Vergesellschaftung

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    • Vergesellschaftung

      Hallo liebe Gemeinde,

      ich bin neu hier im Forum und heisse Claus, 33Jahre. Ich habe derzeit ein 200l Becken neu eingerichtet und seit gestern ein Pärchen SBB - Electric blue darin. Nach Möglichkeit möchte ich gerne einen weiteren Zwergbuntbarsch darin halten. Im "Fachgeschäft" sagte man mir, dass Apistogramma Agasizzi nicht geeignet wären, da die Microgeophagus zu aggressiv wären. Besser wären Apistogramma Hongsloi, Borelli oder Cacatuoides.

      Ist das eine korrekte Beratung gewesen? Wenn kein weiteres Pärchen rein passt, lasse ich es lieber...

      Ich frage hier im Forum nach, da ich gerne von erfahrenen Fachleuten hören möchte, ob oder ob nicht bzw. welche Zwergbuntbarsche vergesellschaftet werden können.

      Ich danke für Eure Antworten.

      Beckendaten:
      200l, dichte Bepflanzung teilweise hoch, trotzdem viel Schwimmraum, pH 6,7 KH 4,5-5, temparatur zwischen 25 und 28 Grad.

      Viele Grüße Claus
    • Servus Claus,

      ich würde es bei dem einen Pärchen belassen, zumal es ja jetzt schon drin ist und quasi "Heimrecht" genießt, da käme es mit neu dazugesetzten Cichliden bald zu Konflikten.

      Ansonsten hätte man es mit drei Pärchen von M. ramirezi - gleichzeitig eingesetzt - versuchen können. Aber in dem Fall würde ich bei diesem Pärchen bleiben.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Chris,

      Danke! Schade, ich hatte mich schon auf ein Pärchen Borelli Opal gefreut. Ich habe noch ein zweites 50l Becken. Würde es eventuell funktionieren, wenn ich die Ramirezis nochmals umsetzte und sie dann gemeinsam mit dem Borelli in das große Becken zurück setze?

      Gruß Claus
    • Servus Claus,

      dazu müsstest du das 200-Liter-Becken aber erst umdekorieren, sonst werden sich die M. ramirezi gleich wieder heimisch fühlen.

      Von A. borellii als Gesellschaft rate ich ab - die haben es zumindest zeitweise gerne etwas kühler (Zimmertemperatur), die M. ramirezi brauchen es dagegen gleichmäßig warm. Wenn du dir die natürlichen Verbreitungsgebiete der beiden Arten anschaust - da liegt "viel Holz" dazwischen...

      Wenn die Vergesellschaftung mit einem Apistogramma gewagt werden soll, dann A. hongsloi (gleiches Verbreitungsgebiet wie M. ramirezi).
      Wird aber auf 200 Liter immer ein gewisses Wagnis bleiben... es kann klappen - aber ohne Garantie.

      Das 50-Liter-Becken könnte man aber als Artbecken für A. borellii verwenden (Zimmertemperatur).

      Viele Grüße
      Chris
    • Servus Claus,

      gern geschehen!

      Wie gesagt, sofern du ein Ausweichbecken hast, könnte man es mit den A. hongsloi probieren - vorher das 200-Liter-Becken jedoch umdekorieren und dann die A. hongsloi gleichzeitig mit den M. ramirezi einsetzen - ein gewisses Wagnis bleibt es aber immer, die Vergesellschaftung zweier südamerikanischer Zwergcichlidenarten auf 200 Liter.

      Ich persönlich würde es bei dem Ramirezi-Pärchen belassen - so ewig lange lebt diese Art eh nicht, so dass du sicher auch noch mal in den Genuss anderer Cichliden-Arten kommen wirst.

      Viele Grüße
      Chris