Es ist soweit - Tanganjika 450 l

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    • Es ist soweit - Tanganjika 450 l

      Hallo miteinander,

      die Entscheidung ist nun gefallen, ich werde in das neue 450l-Aquarium Cichliden aus dem Tanganjikasee einziehen lassen. (Cichliden-)Chris hat mir schon gaaanz viel erzählt und ganz viele Tipps gegeben (Danke!!!) und die (in meinen Augen wichtigste) Entscheidung steht ja schon fest, nämlich, die Bewohner: P. nigripinnis, N. caudopunctatus und Julidochromis transcriptus / sp. "Gombe". Über Altolamprologus sp. "Sumbu Shell" denke ich noch nach. Wenn jemand noch andere Ideen hat, immer her damit. Ich habe in den letzten Tagen ganz viel in dem Forum geschmökert und bekomme schon ein relativ klares Bild, von dem, was ich möchte.

      Abgesehen davon gibt es aber noch so viel weiteres zu beachten. Zunächst zum Becken, es ist ein Panoramabecken von J***L, 150 cm, 450 l Volumen. Momentan klebt hinten noch eine Folie in Wasseroptik dran, da weiß ich nicht, ob ich sie behalte. Ich habe gelesen, dass es das Verhalten positiv beeinflusst, wenn hinten eine 3D-Stein-Wand klebt. Ich habe da etwas in dem großen Online-Auktionshaus gefunden, da steht zwar Malawi bei, aber ich denke, es wird keinen großen Unterschied machen. Kosten um die 80-100 €. Einrichten will ich es mit Sand und Steinen, ist ja klar. Zum Schutz des Beckenbodens würde ich eine Teichfolie hinein kleben/legen. Nachdem es die gebogene Frontscheibe hat, wird es wahrscheinlich schwieriger, Plexiglasplatten zu finden und zuzuschneiden, die passen.

      Filter: Jetzt wird es tricky, denn ich habe in diversen Foren und auf Websites/ Blogs keine tatsächliche einheitliche Aussage gehört. Der "Hauptfilter" quasi ist ein E***M 1200XL mit einer Förderrate von 1700 l/h, das ist also fast 4x das Beckenvolumen. Das sollte ja eigentlich reichen, oder? Nachdem wir aber das Becken als Komplettset mit jeder Menge Zubehör gekauft haben, ist noch ein Nitratfilter und 2 UV-Filter dabei. Ist deren Installation sinvoll? Ich bin sehr unschlüssig und würde gerne Eure Meinung hören. Ich tendiere ja eher zum weiter verkaufen.

      Wasserwerte: Ich habe heute mal das Leitungswasser getestet. KH 14, GH 14, pH 7,6. Das entspricht auch so etwa den Angaben des Versorgers. Ist das ausreichend alkalisch? Auch hier wieder stetig abweichende Aussagen. Wie ist das eigentlich mit Wasser aus dem Gartenschlauch? Ich sehe das ja eher kritisch, mein Mann ist da unbedarft. Ich denke da am ehesten an die Keimbelastung im Schlauch. Aber wenn ich den Aquarienschlauch direkt an den Wasserhahn im Garten anschließe, dürfte das ja auch genauso wie aus dem Wasserhahn im Haus sein...

      Zu guter Letzt noch die Frage nach der Heizung - ich denke, im Sommer ist sie überflüssig und im Winter feuern wir ja eh unsere Heizung an, damit WIR nicht frieren. Ist das ausreichend? Und es stellt sich aber noch eine weitere Frage: Von der Stelle, wo das Aquarium stehen soll, ist die Heizung, die das gesamte Haus beheizt, nicht weit entfernt. Es ist eine Gasumluftheizung, die sich in der Wand zur dahinter liegenden Küche befindet. Die Rohre gehen durch das Haus und belüften durch Schlitze in der Wand die einzelnen Räume. Die Heizung selber ist zum Wohnzimmer hin mit einer Art Kachelofenattrappe abgedeckt und bollert im Winter natürlich fröhlich für sich hin. Könnte es da Schwierigkeiten geben? Wenn das Becken steht, mache ich mal ein Foto, dann sieht man, was ich meine.

      Ich bin schon gespannt auf Euer Feedback und was Ihr so zu sagen habt!
      Liebe Grüße
      Miriam :love:
    • Hi,

      also den Fischen ist die Optik der Rückwand völlig schnurzpiepegal :D

      Genauso egal ist es, ob da nun Malawi oder Tanganjika drauf steht. Ich bin Rückwandfan, bevorzuge aber den Selbstbau. Eine stark struktuierte Rückwand macht aber vor allem wegen des Preises fertiger Produkte eigentlich nur dann Sinn, wenn sie nicht von einem großzügigen Steinaufbau mehr oder weniger vollständig zugestellt wird. Das sollte man sich also genau überlegen.

      Ich habe meine (ausschließlich geschlossenen) Malawi- und Tanganjikabecken immer ohne Heizung betrieben. Die Abwärme der T5/T8-Röhren hat immer gereicht, um das Wasser auch im Winter etwas über der Zimmertemperatur zu halten. Problematisch sind bei mir eher grenzwertig hohe Beckentemperaturen im Sommer. Für den Notfall hätte ich aber dennoch einen Heizer parat.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hi Miriam

      Also Rückwand ist Geschmacksache man kann ein Tanganjikabecken mit RW oder ohne geschmackvoll einrichten. Ich persönlich habe lieber blaue RW die geben dem Becken mehr Tiefe, die SteinRW begrenzt das Becken eher optisch.

      Bei Tanganjikas ist ne gute Wasserqualität unbedingt nötig, sprich anständiger Filter. Den Eheim finde ich zu stark. Bei 450 ltr würde ich so um die 800 ltr/Std. gehen und lieber noch ne Tunze Ströhmungspumpe nehmen.
      UV Klärer würde ich im Bypass an den Filter anschließen und nur bei Bedarf anschalten. Temperatur mM nicht unter 25-26 Grad also Heizsstab. Im Sommer bei den hohen Temperaturen schaltet der sich sowieso nicht ein.

      Die Julidochromis würde ich nicht machen, die sind sehr fortpflanzungsfreudig und die Jungen will dann keiner - eher vielleicht Enantiopus sind friedlich und sehen toll aus.
      :Gruß Doldilein :wink:
    • Servus zusammen,

      @ Miriam:
      Gern geschehen, wir stehen ja eh in Kontakt.

      Die Rückwand ist m.E. echt Geschmackssache. Ich persönlich hab in meinen Becken diese schwarze Strukturrückwand von Juwel.

      Ich finde den Filter sehr gut dimensioniert für das Becken.

      Was die Heizung angeht - sooo warm brauchen es die Tanganjikacichliden nicht, 25° C sollten es halt ungefähr sein. Kann man ja via Aquarienthermometer im Blick halten und dann ggf. noch temporär einen Heizstab zuschalten.
      Wenns im Sommer recht warm werden sollte, leistet eine Belüftung ("Sprudelstein") gute Dienste, die Tanganjikacichliden sind sehr sauerstoffbedürftig.


      @ Doldi:
      Für große Julidochromis wie J. marlieri stimme ich dir hundertprozentig zu. Sehr hohe Vermehrungsrate und sie will keiner.
      Meine J. sp. "Gombe" und auch früher die J. transcriptus "Pemba" vermehrten sich wesentlich zurückhaltender - und ich bekomme meine Gombe-Nachzuchten (im Gegensatz zu fast allem anderen) stets super los.
      Wichtig ist halt, dass man nicht irgendwelche verwaschenen Julidochromis züchtet, sondern ordentlich gezeichnete. Man sieht ja machmal so total verwaschene Kreuzungen aus Marlieri und Regani im Handel, die will sicher keiner. Aber schön gestreifte "Gombe" oder Transcriptus "Pemba" gehen gut weg...

      Zu Enantiopus habe ich keine eigenen Erfahrungen, aber in den DCG-Informationen stehen darüber viele Berichte - und da kommt diese Art als sehr empfindlich rüber. Friedlich mögen sie sicherlich sein, und zu P. nigripinnis mögen sie auch passen, aber zu Neolamprologus-Arten würde ich sie nicht setzen, ebenso ist wohl eine sehr große Grundfläche vonnöten. Also ich persönlich wäre bei dieser Art vorsichtig, wenn jemand Neueinsteiger bzgl. Tanganjika ist.

      Viele Grüße
      Chris
    • Moinsen Miriam,

      na, da hast du in Chris ja jemanden der sich gut mit T_Aquarien auskennt. Er hat mich selber auch erst vor kurzem beraten weil ich ursprünglich auch ein T-Aquarium mit entsprechenden Fischen gestalten wollte. Durch Umwege und Sucherei bin ich dann aber bei Victoria-Cichliden gelandet, was ich nun verwirklichen will (450+Liter)
      Ein paar Tipps / Vorschläge:
      Die zusätzlichen Filter (UV / Nitrat) würde ich nur benutzen wenn du irgendwann mal Probleme mit Krankheitskeimen haben solltest. Dafür sich die Arbeit machen und die mit Bypass einzubinden würde ich lassen. Nachdem was ich bis jetzt so gelesen habe sind die Fische bei guter Haltung auch sehr selten krank, sodaß es m.M.n nicht nötig sein dürfte die Extrafilter einzubinden. Du hast sie ja, wenn du sie brauchen solltest.
      Was Plexiglas angeht, so nimm doch einfach eine dünne Styrodurplatte (2cm Stärke, oder dünner, wenn zu bekommen). Die läßt sich sehr gut zuschneiden, und ist wasserfest, sowie fischverträglich, und haltbar. Stryropor verhält sich dagegen etwas schwieriger. Saugt sich mit der Zeit voll, und kann zu gammeln anfangen. Zudem fängt sie im vollgesaugten Zustand gerne an sich in Einzelteile zu zerlegen (die berühmten Kügelchen). Wenn die gefressen werden.... Das passiert dir bei Styrodur nicht. So hast du eine ganzflächigen Schutz der echt stabil ist und einiges ab kann (eigene Erfahrung, schwör ich drauf, auf das Zeugs).
      Heizstab liegen zu haben ist sicherlich nicht verkehrt. Obwohl ich keine brauche, habe ich für Quarantänebecken, etc. immer einen kleinen und einen größeren Heizstab rumfliegen. Wirst wahrscheinlich keine Heizung benötigen. Siehst du ja dann wenn du das AQ einfährst wie es sich mit den Temperaturen verhält.
      Wie schon erwähnt wurde ist der Filter ziemlich stark. Wenn du ihn drosseln kannst...ok, dann mach das. Ansonsten nur drauf achten das genug Oberflächenströmung da ist. Treibt das CO² aus, was in diesem Falle gut ist, und reichert das Wasser mit Sauerstoff an.
      Was die Wasserwerte angeht so finde ich deine besser / optimaler als meine hier in Flensburg. Meine sind "weicher". Da muß / möchte ich eventuell etwas nach helfen, in Richtung aufhärten. Die meisten Leute meinen zwar das daß nicht nötig sei, aber ich bin mir da nicht so sicher. Bin da eher ein Penibelchen...
      Ich denke bei anständiger Temperatur, regelmäßigen Wasserwechsel, Fütterung und passender Besatzmenge werden wir beide schon unseren Spaß an den Fischen haben, du mit Tanganjika-Cichliden, und ich mit meinen Victorias. In diesem Sinne...
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Hallo zusammen,

      VoHa123 schrieb:

      Was Plexiglas angeht, so nimm doch einfach eine dünne Styrodurplatte (2cm Stärke, oder dünner, wenn zu bekommen). Die läßt sich sehr gut zuschneiden, und ist wasserfest, sowie fischverträglich, und haltbar.
      was ist denn der Vorteil von Styrodur dem Plexiglas gegenüber? Und muss man es einkleben, z.B. mit Aquariensilikon, oder reicht es, es einzulegen? Spalten, durch die der Sand rieselt, sind ja nicht vermeidbar...

      @Volkmar, auf der Suche nach Infos über Tanganjika und Malawi in meiner Größe bin ich auch über Deinen Thread gestolpert... dachte mir, das sind ja ähnliche Voraussetzungen. Dass es jetzt in Richtung Viktoria geht, habe ich gar nicht mitbekommen...

      doldi schrieb:

      Die Julidochromis würde ich nicht machen, die sind sehr fortpflanzungsfreudig und die Jungen will dann keiner - eher vielleicht Enantiopus sind friedlich und sehen toll aus.
      Auf die Julidochromis zu verzichten, ist keine Option mehr. Diese Optik hat es uns einfach angetan! Und Chris hat ja schon seine Erfahrungen dazu geschrieben... ich werde meine eigenen machen und es steht ja auch immer noch der Altolamprologus zur Geburtenkontrolle im Raum...

      Wegen der Katzen ist es eh Pflicht, dass das Becken abgedeckt ist. Wir werden dann mal schauen, wie es ohne Heizstab ist, also während es einläuft, vor dem Fischkauf. Vorhanden wäre einer. Im 80er Becken ist zwar einer drin, aber nicht angeschaltet. Im Wohnzimmer sind es aktuell 20°C, im Becken 25°C.
      Das große Becken ist jetzt aufgestellt, es ist doch nicht so nah am Ofen, wie gedacht. Wie komme ich zu warmen Wasser entgegen? Eigentlich nur durch WW, oder?

      Was die Filter angeht... den kränkelnden Baumarktfischen hat der UV-Filter (in Kombi mit tgl WW, hochwertigem Futter, Medikation...) auch nicht geholfen. Deswegen bin ich halt so unschlüssig. Zu dem Nitratfilter habe ich mehrfach gelesen, es sein Blödsinn, denn er gibt dann im Austausch Chlorid ins Wasser, das ebenso schädlich ist und man eh wieder bei häufigem Wasserwechsel landet. Der Versorger gibt den Nitratgehalt mit 12mg/l an, ich habe das jetzt nicht nachgemessen, aber es wird wohl stimmen. Jedenfalls, es besteht ja kein grundsätzliches Problem mit hohem Nitrat im Frischwasser, dem man mit Nitratfilter entgegensteuern muss. B.B. kann ich ja hohem Nitratgehalt mit WW entgegen wirken. Oder bin ich da jetzt auf dem Holzweg? Korrigiert mich bitte.

      Klasse, dass ich soviel Feedback bekomme ;)
      Ich schick' Euch
      Liebe Grüße
      Miriam :love:
    • Hi Miriam,

      ich persönlich habe auf die Bodenscheiben immer Styropor geklebt und dieses dann noch mit einer Schicht Fliesenkleber "veredelt". Wenn die Fische dann mal tief budeln, kommt nichts weißes (grünes bei Styrodur) zum Vorschein. Und Styropor gammelt nicht wirklich.

      Plexiglas geht auch, ist aber für mich zu aufwändig/teuer. Wenn es aber wirklich Plexiglas sein soll, würde ich es definitiv einkleben. Es wäre nämlich fatal, wenn da mal Sand drunterkommt und auf dem Plexiglas schwere Steine liegen. Das kann für die Bodenscheide übel enden.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Servus Miriam,


      bzgl. Steinunterlage:
      ich persönlich benutze als Steinunterlage die Rest-Abschnitte von der Juwel-Strukturrückwand ;)
      hornbach.de/shop/Strukturrueck…c_id=DE_P_ZA_AW_764992690

      Im Grunde ist das natürlich auch ein Styro-ähnliches Zeug, aber eben explizit für Aquarien und schwarz finde ich recht angenehm. Früher war ich da noch etwas ungeschickt und bei älteren Fotos hier sehen diese Unterlagen im Nachhinein echt schlimm aus... - aber mittlerweile halbiere ich sie von der Stärke her (5 - 8 mm reichen gut und gerne) und schneide sie wirklich genau passend für jeden Stein, so dass sie allerhöchstens ein bissl auffallen, wenn die Fische mal direkt am Stein graben sollten - ansonsten aber unauffällig bleiben, anbei mal ein Foto mit Granitgestein, welches diese Unterlagen drunter hat.

      Vorteil des Materials - es saugt sich keinesfalls mit Wasser voll, auch über Jahre gammelt nix und es ist höchst variabel einsetzbar, man kann die Steine damit ja ganz problemlos verrutschen bzw. eben an anderer Stelle einsetzen. Denn fast jeder möchte mal irgendwann das Becken umdekorieren, wenn z.B. ein Besatzwechsel ansteht.
      Wenn mal Sandkörner zwischen diese Unterlage und Bodenscheibe geraten, macht das auch nix, denn die Unterlage ist ja weicher als die Sandkörner und somit werden selbige durch das Gewicht der Steine einfach in die Unterlage reingedrückt und gut ists - sähe mit Plexiglas schon ganz anders aus...


      bzgl. Julidochromis:
      Wie gesagt, bei den kleinen Julidochromis-Arten muss man echt keine Angst vor einer plötzlichen Jungfisch-Invasion haben, niedrige Reproduktionsrate, langsames Wachstum (ich fische in meinem Gombe-Artbecken - also ohne jegliche Fressfeinde - vielleicht 20 Stück pro Jahr ab).
      Die großen J. marlieri beispielsweise sind da schon ein anderes Kaliber - vielleicht hatte Doldi diese auch gemeint...


      bzgl. warmem Wasser:
      Bei zu warmem Wasser hilft meiner Meinung nach ein kühlerer Wasserwechsel, evtl. auch Eiswürfel einem Gefrierbeutel - aber das sind alles nur so temporäre Maßnahmen - ich würde im Sommer einfach eine Luftpumpe anschließen und den Ausströmstein schön im Becken sprudeln lassen. Meines Wissens ist nicht die Temperatur an sich das Problem, sondern der dadurch schwindende Sauerstoffgehalt. Pflanzen sind ja keine drin - daher belüfte ich Tanganjikabecken recht gern.


      bzgl. Nitrat etc.:
      Am Besten ist noch immer ein "gscheiter" Wasserwechsel, also jenseits der 50 % des Beckenvolumens. Außer man wohnt in einem Gebiet mit nitratbelastetem Leitungswasser - aber das sollte hier in unserer Gegend eigentlich nicht so der Fall sein.
      Ich persönlich erachte Nitratfilter und UV-Filter für überflüssige Utensilien - weiß nicht, wie es die anderen sehen?


      Viele Grüße
      Chris
      Bilder
      • Signatus_Juni2017_3.jpg

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    • Hi

      Cichliden_Chris schrieb:

      bzgl. warmem Wasser:
      Bei zu warmem Wasser hilft meiner Meinung nach ein kühlerer Wasserwechsel, evtl. auch Eiswürfel einem Gefrierbeutel


      Viele Grüße
      Chris
      Das mit ein paar Eiswürfel in 450 Litern hab ich mal versucht. Wenn es richtig warm ist, sollte es eher eine durchgefrorene Eineinhalbliter-Plastikflasche sein :D

      Ein richtiger Wasserwechsel ist aber effektiver.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Moinsen Miriam,

      Styrodur, und Plexiglas kannste beides nehmen. Plexiglas ist jedoch teuer, und eben nicht so leicht in der Form anpassbar. Es sei denn du verfügst über eine Stichsäge und sehr feines Sägeblatt. Dann kannst du auch Plexi relativ gut schneiden. Plexiglas kann auch brechen. Styrodur kannste einlegen. Bei dem Gewicht was dann drauf kommt (Sand & Steine) sollte dann aber nix aufschwimmen. Schneide das Styrodur so zurecht das du etwa 1mm Überstand hast. Dann kannst du es flach auf den AQ-Boden pressen. Somit fällt dir dann auch nicht zuviel Sand in die Ritzen. Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst setzt du vier - sechs Klebepunkte mit AQ-Silikon zwischen Boden und Styrodur (Fingernagelgroß genügt).

      Ich bin kurz nach dem letzten Bericht in meinem T-Thread auf Haplochromis gestoßen und habe dann erst gesehen das es Fische aus dem Victoriasee waren. Hatte dann einen neuen Thread aufgemacht, um halt da Infos drüber zu bekommen. Ist ja, was den Aufbau angeht, fast identisch.

      Zu Thema Warmwasser: im Sommer gibts auch immer noch die Möglichkeit sich einen großen PC-Lüfter zu besorgen (Durchmesser min. 20 cm). Diesen kann man mit wenig Bastelei an einem 9-12V Netzteil betreiben (Kable mit Lüsterklemmen befestigen, oder besser noch: löten und Isolieren mit Schrumpfschlauch). Solch ein Teil kostet per INet etwa 20 Euronen. Ist sehr leise, weil niedrige Umdrehungszahl bei großem Luftdurchsatz.
      Den Lüfter läßt du dann auf die Wasseroberfläche pusten und erhälst den Verdunstungseffekt, der das Wasser dann abkühlt. Meine Erfahrungen diesbezüglich waren eine Absenkung um bis zu 3° innerhalb weniger Stunden Laufdauer. Inzwischen brauche ich das aber nicht mehr weil meine AQs nicht wärmer als max. 26° werden.

      @ Marco:
      Richtig, das Styropor selber gammelt nicht, aber das Wasser innerhalb der offenen Zellstruktur tut es. Zudem lösen sich mit der Zeit die Verbindungen zwischen den "Kügelchen" auf. Das läßt sich natürlich mit deiner Methode der nachträglichen Beschichtung vermeiden.
      Von daher empehle ich das geschlossenzellige Styrodur, ist auch stabiler, und auch nicht unwesentlich teurer.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VoHa123 ()

    • Zum Thema Nitratfilter:

      Es gibt von Tetra die "Balance Balls"
      Ich habe mit den Dingern keine Erfahrungen gesammelt und will auch keine Schleichwerbung machen, aber in der Theorie klingen die ideal für unbepflanzte Tanganjika- und Malawi-Becken
      Mikrobielle Nitratreduktion mit Bildung von KH und leichter pH-Erhöhung

      Wasserwechsel wird man sich trotzdem nicht sparen können
      Gruß Frido :)
    • Hi zusammen,

      das Becken steht als an Ort und Stelle, wo es bleiben soll:



      Das, wo das viele Geraffel drauf steht und die Landkarte darüber ist, ist der besagte "Kachelofen". Ich denke nicht, dass es da Schwierigkeiten geben wird bzgl Wärmeentwicklung. Was meint Ihr?

      Außerdem haben wir mal die LED-Balken drüber gemacht und da bleiben ja jeweils Schlitze, also ist das Becken auch nicht 100% abgedeckt. Und die LED-Balken wärmen nicht. Ich bin mal gespannt, ob das ohne Heizung klappen wird...

      Desweiteren hat nun mein Mann entschieden, er möchte Plexiglas haben und nachdem er da zuschneiden und einbauen muss, kann ich da nicht viel dagegen setzen... ;)
      So sah es nach dem Zuschneiden aus:



      Und jetzt hat er es mit Aquariensilikon eingeklebt und abgedichtet:



      Morgen will er sich an die Steinaufbauten machen. Ich bin mal gespannt... Nachdem ich Nachtdienst habe und schlafen werde, hat er da nun quasi freie Hand.

      Und noch eine Frage (es reißt nicht ab):
      Wie ist das mit dem Einfluss des Filters? Über oder unter der Wasserlinie? Nachdem sich der Filter regulieren lässt, ließe sich ja auch die Stärke des Zuflusses und damit der Strömung kontrollieren.


      Guramy schrieb:

      Es gibt von Tetra die "Balance Balls"
      Ich habe mit den Dingern keine Erfahrungen gesammelt und will auch keine Schleichwerbung machen, aber in der Theorie klingen die ideal für unbepflanzte Tanganjika- und Malawi-Becken
      Mikrobielle Nitratreduktion mit Bildung von KH und leichter pH-Erhöhung
      Es geht mir in erster Linie darum, dass ich ja einen Nitratfilter da habe und ob ich den behalten und verwenden oder lieber verkaufen soll. (Er ist noch neu und OVP und könnte evtl den ein oder anderen Fisch finanzieren.)
      Liebe Grüße
      Miriam :love:
    • Servus Miriam,

      wenn der Filter oberhalb der Wasseroberfläche einströmt, ist der Sauerstoffeintrag höher - falls euch das Geplätscher nicht stört, wäre das zu bezvorzugen. Es geht aber ganz genauso auch ein Filterauslauf unterhalb der Wasseroberfläche, solange selbige zwecks Gasaustausch dadurch bewegt wird.

      Viele Grüße
      Chris
    • Ich habe kein Problem mit Geplätscher, hier plätschern eh grad das 80er Becken und der Katzenbrunnen um die Wette... aber auch da kann man ja rumprobieren, während das Becken einfährt.
      Jetzt hat mein Mann gestern die ganze Technik, die da dabei ist, inspiziert und festgestellt, wir hätten die Möglichkeit, über die ganze Breite des Aquariums Auslassöffnungen anzubringen. Macht das Sinn? Oder sich lieber auf eine Seite beschränken?
      Liebe Grüße
      Miriam :love:
    • Servus Miriam,

      du meinst, ihr wollt das Wasser über eine Pipeline über ganze Aquarienbreite einströmen lassen?
      Das ist eine gute Idee - habe ich bei meinen Becken auch so und sorgt für eine moderate, gleichmäßige Durchströmung.

      Die Steine sind meiner Meinung nach geeignet - man hätte auch Granit oder Basalt nehmen können, aber das ist Geschmackssache. Mir persönlich gefällts, wenn es ein homogenens Bild ergibt. Und mit diesen Platten lassen sich ja auch schön nahezu senkrechte Strukturen erzeugen - das wird den Paracyprichromis nigripinnis als Laichsubstrat (sind zwar Maulbrüter, aber die Laichabgabe erfolgt an einer steilen Steinwand) gefallen.

      Viele Grüße
      Chris
    • Moinsen Chris,

      ich häng' mich mal kurz rein.

      Gut zu wissen das es mit der "Pipelineversion" gut funzt. Dasselbe Prinzip will ich bei mir nämlich auch verwenden. Von daher gut zu wissen das sowas geht. Haste mal vielleicht, unter Umständen, ein Bildchen davon? Dann kann man es sich optisch noch besser vorstellen.

      Die Frage die mich dazu interessiert: bin ich da nur auf eine Pumpe an einem Ende beschränkt, oder ist es dann auch möglich vielleicht an jedem Ende der Pipeline eine Pumpe anzubringen? Sollte doch eigentlich gehen, oder staut sich das Wasser dann zu stark im Rohr? Eventuell dann größerer Durchmesser?

      Sorry, wenn ich hier so reinplatze. Hoffe du hast nix dagegen, Miriam. Dich interessiert das ja vielleicht auch.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein: