Förderpumpe 10.000 L/h

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    • Hallo Lutz,
      erstmnal danke für die Vorstellung der Pumpe. Ich bin gerade selbst daran ein Projekt voranzutreiben und dieser Tipp hilft mir dabei, weil die 5000er Version in Frage kommt. Auf die Spannung und damit verbundene Lautstärkereduktion habe ich nicht geachtet. Deswegen: Super, danke!
      Ich habe gehört, dass Jebao Nachbauten eines anderen Herstellers sind und mein Bekannter sagt, dass bei ihm nach kurzer Zeit eine Pumpe ausfiel.
      Hat da jemand Informationen zu?
      Liebe Grüße
      Phil
    • acertom schrieb:

      Guten morgen

      @Peter, zu den Koimatten habe ich mich jetzt nochmal bei einem Teichbauer und selbst euphorischen Koihalter informieren können was Filter und Volumenrelationen angeht.
      Da Japanmatten als Langzeitfilter und auch für anaerobe nitritifaktion verwendet werden ist die gängige Relation 10:1 das heißt auf 10.000 Liter Teichvolumen 1000 Liter Biofiltervolumen ohne entsprechend große Absetzkammer mit Bürsten, Band oder Trommel davor.

      Nach dieser Relation wären wir oder ist wohl generell fast jedes Aquarium massiv unterfiltert. Wobei es sicherlich auch hier gewisse Faktoren gibt die ich nicht berücksichtigt habe wie Besiedlungsfläche für ein Dutzend 60 bis 90 cm Tiere die über einen Zentner Biomasse darstellen und jeden Tag 1.5 bis 2 kg Futter umwandeln gegenüber Aquariumrelationen.
      Tom,

      Du vergißt hier etwas ganz wesentliches:

      Wer macht in seinem Koiteich wöchentlich (oder von mir aus zweiwöchentlich ) Wasserwechsel ???

      Sagen wir einfach mal so ~ 50%

      Und jetzt übertragen wir die Koiregel 10:1 auf das Aquarium... breitgrin.png
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Koi und Goldfische habe auch eine extrem schlechte Verdauung.

      Im Zooladen, bei dem damals alle Becken gleich gefiltert wurden, waren die Becken mit diesen Schweinen häufig milchig trübe und haben gestunken. Musste oft täglich 50% wechseln. Kann man kaum mit den üblichen Aquarienfischen vergleichen.

      Gruß,
      Dirk
    • Hallo Peter &Dirk

      Ihr werdet lachen aber Wasserwechsel gibt es auch im Koinereich zwar in der Regel nicht im 50%+ Bereich im Teich aber du hast schon recht. Kois sind ja auch keine Cichliden und haben unterschiedliche Anforderungen und Verträglichkeiten in der Haltung.
      Jedoch ist die Filterung in diesem Bereich der Aquaristik schon eine Wissenschaft für sich was nitritifaktion, das biologische abbauen von Nitrat und der Anreicherung von Sauerstoff angeht da ja selbst für eventuell 20 oder 40.000 Liter 1,5 bis 2 Zentner Biomasse schon extrem ist und mehr den Standarts der Massenhaltung entsprechen.

      Trotzdem würde es mich interessieren ob ein Aquarium mit Cichliden und anderen Großfischbesatz von einer solchen Art der Filterung profitieren würden.
    • Hallo Tom,

      acertom schrieb:

      Trotzdem würde es mich interessieren ob ein Aquarium mit Cichliden und anderen Großfischbesatz von einer solchen Art der Filterung profitieren würden.

      die Antwort darauf hinge wohl davon ab, ob man der These anhängt, je mehr Filtervolumen desto besser, oder der These, das Überfilterung für Probleme sorgen kann.

      Letztere geht davon aus, dass in einem überfilterten Becken (deutlich mehr Filtervolumen als eigentlich notwenig) nicht genug Nährstoffe ("Verschmutzung") für die Bakterienkulturen zur Verfügung stehen, die sich auf der Gesamten Besiedelungsoberfläche ausbreiten. Folge soll dann ein möglicher Zusammenbruch der gesamten Filterkulturen aus Nahrungsmangel sein.

      Ich persönlich kann mich dieser These nicht anschließen, ich glaube je mehr Filtervolumen desto besser, das schafft Reserven und erhöht die Standzeit. Ob es dabei wirklich zu einer Merklichen Verbesserung in der Aquarienhaltung kommt weiß ich nicht, dicht besetzte Becken werden hier vermutlich profitieren.
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hallo Mr R

      Jetzt ist die Frage ab wann man im Bereich Großfische überfiltert ist. Klar wenn ich auf 2000 Liter 200 + Liter Filtermatten in ein passendes Filterbecken packe mit 8000 bis 10000 Liter Umwelzung pro Stunde und nur ein oder zwei Dutzend Skalare, 500 Neons und 100 Corys halte, dann würde ich es als Überdimensioniet empfinden. Bei 8 bis 10 Fischen zwischen 1 bis 2 KG und entsprechender Fütterung sieht es wieder anders aus.
      Das gleiche Biovolumen könnte man sicherlich mit einem Bruchteil bewegter oder statischer Helix bewältigen aber es muss ja einen Grund haben das gerade Filter die einen derartig schmutzigen und starken Besatz bewältigen mit die Wartungsärmsten und effektivesten sind.

      Natürlich ist das draußen halt einfacher zu realisieren und kaum jemand kann sich mal eben ein 1000er IBC Behälter oder 720er Becken unter, neben oder hinter sein Becken stellen.


    • Hallo zummen,

      würde gerne nochmal auf Pumpen zu sprechen kommen und mag kein neues Thema eröffnen ;)

      1. Ich mache meine Wasserwechsel mit einem Standart Gartenschlauch + Trommel und einer E***m Compact 1000. Das Wasser muss je nach Becken bis zu 10m durch meine Wohnung gepumpt werden. Der aufgerollte Rest des Schlauchs auf der Pumpe scheint ein zusätzlicher Widerstand für die Pumpe zu sein. Die Pumpe hänge ich einfach ins Becken, Schlauch dran und Go.

      Die 1000er Eheim braucht für meinen Geschmack einfach viel zu lange um die Becken leer zu kriegen, daher möchte ich gerne eine neue Pumpe anschaffen die nach Möglichkeit auch vielfältig einsetzbar ist. Die E***mpumpen sind eigentlich immer relativ teuer. Irgendwelche Tipps zu Pumpen mit gutem Preisleistungsverhältnis? Fördermenge nicht unter 2k l/h, Lautstärke ist sekundär, da primär beim WW im Einsatz.

      2. Hat schon mal jemand die StreamOn+ Stömungspumpen direkt mit den Tunzemodellen verglichen? Soweit ich sehe sind erstere günstiger zu haben, Tunze trotzdem besser?
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Hi,


      MrR schrieb:

      Der aufgerollte Rest des Schlauchs auf der Pumpe scheint ein zusätzlicher Widerstand für die Pumpe zu sein.
      ist definitiv so. Auch sollte ein möglichst großer Querschnitt gewählt werden.

      Strömungspumpen machen keinen DrucK, d.h. die Leistung bricht bei Last schnell zusammen.


      Für den Wasserwechsel nutze ich eine alte Oceanrunner OR 3500. Auf den 25er Rohrstutzen habe ich einen 32mm Teichschlauch gesteckt.
      Das geht ganz zügig.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • luzz schrieb:

      ist definitiv so. Auch sollte ein möglichst großer Querschnitt gewählt werden.
      Strömungspumpen machen keinen DrucK, d.h. die Leistung bricht bei Last schnell zusammen.
      Ich verwende einen Standard 13mm Schlauch, denn die 10m Schlauch müssen ja auch irgendwo verstaut werden....dünner Schlauch wenig Platzbedarf und so. Vielleicht sollte ich das aber nochmal überdenken. Wie sinnig ist es denn einen großen Schlauchdurchmesser zu verwenden, wenn die durchlässe des Schlauchwagens wiederum deutlich geringere Durchmesser haben?

      Das mit den Strömungspumpen ist mir schon klar, aber die Compact Pumpen von E***m sind doch keine Strömungspumpen?

      /edit: Mir wurde gerade das Missverständnis bewusst: Ich suche 1. eine neue Förderpumpe, 2. eine neue Strömungspumpe. Tunze / StreamOn sind nicht für den Wasserwechsel gedacht :)
      Gruß Daniel

      :bild: