Fliesen unterm 2-Meter-Becken und Ytong-Unterbau

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    • Hi Marco,

      zum Ausgleich von leichten Unebenheiten im Estrich kann man Ausgleichsmasse bzw. Fließspachtel nehmen. Damit kannst Du Unebenheiten ab 2mm ausgleichen. Zur Oberkante der Fliesen hast Du ja noch ein wenig...

      Normal hätte das wahrscheinlich der Fliesenkleber ausgeglichen ;)

      LG,

      Peter
    • Hi,

      in der kommenden Woche kann es endlich losgehen, der Unterschrank kommt. Dank anderer Baustellen bin ich aber noch nicht weiter....

      Ich habe jetz mal ein Richtscheit auf den Estrich gelegt. Die Höhendifferenzen dürften bei maximal 2 mm auf einer Länge von 2 Metern liegen. Die Idee von Lutz mit der Holzplatte und dem Fießenkleber finde ich ja prinzipell gut. Ich frage mich aber nun, ob es nicht allein die Holzplatte tut oder z.B. die Holzplatte und darunter noch eine Moosgummimatte.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Wenn es unter der Platte krumm ist, wird das Beckengewicht über kurz oder lang auch die dickste Platte krumm biegen - nach Vorlage des Fußbodens. Der Schrank dürfte sich dann stellenweise entsprechend senken bzw. verbiegen und schon hast du eine ungleichmäßige Belastung. OK, bei 2 mm kann man das vielleicht vernachlässigen. Legst du halt eine 2 cm Styroporplatte zwischen Schrank und Becken.

      2 mm sind nicht viel. Ich würde, wie früher schon geschrieben, den Schrank hinstellen, mit Richtscheit bzw. Wasserwaage ausrichten und gegebenenfalls hohle Stellen mit kleinen, harten Plättchen unterfüttern.

      Gruß,
      Dirk
    • Hi,

      2mm bekommst Du auch gut mit Blechen ausgefüttert.
      Ich habe dafür Titanbleche vom Dachklempner genommen.

      Statt Styropor würde ich Styrodur nehmen, da es nicht so schnell zerkrümelt.

      Die Frage ist, ob der Schrank genau in die Aussparung der Fliesen passt.
      Es gibt auch die Möglichkeit, den Bereich separat zu fliesen und damit 100% in Waage zu bringen. Für das Anarbeiten gibt es entsprechende Profile, ähnlich Türbereich.

      Unter der Holzplatte bzw. unter den Fliesen wird der Kleber flächig mit einem Zahnspachtel aufgetragen. Da sollte es keine Unebenheiten oder Hohlräume geben.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi,

      die Fläche ist nun mit einer Siebdruckplatte ausgelegt. Diese liegt in Ausgleichsmasse. Der Schrank ist etwas kleiner als die Fläche, es bleibt also ein kleiner Sockel, den ich am Ende irgendwie verschönere
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      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hi,

      bei Siebdruckplatten müssen die Schnittkanten gut versiegelt werden.
      Sonst zieht die Platte dort Wasser und quillt.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi,

      ich bin ja inzwischen schon eine Etage höher angekommen....

      Was ist aus eurer Sicht das beste Material zwischen Unterschank und Becken? Zur Auswahl stünden Moosgummimatte, Styroporplaten mit 1-2 cm Stärke oder Styrodurplatten in gleicher Stärke.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hi Marco,
      mein AQ-Bauer hat damals 20mm Styropor empfohlen.
      Allerdings nicht vollflächig, sondern in 20cm Streifen damit es sich über die Zwischenräume auch zusammendrücken kann.
      Grüße aus Waltrop
      Michael

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      Ein Hobby ist erst ein Hobby wenn man es übertreibt!!!
    • Hi,

      Moosgummi ist zu dünn. Das wird vom Beckengewicht platt gedrückt.

      Bei vollflächiger Auflage ist nach meiner Meinung Styrodur für diese Beckengröße zu hart. Das wird sich kaum verformen, falls die Unterkonstruktion nicht planeben ist und gegebenenfalls die Unebenheit nach oben zur Bodenscheibe weiterleiten.

      Styrodur würde ich bei deiner Beckengröße nehmen, wenn das Becken beispielsweise ohne Platte auf 2 Stahlträgern oder 4-Kant-Rohren liegt.

      Für dein Becken und bei flächiger Auflage würde ich Styropor nehmen. 2 cm sollten reichen. Bei 1 cm wölbt sich das Styropor auf und bricht, wenn du das Becken darüber schiebst. Ab 2 cm Stärke geht das ganz gut.

      Es gibt übrigens, sowohl bei Styropor (EPS), als auch bei Styrodur (XPS) unterschiedliche Härtegrade.

      Gruß,
      Dirk
    • Das mit den Streifen habe ich früher auch gemacht. Hat aber nur Sinn, wenn das Material ganz erheblich gestaucht wird (also wenn es eigentlich zu weich ist). Im Normalfall wird das Styropor nur etwas platt gedrückt, ohne sich seitlich auszudehnen. Ich mache das deshalb nicht mehr.
      Ist aber ansonsten egal, ob längs oder quer. Gegen Verrutschen das Styropor mit doppelseitigem Klebeband fixieren.

      Gruß,
      Dirk
    • Hi Marco,
      bei mir liegt es in der Tiefe, also 80cm Stücke.
      Die Freiräume haben so 5 -7 cm und die Streifen so 15 - 20 cm.
      Da das Becken vor Ort verklebt wurde brauchte ich nicht auf das Verrutschen achten :P
      Grüße aus Waltrop
      Michael

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    • Hi,

      doppelseitiges Klebeband macht sich sehr gut.

      Weshalb Styrodur zu hart sein soll, erschließt sich mir nicht. Die Unterlage soll m.E. nur vor kleinen Unebenheiten oder Fremdkörpern schützen.
      Die drücken sich durch das Gewicht auch in Styrodur. Styrodur ist feinkörniger (bessere Schnittkanten) und zieht kein Wasser.
      Wer dann sehr sauber arbeiten möchte, kann die rauhen Schnittkanten noch mit einem Acetonlappen glätten.
      Aber jeder, wie er möchte - funktioniert beides.

      Ich hatte bei mir die Styrodurplatten auf Überstand und erst nachträglich mit einem Cutter geschnitten.
      Danach mit Aceton geglättet.
      Viele Grüße
      Lutz


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      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi Lutz,

      ja klar, für kleine Steinchen u.ä. ist Styrodur völlig i.O. - auch bei kleinen Becken.

      Wenn die Unterkonstruktion aber beispielsweise nicht planeben und es punktuelle Belastungen gibt, wird sich Styrodur (je nach tatsächlichem Festigkeitsgrad) an den entsprechenden stellen nicht so gut komprimieren lassen wie Styropor.

      Gruß,
      Dirk
    • Hi,


      Dirk1 schrieb:

      Wenn die Unterkonstruktion aber beispielsweise nicht planeben und es punktuelle Belastungen gib
      das rangiert für mich schon unter groben Fehlern. Da traue ich Marco einfach mal mehr zu.
      Viele Grüße
      Lutz


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      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)