Mal was ganz anderes...

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    • Mal was ganz anderes...

      Moinsen,

      seit gefühlten Ewigkeiten war & bin ich im Bereich der südamerikanischen Zwerg-Cichliden unterwegs. Aber irgendwie steht mir der Sinn nach einer radikalen Änderung. Nicht nur was den Kontinent betrifft sondern auch die Pflege und der Aufwand mit dem AQ soll sich ändern (man wird halt älter...). So bin ich zu dem Entschluß gekommen vielleicht noch dieses Jahr meinen kompletten Besatz abzugeben und mir ein Tanganjika-AQ einzurichten.

      Erste Infos erhielt ich da schon von Chris (Chichliden-Chris), bzw. er hat mir das so ein wenig schmackhaft gemacht. Nachdem ich also heftig am rumgoogeln bin, ergeben sich halt doch ein paar Fragen, nicht nur den Besatz betreffend, sondern auch was die Umstellung des AQs angeht. Jetzt einmal ein paar Eckdaten was Wasser und AQ angeht:

      AQ: 160x60x48cm (Innenmaße/ Wasserstand)
      Wasserwerte aus der Leitung: eher in Richtung Neutral -> Weich einzustufen, GH+KH so bei 7 rum, ebenso der PH-Wert.
      Bodengrund: momentan feiner Sand mit Resten von Manado den ich nicht rausgefiltert bekomme.
      Deko: einiges an Steinen die ich weiterverwenden will. Moorkienwurzeln fliegen raus
      Pflanzen: viele kleinere Anubien (Nana), und Cryptos die ich gerne weiter benutzen würde.
      Beleuchtung: eher Schwachlicht (unter 10lm/l)

      Umstellung:
      1. das AQ total leerräumen und komplett reinigen. Dasselbe mit dem Bodengrund machen, Schnecken entfernen (Raub-TDS), oder können die bleiben (Wasserhärte)?
      2. Filtermaterial ändern. Mit Sicherheit über Muschelkalk und Kalksteinen das Wasser aufhärten (Tipps erwünscht). Neue Filtermatte, oder alte weiternutzen?
      3. Generell stellt sich mir die Frage ob es sinnvoller / sicherer ist das AQ völlig neu zu starten (also Deko, Bodengrund, Pflanzen), oder nicht?

      Vorstellungen:
      1. Die Besatzdichte soll eigentlich eher gering sein, also auf vielleicht 2-4 Arten maximal beschränkt, sofern da was passendes vorhanden ist.
      2. Bislang stehen N. brichardi, und N. brevis auf der Liste. Zusätzlich denke ich über eine Synodontis-Art nach, aber welche? Auch was "Freischwimmendes" wäre ganz nett, aber möglichst unter 15cm. Da bin ich immer noch etwas überfragt was Erfahrungswerte angeht. Naja, farbliche Unterschiede wären zwar schön, sind aber nicht soo wichtig. Interessantes Verhalten finde ich spannender. Fische dürfen aber keineswegs scheu sein.
      3. Sandmässig kommen da nochmal 10 kg feiner, heller Sand dazu (oder eben mehr wenn muß). Bei den Steinen hätte ich gerne ein paar Tipps was man da so nehmen könnte.
      4. Pflanzentechnisch würde ich die Anubien weiter verwenden wollen, und auch die Cryptos. Ansonsten denke ich noch über eine größere Büschel Javafarn nach (Sichtbarriere, oder Optik für den Menschen).
      5. Auch das Thema Strömung würde mich interessieren. Stark, oder schwach, was mögen die Fische denn so. Darüber habe ich bislang überhaupt noch keinerlei Angaben lesen können.
      6. Dann steht natürlich die Verfügbarkeit der Fische im Raum. Da muß ich schon auf Onlinekauf, oder Privatkauf gehen, da hier oben in FL absolut tote Hose ist was diese Fische angeht. Da geht garnix, nicht mal bestellen. Ars.. der Welt sozusagen. Eventuell kann ich in Dänemark fündig werden, ein paar Kilos hinter der Grenze.

      Soweit die Idee, und die Fragen meinerseits. Für Tipps, Anregungen, etc. bin ich, wie immer, dankbar. Da das für mich wieder mal Neuland wäre möchte ich möglichst einen guten Start hinlegen und nicht später an Fehlern meinerseits rumpfuschen müssen. Hilfe ist also willkommen. Muß ja auch noch sehen wie ich meinen derzeitigen Bestand vernünftig an den Aquarianer(in) bringe. Das ist ja immer so ein Problem, besonders hier oben im Norden.
      Bin dann mal auf Antworten gespannt....
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Hi Volkmar,

      bei einem Becken dieser Größe kannste ruhig eine richtige Strömungspumpe reinpacken - z.B. eine Tunze Nanostream 6045 (4500 Liter/Stunde). Diese kurz unter der Oberfläche und du hast oderntlich Wasserbewegung und Sauerstoffeintrag. Zudem treibt die Strömung CO2 aus, was die Wasserwerten in Richtung Tabnganjika durchaus positiv beeinflussen kann.

      bei den Pflanzen würde ich mich arg zurückhalten, wenn es "stilecht" sein soll. In meinem letzten Tanganjikabecken hatte ich genau null Pflanzen (Algen lassen wir mal außen vor). Dafür sollten ordentlich Steine und gegebenenfalls Schneckenhäuser für Schneckencichliden rein.

      Als Welse käme z.B. Synodontis petricola dwarf/lucipinnis. Keine Ahnung, welche Name aktuell der richtige ist....
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Servus Volkmar,

      na, hast du angebissen? :P

      Von Neolamprologus brichardi rate ich ab, es sei denn, du willst es irgendwann als Artbecken betreiben mit einer riesigen Gruppe von denen - eventuell zusammen mit Julidochromis marlieri (auch als Gruppe).
      Denn N. brichardi (und ähnliche Arten aus diesem Formenkreis) vermehren sich äußerst schnell und verteidigen ihr Revier ebenso äußerst nachdrücklich. Die älteren Geschwister passen auf die jüngeren auf, und irgendwann ist das komplette Becken mit denen besiedelt... muss man wollen ;)

      Das Becken hat tolle Maße - je ein Pärchen Neolamprologus brevis und N. caudopunctatus für die Sandzone, dann vielleicht noch ein Pärchen Julidochromis transcriptus für den Steinaufbau und eine Gruppe Paracyprichromis nigripinnis für die offenere Wasserzone (wenngleich die auch etwas felsorientiert sind, aber eben nicht so stürmisch wie Cyprichromis). Also das wäre so meine spontane Besatzidee.

      Anstatt N. caudopunctatus würde auch ein Pärchen Altolamprologus sp. "Sumbu Shell" gehen, und anstatt J. transcriptus eine andere kleine Art wie J. sp. "Gombe" oder J. ornatus.

      Auf Welse würde ich bei den vielen substratorientierten Cichliden jedoch verzichten.
      Oder eben eine Gruppe Welse (kleinere Synodontis), eine Gruppe Paracyprichromis nigripinnis und ein Pärchen N. brevis?
      Eben ganz wo deine Prioritäten liegen. Mal sehen, was die anderen so empfehlen :)

      Viele Grüße
      Chris
    • Moinsen,
      ich sehe es auch wie Chris, seine Vorschläge sind passend für das Becken. Musst halt mal schreiben, welche Arten dir optisch gut gefallen, nicht jeder steht auf Sumbus, ich finde sie einfach nur toll...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :trop:
    • Moinsen,

      hupps, da sind ja doch noch einige Fische dabei die ich so noch nicht ergoogelt habe. Danke dafür, werde ich mir mal alle anschauen.
      Was blöde ist ist das ich immer das Pech habe mir die Fische auszusuchen die mir optisch am besten gefallen, dann aber wieder irgendwelche Nachteile besitzen. Blöde Natur / Evolution! Kanns nicht mal Fische geben die mir gefallen und auch passen? Böh...
      Naja, schade mit den brichardis, die gefielen mit ausnehmend gut. Aber ich muß mich da auf euch verlassen weil ich keine Ahnung habe wie deren Laichverhalten, bzw. Nachwuchsmenge, etc. ist. Wenn ihr aus eurer Erfahrung heraus sagt: geht nicht, oder ist schwierig, dann denke ich das das so ist. Das AQ soll ja auch harmonisch laufen. Auf Stressbecken lege ich keinen Wert. Die Tierchen sollen sich wohlfühlen, und ich will mich dran erfreuen können.

      Die Cyprichromis (Variante Kitoma) wären dann auch eine Wahl meinerseits gewesen. Ich goggel mich erstmal durch eure Vorschläge und sehe was mir zusagen würde. Da das ganze ja noch in Planung ist wird es besatzmässig sicherlich erstmal etwas hin,- und her gehen, also habt da etwas Geduld mit mir.

      Strömungspumpe wollte ich eigentlich nicht einsetzen. Ich mag die Dinger einfach nicht. Ich dachte eigentlich an eine ordentlich dimensionierte Förderpumpe (die ja auch vorhanden ist) und die weitere Verwendung des Strahlrohres. Bin bisher sehr gut damit gefahren und will eigentlich nicht auch noch die Technik komplett umstellen müssen.

      Was Pflanzen angeht, so ist mir schon klar das es eigentlich ein Stilbruch ist, aber etwas fürs Auge, bzw. etwas Grünes brauche ich dann schon. Von daher tendiere ich eben zu Valesnerien, die Anubien, und die Crytos. Diese dezent verteilt als Akzente im AQ gesetzt, werden dann auch nicht so auffällig sein. Es wird kein Dschungel, sondern geht dann in Richtung Uferzone, also Sand, Stein, und eben etwas Grünzeugs. Vielleicht nicht 100% Tanganjika, aber mindestens 80%. Kommt mir auch mit meiner momentanen Lichtsituation entgegen.
      Algen sind immer erwünscht, sofern es die richtigen sind und diese nicht überhand nehmen.

      Welse sind noch nicht fix. Bislang nur eine überlegung. Meine Gedanken gingen in die Richtung: Gruppe Fische für Sand, eine für die Steine, eine für "Freiwasser". Inwiefern da Welse gehen weiß ich nicht. Wenn die an den Laich der anderen Fische gehen dann eher nicht.

      Es stellt sich dann ja auch später noch die Frage wieviele Fische von welcher Sorte. Aber erstmal den Besatz klar machen, dann kommt die Anzahl dran.

      Eine wichtige (für mich) Frage blieb bislang unbeantwortet: soll ich das AQ komplett neu aufsetzen, oder kann ich vorhandene Steine und Bodengrund weiterverwenden? Was den Sand angeht tendiere ich eigentlich zu komplett neu. Geht da auch dunkler Sand, oder gibts da nur die helle Möglichkeit (war ja noch nie am See). Den HMF werde ich wohl auch erneuern. Die Steine würde ich abkochen.

      Thema Schnecken wäre dann auch noch interessant.

      So, nun schaue ich mir erstmal die von euch genannten Fische näher an. Bis denne...und Danke schonmal für Anregungen.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
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      :allgemein:
    • Moinsen,

      durch gegoogelt und für gut befunden:

      - N. brevis
      - N. caudopunctatus
      - J. transcriptus
      - J. sp. Gombe (wird aber auch transcriptus sp. Gombe genannt), verwirrend
      - P. nigripinnis

      Sehr guter Vorschlag, gefallen mir optisch sehr gut. Altolamprologus ist nicht so mein Ding. Mag die Form nicht.

      Nur: woher nehmen und nicht stehlen? Der N. caudo... und der P. nigri... sind per Online nur sehr schwer zu bekommen. Da fehlen mir Bezugsquellen. Am liebsten wäre mir, ich könnte die genannten Fische an einem Ort beziehen um die Versandkosten zu minimieren. So dick ist mein Geldbeutel ja leider nicht, und der P. nigri... reißt da schon ordentlich Löcher rein.

      Weitere Fragen:
      - welche Wasserwerte wären für die genannten Fische optimal, bzw. für alle annehmbar?
      - wie sieht es mit dem Futter aus? Gibts da Ausreißer in Form von Futterspezialisten. Muß ich irgendwas umstellen oder kann ich bisheriges Futter weiterverwenden (Söll Flocke, Tetra Delicious Gelfutter, JBL SpirulinaTabs, Forstfutter weiße, schwarze Mülas, Cyclops, Artemien)
      - Tipps für Wasseraufhärtung, Filtermaterialien und Steine (Deko) wären noch nett
      - die Cyprichromis werden als oberflächennah definiert. Ist das bei den P. nigripinnis ebenso? Was spricht den wirkilich gegen die Cyprichromis? Zu hektisch für den Restbesatz?

      Je nach Verfügbarkeit und Preis wäre folgender Alternativbesatz meine Wahl:

      - N. brevis
      - J. sp. Gombe (wird aber auch transcriptus sp. Gombe genannt), verwirrend
      - Cyprichromis leptosoma kigoma

      Würde mir persönlich noch am ehesten zusagen da ich hier eine klare Trennung habe und nicht soviele Arten im AQ. Von daher auch mehr Platz für eventuellen Nachwuchs vorhanden sehe.

      Da ich einen eingeklebten IF in der rechten AQ-Ecke habe bin ich am überlegen an der Rückwand von links nach rechts einen ansteigenden Steinwall aufzuschichten, mit ein paar Ausläufern zur Beckenmitte hin um für Struktur und Sichtbarrieren zu sorgen. Einen Valisnerienwald würde ich in die rechte Ecke des AQs am Auströmer etablieren. Die restliche Frontfläche wäre dann Sand und Schneckengehäuse für die Schneckencichliden. So wäre dan auch genug Schwimmraum für die "Freiwasserfische" vorhanden.
      Gruss, Volkmar
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      :allgemein:
    • Moinsen,

      danke für den Tipp. Interessant, aber wahrscheinlich zu aggressiv für meine restliche Besatzvorstellung. Nachdem was ich so lesen konnte ist das eher ein Fisch fürs Artenbecken, leider.
      Gruss, Volkmar
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    • Hallo

      Also was den Bodengrund betrifft, würde ich nichts machen, außer komplett fischfrei, Bodengrund gründlich absaugen und so ein bis zwei Wochen laufen lassen.
      Alles andere ist in meinen Augen unnötig.
      Bezugsquellen bezüglich Fischen fällt mir der Norbert ( Fisker) ein. Zumindest hat er bestimmt jede Menge Kontakte.
      :Gruß Doldilein :wink:
    • Moinsen Doldi,

      Tja, die Wahl fällt schwer...

      - alten Bodengrund würde ich natürlich komplett säubern (also gründlichst ausspülen), Schnecken raussieben, sowie Reste von SMBB und Erlenzapfen entfernen. Danach wäre natürlich eine Einlaufzeit wieder angesagt, weil ja auch der HMF erneuert wird, sowie große Teile der Deko.

      - für komplett neuen Sand spricht dagegen das ich da definitiv nix "böses" an Bakterien drin habe und der Sand sozusagen "jungfräulich" wäre. Der ist ja nun nicht sooo teuer (und ich wäre endlich diese Manadoreste los).

      Hm, den Fisker / Norbert mal anschreiben... ja, soweit ich weiß kommt der sogar aus SH und wäre damit nicht sooo weit weg wie andere Quellen in unserem Lande. Wenn es soweit ist werde ich mir das mal vormerken. Muß ja auch erstmal schauen wie ich meinen alten Besatz an vernünftige Aquarianer bringen kann. Das ist die erste Hürde, danach kann ich dann weiter machen.
      Gruss, Volkmar
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    • Servus Volkmar,

      ich hoffe, ich erwische alle deine Fragen...

      Würde hellen Sandbodengrund (ohne Manado oder ähnliches Nährstoffzeugs) nehmen... beispielsweise diesen hier:
      sandmann-ag.de/shop/289807/0/46//aquarium-quarzsand

      Einheitliches Gestein - ich hab mittlerweile Granit in meinen Tanganjikabecken. Hier ist ein Natursteinhändler das Mittel der Wahl, keinesfalls der Zooladen (Preis!).

      Zum Besatz:
      Ich hatte seinerzeit mit Cyprichromis kein Glück - die Männchen haben sich gegenseitig aufgerieben, die innerartliche Aggression ist da recht hoch. Hatte damals aber auch fünf Pärchen - war vielleicht zu wenig?
      Paracyprichromis sind deutlich ruhiger, zwar eher etwas felsorientierter als Cyprichromis, aber eben innerartlich nicht so aggressiv. Was die Gruppengröße bei Paracyprichromis angeht... würde sagen, dass 5/7 vielleicht ein guter Start wären - oder sieht das jemand anders?

      Von N. helianthus rate ich ab... ähnliches Kaliber wie N. brichardi, wenngleich die Vermehrung nicht so krass ist.

      N. brevis, N. caudopuncatus und J. transcriptus oder J. sp. "Gombe" (man streitet sich darüber, ob das eine eigene Art ist, oder zu transcriptus oder aber zu marlieri gehört) sind sicher gute Gesellschafter für die Paracyprichromis.

      Von Welsen würde ich bei der Konstellation absehen.

      Bezugsquelle wäre z.B.: isabi.de/startseite.php


      Viele Grüße

      Chris
    • Hi

      Nochmal meine Meinung dazu, entweder Bodengrund austauschen oder HMF reinigen, oder umgekehrt. Würde die Bakterienfauna nicht gänzlich ins Klo kippen, um dann wieder beim Neustart mit Mittelchen nachhelfen zu müssen.

      Zum Besatzwürde ich sagen, wenn Du Deine Ruhe haben willst würde ich nen anständigen Schwarm Paracyprochromis und für unten ein paar Schneckencichliden nehmen. Den empfohlenen Rest würde ich wegen der Vermehrungsfreundlichkeit lieber lassen. Besonders die Julidochromis haben sich, obwohl durchaus schön, bei mir vermehrt wie Ratten. Hätte dann Mühe sie wieder loszuwerden.
      Manchmal ist weniger mehr. :D

      Ich persönlich richte gerade mein Wohnzimmerbecken (700ltr) von Tropheus auf Sandcichliden um. Obere Wasserregion Paracyprochromis nigripinnis und unten Enantiopus Kilesa und gut ist es.



      Gruß Tom
      :Gruß Doldilein :wink:
    • Moinsen Tom,

      naja, gänzlich Unrecht hast du sicherlich nicht was den Bodengrund angeht. ABER: momentan habe ich in meinem Altbestand so einige Krankheitsfälle (Neontetras mit Pusteln, Schleier auf der Haut, etc.) das ich nicht unter Kontrolle bekomme. Muß wohl oder übel mit Chemiekeule dabei gehen. Was ich als allerletzte Methode empfinde. Kämpfe schon seit Wochen damit. Mal gehts besser, nur um Tage später bei anderen Tieren wieder neu aufzuflammen. Umsetzung in Quarantänebecken war auch erfolglos. Momentan irgendwie der Wurm drin. Deshalb der Gedanke das AQ mit Tanganjika-Outfit fast komplett neu zu starten. Mittelchen? Gibbet nich'! Das AQ wird dann ganz standesgemäß über ein paar Wochen hinweg eingefahren, wie sich das gehört. Zudem werden an den restlichen Pflanzen auch ein paar Bakterien dran bleiben. Dann bin ich zudem sämtliche Schnecken los und auch die Manadoreste die ich sonst nicht los werde (Feinstaubähnlich).
      Meine Planung geht dahin das das AQ relativ schwach besetzt wird damit noch Platz ist für Nachwuchs. Die P. nigripinis werden auch zuletzt gesetzt werden weil die doch gut in den Geldbeutel gehen. Da sind 10 Stück dann schon so zwischen 180-300 Euro anzupeilen. Das ist 'ne Menge Geld für'n armen Rentner wie mich (OOOOOOHHHHHH). Mal schauen. Planung ist immer erstmal das A & O. Dann kommt das umsetzen an die Reihe. Eile mit Weile, was lange währt.....usw, usf.
      Tropheus kannst du nur als Artenbecken halten, oder? Ich denke mir das die Futtertechnisch schlecht mit anderen T-Cichliden zu halten sind, oder irre ich da? Kriegen die eigentlich alle so eine "Kopfbeule"? Das mag ich ja so garnicht! Aus demselben Grunde fallen auch Altoprologus bei mir durchs Raster. Gefallen mir einfach nicht. Selbst wenn die mit den Flossen klatschen könnten und durch Ringe springen: die Optik machts bei mir. Wenn dann der Rest passt...gekauft (geht mir bei Autos auch so).
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
      Möge das Wasser mit Dir sein !!!
      :allgemein:
    • Moinsen,
      Tropheus bekommen keine Stirnbuckel, die sehen ganz normal und schön aus, sind aber nicht unbedingt Anfängerfische (Bereich Tanganjikasee). Zudem nur eine Variante sonst gibt es Kloppe und empfindlich sind sie nur im Bezug auf fremde Bakterien wenn man den Bestand aufstockt.
      Tropheus sind Aufwuchsfresser, da kann man höchstens Eretmodus oder Tanganicodus dazu setzen.
      Anbei mal einige Bilder meiner Tropheus, so ich es schaffe sie einzustellen... :D
      Und Grünzeug ist okay!
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :trop:
    • Moinsen Maggi,

      tja, Tanganjika ist halt Neuland für mich. Das macht es aber dann auch wieder interessant darüber zu lesen und zu lernen. Welche Fische hast du denn da abgelichtet (sehen schon cool aus)? Wie groß sind die denn?
      Gruss, Volkmar
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      :allgemein:
    • Moinsen Volkmar, das sind Tropheus moorii Kabiolwe und Eretmodus moba.
      Die Tropheus sind heute auf den Tag 2 Jahre bei mir und sind nun zwischen 10 und 13 cm groß. Sie stammen vom Matze aus Kiel.
      Wie Du sicherlich schon gelesen hast gibt es bei Tropheus einen Überbesatz, da sie sich sonst killen. Gibt Tropheusarten die unter gewissen Umständen zu Massenmördeern werden, aber auch nicht bei jedem!
      Fakt ist, je seltener man ins Becken greift, desto besser geht es ihnen...
      Liebe Grüße aus dem Norden
      Maggi :trop:
    • Servus Volkmar,

      ich würde das Becken komplett neu aufsetzen - gerade nach den von dir geschilderten Symptomen usw.

      Zu Tropheus hat Maggi bereits alles gesagt :)
      Sie sind auch ziemliche "Temperamentsbolzen", also ganz anders wie ruhigere Paracyprichromis oder Neolamprologus etc.

      Was die Vermehrungsrate von Julidochromis angeht - eine große Jungfischschwemme hatte ich von meinen J. sp. "Gombe" nie - aber natürlich kommen immer wieder Jungfische hoch. Daher ja auch meine Empfehlung eines kleinen Räubers wie Altolamprologus sp. "Sumbu Shell", denn dieser kümmert sich auf seine Art um überzählige Brut ;)

      Natürlich geht auch nur ein Schwarm Paracyprichromis und z.B. je ein Pärchen N. brevis und N. caudopunctatus :)
      Mit Sandcichliden (Xenotilapia und Konsorten) habe ich keine Erfahrung - sie gelten als heikel - aber da müssen andere Leute was dazu schreiben...

      Viele Grüße
      Chris
    • Und noch ein Nachtrag:
      Bitte bei Tanganjikabecken keine Fische nachträglich einsetzen. Immer alles gleichzeitig, sonst tun die Alteingesessenen ihre aufs ganze Becken geltenden Revieransprüche mehr als deutlich kund...
      Ausnahme ist vielleicht das Nachsetzen ein paar weiterer Paracyprichromis-Weibchen in eine bestehende Gruppe...

      Aber bitte nicht zuerst die stark revierbezogenen Neolamprologus etablieren lassen, und dann erst die Paracyprichromis nachsetzen - das kann nach hinten losgehen.
      Entweder die Paracyprichromis zuerst einsetzen, oder alles gleichzeitig :)
    • Hallo


      Ohne dass ich hie ein neues Thema aufmachen will, möchte ich behaupten, das Tropheus unter den richtigen Vorraussetzungen durchaus einfache Pfleglinge sein können, daher auch der Reiz an der Sache.


      Gruß Tom :trop:
      :Gruß Doldilein :wink:
    • Moinsen Tom,

      nö, wieso, sind doch auch T-Cichliden. Also ich habe in diesem Bereich bislang noch nichts gelesen. Wahrscheinlich weil ich die Tiere für zu pflegeaufwendig halte. Aber ich werde mich mal schlau machen. Wie gesagt: ich plane ja noch. Von daher bin ich für fast alles offen.
      Gruss, Volkmar
      Alles für's Aquarium !!! Alles für den Fisch !!!
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      :allgemein: