Tanganjika-Zwergcichliden Becken (80cm)

    • Sehe ich auch so - vorallem bei dem doch eher kleinen Becken das maximal Machbare in Sachen verschiedene Habitatszonen und somit verschiedene Verhaltensweisen. Auch diese im Video gezeigte Kombination wäre denkbar, Beckengröße dürfte in etwa hinkommen:


      Und auch "Klassiker" können schön sein, vielleicht kommst du ja an ordentliche Julidochromis transcriptus heran, keine verwaschenen 0815-Tiere, sondern eine schöne Standortvariante wie Pemba etc.
      http://www.malawi.si/Tanganjika/Julidochromis/slides/Julidochromis%20transcriptus%20%27Pemba%27.html

      Viele Grüße
      Chris

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cichliden_Chris ()

    • Ich denke schon, dass etwas Nachwuchs von den N. multifasciatus durchkommen wird.

      Julidochromis transcriptus mit 8 - 9 cm, sicher dass das J. transcriptus sind?
      Das ist die kleinste Art vom Julidochromis-Komplex, mit 7 cm oder sagen wir bei uralten Männchen allermaximal 8 cm ist da Schluss...
      Und die Weibchen sind locker um ein Drittel kleiner und von der Masse her ungefähr die Hälfte ;)

      Gibt ja unterschiedliche Varianten von Transcriptus - etwas runterscrollen, die Transcriptus kommen auf der Seite ganz unten:
      malawi.si/Tanganjika/Julidochromis/
    • Gestern bei meinem Händler des Vertrauens gewesen und schon einmal potentielle Tiere ausgesucht. Leider hatte er zur Zeit keine Julidochromis transcriptus aber vielleicht kann er welche bis Oktober besorgen.

      Sehr beeindruckend fand ich übrigens Lamprologus meleagris und Lamprologus speciosus. Zwei spannenden Arten. Jemand Erfahrungen mit einer oder beiden und ob und wie man diese Arten vergesselschaften könnte?


      Viele Grüße,


      Christian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Skywalker76 ()

    • Servus,

      L. meleagris und L. speciosus gehören ja zum Formenkreis um L. ocellatus.
      Habe die Erfahrung gemacht, dass sie innerartlich recht ruppig sein können - würde da bei einer Vergesellschaftung den Steinaufbau für die Julidochromis eher mittig anordnen, sodass sich links und rechts davon eine Sandfläche mit Schneckenhäuser für die Lamprologus befindet.

      Vergesellschaftung ab 100 cm Kantenlänge (oder meinetwegen 90 cm, darunter würde ich es nicht wagen) ist gut möglich mit einer anderen kleinbleibenden Art.

      Viele Grüße
      Chris
    • Servus zusammen,

      ich hatte vor langer Zeit mal L. ocellatus (ist ja sehr gut vergleichbar mit L. meleagris/speciosus) zusammen mit N. multifasciatus - hat auf 100 x 40 cm Grundfläche gut geklappt. War damals ein Pärchen L. ocellatus und 1/3 N. multifasciatus.

      Würde das Becken in drei deutliche Abschnitte gliedern mit Steinriegeln.
      Den mittleren Abschnitt am breitesten, dorthin ein komplettes Schneckenhaus-Feld für die N. multifasciatus.
      Die Abschnitte links und rechts davon etwas kleiner, und dort nur vereinzelt ein paar Schneckenhäuser. Mein L. ocellatus-Pärchen lebte die meiste Zeit getrennt, das Weibchen wurde nur während des Brutvorgangs im Männchenrevier geduldet und bezog ansonsten ein kleines Revier jenseits der Multifasciatus-Kolonie auf der gegenüberliegenden Beckenseite.

      Ich persönlich würde es wagen mit der Vergesellschaftung bei 100 x 40 cm, jedoch nur 1 Pärchen von den L. meleagris/speciosus, und nur 1/3 von den N. multifasciatus, eine sehr deutliche Gliederung des Beckens und - zwingend notwendig - alle Fische unbedingt gleichzeitig einsetzen. Wenn eine von beiden Arten ein paar Tage früher drin ist als die andere, ist das Projekt Vergesellschaftung meiner Erfahrung nach zum Scheitern verurteilt.

      Aber eine Garantie, dass es auch wirklich so klappt, gibt es jedoch nicht. Marco empfiehlt da natürlich den sichereren Weg, gar keine Frage.
      Wie gesagt, bei mir hats mit L. ocelllatus und N. multifasciatus auf 100 x 40 cm dauerhaft gut geklappt - in einem kleineren Becken würde ich es auch nicht riskieren wollen.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi,

      Der Ansatz von Chris ist gut, das kann gut gehen. Allerdings fällt dann der Steinaufbau eher winzig auf und dann ist das eventuell suboptimal für die julidochromis (so denn die auch noch auf dem Plan stehen). Notfalls muss ein weiteres kleines Becken für eine der Arten her ;-). Ich würde dennoch die sichere Variante wählen, soll heißen Steinaufbau auf einer Seite und Sand auf der anderen und dann Schneckencichliden, die in Gruppe leben.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hallo Marco,

      es wäre entweder oder und Priorität hat immer noch Neolamprologus Multifasciatus (1/2) mit J. transcriptus (1/1) als Wunschbesatz. Ich bin aber etwas eigen was den Kauf von Fischen angeht (kein WF und kein Versand), so dass ich mich auch nach Alternativen umschaue, falls ich z.B. J. transcriptus nicht bekomme. Wie von Chris bemerkt ist es ja gerade bei der der Vergesellschaftung wichtig beide Arten gleichzeitig einzusetzen. So ist auch Altolamprologus sp. „Sumbu Shell (1/1) und Neolamprologus Multifasciatus (1/3) noch nicht vom Tisch.


      Viele Grüße,

      Christian
    • Servus zusammen,

      klar - die Kombination aus N. multifasciatus und L. meleagris/speciosus - da fallen die Steinaufbauten minimalistisch aus und dienen nur als optische Reviergrenze. Will man Julidochromis halten (in dem Fall zusammen mit N. multifasciatus), dann erfordert das natürlich eine andere Einrichtung - einen großzügigen Steinaufbau mit vielen Höhlen/Spalten auf der einen Beckenseite.

      Auch die Variante aus N. multifasciatus (1/3) und A. sp. "Sumbu Shell" (1/1) ist gut möglich - die Einrichtung sollte da ähnlich aussehen wie bei der Kombi aus N. multifasciatus und L. meleagris/speciosus. Denn auch bei meinen A. sp. "Sumbu Shell" fand damals keine dauerhafte Paarbindung statt, sondern das Weibchen wurde aus dem Männchenrevier konsequent vertrieben, wenn kein aktiver Brutvorgang lief. Da war es gut, dass dafür auf der anderen Beckenseite ein weiteres kleines Revier abseits der Multifasciatus-Schneckenhaushalde angelegt war mit ein paar wenigen Schneckenhäusern.

      Wichtig ist halt, bei Vergesellschaftung in dieser Beckengröße nur ein Männchen von N. multifasciatus (mit mehreren Weibchen, damit man das Gruppenverhalten beobachten kann) einzusetzen, denn dieses wird sich dann die komplette Schneckenhaushalde als Revier zu Eigen machen, während die Weibchen darin ihre Unterreviere (die oft nur ein oder zwei Schneckenhäuser umfassen) haben.

      Viele Grüße
      Chris