Antennenwelse benötigen nicht zwingend Holz, tut ihnen aber bestimmt gut.

      Die Antennenwelse sind Höhlenbrüter. Viele Jungtiere werden gefressen, wenn sie die Höhle verlassen. Wahrscheinlich werden aber jedes mal ein paar überleben. Das ist der Grund dafür, dass sie für wenig Geld zu bekommen sind.

      Gruß,
      Dirk
    • Ist schon klar dass es eine längere Zeit dauert bis wirklich ein Gleichgewicht im Aquarium herrscht, aber mir ging es ja um die Zeit vom Start des Aquariums bis zum Fischbesatz und die sparst du mit deiner Vorgangsweise komplett ein.
      Und ich hätte es eben so auch gedacht dass ein Animpfen eben nur wirklich Sinn macht wenn man sofort besetzt.
      Danke Dir :wink:

      Grüße, Mike
    • Hi,

      zum Thema Welse:

      bei mir kamen zu Malawizeiten nie Antennenwelse ins Becken, da war ich Purist. Ungeachtetet dessen sind Antennenwelse ja sehr unempfindlich, so dass es dort wohl keine Probleme geben wird.

      Welse aus dem Malawaisee für das Aquarium sind so eine Sache. Es gibt z.B. Synodontis njassae, der ist aber selten zu bekommen und das vorhandene Becken könnte zudem grenzwertig klein sein. persönliche Haltungserfahrungen habe ich aber nicht. Als geografisch naheliegende Alternative kommen im Malawibecken allerdings einige Synodontisarten aus dem Tanganjikasee in Betracht.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hy
      Ich habe bei mein Becken alle Fische auf einmal reingesetzt
      Da es noch Jungtiere waren hatte dadurch danach auch ein erhöten Peak gehabt, aber der hat sich nach ca 1 Woche Normalisiert gehabt.

      Zu den Welsen die Passen zwar nicht unbedingt zum Malawi Becken aber ich habe auch welche reingesetzt.
      Jungiere habe ich noch keine gesehen davon.

      Das einzige was ich abundzu mal mach ist neu Dekorieren wenn ich sehe oder Vermute das die ein Revierverhalten haben, was natürlich zu ihren Verhalten dazu gehört.
      Hat den vorteil wie schon geschrieben worden, ist das die sich kein Revier abstecken konnten.
      wir können den Tieren nur Artgerecht das Becken gestalten aber nie optimal

      Gruß
      Andreas
      Gruß
      Andreas


      Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.
      (Zitat: Albert Einstein)
    • Hi

      Andreas39 schrieb:



      Das einzige was ich abundzu mal mach ist neu Dekorieren wenn ich sehe oder Vermute das die ein Revierverhalten haben, was natürlich zu ihren Verhalten dazu gehört.
      Hat den vorteil wie schon geschrieben worden, ist das die sich kein Revier abstecken konnten.
      wir können den Tieren nur Artgerecht das Becken gestalten aber nie optimal

      Gruß
      Andreas
      Das ist aber - entschuldige bitte - Quatsch. Revierverhalten ist normal und sollte prinzipiell erstmal nicht unterbunden werden. Eingreifen würde ich nur, wenn ein Tier beginnt "das Becken auf den Kopf zu stellen" und alles terrorisiert.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Snowgnome schrieb:

      Hi

      Andreas39 schrieb:

      Das einzige was ich abundzu mal mach ist neu Dekorieren wenn ich sehe oder Vermute das die ein Revierverhalten haben, was natürlich zu ihren Verhalten dazu gehört.
      Hat den vorteil wie schon geschrieben worden, ist das die sich kein Revier abstecken konnten.
      wir können den Tieren nur Artgerecht das Becken gestalten aber nie optimal

      Gruß
      Andreas
      Das ist aber - entschuldige bitte - Quatsch. Revierverhalten ist normal und sollte prinzipiell erstmal nicht unterbunden werden. Eingreifen würde ich nur, wenn ein Tier beginnt "das Becken auf den Kopf zu stellen" und alles terrorisiert.
      Gebe dir recht hatte mich auch nicht Richtig ausgedrückt gehabt, ich baue nicht sofort alles um.
      Meistens regelt es sich von allein, nur wenn es zu doll werden sollte.
      Bzw. wo ich ein paar neue Reingesetzt habe,
      das war aber eine reine Vorsichtsmasnahme gewesen für die neuen Fische.
      Gruß
      Andreas


      Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.
      (Zitat: Albert Einstein)
    • Moin Andreas,

      wenn Dein Becken gut laufen soll, dann greifst Du so wenig wie möglich ein. Wenn Deine Vorgaben wie z.B. die Einrichtung oder eventuelle Reviergrenzen an die Bedürfnisse der Fische angepasst sind, wirst Du nie irgendwelche Probleme bekommen. Dazu gehört natürlich auch, in eine bestehende Beckenpopulation nicht einfach neue Fische einzusetzen. Das bringt alle Bewohner in Stress.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top:
    • Hallo Andreas,

      vielen Dank auch für Deine Infos, damit ist für mich fix dass alle Fische auf einmal umziehen werden.
      Meine Frau und ich haben diese Woche unser kleines 100cm Becken vollkommen neu eingerichtet und die Fische aus den kleineren Aquarien in ein Becken zusammengeführt.
      Verträgt sich alles sehr harmonisch und auch von den Wasserwerten hat es, zumindest in den ersten 4 Tagen seit es jetzt läuft keine Probleme gegeben. (NH4 + NO2 absolut im grünen Bereich)
      Also wird das mit animpfen aus dem kleineren Becken sicher auch funktionieren.
      Vielen Dank an Euch alle für die Hilfe bei dem heiklen Punkt.

      Jetzt würde ich Euch noch um ein wenig Hilfe bei der Geschichte mit den Filtern bitten.
      Wie eingangs geschrieben möchte ich auf eine Kombination aus Aussen- und Innenfilter setzen, ich hab einmal versucht das ganze in zu skizzieren und würde mich über Rückmeldung bezüglich der Positionierung freuen.
      Der Aussenfilter soll nicht über ein Düsenrohr ausströmen sondern mittels Breitstrahldüse mit ca. 20° Neigung nach unten aus um mehr Strömungsgeschwindigkeit zu haben. (auftreffen auf die Glasscheibe bei ~1/3 der Beckenbreite)
      Beim derzeitigen 100cm Becken bekomme ich so mit etwas schwächerem Filter (Eheim Prof 4+ 350) und auftreffen nach ca. 50cm eine wirklich sehr gute Strömung.

      Im Anhang findet Ihr zwei Bilder die den Ansatz für das 180cm Becken zeigen sollen, bin für jeden Tipp dankbar.

      Vielen Dank im Voraus,
      Grüße, Mike
      Bilder
      • Aqua 180_vorne_oben.jpg

        149,12 kB, 1.400×483, 12 mal angesehen
      • Aqua 180_oben.jpg

        127,49 kB, 1.400×440, 9 mal angesehen
    • Kann man so machen.
      Strömung mit Filtern zu erzeugen ist aber eher unsinnig.
      Tausche einen Filter gegen eine Strömungspumpe.

      Ich würde mich in jedem Fall von dem trödeligen Außenfilter trennen. Die sind alle von der Grundkonzeption mist.
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • jan.s schrieb:

      Kann man so machen.
      Strömung mit Filtern zu erzeugen ist aber eher unsinnig.
      Tausche einen Filter gegen eine Strömungspumpe.

      Ich würde mich in jedem Fall von dem trödeligen Außenfilter trennen. Die sind alle von der Grundkonzeption mist.
      Eine Strömungspumpe hat er doch in seiner Zeichnung schon berücksichtig.

      @fidelo: Ich würde meinen, dass dein Aufbau so funktioniert. Hatte in meinem 150cm Becken anfangs eine ähnliche Konzeption: In den hinteren Ecken jeweils Innenfilter mit 500-600l/h und vorne links eine Strömungspumpe. Abgebaut habe ich das nur, weil mir die starke Strömung ständig den feinen Spielsand in die Filter spülte :D Dem kann man natürlich auch mit gröberem Bodengrund entgegenwirken.
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hallo Jan und Daniel,

      vom Außenfilter will ich mich am wenigsten trennen, der leistet auch im 100cm Becken gute Dienste und hat mich noch nie im Stich gelassen.
      Außerdem habe ich damit ein sehr großes Filtervolumen welches bei den Malawis sicher nicht schadet, dass sie nicht übermäßig grossen Wasserdurchsatz haben ist mir schon bewusst, aber eben den Vorteil dass ich da auch ohne zusätzlichen Kreislauf einen UVC-Klärer reinhängen kann.
      Wie schon geschrieben will ich auch kein Düsenaustrahlrohr verwenden, sondern direkt am Filterauslass eine Breitstrahldüse montieren, da kommt schon etwas mehr Bewegung ins Becken.
      Für die wirkliche Strömung soll, wie auch Daniel geschrieben hat, sowieso die Tunze 6045 sorgen.
      Würde ich nur auf Innenfilter setzen müsste ich ein riesiges Teil ala Juwel Bioflow XL ins Becken setzen und selbst der würde das Becken gerade einmal 2x pro Stunde umwälzen, HMF will ich auch nicht nutzen weil ich leider nur 50cm Beckentiefe zur Verfügung habe und da so wenig Platz wie möglich verbauen möchte.

      Als Bodengrund möchte ich Sand in 0,4-1,4mm einsetzen, also nicht den feinsten Sand, da ich den aber vom Züchter empfohlen bekommen habe glaube ich dass der passt (und auch noch günstig ist)

      Heute schaue ich mir bei Steinzeit-Design einmal direkt vor Ort Rückwände an, hätte gerne eine nicht allzu tiefe Rückwand, bin gespannt wie die Dinger in Natura aussehen.
      Sind glücklicherweise nur knapp 40km von mir entfernt, da lohnt sich ein kurzer Abstecher. Will mir ansehen wie sie aussehen und dann überlegen wie ich das mit Befestigung des Ausströmers usw machen kann.
      Es soll ja kein Abstand zur Rückwand des Aquariums entstehen (Platz ist knapp)

      Sollte das mit der Rückwand etwas werden tausche ich den Eckfilter von JBL gegen einen Eheim Bioflow 200, denn den könnte ich auf der Seite montieren, beim Eckfilter müsste ich die Rückwand ausschneiden an der Position
    • Zu dem Filterthema:

      Wenn Jan sich negativ über TOPFAußenfilter äußert meint er damit, dass Topfaußenfilter versuchen die Eierlegendewollmichsau zu sein. Relativ viel Volumen im Vergleich zu herkömmlichen Innenfiltern, bei immer noch ordentlich viel Durchfluss.
      Durch die schnelle und die ungünstige Durchströmung (horizontal statt vertikal) des Filtermaterials ist die biologische Filterfunktion nicht optimal und für einen mechanischen Filter ist der Durchsatz in der Regel zu schwach.
      Ein HMF z.B. bietet top biologische Filterung bei wenig Durchsatz und Strömung, Strömungspumpe dazu, zack Problem gelöst. Da du unbedingt ein externes Filtersystem haben möchtest würde sich ein Filterbecken anbieten: Maximales Filtervolumen mit Bestückung und Durchfluss nach Geschmack.

      Am Ende hat jedes Filtersystem seine Vor- und Nachteile, ist Geschmacksache und Glaubensfrage ;)
      Gruß Daniel

      :bild:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MrR ()

    • MrR schrieb:

      Eine Strömungspumpe hat er doch in seiner Zeichnung schon berücksichtig.
      Stimmt 8|


      MrR schrieb:

      Wenn Jan sich negativ über TOPFAußenfilter äußert meint er damit, dass Topfaußenfilter versuchen die Eierlegendewollmichsau zu sein. Relativ viel Volumen im Vergleich zu herkömmlichen Innenfiltern, bei immer noch ordentlich viel Durchfluss.
      Durch die schnelle und die ungünstige Durchströmung (horizontal statt vertikal) des Filtermaterials ist die biologische Filterfunktion nicht optimal und für einen mechanischen Filter ist der Durchsatz in der Regel zu schwach.
      Ein HMF z.B. bietet top biologische Filterung bei wenig Durchsatz und Stömung, Stömungspumpe dazu, zack Problem gelöst.
      Da muss ich ja nichts mehr schreiben :D


      fidelio schrieb:

      HMF will ich auch nicht nutzen weil ich leider nur 50cm Beckentiefe zur Verfügung habe und da so wenig Platz wie möglich verbauen möchte.
      Einfach nen HMF über eine oder zwei Seitenscheiben. Mit schwarzen Matten stören die auch optisch nicht.


      fidelio schrieb:

      Als Bodengrund möchte ich Sand in 0,4-1,4mm einsetzen, also nicht den feinsten Sand, da ich den aber vom Züchter empfohlen bekommen habe glaube ich dass der passt (und auch noch günstig ist)
      Warum so groben Kies? Ich verwende den feinsten Quarzsand, den ich im Baustoffhandel bekommen kann (0,06 bis 0,3 mm). Der ist dann mit 3,80 € / 25 kg auch entsprechend günstig. Ich würde aber auch noch feineren Sand nehmen, wenn ich eine gute Quelle dafür hätte.
      Je feiner der Sand ist, um so weniger Dreck dringt da ein.

      Eheim wäre wirklich das letzte, was ich im AQ verbauen würde. Ich kenne kein Produkt von Eheim, dass andere Hersteller nicht gleichzeitig besser und günstiger anbieten.
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • jan.s schrieb:


      fidelio schrieb:

      HMF will ich auch nicht nutzen weil ich leider nur 50cm Beckentiefe zur Verfügung habe und da so wenig Platz wie möglich verbauen möchte.
      Einfach nen HMF über eine oder zwei Seitenscheiben. Mit schwarzen Matten stören die auch optisch nicht.

      fidelio schrieb:

      Als Bodengrund möchte ich Sand in 0,4-1,4mm einsetzen, also nicht den feinsten Sand, da ich den aber vom Züchter empfohlen bekommen habe glaube ich dass der passt (und auch noch günstig ist)
      Warum so groben Kies? Ich verwende den feinsten Quarzsand, den ich im Baustoffhandel bekommen kann (0,06 bis 0,3 mm). Der ist dann mit 3,80 € / 25 kg auch entsprechend günstig. Ich würde aber auch noch feineren Sand nehmen, wenn ich eine gute Quelle dafür hätte.Je feiner der Sand ist, um so weniger Dreck dringt da ein.

      Eheim wäre wirklich das letzte, was ich im AQ verbauen würde. Ich kenne kein Produkt von Eheim, dass andere Hersteller nicht gleichzeitig besser und günstiger anbieten.
      Ich finde die HMFs störend in der Ecke wenn noch eine 3D Rückwand verbaut wird, außer der HMF sitzt flächig hinter der Rückwand, dann sieht man ihn nicht. Geht bei mir aber nicht, bzw will ich nicht weil dann zu wenig Beckentiefe übrig bleibt.
      Ich habe mir vorher ein paar Gedanken Richtung HMF gemacht und wenn ich komplett falsch gerechnet habe würde ich bei meinem Becken auf eine ideale Mattenfläche von 46x55cm kommen, Außenradius von 30cm hätte die Matte dann in Eckbauweise.
      Auch mit schwarzer Matte sieht das neben der 3D Rückwand einfach nicht prickelnd aus.

      Warum sollte ich den feinsten Sand nehmen? Der hat genauso Vor- und Nachteile wie etwas gröberer Sand, ist auch wieder etwas Geschmackssache.

      Und zwecks Eheim hast du sicher mehr Erfahrung wie ich, ich kenne von den größeren Herstellern nur JBL, Eheim und Fluval.
      JBL Außenfilter habe ich genau 2 Tage besessen, danach hab ich ihn zurückgegeben weil das Teil einfach nicht dicht werden wollte (e902)
      Der Eheim läuft seit 2 Jahren ohne Probleme im kleinen Becken und preislich kein Unterschied zu JBL (wenn man bisschen nach den Preisen sucht)

      MrR schrieb:

      Zu dem Filterthema:


      Wenn Jan sich negativ über TOPFAußenfilter äußert meint er damit, dass Topfaußenfilter versuchen die Eierlegendewollmichsau zu sein. Relativ viel Volumen im Vergleich zu herkömmlichen Innenfiltern, bei immer noch ordentlich viel Durchfluss.
      Durch die schnelle und die ungünstige Durchströmung (horizontal statt vertikal) des Filtermaterials ist die biologische Filterfunktion nicht optimal und für einen mechanischen Filter ist der Durchsatz in der Regel zu schwach.
      Ein HMF z.B. bietet top biologische Filterung bei wenig Durchsatz und Stömung, Stömungspumpe dazu, zack Problem gelöst. Da du unbedingt ein externes Filtersystem haben möchtest würde sich ein Filterbecken anbieten: Maximales Filtervolumen mit Bestückung und Durchfluss nach Geschmack.

      Am Ende hat jedes Filtersystem seine Vor- und Nachteile, ist Geschmacksache und Glaubensfrage ;)
      Die Nachteile der Außenfilter sind mir bewusst, auch wenn ich die schlechte biologische Filterfunktion bei guten Filtermedien ehrlich gesagt bisher nie bemerkt habe. (vielleicht komme ich im Malawi-Becken dann drauf)
      Wie du schon richtig schreibst, jedes System hat Vor- und Nachteile.

      Filterbecken ist wieder Thema Platz im Unterschrank, wäre meiner Meinung nach wahrscheinlich die ideale Lösung für mich, aber daran hab ich bei der Inauftraggabe des Aquariums ehrlich gesagt nicht gedacht und jetzt ist es zu spät dafür.
    • Ich halte nichts von den gebogenen Mattenfiltern, da man durch die Biegung die Poren zudrückt.
      Ich verwende nur groben Schaum in Schwarz. Der wird dann 2 cm länger zugeschnitten, als das Becken Tiefe hat und die Höhe so, dass es am Deckel nicht stört.
      Als Abstandhalter klebe ich auf der einen Seite ein paar Schlauchstücke auf die Matte (auf die Seitenscheibe könnte man auch kleben, aber sowas mache ich ungern)
      Im hinteren Bereich wird der Mattenfilter dann so weit ins Becken gezogen, dass die pumpe dahinter Platz hat. Direkt an der Frontscheibe sieht man also nur einen ca. 5 cm dicken Streifen der schwarzen Matte. Das fällt praktisch nicht auf. Du kannst dir dann überlegen, ob die Matte gekürzt werden soll um gegen die Rückwand zu stoßen, oder ob due die Rückwand entsprechend kürzt (das würde ich wohl machen, denn dann klemmt die matte ja auch ein wenig hinter der gekürzten Rückwand.

      Ich treibe meinen Mattenfilter direkt mit der Strömungspumpe an. Klappt prima.

      Ich kann bei feinerem Sand keine Nachteile erkennen. Je feiner der Sand ist, um so besser können die Fische ihn auch zu den Kiemen wieder rausblasen
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Danke für deine Ausführungen zum Mattenfilter, lass ich mir noch einmal durch den Kopf gehen.
      Hier wäre auch Überzeugungsarbeit bei meiner besseren Hälfte nötig, ihre optische Abneigung gegen HMFs ist viel ausgeprägter als meine. :)

      Der ganz feine Sand hat mMn den Nachteil dass er noch leichter aufgewirbelt wird.
      Und der Vorteil dass durch die kleinere Korngröße eben weniger Futter o.ä eindringen kann ist gleichzeitig sein Nachteil, nämlich das Risiko des sauerstoffarmen Bereichs im Sand (Sulfidbildung)

      Der von mir erwähnte Sand ist im kleineren Becken von mir in einen Teilbereich seit mehr als 1,5 Jahren drinnen.
      Die Corydoras sterbai stecken mit der Hälfte ihres Kopfes in dem Sand und kriegen den ohne Probleme durch ihre Kiemen, da sollten die weitaus größeren Barsche auch damit klar kommen.