Stinte

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    • Hallo zusammen,

      ja nachdem mir empfohlen wurde doch auch Stinte zu benutzen habe ich heute eben einmal Stinte gekauft in gefrorenem Zustand.
      Die Stücke scheinen mir doch etwas zu groß.

      Frage, nur zerschneiden oder vielleicht doch häckseln ?
      Und kann man dann noch etwas zumischen wie Gemüse ?
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



      Reden ist Silber und Schweigen ist Gold
    • Hi Helmut,

      moskal schrieb:

      wenn zu groß, in gefrorenem Zustand so wie sie sind auf passende Größe schneiden.
      Danke. :top: Ich hätte es zerhäckselt, schon von der Gerechtigkeit her. Sonst bekommen die Kleinen ja nichts ab.

      @Stefan, ich benütze es für meine mittelamerikanischen Großcichliden. Und ja es ist Fisch.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



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    • Servus Roland,

      ich befürchte, beim Häckseln produziert man sehr viele Schwebestoffe ("Staub"), die das Wasser recht belasten?
      Denke eher, die Stinte sind ein gehaltvolles Gelegenheitsfutter für deine Mayaheros (oder hast du noch weitere räuberische Arten?) - in Stückchen geschnitten.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi Chris,

      Cichliden_Chris schrieb:

      ich befürchte, beim Häckseln produziert man sehr viele Schwebestoffe ("Staub"), die das Wasser recht belasten?
      Denke eher, die Stinte sind ein gehaltvolles Gelegenheitsfutter für deine Mayaheros (oder hast du noch weitere räuberische Arten?) - in Stückchen geschnitten.
      nun stauben würde es wohl nicht, da gefroren. Aber gut, ich habe bis dato immer wieder einmal Fischfilet in Würfel geschnitten, verabreicht, Meine Tiere sind alles vom Fressverhalten her omnivore ( Allesfresser ). Nur bei Fischfilet hast Du weder Gräten noch Flossen und schon gar nicht Köpfe.
      Stinte soll bei mir nur zur Abwechslung dienen.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



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    • Servus Roland,

      beim Schneiden/Häckseln des gefrorenen Stintes zwar nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es erstmal eine riesige Wolke an Schwebestoffen gibt, wenn man gehäckselten Stint ins Wasser gibt - das meinte ich.

      Das Verwenden ganzer Futterfische (nicht nur Filet) ist ernährungstechnisch sicher wertvoll.

      Viele Grüße
      Chris
    • eine blöde frage, roland will seine gross cichliden damit füttern was ja auch naturnah ist. würde es in meinem fall sinn machen bereits 10-15 cm grosse fische mit fischstücken o.ä. zu füttern? ich meine dies so dass wenn ich ein filet für mich brutzle ein paar stücke ins becken schmeissen könnte.. bisher habe ich es mehr aus faulheit nicht getan, ich denke schon dass dieses futter aktzeptiert würde...
      hier könnte ihre werbung stehen
    • Hallo Roland,

      Stinte sind das natürlichste Futter für deine Großen, Allerdings schneide ich meine gefrorenen Stinte meist in drei Stücke, dann werden sie auch von den Kleineren gefressen. Ja, Köpfe und Eingeweide sind wertvolle Ballaststoff- und Vitaminlieferanten. Einmal die Woche geht auch bei Omnivoren völlig in Ordnung, das ist die Menge an Fisch, die sie normalerweise auch in der Wildniss erbeuten können.
      Gruß Jakob

      Der Klügere gibt nach, nicht auf!
    • Hi Jakob,

      das mache ich jetzt genau so. :top:
      Bislang eben nur Fischfilet und so wie Du sagtest einmal die Woche. Aber vor dem Brutzeln. Ich teile mit meinen Fischen. .rollroll:
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



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    • Hi Hardliner,

      hardliner81 schrieb:

      aber könnte ich evtl. eine antwort haben?
      klar geht das auch mit Fischfilet. Ich zerschneide das gefrorene Filetstück in kleine Würfel, dann taue ich sie auf und dann geht es ab ins Becken. Ist ratzfatz weg. Ich mache dies bei meinen einmal die Woche und bei Allesfressern geht dies auch. Ich kenne ja nun Deine Fische nicht, aber sollten es auch omnivore Cichliden sein, was spricht dagegen.
      Und günstig ist es auch noch, für 100 gr. Fisch zahlst Du ca. 80 - 90 Cent, günstiger als handelsübliche Fischnahrung.
      Grüsse
      Roland

      DCG 89 2012



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    • Moin Roland,

      sind Stinte nicht Seewasserfische? Ich habe zwar noch nie gehört, daß dieser Umstand bei der Ernährung irgendwelche Probleme macht; allerdings habe ich bisher von Stinten immer Abstand genommen, weil ich dachte, es könne nicht ganz natürlich sein, Seewasserfische zu verfüttern.

      Andererseits finde ich die Idee gut, ein Stück Fischfilet einzufrieren und regelmäßig meine piscivoren Vikis damit zu füttern. Ist sicher preiswerter als 100 Guppies/Woche zu verfüttern.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top:
    • Hi,

      meine Meinung:

      Ich halte von Stinten gar nichts (mehr). Habe sie jahrelang an rein karnivore Cichliden (Cichla, Parachromis dovii) und Schlangenköpfe verfüttert, weil die sonst nichts frassen.
      Für z.B. Mayaheros sind Stinte völlig unnötig. Auch Petenia brauchen keine Stinte, selbst Crenis nicht.
      Stinte belasten das Wasser derart, dass ich sie vor vielleicht 5-6 Jahren komplett verbannt habe. Jedes Mal nach der Fütterung hatte ich einen Fettfilm aus der Wasseroberfläche.
      Das liegt daran, dass Stinte ein klassischer Beifang bei der gewerblichen Meeresfischerei sind und meist erst eingefroren werden, wenn sie schon halb verwest sind.
      Alternativen für größere karnivore Cichliden, Raubwelse, Sonderlinge (Schlangenköpfe, etc.) sind heimische Fische, die man selbst einfriert. So holte ich mir von Fischteichbesitzern, bzw. vom Gewerbe K1 Karpfen, Forellensetzlinge, kleine Karauschen, Weißfische,, Blaubandbärblinge, etc.
      die versauen das Wasser weitaus weniger und ich wusste immer genau, was ich ins Aquarium warf.
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Moin,


      Mr. Dovii schrieb:

      Alternativen für größere karnivore Cichliden, Raubwelse, Sonderlinge (Schlangenköpfe, etc.) sind heimische Fische, die man selbst einfriert. So holte ich mir von Fischteichbesitzern, bzw. vom Gewerbe K1 Karpfen, Forellensetzlinge, kleine Karauschen, Weißfische,, Blaubandbärblinge, etc.
      die versauen das Wasser weitaus weniger
      Das hört sich richtig gut an. Die sind sicher auch günstiger als Futter-Guppies.
      Besten Gruß aus Oberhausen
      :top: Walther :top: :ohne: :top:
    • Hallo,

      noch am Rande: Ab und zu Karpfenartige zu verfüttern macht nichts aber das darf nie ausschließlich sein. Sie haben Inhaltsstoffe, die Vitamin B abbauen, das muß irgendwie ausgeglichen werden um einem Mangel vorzubeugen. Bei Wasserschlangen und Schildkröten ein ernstes Thema. Deshalb schwören dort viele Halter tatsächlich auf Mäusefütterung.

      Gruß, helmut
    • moskal schrieb:

      Hallo,

      noch am Rande: Ab und zu Karpfenartige zu verfüttern macht nichts aber das darf nie ausschließlich sein. Sie haben Inhaltsstoffe, die Vitamin B abbauen, das muß irgendwie ausgeglichen werden um einem Mangel vorzubeugen. Bei Wasserschlangen und Schildkröten ein ernstes Thema. Deshalb schwören dort viele Halter tatsächlich auf Mäusefütterung.

      Gruß, helmut


      Guten Morgen

      Kann man überhaupt den Verdauungsprozess zwischen Reptilien und Fischen vergleichen?
      Ich kenne Reptilien eher als ziemlich effektive Verwerter, sie fressen ihre zur Körpergröße bezogen ziemlich große Beute mit Haut, Fell und Knochen und raus kommt nur noch wenig was an das erinnert was einmal den Weg hinein fand.
      Bei Fischen hingegen habe ich schon oft gesehen das wenn diese z.B größere Insekten oder Wurmlarven fressen das diese oft mehr oder weniger natürlich nicht mehr am leben aber vom Außenskelett her intakt wieder raus kommen und auch im Vergleich zu Reptilien sehr schnell nach etwa 1
      15 bis 24 Stunden.
      Durch die wesentlich schnellere Verdauung wäre es wohl ziemlich gefährlich für den Fisch an etwas banalen wie Darmverschluss zu Grunde zu gehen wenn z.B ein Mäuseknochen oder Schädel ungünstig stecken bleiben würde.
      Natürlich ist das auch abhängig vom Fisch. Aus der Natur wissen wir ja auch das große Schlangenköpfe, Gabelbärte und auch der heimischen Hecht vor Fröschen, kleine Nager die irgendwie ins Wasser gelangen, junge Wasservögel, Schlangen nicht halt machen.
      Vor gut 10 Jahren sah ich in den Niederlanden beim Spinnfischen sogar einmal wie ein kapitaler Hecht mit mindestens 90 cm eine ausgewachsene Elster die auf einem Seerosenfeld spielte griff und mit ihr verschwand.