Stress im Becken

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    • Stress im Becken

      Hallo zsm,

      Ich habe seit nun mehr 4 Jahren erfolgreich mein Malawibecken halten können.

      In der Zeit hat sich viel getan positiv wie leider auch negativ.

      Zum Becken:

      370 l (150x50x50)

      30kg Sand (erst Beige - Später gewechselt auf dunkleren Bodengrund)
      100 kg Schwarz-Weiß Bruchgestein
      1200l/h Außenfilter
      4000 l /h Strömungspumpe
      Suna Eco 600 mit Controller (6h/Tag Beleuchtung)

      Besatz:

      Eingesetzt:
      3x Cynotilapia pulpican
      6x Pseudotropheus socolofi
      6x Labidochromis caeruleus

      Stand Juli 2018:
      1x Cynotilapia pulpican (1/0)
      7x Pseudotropheus socolofi (2/5) + 9x Nachwuchs (2 Wochen alt)
      2x Labidochromis caeruleus (1/1)

      _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________

      Jetzt zum Problem warum ich hier den Text verfasse :

      Mein Liebling im Becken (Cynotilapia pulpican) verhält sich SEHR Territorial und hetzt alles was ihm zu nahe kommt. Leider hört er damit auch nicht mehr auf bzw. geht dann gleich an den nächsten.
      Er war schon immer der, der Boss sein will und sich durchgesetzt hat. Jedoch macht mir sein Aggressives Verhalten nun doch sorgen.

      Ich weis nicht mal woran es liegt. Alle können sich ausreichend verstecken und tun das auch jetzt, mehr als mir eigl. lieb ist da sie gleich gejagt werden wenn sie mal hervorkommen. Mein Becken sieht jetzt immer leer aus.

      Muss ich ihn herausnehmen und weggeben ?

      Ich denke mittlerweile auch das die Zusammenstellung überhaupt nicht passt und das obwohl ich mich damals von "erfahrenen" Aquarianern in Foren beraten lassen habe.

      Neue Tiere für einen Ausgleich einsetzen geht auch nicht mehr, da meine jetzt schon alle ausgewachsen sind die kleinen neuen keinen widerstand leisten könnten.

      Was kann ich tun ?

      MFG Steven


      Hier ein Bild zu meinem Becken (vor 6 Monaten aufgenommen)
      directupload.net/file/d/5144/d2ld7sth_jpg.htm
    • Hi,

      also derAusgangsbesatz warnun nicht wirklich verkehrt, daran würde ich es nicht festmachen. Erste Variante wäre, den Steinaufbau einfach mal völlig umzubauen. dann ist Reviersuche für alle Bewohner angesagt. Muss aber nicht zwangsläufig helfen weil es auch "unheilbare Stinkstiefel" gibt.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Umstrukturierung habe ich jetzt schon mehrmals gemacht. Auch für mehr ruhe habe ich die Beleuchtung auf 3h gesetzt. Wenn es dunkel ist, ist ruhe im Becken.

      Dazu ist die Beckenneugestaltung auch nur zeitweise eine Lösung, da er recht schnell seine Ecke findet und dann geht alles wieder von vorne los.
    • Snowgnome schrieb:

      Hi,

      also derAusgangsbesatz warnun nicht wirklich verkehrt, daran würde ich es nicht festmachen. ...
      C. pulpican und Yellows geht ohne Probleme.
      C. pulpican und Ps. socolofi würde ich nicht probieren. Je dominanter der C. pulpican ist, um so mehr treten die Streifen in den Hintergrund. Der socolofi hat keine Streifen, signalisiert dem pulpican also praktisch ständig Dominanz. Wenn der C. pulpican aufdreht, hat ihm ein socolofi aber nicht viel entgegen zu setzen.

      Es ist also wohl doch eher eine ungünstige Wahl.

      Abhilfe: Entweder die socolofi gegen was robusteres ersetzen (Ps. elongatus "Chewere" wäre da meine Wahl) und/oder die C. pulpican wieder auf 3/3 aufstocken.
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • jan.s schrieb:

      Je dominanter der C. pulpican ist, um so mehr treten die Streifen in den Hintergrund.
      Das wundert mich jetzt aber sehr, bei meinem sind die Streifen richtig intensiv und Kräftig

      Die Pseudotropheus socolofi werde ich los. Habe da einen Abnehmer der immer meinen Nachwuchs bekommt. Dann bekommt er den Rest auch einfach dazu. Die Labidochromis caeruleus würde ich auch gerne ersetzen. die 2 Tiere, die ich noch habe würde ich auch an jemanden abgeben können.

      Bei den Aufstocken der C. pulpican sehe ich ein großes Problem.... ich habe meine 3 Tiere nach Monaten suchens gefunden und erworben. Ich wüsste nicht wo ich welche herbekommen könnte und dann auch noch zuverlässig auf 3/3. Dazu soll es nicht gut sein kleine neue Tiere hinzu zu setzen ( hab ich mal gelesen )

      Ich glaube es wäre daher am einfachsten den C. Pulpican abzugeben... auch wenn dieser mein absoluter Favorit ist :(
      Bilder
      • pulpican.png

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    • Nachbesetzen ist nicht grundsätzlich einfach, geht aber.
      Der Fisch ist nicht besonders stark gefärbt. Wenn die richtig aufdrehen und gut gefärbt sind, verschwindet der Streifen an der Brustflosse zum größten Teil.
      Ist aber in dem Zusammenhang auch nicht soo wichtig. Die helle Färbung der Ps. socolofi ist für die Pulpies wie ein rotes Tuch. Mit eher dunklen Fischen wie Mel. cyaneorhabdos oder Ps. elongatus "Chewere" hat man solche Probleme nicht.

      Das klingt ja, als würdest du fast den kompletten Besatz tauschen.
      Yellows sind zwar mit die langweiligsten Malawis, aber eben auch die problemlosesten und sie sind schön gelb. Die würde ich in einem so kleinen AQ eher aufstocken.
      C. pulpican sind eigentlich leicht zu bekommen. Evtl. kannst du beim Neuerwerb den einzelnen Kerl eintauschen. Dann eine ganze Gruppe einsetzen.
      Alternativ die Art gegen eine der beiden dunklen (von oben) ersetzen. Die passen auch gut zum socolofi
      Gruss
      Jan

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    • Ich bin eher verzweifelt, da ich jeden Fisch lieben gelernt habe und grade die Art die ich am interessantesten finde der ist, der jetzt Stress macht. Ich will eigl keinen abgeben, jedoch will ich noch weniger das meine pfleglinge Stress haben und sich unwohl fühlen.

      Ich bin ehrlich gesagt grade etwas ratlos.
    • Hi,

      ist das Becken derzeitig eingerichtet wie im Profilbild/Avatar abgebildet? Wenn ja, dann würde ich den Steinaufbau erheblich ausbauen und versuchen, Sichtbarrieren einzubauen. Dieses gilt insbesondere dann, wenn das dominante Männchen sich häüfig im Mittelteil des Beckens aufhalten sollte und von dort aus praktisch alles im Blick hat
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • An sich sieht es noch so aus. Nur die Pflanzen sind weg und ein Wurzelhaufen für die kleineren zum Schutz sind dazu gekommen. Habe die Steine nur etwas besser verteilt und in der Mitte einen "Sichtschutz" errichtet. Leider ohne Erfolg. Von der Menge der Steine sonst ist alles gleich geblieben. Der Bodengrund ist jetzt der JBL Sansibar Red

      Mein C. Pulpican hat die ganze linke Seite für sich beansprucht. Er wirft sich auch gerne vor die Strömungspumpe und trainiert sozusagen.


      So sieht mein Becken derzeit aus, jedoch noch mit hellem Sand (habe die Pflanzen wieder raus genommen)

      Die Beleuchtung links und rechts waren nur wegen dem Foto kurz im Einsatz. normal ist nur die Suna Eco 600 in der Mitte im Gebrauch.

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