Geophagus Dicrozoster tot

    • Geophagus Dicrozoster tot

      Hallo Zusammen,

      Heute ist für mich ein trauriger Tag. Mein größter Geophagus Dicrozoster ist gestorben. Leider habe ich keine Ahnung warum...seit zwei Tagen hat er schneller geatmet und heute ist er kaum noch geschwommen... vielleicht hat jemand eine Ahnung. Weil so erkennen ich keine Zeichen...
      Bilder
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    • Servus,

      schade um das schöne Tier - leider kann man nur mutmaßen...
      Meine Mutmaßungen wären:

      - Vielleicht hat er sich überfressen oder ein Futter nicht vertragen? Der Bauch erscheint mir etwas dick...
      - Vielleicht hatte er einen Darmverschluss oder sonstwie ein Steinchen "in die falsche Kehle" gebracht.... falls dazu die Gefahr in deinem Becken besteht.
      - Vielleicht hat ihn ein anderer Fisch ungeschickt gestoßen, sodass er innere Verletzungen erlitt?

      Aber nichts Genaues weiß man nicht.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo,
      Schade! Das ist ein schönes Tier.
      Kannst Du sagen, wie alt er war?
      Man sieht nichts Auffälliges: Keine äußeren Verletzungen und dergleichen.
      Wirkt auf mich auch nicht auch nicht besonders aufgequollen. Wenn der Bauch überhaupt etwas rund erscheint, dann kann das schon der einsetztenden Fäulnis in der Bauchhöhle geschuldet sein. Insgesamt macht das Tier für mich eher einen sehr schlanken Eindruck.
      Das Tier hat sogar nach dem Tod noch Farbe.
      Wie waren denn die Wasserwerte, Temperatur, Sauerstoffgehalt in den Tagen, wo es ihm nicht gut ging. Mussten die Mitbewohner auch pumpen?
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Wasserwerte müsste ich noch Messen.

      Hatte 90% Wasserwechsel gemacht wo ich bemerkt habe, dass er schnell atmet. Nein die anderen haben keine Anzeichen von schneller Atmung auch ein Tag danach nicht.
      Temperatur 27-28 Grad. Was ich nicht verstehe das es ihm vor 3 Tagen noch gut ging und er keine Verletzungen hatte. Wo ich ihn gestern raus gefangen habe, habe ich schon gemerkt, dass es zu Ende geht weil er das Gleichgewicht nicht mehr halten konnte sprich mit dem Bauch nach oben. Wollte ihn separat setzen. Ich meine auch der Bauch sieht voll gefressen aus aber nicht krank also auch das ein Tier dran sterben kann sehe ich nicht. Ich weiß das er mal mit der lochkrankheit zu tun hatte aber das ist wunderbar wieder verheilt.
    • Hi Seb,

      hatte vor etwa einem halben Jahr das gleiche Trauerspiel. G. dicrozoster, selbst gefangen im Februar 2014 im Rio Sibapo, Venezuela. Größtes Männchen (ca. 24 cm) sondert sich plötzlich ab, 2 Tage später tot. Vorher keinerlei Anzeichen, Freß-und Schwimmverhalten völlig normal, balzte sogar mit dem Weibchen , normaler Kot,, keinerlei sonstige Anzeichen von Unwohlsein, kein Scheuern, normale Atmung.
      Habe ihn dann seziert und absolut nichts Auffälliges gefunden.
      War der einzige der einging, weshalb - keine Ahnung? Leider passiert so etwas auch hin und wieder und wir fragen uns tagelang, warum, weshalb.
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









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      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Moin,

      ich vermute, dass es an dem WW gelegen hat.
      Ich hatte mal eine Gruppe Tapjos red head geschickt bekommen, die den Transport leidlich überlebt hatten, dann bei mir in sehr frisches sauberes Wasser gesetzt. Nach 1,5 Tagen waren die beiden schönsten und größten Männchen hin. Die anderen Tiere haben das überlebt.

      Meine Theorie ist, dass manche Geophagen empfindlich auf Schwankungen der Wasserwerte reagieren. Die gepaart mit Stress, Vorerkrankungen etc. kann so ein Tier umhauen.
      Ich habe seinerzeit die red heads abgegeben und Christian Hofer eine Gruppe Geophagus proximus übernommen.
      Dies waren immer extrem widerstandsfähig gegenüber allen Umwelteinflüssen und konnten mit jedem anderen Beckenbewohner.
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Geophagus sind bei weitem nicht so empfindlich wie Satanoperca. Daran kann es hier nicht gelegen haben. Ich mache jede Woche 60% WW, nie ein Problem. Und die WF bekamen 2014 während der Reise jeden Tag 95% WW aus immer anderen Gerwässern, zwar mineralarm, aber z.B. Rio Atabapo und Rio Ventuari sind sehr unterschiedlich.
      Muss eine andere Ursache haben.
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









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      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Servus Peter,

      klar waren deine WF damals erheblichen Wasserwechseln ausgesetzt, aber das waren auch noch Jungtiere, oder?
      Habe die Erfahrung gemacht, dass Jungtiere solche Schwankungen etc. viel besser verkraften, als adulte Exemplare - gilt auch für Umsetzen in ein anderes Becken - aber das hast du ja sicher auch schon erlebt.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hallo zusammen,

      hatte vor ca. 1 Jahr das gleiche Drama. Es handelte sich um selbst gefangene Tiere von Januar 2014. Bei der allmorgendlichen Kontrolle nichts festgestellt und nach Feierabend bot sich der traurige Anblick. Am Tag zuvor hatte ich den obligatorischen 50%-igen WW gemacht. Konnte es mir auch nicht erklären, woran es gelegen haben könnte?! Allen anderen Geophagen (auch den dicrozoster) war nichts anzumerken.
      So schmerzvoll solche Momente sind, kommen sie hin und wieder vor.

      Beste Grüße von Mathias
    • Moin,

      Mathias Erfahrungen decken sich da mit meinen und auch beim Themenstarter gab es diesen ausgiebigen Wasserwechsel.
      Ich sehe das genauso wie Chris und bei Mathias sind es auch sehr stattliche Tiere gewesen, dass die jungen nicht betroffen sind, sondern eher die älteren Tiere.
      Es wäre spannend mal eine Nitritdauermessung zu haben.
      Man liest im Internet durchaus öfter von einem temporären Nitritanstieg nach Wasserwechsel.
      viele Grüße

      Axel

      UBB-Code
    • Hi,

      die Wasserqualität des Leitungswassers ist stark schwankend bzw. nicht immer gleich verträglich für unsere Fische.
      Indikator dafür ist bei meinen Fischen das L25 Weibchen. Bei einigen Wasserwechseln stellt sich starkes Pumpen und hektisches Umherschwimmen ein. Beim anderen Mal mit ähnlicher Temperatur und Wassermenge keine Anzeichen. Das ist auch bei mir der einzige Fisch, der Wasserwechsel so empfindlich quittiert. Das L25 Männchen zeigt sich in dieser Richtung als absolut unempfindlich. Jeder Fisch reagiert also idividuell.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi,

      noch ein kleiner Nachtrag.
      Nach dem Wasserwechsel am letzten Wochenende wieder die oben geschilderten Symptome.
      Ein recht simpler Versuch brachte in sehr kurzer Zeit Besserung. Als sich der L25 wieder auffällig verhielt, drehte ich den externen Rieselfilter auf volle Pumpenleistung (Pumpenvollast ohne Sedimentfilterung). In Kürze verhielt sich das Tier wieder normal.
      Bei der Frischwasserzuführung in größeren Mengen hat es also nicht genügt, diese über das Wurzelwerk in das Aquarium plätschern zu lassen. Zusätzliche Belüftung war die Lösung. Vielleicht auch interessant für Leute die aus diesem Grund sogar schon ihre Wasserwerte ohne Ergebnis prüfen lassen haben.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi Phil,

      nein.
      Beim Wasserwechsel werden verschiedene Stoffe (Gase) eingetragen, welche durch Belüftung und bewegte Wasseroberfläche ausgetrieben bzw. neutralisiert werden.
      Deswegen lasse ich das einlaufende Wasser immer über die freiliegenden Wurzeln ins Aquarium plätschern. Das hat nach genannter Erfahrung augenscheinlich nicht genügt. Jedoch hat der Rieselfilter den entsprechenden Erfolg herbei geführt.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Lutz,
      was für mich zur interessanten Frage führt:
      Wo und wie leite ich "frisches" Leitungswasser am besten ein?
      (Ich mach das bisher fast immer genau wie du, ich lass es durch einen Eheimkorb reinspritzen. Manchmal hängt der aber auch schon im Wasser. Ich hatte bisher NIE Probleme mit unserem Wasser hier...).

      In den Filter? Ins Becken direkt? Über ein Düsenstrahlrohr?
      Oder macht es doch Sinn sicherheitshalber einen großporigen Carbonitfilter zu nutzen!
      Liebe Grüße
      Phil
    • Hi,

      theoretisch reicht auch ein großer Auströmer (Koibedarf) über dem das Wasse eingeleitet wird.
      Es muß auch nicht sein, dass zwangsläufig Probleme beim Wasserwechsel auftreten.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hi Alle,

      ich lasse Frischwasser über so einen Schlauchaufsatz für den Garten in der Brauseeinstellung auf die Wasseroberfläche prallen. Dadurch sollten gelöste Gase im Wasser freigesetzt werden. Das Teil läßt sich gut unter die Längsstreben klemmen und per Kraftklammer sichern.
      Viele Grüße vom Niederrhein !

      Dirk :wink: