Brunnenwasser

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    • Genau das Gleiche wie bei jedem Wasser.
      Also mal einen Blick auf Härte, Eisengehalt, pH-Wert werfen
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hi,

      außerdem sollten ortsspezifische Gegebenheiten wie z.B. Düngemittelrückstände usw. beachtet werden.
      Meines Wissens nach müssten die Werte bei Trinkwassernutzung sowieso geprüft werden.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hallo,
      wenn man auf der Internetseite der örtlichen Wasserwerke recherchiert, kann man die genauen Wasserwerte des dortigen Leitungswassers erfahren. Hier ist meiner Meinung nach auch der Nitratwert nicht zu vernachlässigen. Trinkwasser wird aufwändig analysiert, auch wenn vielleicht nicht alle Rückstände erfasst werden können. Die Brunnen hierfür stehen in besonders geschützten Trinkwasserschutzgebieten.

      Beim Wasser aus dem heimischen Brunnen ist all das nicht der Fall. Es gibt also bei Aquarien normaler Größe keinen Grund, warum man Brunnenwasser verwenden sollte.

      Wir haben beispielsweise in Unterfranken recht hartes Wasser, für Südamerikaner muss dann sogar noch das Leitungswasser mittels Osmoseanlage und nachgeschaltetem Mischbettharzfilter aufbereitet werden.

      Also besser keine Experimente!

      Gruß
      Günter
      Mittelamerika-Becken ca. 400 l.
      Westafrika-Becken ca. 200 l.
      Südamerika-Zwergcichliden ca. 100 l.
      Sonstiges ca. 100 l.
      Seewasserbecken ca. 450 l.
    • snblau schrieb:

      Es gibt also bei Aquarien normaler Größe keinen Grund, warum man Brunnenwasser verwenden sollte.
      Hi,

      da wären:
      Kosten, Wasserwerte (könnten ja auch geeignter sein), Betrieb eines Durchlaufaquariums
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • snblau schrieb:

      Hier ist meiner Meinung nach auch der Nitratwert nicht zu vernachlässigen. Trinkwasser wird aufwändig analysiert, auch wenn vielleicht nicht alle Rückstände erfasst werden können. Die Brunnen hierfür stehen in besonders geschützten Trinkwasserschutzgebieten.
      Das ist aber auch nur Theorie.
      Anfang der 90er hatte ich mal einen Komplettausfall nach Wasserwechsel mit Leitungswasser. Grund: Kurzzeitig viel zu hohe Nitratwerte, die dann im AQ hohe Nitritwerte zur Folge hatten. Aus der Leitung kam praktisch Düngerlösung. Das kann einem beim Grundwasser natürlich auch passieren, aber dann hat man keinen Anbieter an den man sich wenden kann und der dann natürlich alles dementiert
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Hallo Jan,

      wenn aus Nitrat im Wasser Nitrit werden sollte, bräuchte es eine chemische Reduktion, denn Nitrat ist ja durch Oxydation aus Nitrit entstanden. In aller Regel läuft der Prozess also von Nitrit zu Nitrat und nicht umgekehrt.
      Deshalb erscheint mir der beschriebene Vorgang nicht plausibel.

      Dass es auch mit dem Trinkwasser mal Probleme geben kann, bemerkt man dann, wenn wieder einmal eine Warnung kommt, dass in dieser oder jener Ortschaft das Trinkwasser nicht zur Zubereitung von Babynahrung verwendet werden soll.

      Auch dein Hinweis, dass das Ereignis vor ca. 20 Jahren stattgefunden hat, weist darauf hin, dass das Trinkwasser in Deutschland aber in aller Regel o.k. ist. Ausnahmen bestätigen die Regel und es wird vermutlich auch regionale Qualitätsunterschiede geben.

      Insgesamt gesehen halte ich Trinkwasser aber für gut geeignet. Je nach Härtegrad muss das Wasser natürlich aufbereitet werden.

      Gruß
      Günter
      Mittelamerika-Becken ca. 400 l.
      Westafrika-Becken ca. 200 l.
      Südamerika-Zwergcichliden ca. 100 l.
      Sonstiges ca. 100 l.
      Seewasserbecken ca. 450 l.
    • Im Prinzip ja, aber wenn ich mich halbwegs richtig erinnere, ist das eine Gleichgewichtsraktion und da die Nitratwerte sowas von durch die Decke gegangen sind, wurde ein Teil davon wohl zu Nitrit umgewandelt. Ist aber schon echt lange her und ich habe das auch nicht mehr so genau im Kopf.

      Ob die Wasserqualität in der besagten Gegend in den fast 30 Jahren wirklich besser geworden ist, kann ich dir nicht sagen. Wo ich jetzt wohne kommt das Wasser aus Tiefbrunnen und deshalb ist praktisch Wasser aus praktisch historischer Zeit. Da hatten wir in den letzten Jahren keine Probleme :)
      Gruss
      Jan

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    • Hallo,

      Brunnenwasser zur Gartenbewässerung ist oft so sehr eisenhaltig, dass das Wasser braun ist und/oder einen kräftigen Niederschlag im Becken nach sich zieht.

      Kommt natürlich auf die Tiefe des Brunnens an. Ich habe hier einen flachen, offenene Brunnen, in dem das "Oberflächenwasser" zusammenläuft - also im Prinzip das Regenwasser, dass sich auf einer Tonschicht in 1 m Tiefe staut und dann unterirdisch in den Brunnenschacht sickert. Das wäre für Weichwasserfische nahezu perfekt, würden da nicht manchmal die Überreste ertrunkener Kleintiere auf dem Boden liegen. Der Brunnen ist zwar abgedeckt, aber ab und zu findet doch mal ein Tier einen Weg.

      Unser Leitungswasser kommt wie bei Jan aus einem prähistorischen Tiefbrunnen. Spuren der in den letzten Jahrzehnten verwendeten Pestizide finden sich darin trotzdem.

      Gruß,
      Dirk
    • Habe von 1979-1999 nur Brunnenwasser verwendet von April bis November, selbst als ich Diskus hatte.
      Habe das Wasser irgendwann mal gemessen mit allem, was das Tetra Laborett hergab und behaupte, dass es zu 98% den Werten unseres Leitungswassers entsprach. Härte und pH-Wert waren exakt gleich.
      Hat auf 20 jahre viel Geld für Wasser und noch mehr Geld für Abwasser gespart. Im Sommer machte ich täglich Wasserwechsel, da ich das Brunnenwasser in zwei 500 l Tonnen auf der Südseite des Hauses auf angenehme Temperaturen brachte.
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









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      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles