Einstieg in die Zucht

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    • Einstieg in die Zucht

      Hallo Zusammen,

      ich hatte es in meinem anderen Thread bereits geschrieben: Mich begeistert die Idee etwas sinnvolles zur Erhaltung der Viktoria-Buntbarsche beizutragen.

      Ich bin von meinem ursprünglichen Plan in meinem Wohnzimmer ein Gesellschaftsbecken mit Diskus einzurichten abgerückt, und möchte mich nun mit diesen schönen bedrohten Tieren beschäftigen, und sie auch systematisch züchten. Mit letzterem bin ich insb. was "systematisch" anbelangt, noch ein Neuling.

      Meine Idee, die in einen Plan entwickelt werden möchte:
      Ich habe ein 3m Wand in unserem Familien / Fernsehzimmer mit Wasseranschluss für eine Küchenzeile. Ich möchte eine Ebene Becken aufstellen, ev. mit kleineren Aufzuchtbecken darüber. Tiefe und Höhe können 60 - 70 cm sein. Da 75cm lang eine Sonderanfertigung wäre, tendiere ich dazu 3 Becken mit 1m Länge aufzustellen. Mein Wohnzimmerbecken ist 70 cm hoch, und gefühlt sind 60 cm einfacher zu pflegen. Damit komme ich auf 100x60x60cm3 = 360l Wunschmaß.

      Fragen an die Experten:
      - ist die Beckengröße 360l sinnvoll, oder sollte ich bei Tiefe und/oder Höhe auf 70cm gehen?
      - ich denke, ich sollte Aufzuchtbecken einplanen? - Falls ja, genauso viele wie große Becken? - wie groß?
      - ist es sinnvoll jedes Becken separat zu filtern und zu steuern, oder kann ich einen gemeinsamen Wasserkreislauf planen?
      - Was sollte ich an Umwälzleistung einplanen? - meine Idee ist 2 x Beckeninhalt / h

      Freue mich über Tipps und Anregungen.

      Schöne Grüße
      Markus
    • Hallo Markus,

      es ist lobenswert, dass Du Dich entschlossen hast uns, die IgV, bei der Erhaltung vom Aussterben bedrohter Arten aus der Viktoriasee-Region unterstützen willst.

      Für die WZ-Wand wären 3 x 100x60x60cm = 3 x 360l sehr sinnvoll, denn, wenn man Gruppen jeweils einer Art pflegt, benötigt man kaum mehr Volumen.
      Dafür hättest Du dann schon mal 3 versch. Arten - das wird dann nicht eintönig oder langweilig.

      Ich habe bei meinen 40 Aq. alle einzeln gesteuert - da kann man bei Krankheiten und anderen Problemen besser und gezielt gegen steuern.
      Innen oder Außenfilter ist Geschmacksache - einfacher zu handhaben wäre der Innenfilter (habe ich auch so).
      Umwälzleistung 2 x Beckeninhalt / h ist okay, bei HMF kann es auch weniger sein.

      Aufzuchtbecken: ich könnte mir vorstellen 3 Stück 60x60x30-40 cm hoch und 4 Stück 30x60x30-40 cm hoch, wobei die letzteren 4 dann nur von der kleinen Stirnseite betrachtet werden könen - ist aber im Aufzuchtbereich tolerierbar.

      ich wünsche Dir jedenfalls viel Freude schon bei der Planung und Realisierung.
      Viele Grüße aus Lüdenscheid
      Klaus

      UBB-Code :Vic:
    • Hallo Markus,

      es ist sehr praktisch einen automatischen WW zu planen, also einen permanenten Zulauf und einen Ablauf. Das ist aber sicher eine Frage der Möglichkeiten. Ein Zentralfilter ist für mich persönlich ein Argument, dort keine lebenden Tiere zu kaufen. Filter müssen für mich zwingend dezentral sein; es sei denn der Züchter macht regelmäßig Untersuchungen auf Parasitenbefall. Innenfilter sind sorgenrmer als Außenfilter. Aber jeder hat ein anderes Nervenkostüm im Urlaub.

      Ich bin der Überzeugung, dass es unseren Fischen in aller Regel Grundfläche wichtiger als Höhe ist. Ich wrde als eher in Tiefe als in Höhe investieren.

      Wichtig ist für die Frage, wie viele Becken und in welcher Größe, dass es nicht zu Bastardisierungen kommen kann und wenn doch, Du das erkennst und Bastarde frühzeitig verfüttern kannst. Wenn Du also Zuchttiere versch. Arten zusammen setzt, sollten sie eine relativ hohe Kreuzungsschwelle haben und im weiblichen Geschlecht bzw. als Jungtiere deutlich unterschiedlich aussehen, damit Du F1-Bastarde erkennst.

      Bedenke, dass eine gut funktionierende Zucht wahrscheinlich erheblich mehr Kapazitäten für die Aufzucht benötigt als für die Zuchttiere. Auch kann es durchaus vorkommen, dass Du auf Deinen (dann schon recht großen) Nachzuchten eine erhebliche Zeit sitzen wirst, bis Du sie an den Mann gebracht hast. Oder Du betreibst "Geburtenkontrolle", indem Du nicht abfischt..
    • Hallo Markus,

      schoen das du dich entschlossen hast etwas zur Arterhaltung unserer Victorias beizutragen.
      Ich wuerde es bei 100X60X60 belassen. Auch eine 50er hoehe waere ausreichend. Wie Markus1 schon erwaehnte, besser mehr tiefe.
      Als aufzuchtbecken oben drueber wuerde ich 2 standart 100x40x40 nehmen und abteilen. dann waere noch Platz fuer 3 60x30x30 oder 4 40x25x25.
      eine dezentrale Filterung ist mE die bessere Loesung. Habe ich auch mit HMF. Ist einfach und Pflegeleicht. Ob dann mit zentraler Luftversorgung oder einzelnen
      Pumpen kommt dann auf den Geraeuschpegel an. Luftkompressoren sind da eben etwas lauter was im Wohnraum eher stoerend ist.

      Gruss Heinz
    • Hallo zusammen,

      die Argumente bez. der dezentralen Filterung sind einleuchtend, Danke für die Hinweise.

      Ihr habt geschrieben, das die Grundfläche wichtiger ist als die Höhe - wären 300l (100x60x50) ausreichend?

      Habe nun schon einige interessante Hinweise zum Thema Wasserwechsel gefunden, das scheint recht unkompliziert realisierbar zu sein. Ein permanenter Zulauf scheint mir nicht ökonomisch zu sein. Mal sehen, was ich da noch zum Thema Steuerung finde.

      HMF finde ich eine coole Sache - hatte ich früher. Allerdings dachte ich, dass die Furus vielleicht zu viel Dreck machen, und man dann eine verhältnismäßig große Fläche braucht. Habe gerade mal nachgerechnet: wenn ich zweimal den Beckeninhalt pro Stunde umwälze, brauche ich eine Matte von 30cm Breite. Das würde passen

      Schöne Grüße
      Markus
    • Guten Morgen,

      sandwurm schrieb:

      Habe nun schon einige interessante Hinweise zum Thema Wasserwechsel gefunden, das scheint recht unkompliziert realisierbar zu sein. Ein permanenter Zulauf scheint mir nicht ökonomisch zu sein. Mal sehen, was ich da noch zum Thema Steuerung finde.
      Ein Bekannter hat auch lange Zeit mit einem automatischen Wasserwechsel gearbeitet und hat sich dabei einer Gartenbewässerungsnalage von Gardena bedient. Wenn ich mich recht entsinne hat er TWW autmomatisch in Intervallen durchführen lassen. Wie viel und wie oft sinnvoll und notwendig sind, dazu lässt sich vermutlich ausgiebig streiten ;)
      Gruß Daniel

      :bild:
    • Moin Markus,

      coole Idee, in die Viki-Pflege etwas professioneller einzusteigen, Glückwunsch.

      Deine ersten Fragen wurden ja schon alle kompetent beantwortet. Ergänzungen von mir:
      300L je Haltungsbecken sind bei den meisten Arten ausreichend für eine Gruppe von ca. 10 Tieren. Es kann zwar auch andersherum gutgehen; aber besser achte auf Männerüberschuß, z.B. 7,3.

      Ich setze Aufzuchtbecken mit 50x30x35 cm ein. Da passen 4 St. perfekt nebeneinander aufs 120cm-Regal. Achte darauf, daß Du keine Nachzuchten unterschiedlicher Arten in einem Becken zusammensetzt, das führt immer zu Hybriden.
      Besten Gruß aus Essen
      :top: Walther :top: :Vic: :top:
    • Hi Markus,

      sandwurm schrieb:

      Vor dem Hintergrund, das die Mamis und Papis in Artenbecken gehören, wäre ich jetzt nicht auf die Idee gekommen, die Babies zu vergesellschaften
      Ob Du es glaubst oder nicht: Es gibt selbst in der IGV Leute, die die Babies zusammen halten. Angeblich können selbst deren Töchter (kleine Mädchen) die Unterschiede erkennen; tatsächlich geht das aber nicht, weil fast alle Jungtiere bei Vikis gleich aussehen, sobald Du versuchst, sie aus dem Becken zu fangen.
      Besten Gruß aus Essen
      :top: Walther :top: :Vic: :top:
    • Severum02 schrieb:


      Angeblich können selbst deren Töchter (kleine Mädchen) die Unterschiede erkennen; tatsächlich geht das aber nicht, weil fast alle Jungtiere bei Vikis gleich aussehen, sobald Du versuchst, sie aus dem Becken zu fangen.
      Und ich dachte ich wäre biologisch völlig untertalentiert. Das war mein Gedanke, den ich mich nicht getraut habe zu schreiben.

      Schöne Grüße
      Markus
    • Hallo,

      Severum02 schrieb:


      Ich setze Aufzuchtbecken mit 50x30x35 cm ein. Da passen 4 St. perfekt nebeneinander aufs 120cm-Regal. Achte darauf, daß Du keine Nachzuchten unterschiedlicher Arten in einem Becken zusammensetzt, das führt immer zu Hybriden.
      Und auch die lückenlose Abdeckung nebeneinanderstehender Becken nicht vergessen. Abtrennungen innerhalb eines Beckens lassen sich m. E. kaum sicher gestalten.

      Ich hatte erst diese Woche einen Hürdenschwimmer, der aus seinem Einhängekasten herausgesprungen sein muss, sich dann wohl unter den Halbstarken nicht sonderlich wohl fühlte, und letzlich bei seinen 2 Wochen alten Artgenossen im 'Ablaichkasten' am anderen Beckenende Unterschlupf fand. Das eingeschüchterte Kerlchen liess sich gerne von seinem Tagesausflug zurückführen.

      Grüsse

      Christian
    • Hallo zusammen,

      ich habe nun mehrfach in verschiedenen Schattierungen gelesen, dass die Tiere nicht, gar nicht, und auf gar keinen Fall gemischt werden sollen - weder erwachsen, noch als Babies. Das habe ich verinnerlicht, und werde es beherzigen ;)

      Was die Anzahl der Aufzuchtbecken anbelangt habt Ihr unterschiedliche Angaben gemacht - ist soweit nachvollziehbar.

      Trotzdem habe ich noch eine Frage zu den Aufzuchtbecken, und damit indirekt zur Verwendung der Nachkommen: wie muss ich mir das vorstellen?
      Haltet Ihr nur Euren eigenen Stamm "am Leben", und tauscht gelegentlich mit Gleichgesinnten? - Oder gibt eine gewisse Nachfrage nach den Tieren, so dass Ihr über den eigeneren Bedarf hinaus "produziert"?
      Wenn die Nachkommen nur zur Erhaltung des eigenen Stamms verwendet werden, brauche ich doch vermutlich gar nicht so viel Aufzuchtkapazität.

      Schöne Grüße
      Markus
    • Hallo zusammen,

      sandwurm schrieb:

      Trotzdem habe ich noch eine Frage zu den Aufzuchtbecken, und damit indirekt zur Verwendung der Nachkommen: wie muss ich mir das vorstellen?
      Haltet Ihr nur Euren eigenen Stamm "am Leben", und tauscht gelegentlich mit Gleichgesinnten? - Oder gibt eine gewisse Nachfrage nach den Tieren, so dass Ihr über den eigeneren Bedarf hinaus "produziert"?
      Wenn die Nachkommen nur zur Erhaltung des eigenen Stamms verwendet werden, brauche ich doch vermutlich gar nicht so viel Aufzuchtkapazität.
      Die IGV hat aktuell über 30 Mitglieder, die wohl auch teilweise hier mitlesen. Viele von denen haben viel Erfahrung und können hier gute Tips geben ...
      Besten Gruß aus Essen
      :top: Walther :top: :Vic: :top:
    • Hallo Markus,

      ja, Deine Überlegung ist recht gut.
      Das "Absatzvolumen" der Vikis ist in D nicht sonderlich groß.
      Wir tauschen hauptsächlich untereinander in der IgV und mit anderen Freunden.
      Bei mir kommt ca. 1x pro Monat oder weniger mal jemand fremdes vorbei und nimmt dann 1 Paar oder eine kleine Gruppe Vikis mit.
      Es ist und bleibt der Idealismus in dieser Sache.

      Wenn du also rechnest 3 x 360l Aq. = 3 Vikiarten, dann reichen sicherlich auch 3-4 Aufzuchtaq. - es müssten dann nicht 7 oder 8 sein.
      Meine Vorstellung war, in Deinem Sinn den gesamten Raum optimal nutzen zu können.
      Viele Grüße aus Lüdenscheid
      Klaus

      UBB-Code :Vic:
    • Hallo Markus,

      ich denke das muß man einzeln betrachten.
      Zur Zucht :
      Nur im Artenbecken um eine Hybridisierung zu 100% ausschließen zu können.
      Zur Aufzucht:
      Bei Arten die sich ähnlich sind verbietet sich hier einen gemeinsame Haltung z.B. 2 Pundamilia zusammen setzen
      Bei Arten die sich leicht unterscheiden lassen ist das kein Thema, z.B. kannst du Ptyochromis "Hippo Point salmon"
      und Paralabidochromis chilotes problemlos zusammen und wieder auseinander setzen.
      Gleiche Arten ( z.B. Aulonocara) schwimmen bei mir nicht nur in ver. Becken, sondern auch nie neben einander.

      Zur Menge:
      Sofern du nicht schon vorher weißt wohin damit, dann nur für den eigenen Bedarf. Die Nachfrage ist allgemein eher gering,
      die meisten Halter ostafrikanische Cichliden bekommen einen komischen Gesichtsausdruck wenn das Wort "Victoriasee" fällt.
      Auch wenn die Vorurteile schon 30 Jahre alt sind, sie sind da. So wie viele den Sciaenochromis fryeri immer noch als Ahli bezeichnen.

      Gruß Thomas
      Verrückt ist man nur wenn man wenige ist, sind alle verrückt ist das Normal !

      :mala: :tanganjika: :Vic:
    • Hallo,

      ich bin ja neu in dem Metier - komme aus Süd- und Mittelamerika, ja nachdem wie die Wasserwerte zu Hause waren.

      EThomas schrieb:

      die meisten Halter ostafrikanische Cichliden bekommen einen komischen Gesichtsausdruck wenn das Wort "Victoriasee" fällt.
      Auch wenn die Vorurteile schon 30 Jahre alt sind, sie sind da.
      Hm, habe gerade mal das Internet befragt und keine Hinweise auf "komische Gesichter" und Vorurteile gefunden. Würde mich über Hintergrund-Informationen freuen.

      Es gibt doch wunderschöne Fische im Viktoriasee. Daher verstehe ich das geringe Interesse nicht.

      Schöne Grüße
      Markus
    • Hallo,

      eigentlich ganz einfach. Die ersten Fische die mit der Herkunftsbezeichnung Viktoriasee bei uns ankamen waren adult 10-15 cm groß, keine Kostverächter und sehr durchsetzungs stark. Daher habe die Vik ihren Ruf als Aggresive Killer und Pflanzenfresser.
      Das es im Viktoriasee und den umliegenden Seen hunderte Arten mit ganz verschiedenen Ansprüchen und Verhalten gibt (gab) hat sich dann in den Köpfen nicht mehr durchgesetzt.
      So wie die meisten Leute glauben alle Kampffisch-Arten würden sich bis auf den Tod bekämpfen. Das es bei den Betta´s nicht die Regel ist und es sogar maulbrütende Arten gibt können manche nicht fassen.

      Durch diese Dogmendenken -> ah schöner Fisch-> toll-> oh Viktoriasee-> nein, dann lieber nicht
      begründet sich die geringe Verbreitung dieser Fische.
      Wobei es wird besser, wenn auch langsam ;)

      Gruß Thomas
      Verrückt ist man nur wenn man wenige ist, sind alle verrückt ist das Normal !

      :mala: :tanganjika: :Vic:
    • Hallo Markus,

      K. Lahme schrieb:

      Es ist und bleibt der Idealismus in dieser Sache.

      Wenn du also rechnest 3 x 360l Aq. = 3 Vikiarten, dann reichen sicherlich auch 3-4 Aufzuchtaq. - es müssten dann nicht 7 oder 8 sein.
      Meine Vorstellung war, in Deinem Sinn den gesamten Raum optimal nutzen zu können.
      Genau.

      EThomas schrieb:

      Zur Aufzucht:
      Bei Arten die sich ähnlich sind verbietet sich hier einen gemeinsame Haltung z.B. 2 Pundamilia zusammen setzen
      Bei Arten die sich leicht unterscheiden lassen ist das kein Thema, z.B. kannst du Ptyochromis "Hippo Point salmon"
      und Paralabidochromis chilotes problemlos zusammen und wieder auseinander setzen.
      Bei einzelnen Arten mag es funktionieren, im allgemeinen aber nicht.

      sandwurm schrieb:

      Es gibt doch wunderschöne Fische im Viktoriasee. Daher verstehe ich das geringe Interesse nicht.
      Abgesehen von den schon genannten Gründen, sieht es doch so aus, daß die meisten Fische bei "Wald-und-Wiesen-Sammelsurium-Händlern ohne große Ahnung ver- und gekauft werden, und das meist als Jungtiere. Die sehen sich alle ähnlich und verängstigt im Verkaufsbecken sind sie auch nicht attraktiv. Der Händler gibt Dir also nichts dafür, es sei denn, er ist ein Freak.

      Außerdem wird durch die IGV-Mitglieder zu wenig dafür getan, weil kaum einer wirklich Interesse daran hat.
      Besten Gruß aus Essen
      :top: Walther :top: :Vic: :top:
    • Hallo zusammen

      EThomas schrieb:

      Hallo,

      Die ersten Fische die mit der Herkunftsbezeichnung Viktoriasee bei uns ankamen waren adult 10-15 cm groß, keine Kostverächter und sehr durchsetzungs stark. Daher habe die Vik ihren Ruf als Aggresive Killer und Pflanzenfresser
      Dachte, das würde genauso für die beiden anderen Seen gelten...

      Severum02 schrieb:


      Der Händler gibt Dir also nichts dafür, es sei denn, er ist ein Freak.
      Außerdem wird durch die IGV-Mitglieder zu wenig dafür getan, weil kaum einer wirklich Interesse daran hat.
      Natürlich kriegst Du nichts dafür, solange keine Nachfrage existiert. Die Frage ist wie man das Interesse für den Viktoriasee und die schönen bedrohten Arten steigern kann. Es gibt doch genug Leute mit Interesse für seltene und bedrohte Arten.

      Was die IgV anbelangt, kann ich das natürlich nicht beurteilen. Bist Du IgV Mitglied? - Was denkst Du, könnte oder sollte getan werden?

      Schöne Grüße
      Markus