A. borelli in 65x60x50cm

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    • A. borelli in 65x60x50cm

      Hallo,

      in mein 65x60x50cm wollte ich eine Gruppe (ein Männchen, mehrere Weibchen) von Apistogramma borelli halten. Könnte ich noch eine zweite Zwergbuntbarsch-Art dazu setzen? Ich weiß, dass borelli nicht so durchsetzungsstark sind, zudem brauchehn sie es je nach Herkunft auch etwas kühler. Was meint Ihr? Lieber nur borelli oder könntet Ihr eine zweite Art empfehlen?

      Danke füre Eure Tipps!

      Till
    • Hallo Till,
      ich denke, dass es da vor allem auch auf die Beckeneinrichtung angkommt. Mit den A.borelli kommen in der Natur auch A.trifasciata und Laetacara dorsiger vor. Bei gut strukturiertem Becken könnte ich mir die dorsiger ganz gut vorstellen.
      Dazu passen würden, da in der Natur ebenfalls mit beiden Arten vorkommend, vielleicht Trauermantelsalmler.
      Gruß
      Günter
      Mittelamerika-Becken ca. 400 l.
      Westafrika-Becken ca. 200 l.
      Südamerika-Zwergcichliden ca. 100 l.
      Sonstiges ca. 100 l.
      Seewasserbecken ca. 450 l.
    • Servus Till,

      falls du adulte Tiere bekommst, würde ich nur ein Männchen und drei oder vier Weibchen nehmen.

      Falls du Jungtiere bekommst, können es auch mehrere Männchen sein - sie bauen dann schon ihre Rangordnung auf - aber wichtig ists, dass es je Geschlecht mindestens drei oder vier Tiere sind.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo,

      Ich habe nun sechs junge borelli in dem Becken bei 19-20 Grad. Die hübschen Tiere habe ich vom diskusmann in der Wetterau in Hessen, der seine Tiere wiederum von Glaser bezieht. Es ist mit Pflanzen, Wurzeln und Eichenlaub eingerichtet, so dass ich die Tiere kaum sehe. Das gefällt mir aber, dass man die Tiere immer suchen muss.

      An Trockenfutter gehen sie nicht, ich probiere derzeit aufgetaute Artemia und Mückenlarven. Wahrscheinlich werde ich bald mal lebende Artemia geben. Gefiltert wird das Becken von einem Hamburger Mattenfilter.

      Viele Grüße, Till

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Till Weber ()

    • Servus Till,

      das klingt doch ganz gut alles :)

      Lebendfutter ist immer empfehlenswert - auch Grindalwürmer oder feine Enchyträen (in Maßen!) sind super. Oder kleine Glanzwürmer, die sind nicht so fett wie Grindal/Enchyträen und auch ein gutes Futter.

      Als eventuelle Beifische fände ich - sofern man herankommt - einen Trupp Phalloceros caudimaculatus sehr stilecht und interessant.

      Fotos sind willkommen ;)

      Viele Grüße
      Chris
    • Servus Till,

      hoffen wir, dass die Flossenläsionen des Borellii-Männchens gut abheilen.

      Sicher haben diese krautigen, "schlunzigen" Becken irgendwo ihren Reiz, aber ich hab leider die Erfahrung gemacht, dass das auf Dauer aufgrund einer zu hohen Keimdichte zu Lasten der Fische geht - also wenn das üppige Blattwerk irgendwann in den Zersetzungsprozess übergeht. Daher empfehlen nun viele, diese Blätter immer wieder auszutauschen.

      Ich persönlich gestalte solche Becken eher mit einer dünnen Sandschicht, Laichhöhlen aus Ton sowie Kieselsteinen und Savannenholz-Wurzeln, die dann auch Aufsitzer-Pflanzen tragen können.
      Gegen ein paar wenige Blätter spricht natürlich auch nichts.

      Wie man auf dem Foto sehen kann, hast du Wildguppys mit dabei - auch eine gute Wahl!
      Die Kaudis sah ich erst einmal im Laden - vielleicht bekommt man welche von Privat?

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi Chris,

      Wenn sich die Blätter zersetzen, werde ich sie rausnehmen. Das mache ich schon seit Jahren so. Ja, die Flossen gefallen mir auch noch nicht so, aber ich denke mir, in diesen nicht gerade übersetzen Becken werden sie sich erholen. Ich vermute mal, dass die vorher im Aufzuchtbecken eine sehr hohe Besatzdichte hatten. Mir gefallen solche krautigen Becken sehr gut, weil die Tiere viele Versteckmöglichkeiten haben. Eben habe ich mal Wasserflöhe aus einem kleinen Gartenteich eingesetzt.

      Viele Grüße Till
      Bilder
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    • Servus Till,

      ja, wenn du die Blätter immer wieder auswechselst, generell für eine gewisse Beckenhygiene sorgst, dann dürfte das schon klappen. Mir persönlich wäre die Blättertauscherei zu viel Aufwand ;)
      Wichtig ist halt, dass die Tiere sich nicht scheuern - aber das weißt du ja sicher selbst.

      Wie sieht es mit dem Geschlechterverhältnis aus?

      Ich wünsche dir sehr, dass die Flossenläsionen nur einer zu hohen Besatzdichte im Verkaufsbecken geschuldet waren, und es nichts Bakterielles ist.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen

      Da hier ja schon ein paar mal über die kühle Überwinterung geschrieben wurde, die für Fische aus den Subtropen förderlich ist,
      ist mir folgende Frage gekommen :
      Da die angesprochenen Arten von der Südhalbkugel stammen, wo die Jahreszeiten um ein halbes Jahr zu unseren verschoben sind, müsste die kühle Phase in unserem Sommer stattfinden. Spielt das eine Rolle, oder können die Fische auch von einer " Überwinterung " in unserem Winter profitieren?


      Gruss Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd Sb ()

    • Moinsen,

      da stellt sich mir die Frage: in wiefern besitzen Fische eine "innere Uhr". Wenn sie diese nicht haben ist der Zeitpunkt wann wir "Winter" setzen eigentlich Wurst. Bei Wildfängen könnte ich mir vorstellen das es eine größere Rolle spielt als bei Nachzuchten. Wie sind denn da eure Erfahrungen?
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Moin, moin,

      wenn wir uns ansehen, wie viele Fische durch veränderung von Wasserwerten mit starke Wasserwechseln oder anheben/senken der Temperatur zum ablaichen angeregt werden können würde ich meinen Fische haben keinen Sinn für die Jahreszeit. Die Änderung der Wasserparameter imitiert letztlich auch nur den Beginn z.B. der Regenzeit mit viel frischem Wasser von oben, und damit einhergehend, viel Futter, optimale Bedingungen für die Brut. Wenn die Fische auf Temperaturwechsel etc. nicht angeiwsen wären, um die Jahreszeit zu erkennen, müssten solche Maßnahmen in unseren Aquarien eigentlich ins leere laufen.

      Demnach würde ich annehmen, dass es eigentlich egal sein sollte, ob du die Winterphase in unserem oder im subtropischen Winter vornimmst.
      Gruß Daniel

      :bild: