Afrika erster Versuch

    • Afrika erster Versuch

      Hallo ihr Lieben,
      nachdem ich mich heute hier angemeldet habe, möchte ich mein zukünftiges, bereits seid Wochen geplantes Becken hier vorstellen, um vielleicht noch wertvolle Hinweise und Ratschläge zu erhalten.
      Am 22.02 bekomme ich ein gebrauchtes Becken von 80 cm Länge und 112 Litern (rein geschätzt, da ich nur weiß, dass es 80 cm Länge sind). Da dies nicht allzu viel ist, habe ich mir Folgendes überlegt:
      20 KG Sansibar grey mit einem Nährboden darunter.
      Bepflanzt mit 2 Bd. Valisneria spiralis, 2 Bd. Ludwigia repens und 2 Bd. Valisneria tortifolia im Hintergrund, wobei sich die Spiralis noch an der Seite entlang ziehen werden.
      Im Mittelgrund werden 1 grüner Tigerlotus , 1 Echinodorus pariflorus, 1 roter Tigerlotus und wieder eine Echinodorus pariflorus sein.
      Den Vordergrund wird eine GRuppe Echinodorus magdalensis bilden.
      Es ist ein offenes Becken mit einer Chihiros A 801 Beleuchtung, gedimmt auf 60 % und einer CO2 Versorgung mit 30 Blasen in der Minute um einen Wert von 20 mg./Liter CO2 zu erreichen.
      Im Becken werden mehrere Kokoshöhlen und einige Steine sein, um dem Ganzen Struktur zu geben.
      Soweit die Pflanzenseite....
      Ich würde gerne einem Paar Pelvicachromis taeniatus und 4 Microsynodontis batesii ein neues Zuhause geben. Wäre dieser Plan möglich. Ich bin ein absoluter Westafrika Anfänger und hatte bisher nur Gesellschaftsbecken ohne besonderen Schwerpunkt (Momentan ein 160 Liter Becken mit 2 Mosaikfadenfischen, 10 Glühlichtsalmlern und 10 Panzerwelsen)
      liebe Grüße
      Sabine
      liebe Grüße
      Sabine

      in dubio pro reo
    • Hallo,

      Wie biotopnah möchtest du denn dein Becken gestalten? Nur Pflanzen aus Westafrika?

      Pelvicachromis mögen gerne feinen Sand. Nachzucht wird schwer wegen den Microsynodontis.

      Ich würde die Pelvicachromis eher mit oberflächenorientieren Fischen vergesellschaften.

      Den Nährboden würde ich weglassen, kann später zu Komplikationen führen.

      Tigerlotus würde ich weglassen, deren Wurzeln werden das ganze Aquarium einnehmen.


      hier mein altes:
      einrichtungsbeispiele.de/becke…spiel-von-tosche_921.html

      Gruß

      Thorsten
      :wels: :west:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Tosche96 ()

    • Hallo,
      die Pflanzen sind jetzt ein buntes Gemisch aus mehreren Kontinenten, aber alle sehr pflegeleicht. Da es ein offenes Becken ist, habe ich gedacht, ich verzichte lieber auf Epiplatys, da diese je leicht aus dem Becken springen könnten? Oder nicht? Eine Alternative wären noch Leuchtaugenfische. Kann ich denn auf Welse verzichten, oder reichen Schnecken als "Bodenpolizei"?
      Sansibar grey ist ein feiner Sand in grau jbl.de/de/produkte/detail/6112/jbl-sansibar-grey
      liebe Grüße
      Sabine

      in dubio pro reo
    • Gibt auch kleinbleibende Salmler aus Westafrika.

      Mit den Pflanzen habe ich nur gedacht, weil du geschrieben hast das du ohne besonderen Schwerpunkt bisher ein Gesellschaftsaquarium hattest. Dein Schwerpunkt soll jetzt Afrika sein, daher passen Pflanzen aus Westafrika.
      :wels: :west:
    • Hallo,
      ich habe mir jetzt dein sehr schönes Becken angesehen. Ich denke, ich werde ganz auf Welse verzichten, dafür mir aber viele Schnecken, Turmdeckelschnecken zur Auflockerung Boden, Posthörnchen und vielleicht auch Tylomelania spec orange mini holen.
      Würden Leuchtaugen passen, oder sollten die Taeniatus alleine wohnen. In manchen Foren wurde erwähnt, sie würden mit Beifischen besser auf ihr Gelege aufpassen und bessere "Eltern" sein und ohne andere Beifische schreckhaft werden?????? Stimmt dies? Ansonsten nur ein Paar Taeniatus mit Schnecken....

      Ich habe noch eine Frage:
      Wenn ich jetzt beim Händler meines Vertrauens 1/1 hole, denn mehr möchte ich in das 112 Liter Becken nicht setzen, woher weiß ich, das das Paar wirklich ein Paar wird und nicht nur "Mord und Todschlag"?
      liebe Grüße
      Sabine

      in dubio pro reo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Piccola ()

    • Du brauchst viele Verstecke für das Weibchen, wenn das nicht laichwillig ist wird es immer wieder gejagt werden. Eine richtig dauerhafte Beziehung gehen die Tiere denke ich nicht ein.
      Mit Pelvicachromis pulcher waren meine Erfahrungen da immer positiver, da waren die Tiere bezüglich Partner weniger wählerisch. Pelvicachromis taeniatus sind in dieser Beziehung nach meinen Beobachtungen etwas heikler.
      Mit den Schnecken musst du schauen. Größere Exemplare werden wahrscheinlich gehen. Sonst ist meine Beobachtung das die meisten Barsche auch Schneckenfresser sind.
      Gruß Frido :)
    • hallo

      80cm x 50cm bodenfläche gehen sicher ein paar p. taeniatus. als beifische würde ich leuchtaugen nehmen. habe die aber noch nie gefplegt.
      quatsch wie soil oder sonstigen bodengrund nutze ich nie. ganz einfacher spielsand, ohne zusatzstoffe wie katzenschreck, reicht vollkommen aus. nanochromis sind auch ganz schöne fische!

      mein damaliges becken:
      cichlidenwelt.de/CWF4/index.ph…ka-Kongo-Becken/?pageNo=1
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken
    • Hallo,

      ich würde dir davon abraten in einem so kleinen Habitat Buntbarsche zu Pflegen.
      Leuchtaugen und Mikrosyno. sind völlig ausreichend, du hast dann viel mehr Spaß an dem Aquarium.

      LG.

      Uwe
      Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.

      Danny Kaye
    • Servus zusammen,

      da muss ich Uwe beipflichten - ein Pelvicachromis-Pärchen in 112 Litern KANN gutgehen, muss aber noch lange nicht.
      Und mit Welsen als Gesellschaft würde ich davon auch abraten - wird unangenehm, sobald die Cichliden Brut führen. Auch für Freiwasserfische wird es dann nicht gemütlich werden.

      Empfehle da immer das klassische Meterbecken (200 Liter), da wäre das Pelvicachromis-Paar mitsamt freiwasserbewohnenden Beifischen gut aufgehoben.
      Im 112-Liter-Becken geben Leuchtaugenfische zusammen mit Microsynodontis das wesentlich bessere und harmonischere Bild ab.

      Viele Grüße
      Chris