Vergesellschaftung Borelli

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    • Moin, moin Tobe,

      TOBE schrieb:

      Hallo. Würdet ihr je ein Paar Apistogramma Borelli und Cacatuoides in einem 125 Liter Becken halten? Ich würde beide zusammen neu einsetzen. Danke schon mal für eure Ratschläge!!
      klingt für mich unglücklich. A. cacatuoides sind ziemlich ruppig und die Männchen werden auch ziemlich wuchtig für Zwergcichliden, während A. borelli als durchaus zart beseitet gelten und kleiner bleiben. Letztere habe ich allerdings nie selbst gehalten. Ich würde meinen ein borelli hat dem Kakadumann wenig entgegenzusetzen, wenn der mal schlecht gelaunt ist.

      Hier im Forum ist es übrigens üblich sich vorzustellen, bevor man mit den ersten Fragen um die Ecke kommt. Vielleicht holst du das ja noch nach ;)
      Gruß Daniel

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    • Servus,

      da stimme ich Daniel in allen Punkten zu...

      Für das 125-Liter-Becken ist ein Pärchen (oder 1/3, jedoch alle Tiere gleichzeitig einsetzen) A. borellii die bessere Wahl, ein Trupp Wildguppys (oder ähnliches) dazu - und fertig.

      A. cacatuoides wird wesentlich größer und ist dadurch auch erheblich kräftiger.

      Viele Grüße
      Chris
    • Daniel und Chris vielen lieben Dank für eure Antworten und eure Tipps!!

      Sorry, dass ich mich nicht vorgestellt habe. Dies hole ich natürlich gerne nach.
      Ich heisse Tobias, bin 32 Jahre alt und komme aus dem Großraum München. Bin ich Bereich Zwergbuntbarsche kompletter Neuling. Würde mir gerne welche zulegen, da ich sie sehr schön finde!

      Ich würde die ZBB in einem Gesellschaftsbecken halten.
      Die ZBB würden zu Paracheirodon innesi und Hyphessobrycon rosaceus white fin dazu kommen.

      Was haltet ihr davon, wenn ich zum Borelli ein Paar Laetacara dorsigera oder ein Paar Laetacara curviceps dazu nehme? Oder meint ihr es ist besser, wenn ich mir erstmal nur Borellis hole.

      Für weitere Tipps wäre ich sehr dankbar!

      Vielen lieben Dank schon mal!
      Gruss Tobi
    • Hallo beisammen,

      ich grätsche kurz mit einer Frage zu den Apistogramma borelli ein.
      Öfters hörte ich, daß sie es nicht so warm mögen und sich im unbeheizten Aquarium besser entwickeln.
      Was meint ihr?

      @ Tobi, aha a Münchner :thumbsup:
      Grüße Duschl

    • Hallo,
      Ja die Tiere bevorzugen die Subtropische Haltung.
      Werden oft genug zu lange warm gehalten.
      Können ruhig warm (25)gehalten werde, doch sollten auch ihre 2-3 Monate Kühlere Zeit bekommen. Bein nachzuchten und WF aus Paraguay würde ich bis 18 Grad runter gehen und bei WF aus Uruguay kanst du ruhig noch ein paar Grad runter. Am einfachsten ist es die Tiere in einem Kübel oder kleinen Teich von 100liter aufwärts über die Sommermonate nach draußen zu verfrachten;)
      Grüße Keno
    • Hallo,

      bleibt vielleicht noch anzumerken, dass Apistogramma in Paraguay einige Monate bei Wassertemperaturen von 30 Grad und mehr schwimmen und sich sehr wohl dabei fühlen!
      Wir diese Apistogramma commbrae.

      Gruß Jochen
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    • Servus Jochen,

      ich würde sagen, die Mischung machts in Sachen Temperatur?
      Also dass das eben keine "Kaltwasserfische" sind, ihnen aber der jahreszeitliche Wechsel der Temperaturen gut tut mit einer winterlichen Phase (zwei oder drei Monate bei 20° C oder etwas darunter) und auch einer sommerlichen Phase (zwei oder drei Monate bei 30° C)?

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo, hallo,

      Cichliden_Chris schrieb:

      (zwei oder drei Monate bei 20° C oder etwas darunter) und auch einer sommerlichen Phase (zwei oder drei Monate bei 30° C)?
      Klingt für mich nach unbeheiztem Becken in Dachgeschosswohnung :D

      ~ Juni bis August 30°C+, Dezember bis Februar max. 20°C
      und der Rest gemäßigte Temperaturen von 20-25°C.
      Gruß Daniel

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    • Hallo zusammen,

      Es ist jetzt also ein Borelli Pärchen Opal bei mir geworden :)

      Ich hätte eine Frage bzgl. Fütterung an euch. Ich füttere seit ich die Borellis gekauft habe mit Lebend und Frostfutter. Meistens Artemia.
      Nun mein Problem. Meine Borellis sind bei der Fütterung sehr sehr langsam und schüchtern. Ich gebe die Artemia ins Wasser und bis die Borellis am Boden kapieren, dass es was zum Fressen gibt, haben meine Salmler das ganze Futter verputzt. Die Borellis holen sich zwar dann noch das Artemia-Futter das am Boden liegt. Doch das sind meistens höchstens 3-4 Stück. Ich habe jetzt natürlich Angst, dass sie verhungern. Ich will ja nicht mehr Futter eingeben, sonst überfüttert ich ja meine Salmler, die bei der Fütterung am gierigsten sind...

      Habt ihr Tipps für mich???

      Meint ihr dass die Borellis bei der Fütterung vielleicht noch "selbstbewusster" werden? (Habe sie erst eine Woche im Becken)

      Wäre euch sehr dankbar für Tipps!!!
      Vielen Dank schön mal!
      Grüsse aus München!
      Tobi
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    • Servus Tobi,

      ich persönlich habe keine guten Erfahrungen mit der Vergesellschaftung von Zwergcichliden und Salmlern gemacht - vorallem die Fütterung der ja doch eher bedächtig fressenden Zwergcichliden war da problematisch.

      Wildguppys halte ich für wesentlich besser geeignete Beifische.

      Aber da du die Salmler ja nun schon hast - versuche doch, mit einer Spritze mitsamt Luftschlauch und Röhrchen das Futter in Bodennähe auszubringen. Wenn die Salmler das jedoch auch mal geschnallt haben, kann man versuchen, in einer großen Röhre aus Ton am Boden zu füttern (mit Spritze) - Cichliden schwimmen in diese Röhren ja doch rein, die meisten Salmler hingegen meiden so etwas.

      Lebendfutter ist immer super, ich persönlich finde da feine Enchyträen ganz toll - die bleiben auch recht gut am Boden liegen - man sollte sie aber nicht zu oft verfüttern (ca. zweimal pro Woche).

      Ein tolles Borellii-Pärchen hast du da erwischt - bei passender Bruthöhle wird die Nachzucht sicher nicht lange auf sich warten lassen (auch da sind die Salmler aber kontraproduktiv, ich preise Wildguppys zwar immer an wie warme Semmeln, aber die sind meiner Meinung nach echt um ein Vielfaches besser geeignet in jeglicher Hinsicht).

      Viele Grüße
      Chris

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cichliden_Chris ()

    • Hi Tobi,

      ich habe auch seit 3 Wochen ein kleines Becken mit einem Paar A. borellii opal und 7 Roten von Rio.
      Ich füttere so:
      1. An verschiedenen Stellen
      2. Größere Portionen, dafür nur 1x am Tag mit Fastentag
      3. Habe ich eine Schwimmpflanzendecke. Die Roten von Rio orientieren sich eher nach unten und die borelliis haben gelernt, dass sie dort oben noch Futter abgreifen können.

      Ich hoffe, dass dies auch längerfristig so klappt.

      saludos,
      Olaf
      • @ Chris und Olaf vielen Dank für eure Tipps. Seit ein paar Tagen klappt es besser.
      Meine Borellis nehmen gar kein Flockenfutter oder Granulatfutter an. Die nehmen es zwar auf, spülen bzw. spucken es aber sofort wieder raus. Deswegen füttere ich täglich Lebend und Frostfutter. Aus kostentechnischen Gründen mehr Frostfutter. Olaf was fütterst du?
    • Vor allem Frostfutter: Daphnia, schwarze und weiße Mückenlarven, Artemia.

      Für die Roten von Rio habe ich auch mal Flocken reingeworfen - da ist das Männchen auch drangegangen.

      Gestern haben die beiden übrigens abgelaicht!!

      Ich hoffe, dass Nachwuchs durchkommt.