A. borelli in 65x60x50cm

    • Hallo

      ich hatte schon öfter mal mit dem Gedanken gespielt Gymnogeophagus zu halten, die ja aus der gleiche Gegend und noch südlicheren Gebieten stammen wie die borellis .
      Da ich die Möglichkeit der Überwinterung im ungeheizten Keller habe und man im sonnigen Südbaden keinen Südwinter im Gartenteich simulieren kann, wäre ich dann bei einer Verschiebung um 6 Monate.
      Für meine Schlangenkopffische ist das gut, die kommen aber aus Nordindien.
      Das müsste ich wahrscheinlich einfach mal ausprobieren.

      Gruss Bernd
    • Servus zusammen,

      ich glaube auch, dass es den Fischen egal ist, wann sie ihre Kältephase bekommen - Hauptsache, sie bekommen sie.
      Bei meiner Dachgeschosswohnung macht es z.B. auch Sinn, die Kältephase (sofern ich subtropische Arten hätte) in unsere Wintermonate zu legen und da dann ganz einfach den Heizstab aus dem Becken zu nehmen.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi,

      ich denke auch, dass es für die Fischen egal ist,wan sie genau ihre kühle Phase erleben. Hier gibt es ja genu Halter (ich inklusive), die zB Gymnogehophagus von Ende April bis Oktober draußen im teich halten - da erleben die Fische im Frühjahr udn Herbst ja sogar zwei kühle Phasen! Ich werde im späten Frühling/Sommer die borelli auch mal rausetzen. Die Gymnogeophagus haben diese Freilandaufenthalte mit tollen Farben gedankt!

      Viele Grüße, Till
    • Moinsen,

      daraus könnte man dann, über'n Daumen gepeilt, Schlußfolgern das nur das Verhalten genetisch verankert ist, aber nicht der Zeitpunkt. Naja, mir zeigt es das es immer noch viele Dinge gibt die wir über unsere Fische lernen können. Deswegen ist diese Hobby so spannend. Man wird immer wieder aufs neue überrascht.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Hi,

      die borellis entwickelt sich sehr gut. Aber ist das Tier auf dem zweiten Foto überhaupt ein borelli? Im Vergleich zu dem Tier auf dem oberen Foto sieht es ja ganz anders aus.

      Viele Grüße,
      Bilder
      • 20180121_182036-1651x1238.jpg

        320,96 kB, 1.651×1.238, 1 mal angesehen
      • 20180121_181141-1651x1238.jpg

        342,03 kB, 1.651×1.238, 1 mal angesehen
    • das ist natürlich ein schlechter Witz, dass sie mir ein trifasciata-Männchen gegeben haben. Im Beutel konnte man das nicht so gut erkennen und im Aquarium sind die Tiere oft nicht zu sehen. Daher fiel mir das erst in den letzten Tagen auf. Die borellis sehen besser aus.

      Viele Grüße Till

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Till Weber ()

    • Moin,
      grundsätzlich sind lebende Tiere ja immer vom Umtausch ausgeschlossen, wofür es gute Gründe gibt.
      Hier handelt es sich jedoch klar um eine Falschlieferung. Die Ware ist die Falsche. Der Kaufvertrag ist nicht erfüllt.
      Wenn die Rechnung / der Kassenbon bezeichnet, dass Fisch A verkauft wurde und es ist am Ende Fisch B, dann muss der Händler tauschen.

      Schwieriger sind Fälle zu beurteilen, bei denen beispielsweise ein Paar oder ein bestimmtes Geschlecht gekauft werden soll. Wenn der Händler Probleme bei der Bestimmung hat, muss er dies im Verkaufsvorgang natürlich klar sagen.

      So oder so eine ärgerliche Sache
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Hi,

      und das sind Weibchen borelli oder trifasciata? Die ersten beiden sehen doch wie trifasciata aus...heul! Ist wenigstens die Nummer 3 ein borelli Weibchen?

      Viele Grüße Till
      Bilder
      • 20180122_151533-2064x1548.jpg

        458,83 kB, 2.064×1.548, 1 mal angesehen
      • 20180122_150659-1651x1238.jpg

        347,57 kB, 1.651×1.238, 2 mal angesehen
      • 20180122_152217-916x774.jpg

        97,93 kB, 916×774, 2 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Till Weber ()

    • Hallo Til,
      Deine Vermutung ist richtig, nur würde ich deswegen nicht unbedingt heulen. Vermutlich ist das Becken doch etwas klein für 2 Arten, aber die A. trifasciata sind doch auch etwas Besonderes. Wenn das A.trifasciata-Männchen noch lebt, würde ich die A.borelli zurückgeben und mich über die A.trifasciata freuen. Das Männchen müsste halt etwas gepäppelt werden.
      Alternative: Ganz furchtbar viele Versteckplätze, viele Wurzeln, halbe Kokosnüsse, Pflanzen und eine Zeitlang beide Arten im Becken halten. Wenn Du nicht unbedingt züchten willst, könntest Du ein paar Trauermantelsalmler dazugeben, das Becken ist mit 50 cm ja auch recht hoch.
      Auf alle Fälle: Kein Anlass traurig zu sein!
      Gruß
      Günter
      Mittelamerika-Becken ca. 400 l.
      Westafrika-Becken ca. 200 l.
      Südamerika-Zwergcichliden ca. 100 l.
      Sonstiges ca. 100 l.
      Seewasserbecken ca. 450 l.
    • Hallo Günter,

      danke für Deine Einschätzung....Zoohändler antwortet mir: "Auf den Fotos sind 1 Mann und 2 Mädels von A. trifasciata zu sehen. Diese werden im gleichen Gebiet wie die borelli gefangen. Im Aquarium wohl besser zu sehen als bei Großhandels bedingungen, bzw,. in deren Becken. Es ist immer so eine Sache mit den Wildfangbecken, die sind wohl meist nicht ganz Artenrein. Eigentlich habe Sie ja ein Schnäppchen gemacht da die trifasciata teurer gehandelt werden als borelli."

      Ich überleg nun, ob ich die trifasciata zurückgebe. Der trifasciata-Mann lebt natürlich noch und ist fit, frisst gut etc. Auf dem Foto sieht er vielleicht etwas unglücklich aus. Bislang leben die beiden Arten bis auf kurzes, aber harmloses Hinterherjagen recht harmonisch zusammen, ich will aber eigentlich nur eine Art - und zwar borelli.


      Viele Grüße, Till

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Till Weber ()

    • Hi Till,

      ich bestätige: eindeutig zwei Trifasciata-Weibchen, ein Mann.
      Ich persönlich würde auf jeden Fall die Trifas behalten. Ich halte diese seit fast vier Jahren; sind meine absoluten Lieblinge: Bei gutem Wasser (weich, ph 5 - 6) regelmäßigem Wechsel mit kaltem Wasser, um die Temp. zu senken und dann wieder zu steigern (sorgt bei denen für gestärktes Immunsystem, da sie in freier Wildbahn auch bis zu in 12° vorkommen) und einem supergut strukturierten Becken (Pflanzen, Laub und v.a. mehrere Höhlen) hast du viel Freude an ihnen.
      Auch sind sie selbstbewusst und stark genug sich gegen andere Fische durchzusetzen, sollten diese zu aufdringlich werden. DIe Borellis aber würde ich abgeben; ggf. könnten sie den Trifas sogar unterlegen sein - so hatte es sich bei mir mit einem Paar Hongsloi verhalten, obwohl die klar größer sind.

      Was mir auch gefällt: Sie treiben tolle Brutpflege etc. und produzieren aber kein Übermaß an Nachwuchs. Zwanzig Junge wäre schon viel, wenn sie durchkommen - generell werden nicht viel mehr schlüpfen.

      Und: Schöner sind sie auch noch ;) ... siehe Foto!
      Bilder
      • 20160920_122522_resized.jpg

        219,8 kB, 1.040×585, 5 mal angesehen
    • Danke, Vilmar, den Bericht habe ich schon gelesen, tolles Foto von Deinem Männchen! Bei wieviel Grad laichen die? Hab sie eben bei 19° und könnte sie im späten Frühling/Sommer draußen in einem Teich pflegen - das wollte ich mit den borellis machen und bei meinen Geophagus klappt so ein Freiland-Aufenthalt immer super!

      Viele Grüße, Till
    • Hallo,
      eine Frage wegen Identifizierung habe ich noch. Ist das Tier auf dem Foto ein borelli-Weibchen oder ein trifasciata-Weibchen? Oder gar ein unterdrücktes Männchen? Besten Dank!

      Viele Grüße Till
      Bilder
      • 20180123_203121-2064x1548.jpg

        497,28 kB, 2.064×1.548, 0 mal angesehen
    • Borelli.

      Trifasciata heißt auch Dreistreifen-ZwergBB. Die sieht man auch bei den Weibchen wunderbar. Der erste startet vom Auge nach schräg unten, der zweite liegt seitlich am Bauch und der Dritte ist der große, breite an der Seite.

      anbei noch ein Auszug aus "Fortpflanzungsbiologie der Aquarienfische mit einer sehr interessanten Statistik zur Temperaturfrage bei Trifas. Derzufolge sollte zur Nachzucht die Temperatur zwischen 24 und 28° liegen, damit überhaupt eine erwähnenswerte Anzahl an Jungtieren geboren wird. Will man das Geschlecht beeinflussen, sollte man etwas rumspielen: eher kühl = weiblich, eher war = männlich; fifty-fifty liegt bei ca. 26° Celsius.

      Gruß, Vilmar