Optimale Wassermenge

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Optimale Wassermenge

      Hallo,

      ich kann den Wasserwechsel automatisch einstellen. Aber was wäre "optimal" ?

      Wenn ich täglich 5% Wasserwechsel einstelle entspricht das 35% pro Woche (nur rechnerisch). Welche Wassermenge pro Tag ist optimal?

      Gruß Thomas
    • thomasb schrieb:

      Wenn ich täglich 5% Wasserwechsel einstelle entspricht das 35% pro Woche (nur rechnerisch). Welche Wassermenge pro Tag ist optimal?
      Nicht ganz. Du musst berücksichtigen, dass bei jedem Wechsel auch ein Teil des "noch frischen" Wassers von den letzten täglichen Wasserwechseln ausgewechselt wird.

      Die optimale Menge für den Wasserwechsel wird dir auch so ohne weiteres niemand nennen können. Dazu kann man sich vortrefflich streiten. Das hängt ja auch von Besatz, Besatzdichte, Fütterung, Ausgangswerte des Leitungswassers usw. ab.
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Optimal unter welchen Gesichtspunkten?
      Für viele Fische wäre es wohl die beste Variante, wenn man sie in fließendem Leitungswasser halten würde.

      Das ist natürlich nicht praktikabel, weil es einfach nicht bezahlbar ist.

      Ich habe früher wöchentlich 80-90% Wasser gewechselt.
      Täglich 5% entspricht übrigens 22.6%
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hallo,

      bei mir tropft es....mit wechselnder Intensität....abhängig vom Wasserdruck des Versorgers.
      Wenn im Sommer abends alle Nachbarn gleichzeitig den Rasen sprengen, kommt gar nichts mehr.

      Beim 500 Liter-Becken tropfen etwa 15 Liter pro Tag rein. Ist etwas zu wenig. Das Wasser wird mit der Zeit bernsteinfarben, so dass ich ab und zu mal einen größeren Wasserwechsel "von Hand" mache. Die Vallisnerien sind aber schön grün - ohne Düngerzugabe.

      Beim 800 Liter-Becken kommen etwa 40 Liter pro Tag dazu. "Gefühlt" ist das in Ordnung - bei einem normalen, bepflanztem Gesellschaftsbecken mit Cryptocorynen und Javamoos bei schwacher Beleuchtung.

      Gruß,
      Dirk
    • jan.s schrieb:



      Das ist natürlich nicht praktikabel, weil es einfach nicht bezahlbar ist.

      Ich habe früher wöchentlich 80-90% Wasser gewechselt.
      Täglich 5% entspricht übrigens 22.6%

      Es ist ein eigener Hausbrunnen. Die Kosten sind nur die laufenden Kosten aus der Entkalkung- / Fermanoxanlage (Eisen). Also sehr überschaubar. Allerdings hat das Brunnenwasser nur 12-14°C und die Temperatur sinkt Je nach Menge schnell um 1 - 3 ° C. Aber ich werde es über den Tag verteilt mal ausprobieren.
    • Schwankungen um ein paar Grad machen ja nichts.
      Selbst Fische die normal bei 26° C gehalten werden, nehmen keinen Schaden wenn die Temperatur nach einem Wasserwechsel um 10° niedriger ist. Da ja auch im Gestein, Boden und Glas eine Menge Energie gespeichert wird, steigt die Temperatur meist sehr schnell wieder an.
      Bei den Malawis hatte ich mal nach einem Wasserwechsel nur noch 14° im AQ. Nach 3 h waren es aber auch ohne Heizung im AQ wieder 21° und die Fische haben sich absolut normal verhalten.

      Wenn das Wasser im Winter nur noch 6-8° hat, wäre ich wohl etwas vorsichtiger. Ich würde also nicht mehr so viel Wasser ablassen, dass die Fische laufen lernen wollen ;)
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hi,

      so pauschal gibt es keine richtige Antwort.
      Besatzdichte und ggf. vorh. Bepflanzung spielen schon eine wichtige Rolle.
      Wieviel wechselst Du jetzt turnusmäßig. Das könnte doch schon ein Richtwert sein.
      Jedoch liegt beim Durchlaufprinzip kein 1:1 Wasserwechsel vor, so daß Jans Rechnung eher die Realität wiedergibt.
      Demzufolge würde ich die Menge bei ca. 10% pro Woche ansetzen und probieren, wie sich Temperatur und Wasserqualität einpegeln.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo zusammen,


      luzz schrieb:

      Demzufolge würde ich die Menge bei ca. 10% pro Woche ansetzen und probieren, wie sich Temperatur und Wasserqualität einpegeln.
      Lutz, ich nehme an, daß Du entweder 30% je Woche meinst - das ist dann Standardmenge oder - für einen Permanent-WW - 10% je Tag.

      jan.s schrieb:

      Wenn das Wasser im Winter nur noch 6-8° hat, wäre ich wohl etwas vorsichtiger. Ich würde also nicht mehr so viel Wasser ablassen, dass die Fische laufen lernen wollen
      Jan, bei mir kam im Winter das Wasser mit (gemessen) 4 Grad aus der Leitung. Wenn Du damit Wasser wechselst, sinkt die Temperatur im Becken schnell auf 20 Grad ab und braucht auch etwas länger, um wieder normal zu werden.

      Ich habe eine Menge Fische gesehen, die das nicht wirklich gut verkraften. Besonders nicht, wenn sie diese Schwankungen nicht von klein auf kennen.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top:
    • luzz schrieb:

      Hi,

      so pauschal gibt es keine richtige Antwort.
      Besatzdichte und ggf. vorh. Bepflanzung spielen schon eine wichtige Rolle.
      Wieviel wechselst Du jetzt turnusmäßig. Das könnte doch schon ein Richtwert sein.
      Jedoch liegt beim Durchlaufprinzip kein 1:1 Wasserwechsel vor, so daß Jans Rechnung eher die Realität wiedergibt.
      Demzufolge würde ich die Menge bei ca. 10% pro Woche ansetzen und probieren, wie sich Temperatur und Wasserqualität einpegeln.
      Ich schwanke von 5 - 10 % pro Tag. Im Barschbecken sind ausser Algen keine Pflanzen, dicht ist das Aquarium nicht besetzt.


      Walther schrieb:

      Hallo zusammen,

      Jan, bei mir kam im Winter das Wasser mit (gemessen) 4 Grad aus der Leitung. Wenn Du damit Wasser wechselst, sinkt die Temperatur im Becken schnell auf 20 Grad ab und braucht auch etwas länger, um wieder normal zu werden.

      Ich habe eine Menge Fische gesehen, die das nicht wirklich gut verkraften. Besonders nicht, wenn sie diese Schwankungen nicht von klein auf kennen.
      Dieses Problem ergibt sich bei mir ev. auch. Aber ich warte erst mal ab. Helfen könnte ein Durchlauferhitzer, allerdings benötigen die großen Geräte einen 380V Anschluss ... der müsste erstmal verlegt werden. Alternativ könnte ich den automatischen Wasserwechsel früh Morgens und am späten Nachmittag machen. Mal probieren ob sich die Temperaturschwankungen groß unterschiedlich entwickeln.
    • Moin Thomas,

      thomasb schrieb:

      Helfen könnte ein Durchlauferhitzer, allerdings benötigen die großen Geräte einen 380V Anschluss ...
      Muß ja vielleicht auch kein ganz so großes Teil sein. Wenn Du an Du'erhitzer denkst, denke mal daran, daß solche Geräte meist ein Innenleben aus Kupfer haben, was nicht wirklich gut ist für die Fische. Allerdings soll es Geräte geben, deren Innereien aus Edelstahl gefertigt sind. Elektronisch geregelte Geräte stellen Dir sogar die gewünschte Wassertemperatur zur Verfügung.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top:
    • Hallo,

      luzz schrieb:

      Bei nur 10% Frischwasserzulauf sollte kein Erwärmen des Frischwassers erforderlich sein. rechneronline.de/chemie-rechner/temperaturen-mischen.php
      Stimmt. Im Winter habe ich bei meinen Becken zweimal je Woche jeweils 20% gewechselt. Das haben alle Tiere sehr gut vertragen :whistling: .
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top: