Entkalkungsanlage

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    • Hallo,
      das ist die oben beschriebene Variante:

      Die Calcium und Magnesium-Ionen werden gegen Natrium-Ionen ausgetauscht. Im Gegenzug zum sinkenden Calcium- und Magnesiumgehalt steigt dann der Natriumanteil im Leitungswasser. Im Gegenzug zum sinkenden Natriumgehalt im Austauscherharz steigt dafür dort der Gehalt an Magnesium- und Calcium-Ionen. Ist das Austauscherharz erschöpft (voll mit Magnesium und Calcium, dafür ohne Natrium), wird es mit Kochsalz (Natriumchlorid) wieder regeneriert - wieder mit neuen Natrium-Ionen "aufgeladen".

      Bei dieser Variante steigt selbstverständlich der Natrium-Gehalt im Leitungswasser.

      Es gibt aber auch Hauswasser-Entkalkungsanlagen, die nach dem Osmoseprinzip arbeiten. Da ist es anders.

      Gruß,
      Dirk
    • Hi,

      Dirk1 schrieb:

      Es gibt aber auch Hauswasser-Entkalkungsanlagen, die nach dem Osmoseprinzip arbeiten. Da ist es anders.
      Das sind doch dann sicher nur Aufbereitungen, die dem Trinkwasserhahn in der Küche vorgeschaltet sind und nicht den gesamten Hausbedarf eingesetzt werden.
      Die würden sich dann aber auch über eine andere Zapfstelle leicht umgehen lassen.

      Weitere Entkalkungen zerstören nur die Gitterstruktur. D.h. der Kalk bleibt weiter vorhanden, lagert sich jedoch nicht als häßlicher Wasserrand ab.



      jan.s schrieb:

      Den Fischen macht es nicht wirklich was, wenn sie für kurze Zeit mal nur 14-16°

      Kommt drauf an. Bei meinen Südamis habe ich bei Temperaturen, die nennenswert unter 20°C sind, schon kein so gutes Gewissen und auch schlechte Erfahrungen.
      Nun ist es natürlich auch eine Frage, wie schnell das Wasser nach WW wieder erwärmt werden kann.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Guten Morgen,

      eine separate Zapfstelle, die der noch zu installierenden Anlage vorgeschalten ist, sollte ich organisieren können. Allerdings läuft die dann ebenfalls nicht über die Heizungsanlage, das Wasser wäre also im Winter entsprechend kalt. Das Hauptproblem aber wäre, dass ich nur über einen 20m Schlauch über das Treppenhaus Zugang hätte. Eine bequeme Lösung sieht anders aus...

      Was ist z.B. hiervon zu halten:

      aquaristikshop.com/aquaristik/hw-ReMineral/207030/
      Schöne Grüße, Stefan

      :mala:
    • Hi,

      das ist beides keine Lösung.
      Messe die Wasserwerte nach der Aufbereitung und wähle danach deinen Besatz.
      Wasserwechsel ist der wichtigste Punkt, da gibt es keinen Weg dran vorbei. Das mit dem Treppenhaus tut man sich auf Dauer nicht an.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • luzz schrieb:

      Hi,

      das ist beides keine Lösung.
      Messe die Wasserwerte nach der Aufbereitung und wähle danach deinen Besatz.
      Wasserwechsel ist der wichtigste Punkt, da gibt es keinen Weg dran vorbei. Das mit dem Treppenhaus tut man sich auf Dauer nicht an.
      Danke Lutz,

      ich habe bereits ein laufendes Becken (siehe meinen Startpost), kann also den Besatz nicht ohne Weiteres ändern, will ich auch nicht!

      Ich stehe jetzt vor dem Problem u.U. Änderungen herbeiführen zu müssen, da wir mittelfristig eine Entkalkunsganlage bekommen werden...
      Schöne Grüße, Stefan

      :mala:
    • Hi,

      erst wenn fest steht, welches Wirkprinzip angewendet wird, würde ich mich der Problematik widmen.
      Wenn die Entkalkung elektrisch / magnetisch erfolgt, brauchst Du nichts zu tun. Bei Anwendungen mit "Salz" schon.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Nur mal kurz, ich habe schon 30 Jahre eine Wasserenthärtungsanlage mit Ionenaustauscher-Harz. Dieses Harz ist mit Natrium-Ionen (Na+)

      besetzt. Wird also hartes Wasser (Leitungswasser) über das Harz geleitet, so werden die im Wasser vorhandenen Calcium- und Magnesium-

      Ionen (Ca2+ / Mg2+) gegen die am Harz befindlichen Natrium-Ionen (Na+) ausgetauscht. Das Ergebnis ist weiches Wasser.

      Und genau so lange habe ich Malawis, alles ist bestens, es gibt keine Problem.
      Gruß Albert
      Cichliden-Freunde-Viernheim
    • Jolle schrieb:

      Nur mal kurz, ich habe schon 30 Jahre eine Wasserenthärtungsanlage mit Ionenaustauscher-Harz. Dieses Harz ist mit Natrium-Ionen (Na+)

      besetzt. Wird also hartes Wasser (Leitungswasser) über das Harz geleitet, so werden die im Wasser vorhandenen Calcium- und Magnesium-

      Ionen (Ca2+ / Mg2+) gegen die am Harz befindlichen Natrium-Ionen (Na+) ausgetauscht. Das Ergebnis ist weiches Wasser.

      Und genau so lange habe ich Malawis, alles ist bestens, es gibt keine Problem.
      Hallo Albert

      Danke deiner Info, schön eine Erfahrung aus erster Hand zu lesen.
      Gruß Dieter
    • Jolle schrieb:

      Nur mal kurz, ich habe schon 30 Jahre eine Wasserenthärtungsanlage mit Ionenaustauscher-Harz. Dieses Harz ist mit Natrium-Ionen (Na+)

      besetzt. Wird also hartes Wasser (Leitungswasser) über das Harz geleitet, so werden die im Wasser vorhandenen Calcium- und Magnesium-

      Ionen (Ca2+ / Mg2+) gegen die am Harz befindlichen Natrium-Ionen (Na+) ausgetauscht. Das Ergebnis ist weiches Wasser.

      Und genau so lange habe ich Malawis, alles ist bestens, es gibt keine Problem.
      Hallo Albert,

      vielen Dank, das klingt. Besteht die Möglichkeit, dass du Wasserwerte deines Versorgers und die aus deinem Becken postest? Also vor der Anlage und dahinter...
      Schöne Grüße, Stefan

      :mala:
    • Hallo Stefan

      Bin seit 50 Jahren Aquarianer ich Messe schon lange nicht mehr, ich überwache mein AQ nach Erfahrung und Gefühl.

      Habe einen großen guten Filter, wenn möglich mache ich jede Woche ca. 50% Ww, und gebe nur so viel Futter wie nötig.

      Das einzige was ich sporadisch messe ist die GH um die Anlage zu überprüfen

      Bei uns haben wir eine GH von ca. 20,63 °dH, nach der Anlage und im AQ habe ich ca zwischen 7 und 10 °dH.
      Gruß Albert
      Cichliden-Freunde-Viernheim
    • Jolle schrieb:

      Hallo Stefan

      Bin seit 50 Jahren Aquarianer ich Messe schon lange nicht mehr, ich überwache mein AQ nach Erfahrung und Gefühl.

      Habe einen großen guten Filter, wenn möglich mache ich jede Woche ca. 50% Ww, und gebe nur so viel Futter wie nötig.

      Das einzige was ich sporadisch messe ist die GH um die Anlage zu überprüfen

      Bei uns haben wir eine GH von ca. 20,63 °dH, nach der Anlage und im AQ habe ich ca zwischen 7 und 10 °dH.
      Danke Albert!

      Stellt sich für mich nur die Frage, was passiert bei einer plötzlichen / akuten Umstellung der WWe?

      Unser Wasser in der Region Lorsch hat einen Härtegrad von 18 und würde dann auf ca. 8 umgestellt.

      Sorry, aber da im Netz die Meinungen so weit auseinander gehen - von "überhaupt nicht möglich" bis hin zu "kein Problem" - möchte ich mich weitestgehend absichern und informieren, bevor was passiert.
      Schöne Grüße, Stefan

      :mala:
    • Moin, moin,

      wenn du dir sorgen wegen der Umstellung von Leitungswasser auf enthärtetes Wasser machst, mach doch nach der Umstellung einfach jeden Tag einen kleinen Wasserwechsel (vllt 10%?). Dann passen sich die Werte langsam an :)
      Gruß Daniel

      :bild: