Pelvicachromis taeniatus "Nigeria Red" Besatzfrage eines Neulings

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    • Pelvicachromis taeniatus "Nigeria Red" Besatzfrage eines Neulings

      Hallo liebe Forengemeinde,

      ich bin seit einer Weile stolzer Besitzer eines Juwel Rio 240l LED Aquariums.

      Mittlerweile ist es gut eingelaufen, die ein oder andere Pflanze fehlt noch ich weiß und wird morgen erledigt und die Bewohner machen die Unterwasserlandschaft unsicher.

      Vor kurzem habe ich eine Neugestaltung des Aquariums vorgenommen, da mir viele Anfängerfehler unterlaufen sind und ich einige Fische wieder rausnehmen mußte sowie Hardscape.

      Neben 7 Corydoras paleatus , bewohnt das Becken im Moment ein Paar Pelvicachromis taeniatus "Nigeria Red", diese habe ich von Anfang an und sie haben auch schon 2 mal Nachwuchs gehabt.

      Nun würde ich gern noch etwas Farbe in das Becken bringen und die Corydoras paleatus auf 10 Stk aufstocken und noch ein Schwarmfisch hinzufügen.

      Die Corys und die Pelvi führen in meinen Augen eine angenehmen Co Existenz, nur leider ist der mittlere bis obere Beckenbereich nun fischleer.

      Damit ich nicht wieder ins Fettnäpfchen trete, das ich mir ich frage doch mal in einem Forum passend zu den mir wichtig und lieb gewonnenen Pelvi.

      Ich habe da so ein zwei Ideen, aber ich lasse mich gern inspirieren und vielleicht auch belehren.

      Meine Idee war ein 20er Schwarm Puntius titteya oder 30 Boraras brigittae, oder vielleicht 10-15 Gymnocorymbus ternetzi dazu zu setzen.

      Welcher Beifisch würde zu meinen Pelvicachromis taeniatus passen ?



      Mit freundlichem Gruß

      Till
      Bilder
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    • Hallo Till,

      tolle P. taeniatus :top:

      Den Bodengrund finde ich etwas unglücklich gewählt für die Corydoras (und auch für die P. taeniatus) - da wäre feiner Sand viel besser.
      Als Gesellschaft hätte ich nicht unbedingt Corydoras genommen, aber wenn es klappt und die Welse nicht dauernd attackiert werden - warum nicht.

      Mögen es ja alle etwas kühler, also mit 24° C fährst du gut.
      Und sehr stilecht zu den Pelvicachromis wäre ein Trupp Epiplatys dageti für die Oberflächenzone!

      Viele Grüße
      Chris
    • Nein eigentlich leben sie so neben einander her.
      Die Corys haben nur beim letzten Nachwuchs etwas lernen müssen,
      das man der Kokosnuss oder später auch der Mama beim Spaziergang nicht allzu nah kommen sollte.

      Aber das die Idee mit den Corys nicht die Beste war, habe ich mir auch schon erlesen.
      Manchmal sollte man vorher lesen, aber hinterher ist man immer schlauer.
      Aber abgeben wäre ja die einzige Option ?


      Hmm vielleicht sieht der Kies nur sehr grob aus, ist aber nur 1-3 mm Körnung.
      Ich hätte noch 5 kg weißen Sand da. Kann ich den einfach dazwischen streuen noch ?
      Wobei keiner der Beiden unglücklich mit dem Bodengrund zu seien scheint. Die Pelvi budeln sogar (manchmal zuviel, das ich schon Angst hatte, das der Stein drüber gleich runterkracht :) )

      Ja, das Aquarium läuft auf 24,5 Grad Celsius.

      Hätte gerne einen kleinern Schwarmfisch, das die Barsche das größte im Becken bleiben.
      Und Hechtlinge sind nicht so meins :rolleyes:

      Aber Danke, ich werde es den Beiden ausrichten ! ;)
    • Moin, moin Till,


      den Sand zustäzlich reinzukippen hilft dir nicht. Du müsstest schon den ganzen Boden austauschen. Was Chris meint ist, dass die Corys gerne im Bodengrund gründeln. Dafür wäre Sand besser geeignet, weil dabei die Gefahr niedriger ist, dass sie sich die Barteln verletzen. Die Pelvicachromis kommen ja scheinbar damit zurecht, auch wenn die Sand sicher auch besser vertragen hätten. Dein Kies sieht aber nicht scharfkantig aus, daher denke ich, dass man das so lassen kann.


      Wenn du noch etwas dazusetzen möchtest, dass aus dem natürliiche Habitat der Pelvicachromis stammt, würden sich Salmler anbieten. Da gibt es eine ganze Reihe, sofern man sie denn bekomt. Z.B.blaue und gelbe Kongosalmler (Phenacogrammus interruptus / Alestopetersius caudalis), davon dann vielleicht 6-8 Tiere? Die blauen werden aber annähernd so groß wie die Bundbarsche, wenn auch schlanker. Kommt aber wie gesagt auch sehr stark drauf an was du bei dir um die Ecke kaufen kannst, afrikanische Salmler gibts nicht an jeder Ecke. Sonst fällt mir noch die Angolabarbe (Barbus fasciolatus) ein, ist immerhin der gleiche Kontinent, sieht schmuck aus und bleibt schön klein.

      Aber das muss dir klar sein, gegen einen agilen Schwarmfisch können die Pelvicachromis auf Dauer kaum ihre Brut verteidigen. Wenn du also auf Zuchterfolge setzt, belass es bei dem Besatz. Wenn du sowieso nicht weißt wohin mit dem Nachwus, sind die Salmler eine gute Lösug ;)
      Gruß Daniel

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    • MrR schrieb:

      Wenn du noch etwas dazusetzen möchtest, dass aus dem natürliiche Habitat der Pelvicachromis stammt, würden sich Salmler anbieten. Da gibt es eine ganze Reihe, sofern man sie denn bekomt. Z.B.blaue und gelbe Kongosalmler (Phenacogrammus interruptus / Alestopetersius caudalis), davon dann vielleicht 6-8 Tiere?
      guten morgen,


      nie, nie, nie diese salmler unter 160cm Kantenlänge. Nie weniger als 10 Tiere.

      Es sind hektische Fische und leicht gestresst. Ich hielt gelbe Kongosalmler in 120cn und das würde ich nicht nochmal machen!

      ps:
      youtu.be/AASc4bv9PbE

      Grüsse RC
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rubens ()

    • Servus Chris,

      oh ja - Salmler sind sehr hektische und unruhige Beifische. Ich hatte ja bei meinen Laetacara curviceps einen Trupp Rosensalmler mit dabei - nie wieder.
      Seit die Salmler draußen sind, und nur noch Wildguppys als Beifische, ists viel harmonischer.

      Und daher auch meine Empfehlung an Till, wenn die Hechtlinge nicht gefallen: Ein Trupp Wildguppys!
      Das sind ja mittlerweile kosmopolitische Fische und in vielen Tropenregionen zu Hause ;)

      Viele Grüße
      Chris
    • Guten Morgen,

      Cichliden_Chris schrieb:

      oh ja - Salmler sind sehr hektische und unruhige Beifische. Ich hatte ja bei meinen Laetacara curviceps einen Trupp Rosensalmler mit dabei - nie wieder.
      Seit die Salmler draußen sind, und nur noch Wildguppys als Beifische, ists viel harmonischer.

      Und daher auch meine Empfehlung an Till, wenn die Hechtlinge nicht gefallen: Ein Trupp Wildguppys!
      Das sind ja mittlerweile kosmopolitische Fische und in vielen Tropenregionen zu Hause ;)
      Eines jeden Meinung und Erfahrung in allen Ehren. Aber Guppys sind allenfalls kleiner, aber niemals ruhiger als Kongosalmler.

      Rubens schrieb:

      nie, nie, nie diese salmler unter 160cm Kantenlänge. Nie weniger als 10 Tiere.

      Es sind hektische Fische und leicht gestresst. Ich hielt gelbe Kongosalmler in 120cn und das würde ich nicht nochmal machen!
      Ich halte meine Kongosalmler auf 150cm Kantenlänge, in der Regel drehen die ihre Kreise nur auf der Hälfte der verfügbaren Schwimmbahn. Das Becken ist ja auch kaum bepflanzt, Schwimmraum ist also da. Aber wie gesagt, eines jeden Meinung und Erfahrung in allen Ehren.
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hallo!

      Ohne eigen Erfahrung damit zu haben, aber sollte doch dazu passen.

      Poropanchax normani



      Bin da in eine FB Gruppe gestolperter und begeistert welche Schönheiten es unter den Leuchtaugenfischen gibt.
      Servus
      Reinhard
      --------------------
      ca. 20 Becken zwischen 20 und 1300 Liter, im Wohnzimmer, Keller, Glashaus und auf der Terrasse mit Süß- und Meerwasser.
      Ein Schwimmteich, natürlich auch mit Fischen.
      Ganz neu Geophagus megasema Rio San Martin.
    • Servus Daniel,

      dann vergleiche mal einen Trupp Salmler mit einem Trupp Guppys, wenn gefüttert wird - bei ersteren wirds für die Cichliden irgendwann richtig schwer, weil die Salmler dermaßen aufdrehen und im Becken nur noch chaotisches Gewusel herrscht (meiner Erfahrung nach).

      Habe im direkten Vergleich die Guppys als wesentlich ruhiger erlebt - selbstverständlich die Wildform, so schleierflossige Kameraden sind ja schon fast phlegmatisch (bedauerlicherweise)...

      Viele Grüße
      Chris
    • Cichliden_Chris schrieb:

      Servus Daniel,

      dann vergleiche mal einen Trupp Salmler mit einem Trupp Guppys, wenn gefüttert wird - bei ersteren wirds für die Cichliden irgendwann richtig schwer, weil die Salmler dermaßen aufdrehen und im Becken nur noch chaotisches Gewusel herrscht (meiner Erfahrung nach).

      Habe im direkten Vergleich die Guppys als wesentlich ruhiger erlebt - selbstverständlich die Wildform, so schleierflossige Kameraden sind ja schon fast phlegmatisch (bedauerlicherweise)...

      Viele Grüße
      Chris
      Ich sage ja nicht, die Fische seien identisch in ihrem Verhalten. Die Kongos sind halt größer, fressen auch mehr. Aber ich halte hier auf 150*50 10 Kongosalmler zusammen mit einem Pärchen P. pulcher, ich konnte nie feststellen, dass die pulcher nicht an ihr Futter kämen, sowohl M als auch W stehen gut im Futter.
      Gruß Daniel

      :bild:
    • bonsoir

      beim futtern herrschte bei mir ewiges chaos. aber das lag nicht nur an den salmlern. meine aussage war hauptsächlich beim schwimmverhalten. auch bei der balz und bei der eiablage war grosses umherschwimmen und 120cm waren tendenziell zu kurz. wenns sie die möglichkeit haben flitzen die fische sehr gerne und sehr schnell umher.

      grüsse rc
      Gruss Chris

      Ex. 25 Liter Garnelenbecken
      Ex. 60 Liter Gesellschaftsbecken
      Ex. 300 Liter Westafrika Becken
    • Ich geb auch noch meinen Senf dazu:

      Barben sind idR recht bodenorientiert, z.B. auch die Angolabarben (unterständiges Maul),
      da bereits zwei Bodenbewohner im Becken sind würde daher davon abraten, auch wenn das tolle Fische sind.
      Salmler sind mir meist auch zu hektisch, das ist aber eine Geschmacksfrage. Gelbe und blaue Kongosalmer sollten aber ein größeres Becken bekommen.

      Die Epiplatys dageti, die Chris empfiehlt, sind zur Belebung der Oberfläche gut geeignet.
      Was mir persönlich auch sehr gut gefällt sind Melanotaenia praecox, die sowohl von der Beckenregion als auch von der Temperatur sowie Beckengröße gut passen sollten. Sind auch sehr schöne Fische.
      Gruß Frido :)
    • Moin
      ein großer Schwarm Boraras brigittae mit Platz ist schon ein echt geiles Bild!
      Außerdem sind es schön ruhige Fische die nicht so hektisch sind. Fressen tun Sie aber auch sehr gerne;-)

      Poropanchax normani und t. espei sind auch schöne Fische.
      Mircrodevario kubotai wäre etwas wenn du einen richtig lebhaften Fisch möchtest. Die scheuchen sich innerhalb der Gruppe viel hin und her.


      Auf jeden fall finde ich das ein Schwarm kleiner Fische in einem großen Becken super wirkt!


      Gruß Felix