Besatzfrage 325l (130x50x50)

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    • Besatzfrage 325l (130x50x50)

      Hey Leute,

      ich steige seit vielen Jahren der Abstinenz wieder ins Hobby ein.
      Ich plane ein 325l (130x50x50) Becken, meiner Meinung nach die unterste Grenze für Mbunas aber leider das größte was meine bessere Hälfte erlaubt...

      Jetzt habe ich ziemlich genaue Vorstellungen wie das Becken aussehen soll:

      -schwarzer Sand, schwarzer Basalt, keine Pflanzen
      -blaue und gelbe Mbunas, wenn möglich Arten bei denen Männchen und Weibchen gleich (farbig) aussehen.

      Beim durchstöbern der Artenlisten sind mir pseudotropheus demasoni und labidochromis caeruleus als erstes aufgefallen, dies wäre also meine Traumbesetzung!

      Ich hätte gerne euren Rat ob die beiden Arten gehen und wenn nicht, was es in der Farbkombi noch so gibt.

      Vielen Dank im Voraus

      LG Bernd
    • Hallo Bernd

      Wie Du schon selber sagst ist 325L Untergrenze , da nur kleinbleibende Malawis in Frage kommen
      werden dies Mbunas sein.
      Diese Gattung hast ja auch im Auge.
      Die Demasoni kannst schon mal streichen aufgrund das sie Nahrunsspezifisch nicht einfach sind , ein Fisch für
      ein Artbecken , sprich Du könntes diese Art nur alleine pflegen.

      Die Labidochromis würden gehen , evtl zusammen mit Chindongo Saulosi
      Gruß Dieter
    • Hallo, Danke für die Antworten.

      Würden die pseudotropheus demasoni denn als Artenbecken für mich gehen? Wieviele könnte ich denn dann reinsetzen? Was genau fressen die denn was andere Mbunas nicht fressen?

      Bei Chidongo saulosi habe ich gehört, dass da jeweils nur ein Männchen wirklich durchgefärbt ist in einer Gruppe, dann hätte ich vielzuvil gelb... Dann lieber nur blau...;-)

      LG Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd Beckstein ()

    • Hi,

      die Ps. demansoni bevorzugen Nahrung mit wirklich hohem pflanzlichen Anteil, die kann man im Prinzip ausschließlich pflanzlich füttern. Tierisches Futter wird noch schlechter als von anderen Aufwuchsfressern vertragen (aber dennoch gefressen). Ich denke, eine Gruppe von 15 bis 20 Tieren wäre aber gut machbar. Die Tiere gelten als innerartlich ziemlich aggressiv, in einer größeren Gruppe verteilen sich dass dann besser.


      Ich hatte selbst mal eine Gruppe von 12 Ps./Chidongo saulosi. Das waren fnf Männchen und sieben Weibchen. Drei Männchen waren gut ausgefärbt, zwei blieben bei eiem schmuddeligen Mix aus blau und orange.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hallo zusammen,

      Snowgnome schrieb:

      Drei Männchen waren gut ausgefärbt, zwei blieben bei eiem schmuddeligen Mix aus blau und orange.
      ja das bestätigt meine "Angst, dass sich dann nicht alle ausfärben...

      Wie siehts denn mit Melanochromis cyaneorhabdos aus? Würden die denn mit Labidochromis caeruleus zusammen gehen?
      Bei den Melanochromis cyaneorhabdos sind ja auch beide Geschlechter gleich blau wie bei den Demansoni, nur sind dass keine so zimperlies was das Futter angeht, oder?

      LG Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd Beckstein ()

    • Hallo Dieter,

      Du meinst Melanochromis cyaneorhabdos und Labidochromis caeruleus würde zusammen gehen?

      Wie viele würdest du denn da setzen (würde gerne Jungfische setzen (so 4-6 cm) da kann man das Geschlecht ja noch nicht bestimmen... Also erstmal zwei große Gruppen und dann selektieren?

      LG Bernd
    • Ja, die gehen durchaus zusammen.

      Ich würde aber durchaus auch noch eine dritte Art einsetzen.
      Bis jetzt hast du Yellows (gelb wie der Name schon sagt)
      Mel. cyaneorhabdos (schwarz mit leuchtenden blauen Längsstreifen)
      Also würde noch eine eher hell gefärbte Art mit senkrechten schwarzen streifen gut passen.

      Es macht übrigens nichts, wenn da auch ein paar dunkel gefärbte, unauffällige Mädels durchs Becken schwimmen. Die nimmt man kaum war, da ja die anderen Fische schön leuchten.
      Als dritte Art würde ich deshalb Cynotilapia pulpican vorschlagen. Die Mädels sind zwar unscheinbar, aber dafür bleiben die recht klein und bilden winzige Reviere. Die Kerle reißen es dann aber auch farblich wieder raus

      Mel. cyaneorhabdos 6
      Yellows 6
      C. pulpican 3/3

      In dem Becken ist dann auch immer was los.
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Bernd Beckstein schrieb:

      Hallo zusammen,

      Snowgnome schrieb:

      Drei Männchen waren gut ausgefärbt, zwei blieben bei eiem schmuddeligen Mix aus blau und orange.
      ja das bestätigt meine "Angst, dass sich dann nicht alle ausfärben...
      Wie siehts denn mit Melanochromis cyaneorhabdos aus? Würden die denn mit Labidochromis caeruleus zusammen gehen?
      Bei den Melanochromis cyaneorhabdos sind ja auch beide Geschlechter gleich blau wie bei den Demansoni, nur sind dass keine so zimperlies was das Futter angeht, oder?

      LG Björn
      Hallo

      was nun Björn oder Bernd???


      3/6 Melano. 2/4 Labi.

      Wenns mal später zuviel sind kannst ja was abgeben.
      Persönlich bin ich ein Freund von geringen Überbesatz.

      15 Fische sollten aber OK sein
      Gruß Dieter
    • Hallo zusammen,

      erstmal Vielen Dank für die rege Beteiligung!

      Ich bin was den Besatz angeht ziemlich mi­ni­ma­lis­tisch eingestellt, wenn es nur nach mir ginge, würde ich durchaus ein Demansoni Artenbecken bevorzugen, da meine Frau aber unbedingt auch gelbe Tiere sehen will, finde ich die Kombi Melanochromis cyaneorhabdos und Labidochromis caeruleus am Besten!

      Je weniger verschiedene Arten/Muster/Farben desto besser kommen dann die "verbleibenden" Farben zur Geltung.

      Wenn ich also 3/6 Melano. 2/4 Labi. als entgültigen Besatz haben möchte, sollte ich dann zwei größere Gruppen Jungfische (4-6cm) setzen und dann später selektieren?
      Die Yellows sind ja vom Aggressionspotential her deutlich zurückhaltender als die cyaneorhabdos, richtig? Werden die einfach ignoriert oder ständig gejagt?

      Als Anhang ein Bild meines Beckens, würde das so passen?.

      LG Bernd
      Bilder
      • 20180123_094042.jpg

        320,37 kB, 1.188×447, 6 mal angesehen
    • Da ich grundsätzlich jeden der behauptet, dass er bei diesen Tieren im Jugendstadium zuverlässig die Geschlechter unterscheiden kann, als Aufschneider bezeichnen würde, sind größere Gruppen Jungtiere prima.
      Auch später ist bei diesen Arten die Geschlechterverteilung nicht besonders wichtig. Auf Distanz schaffen es die Tiere auch nicht sich zu unterscheiden.

      Jeweils 15 Tiere pro Art sollten bei 2 Arten durchaus passen
      Gruss
      Jan

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    • Hallo zusammen,

      die Frage, die sich mir stellt, ist: Werden es tendenziell mehr Tiere im Verlauf der Zeit (durch eigene nachkommen) oder lieber mehr Jungtiere einsetzen und dann später den Besatz reduzieren? Ich habe gehört dass Nachsetzen eher schwierig ist...

      Wenn ich mit 12/12 starte, also 24 Jungtiere, und dann nach einem Jahr, wenn sie fast ausgewachsen sind, 8-10 Männchen rausfange und Abgebe, wäre das ein Plan?

      LG Bernd
    • Es werden ganz sicher mehr Tiere mit der Zeit. Wenn das Bild oben dein AQ zeigt, wirst du einen Babyboom bekommen
      Gruss
      Jan

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    • Snowgnome schrieb:

      Hi,

      ich widerspreche dem Jan ja nur sehr ungern ;) - aber 2x 15 Tiere finde ich bei der Beckengröße doch etwas viel
      Stimmt, war etwas sehr großzügig. 2x 10 reichen auch
      Gruss
      Jan

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