Thorichthys

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo zusammen,
      anscheinend werden Thorichthyspfleger immer weniger, seit Monaten ist kaum etwas zu lesen und zu sehen.
      Ich suche Nachzuchten von Th. callolepis und panchovillai (spec.Coatzacoalcos).
      Sind diese Arten überhaupt noch in Pflege? ?(
      Hallo Armand, weist Du darüber mehr.
      MfG Eckhard
      Thori
    • Servus Ecki,

      hattest du wohl kein Glück mit den Th. callolepis von Armand damals?
      Das würde ja was heißen und meine Meinung über diese Art bestätigen - viel schwieriger zu handhaben als alle anderen Thorichthys... - wenn selbst du als Thorichthys-Fachmann damit deine liebe Mühe hast...

      Callolepis-Pfleger sind meines Wissens äußerst rar - mir fällt nur Armand ein, dem ist ja sogar die Nachzucht gelungen - seltene Sache.

      Viele Grüße
      Chris

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cichliden_Chris ()

    • Hallo,
      auch ich hatte von Armand Nachzuchten von Th. callolepis und Th. meeki.
      Während sich die meeki prächtig entwickelten, verstarben die callolepis innerhalb von 5 - 6 Wochen.
      Die Tiere fraßen zwar Grünflocken von SERA, Mysis und weisse Mückenlarven, aber einer nach dem anderen lag morgens tot im Becken.
      Es gab keine Anzeichen von Stress, Wasserwerte und Temperatur waren in Ordnung. Die Gruppe saß allein in einem Becken mit Sand und Kieselsteinen.
      Nein, die Tiere hatten keinen weissen, fädigen Kot.

      Beste Grüße aus dem Taunus
      Axel

      PS. Eine Männergruppe große Thorichthys passionis " Laguna No " sieht sehr schön aus, ist aber für die Fortpflanzung gänzlich ungeeignet. :grinsgrins:
    • Servus Axel,

      deine Erfahrung bestätigt mal wieder meine Meinung bzgl. Th. callolepis - leider.

      Falls man sich an diese Art heranwagt, würde ich ein Becken jenseits der 500 Liter empfehlen, und selbstverständlich Artbecken (ein paar Lebendgebärende wie Limia nigrofasciata können natürlich problemlos dazu, aber keinesfalls andere Cichliden).

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Ihr beiden, ich konnte die Th. callolepis bis zum Ablaichen bringen, aber Kaviar scheint eine Delikatesse zu sein, mir schmeckt er nicht. Innerartlich sind sie recht unverträglich, aber die Beflossung hauptsächlich der Männchen, macht einiges wieder gut. Nach U. Werner scheinen die Th. pachovillai ähnliche Probleme zu machen. Falls ich sie mal pflegen kann, kommen sie sowieso in ein Artbecken, habe bei allen Th.-Arten damit keinerlei Pannen erlebt ("Thorichthysseuche")
      MfG Eckhard
      Thori
    • Servus,

      die Th. callolepis sind schon seltsame Fische - denn Laichfressen bei Thorichthys ist mir bisher noch nicht begegnet, normalerweise pflegen die "üblichen Arten" (Th. ellioti, Th. meeki etc.) ja ihren Laich dermaßen gewissenhaft...

      Die innerartliche massive Aggression kann ich bestätigen. Wie viele Th. callolepis hast du und in welcher Beckengröße?
      Aber ist ja schonmal super, dass sie zumindest mal gelaicht haben :top:

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Chris, im Moment hab ich keine Th. callolepis, gepflegt hab ich sie auf einer Fläche von 1,40 X 0,70m, mit viel Holz, Steinen und Pflanzen. Bis zur Geschlechtsreife ging alles glatt, dann zerlegten sich die Kerle, bis einer übrig blieb. Der Kunde hat dann mit einem Weibchen drei mal abgelaicht, mit dem Ergebnis spätestens am nächsten Tag waren die Laichkörner weg. Habe gerade eine positive Nachricht erhalten, Th. callolepis und panchovillai sind im Lande.

      MfG Ecki
      Thori
    • Servus Ecki,

      die Beckengröße klingt ja ganz ordentlich - hat das übriggebliebene Männchen dann auch irgendwann sein Weibchen zerlegt?
      Würde - sollte ich es mit dieser Art jemals nochmal probieren - wohl eine Gruppe aus einem Männchen und drei bis vier Weibchen halten. Die Art ist innerartlich außergewöhnlich aggressiv und gleichzeitig nicht mit anderen Cichliden vergesellschaftbar...

      Freut mich, dass du wieder an Th. callolepis (und Th. panchovillai) herankommst - Armand?

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo Chris, nein, das letzte Männchen hatte an den Flanken schwere Blässuren vom letzten Männergefecht und trotz Quarantäne mit FMC keine Chance mehr. Das Weibchen verabschidete sich dann ein paar Wochen später. Ich hab mal meine "Buchführung" durchforstet und bin auf etwas über drei Jahre gekomme, die sie bei mir verbracht haben. Ist für Th. nicht gerade alt.
      Die neuen Th. callolepis sollen aus dem Pott kommen.

      MfG Ecki
      Thori
    • Servus Ecki,

      stimmt - ich hab deine Th. callolepis von Armand ja damals zwischengehältert.
      Ist einfach eine kniffelige Art... - wie gesagt, würde nur ein Männchen halten mit einer Gruppe von Weibchen. Die Beckengröße passt ja schon mal :)

      Viel Erfolg und Grüße
      Chris
    • Th. panchovillai fingen wir 2009, dieses Paar nahm ich mit, die waren nicht besonders empfindlich, verhielten sich fast wie maculipinnis.

      Meine Favoriten sind aber die sp. "Chocolja"
      Bilder
      • Thor. spec. 3.JPG

        264,08 kB, 1.024×681, 5 mal angesehen
      • 2009Mexiko7.jpg

        182,45 kB, 864×576, 4 mal angesehen
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Hallo, mit Th. helleri Chocolya habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht, es war ein Wildfangpärchen, der Kerl war nicht zu bändigen, hat sein Weibchen regelmäßig demoliert. Hab sie später an uweO weitergegeben, ca. 3000 l, hat nicht geholfen. Die Tiere, die ich jetzt pflege, knapp 6 cm,sind hoffentlich pflegeleichter.
      MfG Ecki
      Thori
    • Servus zusammen,

      @ Peter:
      Hat ja keine Eile.

      @ Ecki:
      Selbst in 3000 Litern ging das Helleri-Männchen so aggressiv zur Sache?
      Ich hatte vor vielen Jahren mal ein Meeki-Männchen, das mit seinem Weibchen zwar super harmonierte, dafür aber dem Restbesatz (durchaus auch Cryptoheros-Arten) in knapp 900 Litern arg zusetzte.
      Von daher, die Friedfertigkeit von Thorichthys-Arten ist sehr relativ...

      Viele Grüße
      Chris
    • @ Peter, wie ist es denn nun richtig? Chocolja oder Chocolya?

      Ich hab ja nun schon alle bis auf Th. panchovillai (Coatzacoalcos) gepflegt und bis auf Th. socoloffi noch alle ,aber so ein Chocolja- Rüpel ist mir noch nicht untergekommen. Es sind hübsche Tiere, liegen farblich zwischen Th. ellioti und aureus. Gemeinsam in 2,10 m x 0,70 m vergnügen sich jetzt Th. ellioti, meeki, affinis und pasionis, harmoniert hervorragend.

      MfG Ecki
      Thori
    • Servus Frido,

      was natürlich zur Folge hat, dass sich die Fische in einem größeren Becken - entsprechend unübersichtliche Gliederung vorausgesetzt - besser aus dem Weg gehen können.
      Ledglich bei brutpflegebedingter Aggression habe ich die Erfahrung gemacht, dass vorallem mehr Beckenlänge für mehr ruhige Zonen sorgt, weil der Abstand zum brutpflegenden Paar vergrößert wird - Voraussetzung ist auch hier eine unübersichtliche Einrichtung, sodass die "Aggressoren" unmöglich den Gesamtüberblick übers Becken besitzen.

      Viele Grüße
      Chris