200x55x50 Besatz

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    • Hey,
      so die Südamerikaner sind umgezogen.
      Für die Metynnis ist das Becken zu ruhig/groß, sie legten ihre Scheu nicht ab und rasten bei Schreck in die Strukturen, da das Becken direkt neben der Tür steht, ist es natürlich kein unbedingt ruhiger Stellplatz.
      Nun sind sie wieder im 450er, was mehr freien Schwimmraum aufweist und generell heller ist und in der Ecke des Raumes steht.

      Und direkt nach dem Umsetzen fingen sie an wieder in der Gruppe zu schwimmen, anstatt zwischen den Wurzeln zu stehen.

      War nun der dritte Anlauf, die Tiere im 200cm Becken zu pflegen, aber was nicht ist, das ist nicht!

      Also zogen ebenfalls die Hyphessobrycon anisitsi um, welche eingesetzt wurden, um den Scheiben mehr Sicherheit zu geben, brachte hier leider nicht viel.
      Der Cochliodon zog auch um, da er zu stark kotet und gegenüber dem Mastacembelus dayi, sowie den anderen Arten, die Unterstände aufsuchen, ein zu hohes Territorialverhalten aufweist.
      Auch einer der Nandus nandus musste raus, da er zu langsam wächst, was der Dayi natürlich nicht tut (steuer gerade auf die 50cm zu) und somit eine begründete Gefahr für das Tier besteht.

      Also wäre der aktuelle Besatz:
      1 Mastacembelus dayi
      1 Toxotes blythii
      3 Datnioides polota
      3 Nandus nandus
      2 Polypterus delhezi
      1 Notopterus notopterus

      Drei kleine Dels sind noch in der Aufzucht, die ziehen im Laufe der nächsten Monate ein.

      Dann muss ich mal schauen, ob ich ggF. die Planung umsetze und das Becken als Asyl für Chromobotia macracanthus aus zu kleinen Becken nutze, passend zum Besatz wären sie, da hab' ich keine Bedenken.
      Bilder
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      MfG,
      David
    • Gefällt mir gut das Becken , besonderst das Licht macht einiges aus ...klasse .
      Ich wurde den rechten Steinaufbau mit der Mittleren Wurzel tauschen ...aber das ist natürlich , Geschmacks/Optik- und noch viel mehr Besatzfrage .
      Denke wenn die Fische alle drin sind wirst du ja mit der Zeit sehen ob man da nochmal was ändern muss oder ob es so läuft .
      Von mir erstmal , beide Daumen hoch ! :thumbsup:
      Stimmiges und atmosphärisches Becken !!
    • Hey,
      ein aktueller Clip:


      Wer genau hinschaut erkennt Polypterus senegalus hier im Becken, fünf Tiere zogen um, da eines der 300 Liter Becken nun für Nandopsis tetracanthus frei wird!
      MfG,
      David

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Xeno ()

    • Hallo David,


      zum einen erst mal ein großes Lob für das äußerst interessant eingerichtete und ausgeleuchtete Aquarium.
      Viele interessante Fische, jedoch wäre mir der Mix der einzelnen Arten persönlich etwas zu "bunt".
      Jede Art ist schon eine Besatzidee für sich.

      Mir ist aber beim Lesen deines Beitrages das Interesse an den Datnioides hoch gekommen.
      Nach etwas Schmökern im Netz bin ich auch auf deine weiteren Beiträge gestoßen (bezüglich Fehllieferung polota / microlepis).

      Was für mich erst mal grundsätzlich die Frage stellt: Welche Datnioides brauchen Brackwasser. Ich vermute, das nicht die Art, sondern eher der Fangort hier eine Rolle spielt, da ja die einzelnen Arten mehr oder weniger alle auch weit im Binnenland vertreten sind.

      Wenn dir die auf Tigerbarsche fokussierte Diskussion den Thread sprengen sollte, könnten wir das auch als separates Thema weiter führen.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hey Lutz,
      es freut mich, dass du Interesse an diesen eher unbekannten Aquarienbewohnern zeigst!
      Der Besatz ist noch im stetigen Wandel, da viele der Tiere eben selten gepflegt werden, insbesondere in der Kombination und irgendwann muss es ja mal einer dann selber ausprobieren, wenn es keine Erfahrungswerte gibt, nach denen man sich richten kann.

      Beispielsweise gibt es das Argument, dass Datnioides mit Cichliden eher problematisch sind, das habe ich nun über einige Zeit mit einem der Tiere ausprobiert und es klappt ohne Probleme.
      Jedoch habe ich einen D.polota der, als ich alle Tiere zusammengesetzt habe, anfing seine Artgenossen gezielt an den Kiemen zu attackieren, insbesondere ist dies problematisch, da D.polota eine empfindlichere Art ist, ergo sind Streß durch einen überdurchschnittlich territorialen Artgenossen in Kombination mit dem Streß durch den Versand, etwas was man NICHT haben möchte.
      Und das aus gutem Grund, einer der Dats schaffte den zweiten Tag so nicht.
      Dummerweise war ein Fest bei Verwandten an genau dem Tag nach der Ankunft der Tiere, absagen war nicht drin, also mit mulmigem Gefühl ging es dann auf die Feier.
      Als ich am Abend zurückkehrte, sah ich das Tier leider auch schon regungslos im Becken liegen.
      Als ich dann beobachtete, dass das eine Tier (Datnioides sind wirkliche Chrakterfische, daher trug dieser dann der Einfachheit halber den Namen "Archiebald", den man im Anbetracht seines eher kritischen Verhaltens auch etwas... härter betonen kann.) steckte ich dieses in Einzelhaft.
      Gut, Einzelhaft war es nicht, aber Artgenossen gab's keine in dem Becken.

      Dieses Tier erblühte regelrecht im 450er Becken mit Polypterus senegalus, Nandus nandus und Pterophyllum scalare (ja ich bin ein "Kontinentalmix-Typ", solange das Verhalten passt, sehe ich es als unkritisch an) und reagiert auch auf mich vorm Becken, er ist wunderschön gefärbt, wächst sehr gut und vorallem: er ist aktiv!
      (Anhang 1)

      ABER die drei im 200cm Becken sind, wie soll ich es beschreiben, unsichtbar.
      Scheu, schlecht gefärbt, wachsen aber komischerweise sehr schnell (ergo bekommen sie genügend Futter ab).
      Ich hab versucht den Grund dafür zu finden und entfernte darauf den etwas territorialen Notopterus notopterus aus dem Becken und hoffte auf Besserung, welche aber ausblieb.
      Auch habe ich die Struktur versucht anzupassen und Pflanzen einzubringen, aber kein Erfolg.

      Gestern hab' ich dann einen Versuch gewagt:
      Der erste Dat, den ich in's Netz bekomme, zieht in ein anderes Becken!
      Nach über einer Stunde gab's dann einen Erfolg und ein Tier ging in's Netz.
      Es wurde in eines meiner 300 Liter Becken umgesiedelt und vorhin, als ich aus dem Wald wieder Zuhause eintrudelte und am Aquarienzimmer vorbeiging, sah ich im Becken einen "Tiger" vor den Strukturen herflitzen.
      Als ich den Raum betrat, verkroch er sich, dann verließ ich den Raum und schaute von außen herein und er fing wieder an vor den Strukturen frei zu schwimmen.

      Meine Prognose wäre, dass dieses Tier nun von Tag zu Tag aktiver wird, was mich sehr freut!
      Nur muss dann herausgefunden werden, welche Faktoren die Tiere ihre Scheu verlieren lassen.
      Sind es aktive Fische im Freiwasser, wie im 450er die Skalare und im 300er Aufzuchtbecken die Heros?
      Ist es ganz einfach die Helligkeit des Beckens?

      Nun das gilt es jetzt zu klären und das große Becken anzupassen, denn da will ich ja schließlich meine Dats drin pflegen!

      Die Thematik Brackwasser ist recht undurchsichtig.
      Datnioides microlepis, pulcher und undecimradiatus kommen nur im Süßwasser vor, während Datnioides polota und campbelli in Süß- und Brackwasser gefunden werden.
      Bevor ich mir die Tiere zugelegt habe, habe ich Infos von Pflegern der Tiere gesammelt und dann natürlich verarbeitet.
      Das Ergebnis (und eine grundsätzliche Philosophie, welche in Amerika und Asien anzutreffen ist) war dann, dass die Tiere ein verhältnismäßig schwaches Immunsystem haben, die meisten Ausfälle sind in den ersten Wochen zu verzeichnen, sorgt man für ein gutes Umfeld, eine gute Wasserqualität und natürlich eine gute Fütterung, so spricht nichts gegen die Pflege im Süßwasser.
      Die bereits kurz angeschnittene Philosophie besagt, dass viele, wenn nicht alle Brackwasserbewohner unter den richtigen Konditionen im Süßwasser mit Erfolg gepflegt werden können.
      Insbesondere wird dies bei Toxotes chatareus/jaculatrix und dirversen Scatophagus angewandt.
      Ich pflege beispielsweise Gobioides broussonnetii (Anhang 2)nun fast ein Jahr in reinem Süßwasser, diese Art wird ebenfalls in Süß- bis Meerwasser gefunden, mein Tier stammt aus dem Süßwasser und wurde bisher nei in Brackwasser gepflegt.
      Sollten negative Veränderungen auftreten, die auf die Wasserbeschaffenheit zurückzuführen sind, so wird noch ein Becken bereitgestellt (worauf ich insgeheim übrigens warte, da ich Gymnothorax tile pflegen will!).
      Diese Art ist im Heimaquarium sehr unbekannt und erfreut sich auch keiner großen Beliebtheit, da die Tiere meist nur wenige Wochen leben.
      Ich schätze, dass die meisten Ausfälle durch eine falsche Fütterung und Vergesellschaftung zu begründen sind, denn diese Tiere sind (trotz des räuberischen Aussehens) Filtrierer, welche fast blind sind und sich gegen territoriale Beifische nicht durchsetzen können und einfach verhungern.

      Ach ja, das Drama mit dem microlepis!
      Gekauft war ein polota und ein microlepis kam an, der Unterschied sind 20cm mehr in der maximalen Größe der Tiere.
      Ich hätte es viele, viele Jahre pflegen können, aber ab 40cm hätte das 200cm Becken auch nicht mehr gereicht.
      Kurz bevor ich mich entschied es doch zu behalten, meldete sich dann ein ominöser "Roby" aus einem benachbarten Ort und gab an ein Becken um 300cm zu besitzen, schickte auch Bilder und holte das Tier persönlich ab.
      Kurze Zeit später lief über seinen Kleinanzeigen-Account dann eine Verkaufsanzeige, in welcher er Piranhas anbot, im Hintergrund der völlig widerlich zusammengestellten Fischsuppe war dann mein kleiner, magerer, völlig verstörter Datnioides zu sehen.
      Auf die Konfrontation wurde dann mit Beleidigungen reagiert, die Bilder des Großbeckens stammten zudem aus dem Internet.
      Der Typ kann sich wirklich glücklich schätzen, dass ich seine Addresse nicht hatte, sonst hätte ich ihm persönlich einen Besuch abgestattet.
      Bilder
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      MfG,
      David

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Xeno ()

    • Hallo David,

      bei deiner Aquarienbeschreibung ist mir Olafs alter Besatz mit Datnioides und Channa pleurophthalma wieder ins Gedächtnis gekommen. Für deine Aquariengröße sicher keine Option - Olaf hatte 6000 l zur Verfügung. Jedoch standen alle Tiere in voller Farbe im Freiwasser und boten einen fantastischen Anblick.

      Separat gehaltene Fische reagieren aus eigener Erfahrung relativ scheu. Entsprechende Beifische, welche sich im Freiwasser bewegen, nehmen diese Scheu sichtlich.
      Dies konnte ich bei einem Festae Paar eindeutig beobachten.
      Umgekehrt könnte das natürlich auch funktionieren. D.h. deine Datnioides könnten eine gewisse "Eigendynamik " entwickeln. Ergreift einer die Flucht, setzt der Rest hinterher.


      Xeno schrieb:

      Die bereits kurz angeschnittene Philosophie besagt, dass viele, wenn nicht alle Brackwasserbewohner unter den richtigen Konditionen im Süßwasser mit Erfolg gepflegt werden können.

      Naja, das empfinde ich recht pauschal. Sollte aber zum großen Teil anwendbar sein. Wobei nicht alles, was die Amis bzw. Asiaten in der Tierhaltung praktizieren, wirklich mit unseren Auffasungen und Wertvorstellungen vereinbar ist.

      Bezogen auf das Thema Brackwasser / Meerwasser fällt mir da spontan der Bumblebee Grouper ein. Dieser wird bei den Amis als Freshwater Grouper verkauft und gehalten. Googelt man nach dem korrekten wissenschaftlichen Namen Epinephelus lanceolatus , weiß man, was davon zu halten ist.

      Bei den Datnioides sollte Aufgrund des Verbreitungsgebietes eine entsprechende Anpassung möglich sein.
      Was mich weiterhin interessiert, dass angeblich noch keine Vermehrung dieser Fische in Gefangenschaft gelungen sein soll.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hey,
      der Punkt der Gruppenhaltung bei D.polota ist auch ein Streitthema.
      Mir wurde nahegelegt, dass diese Tiere wirklich massiven Charakter in's Becken bringen und das Individuum sich quasi den Beibesatz aussucht.
      Tatsächlich habe ich KEINEN Erfahrungsbericht über die Gruppenhaltung von D.polota finden können, lediglich Berichte über Polota mit anderen Datnioides.
      Nun 6000 Liter sind auch für den großen D.pulcher nicht notwendig, die Aussage, dass adulte Datnioides nicht sonderlich viel auf Bewegung setzen, habe ich von mehreren Seiten zugetragen bekommen.

      Die Eigendynamik ist ein interessanter Ansatz, wenn dem so wäre, würde diese garantiert durch die Metynnis maculatus angekurbelt werden.
      Die Tiere machen sich schon besser, als zu Anfang, aber scheu sind sie noch immer.
      Meine Metynnis altidorsalis musste ich leider aus dem Becken entfernen, da die Scheu mit "darting", sprich dem unkoordinierten Schwimmen in Beckeneinrichtung/ gegen Scheiben gepaart vorkam.
      Jedoch ist es nicht so, dass die Datnioides in irgendeiner Art und Weise einen Gruppenzusammenhalt zeigen, eher im Gegenteil, einer hocht links unter der Wurzel, der nächste recht mittig im Steinhaufen und der andere dann rechts in den Strukturen.
      Treffen die Tiere zusammen, so verjagen sie sich gegenseitig.
      Ob die Gruppenhaltung tatsächlich das Wahre ist?
      Ich weiß nicht so recht.

      Klar, die verschiedenen Philosophien haben alle ihre Vor- und Nachteile, ich selber bin zwischen der europäischen und asiatischen Philosophie aufgewachsen (der Goldfisch in der Salatschüssel als Glückssymbol wurde viele Jahre nicht hinterfragt, er war Teil der Kultur, Ende), weshalb ich versuche das Beste aus Diesen zu kombinieren.
      Der mitunter größe Unterschied wird wohl sein, dass in der europäische Philosophie schnell zum Gigantismus geschwenkt wird (wenn man teilweise von Enpfehlung in Richtung "Neons ab MINIMAL 100cm" ausgeht), während in der asiatischen Philosophie der Aspekt der Wasserqualität über die Beckengröße gestellt wird, so dass teils verhältnismäßig große Tiere in recht kompakten Becken, mit jedoch gigantischer Filteranlage schwimmen.
      Sofern man sieht, dass all diese Ansätze auf Art und Weise funktionieren, sollte man nicht zu harsch urteilen oder gar eine gesamte Richtung schlechtreden, viel eher sollte man sich mit den Ansätzen vertraut machen, diese versuchen zu verstehen und die individuelle Philosophie mit den positiven Aspekten anreichern.

      Gut, der Grouper hat das Problem, dass seine Jugendfärbung sehr ansprechend ist und somit zum Kauf durch uninformierte Aquarianer animiert wird.
      Das ist hier mit Gymnothorax tile oder Sciades aber auch nicht anders.

      Also es gibt "platinum/snow dats", "red dats", "golden dats", "short body dats", ob die tatsächlich alle Launen der Natur sind, die dieser auch entnommen wurden?
      Ich weiß es nicht, wenn man sich den Preis anguckt, der teilweise über den Kosten eines Kleinwagens liegt, ist dies jedoch vorstellbar.
      MfG,
      David
    • Hi,


      Xeno schrieb:

      ob die tatsächlich alle Launen der Natur sind, die dieser auch entnommen wurden?
      Launen der Natur würde ich bezweifeln. Das würde aber bedeuten, eine Nachzucht wäre möglich - eher unwahrscheinlich. Dritte Option wäre "nachhelfen" von außen. Bei Parrots wird das ja schon in Menge getan.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hey,
      du meinst das Färben?
      Na das würde ich da ausschließen.
      Schau mal hier das Tier an:

      Das sieht einfach nach einem leuzistischen Tier aus, beim rötlichen Tier laß ich von Erythrismus.
      Short-Bodies kommen ja teils auch in der Natur vor, bei vielen Arten schränkt es die Lebensqualität nicht nennenswert ein, weshalb diese auch Überlebenschancen haben.
      MfG,
      David
    • Hi,


      in dem Aquarium gibt es ja nicht ein normal gefärbtes Lebewesen (Rochen mal ausgeklemmert). Hat für mich was von Science Fiction-Horror Vision. Aber das ist Ansichtssache.
      Die Häufung anormal gefäbter Individuen und auch die Gleichmäßigkeit der Färbung lassen für meinen Begriff nur auf menschliche Eingriffe schließen. Wie auch immer diese geartet sind.

      Schließt man diese Option aus, bleibt ja nur noch Zucht oder aussortieren von Wildfängen.
      Viele Grüße
      Lutz


      Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht totzukriegen sind.
      (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
    • Hey,
      ach so schlimm find' ich es ehrlich gesagt nicht.
      Es sind alles wirklich groß werdende Tiere, deren Farbmutanten für VIEL Geld den Besitzer wechseln.
      Aquarianer, die sich diese Tiere leisten können, können sich in der Regel auch Großbecken leisten und somit ist die Chance geringer, dass diese Individuen von Spontankäufern mit Kleinbecken fernbleiben.
      Soll nicht heißen, dass sich niemand einen "platinum gar" in, was weiß ich... nur 2 Meter setzt, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit geringer.

      Also die klassischen "Riesenwelse", wie Phractos können und werden ja in Massen nachgezogen, da fallen dann auf Dauer natürlich auch Mutanten zwischen, mit denen dann weiter vermehrt werden kann usw.
      Auch bei "gars", also Knochenhechten ist dies der Fall.

      Aber bei Datnioides handelt es sich meines Wissens nach ausschließlich um Wildfänge, wobei es da auch "Farmen" gibt:

      Es sieht hier aber eher nach einem "abgesteckten" Bereich ihres natürlichen Lebensraumes aus, FALLS da eine Vermehrung erfolgt, ist die Frage, ob man da von "Zucht" sprechen kann?
      MfG,
      David