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    • Moin zusammen,

      Michael die Vorstellung von friedrichsthalii oder loisellei mit einer kleinen Gruppe Herichthys carpinte gefällt mir sehr. Finde den Kontrast klasse! :thumbsup:
      Chris, ich habe es auch so verstanden wie du und war auch erst überrascht. Hätte nicht gedacht, dass das gehen könnte :whistling:

      Danke für eure Hilfe! Habt ihr noch gute Bezugsquellen für Mittelamerikaner abgesehen von Thomas Tillmann in Duisburg und Günter Lehmann in Halle?

      Ich werde noch einen Bericht zum Bau des Raumes starten denke ich. Es bleibt ja nicht bei den beiden Becken :rolleyes:

      LG
      Lennert :hut:
      :sued: :wels:
    • Cichliden_Chris schrieb:

      Amatitlania nanolutea/altoflava zusammen mit Parachromis - ernsthaft?
      HAllo Chris, deine Einstellung zu Parachromis-Arten deckt sich mit der Meinung der breiten Maße. Das finde ich schade. Wer Parachromis in richtiger Gesellschaft pflegt lernt diesen als einen wundervollen Fisch kennen. Da ist nichts mit "böser Räuber, unverträglicher Stinkstiefel oder alles verschlingendes Monster" Das tut mir Leid. Nicht für dich, aber für die Parachromis.
      Gleiches möchte ich dir über A. nanolutea schreiben. Ich kann nicht sagen wo du deine Erfahrungen mit diesen gesammelt hast. Aber eigentlich sind sie bei vernünftigen Voraussetzungen gar nicht solche Sensibelchen wie sie all zu oft dargestellt werden. Diese kleinen gelben Raker sind tapfere Gesellen die sich sehr wohl auch behaupten können. Die oft erwähnte Empfindlichkeit bei Stress wird ihnen bei Parachromis erspart, da es von beiden Seiten keinen Grund dafür gibt. Sobald die Tiere im Aquarium eine Gemeinschaft gebildet haben werden auch wesentlich kleinere Fische nicht mehr als Futter gesehen. Anders ist das wenn man kleine Fische ins Wasser gibt. Diese sind für den Moment natürlich verlockend, der Jagdinstinkt ist geweckt.
      Hier ist natürlich das Geschick eines Aquarianers gefragt.
      Ich habe keinen Grund hier Kombinationen zu nennen obwohl diese nicht funktionieren werden. Warum sollte ich das tun? Ich gebe hier meine Meinung und meine Erfahrungen wieder. Natürlich steht es jedem Frei das zu glauben, aber hinnehmen muß er sie!

      Die von mir genannten Möglichkeiten beziehen sich alle auf eine Pflege mit einem Paar Parachromis friedrichsthalii. Ich sehen in diesen Kombinationen eine Möglichkeit ein Paar Parachromis mit mehr als nur einem weiteren Paar zu vergesellschaften und das in 200 x 60 x 70. Ich bin davon überzeugt das man es genau so auch hinbekommen kann!
      Du schreibst recht häufig auch deine Meinung. Sehr oft sind dir die genannten Aquarien für viele genannten Arten zu klein. Deine "Alternativen" sind häufig Thorichthys-Arten. Ich habe deine Meinungen noch nie hinterfragt. Das kann ich auch nicht, weil es ja nicht verkehrt sein kann stets größere Aquarien zu empfehlen. Meine Meinung beruht auf Erfahrung. Ich empfehle nie etwas was ich nicht selbst machen würde.
      Du darfst gerne anderer Meinung sein, aber bitte untergrabe nicht die meine!
    • Moin,

      ich denke jeder darf und muss seine Meinung haben. Ich bin froh über alle Erfahrungen, von jedem von euch.

      Michael, deine Erfahrungen mit den Parachromis-Arten sind genau der Grund, weshalb ich hier um Rat frage. In meinen Augen ist kein Fisch einfach "bösartig". Jeder hat seine entsprechenden Bedürfnisse, die man im Aquarium bestmöglich erfüllen muss. Ich habe was "aggressive" Arten angeht aus Südamerika schon meine Erfahrungen gemacht, besonders mit verschiedenen Crenicichla und aus Mittelamerika auch schon salvini und nigrofasciata gepflegt.

      Chris, die von dir vorgeschlagenen Thorichthys finde ich auch nicht uninteressant. Hatte auch schon die Überlegung die Petenia mit einer Gruppe meeki oder pasionis zu vergesellschaften. Bin da nur skeptisch, ob die Petenia nicht schon mit Ihrer Größe Stress darstellen oder evtl. sogar die Thorichthys fressen.

      LG
      Lennert :hut:
      :sued: :wels:
    • Hallo zusammen,

      erstmal - ich wollte niemanden persönlich angreifen.
      Dennoch sag ich meine Meinung, und mir ists egal, ob dann vorne im Titel "Anfänger" oder "Super Moderator" steht... und meiner Meinung nach wäre die empfohlene Vergesellschaftung (A. nanolutea mit Parachromis) zu gewagt. Vielleicht hätte ich das dann auch so äußern sollen, und nicht als Infragestellung - sorry.

      Falls Michael solch eine Vergesellschaftung erfolgreich praktiziert hat über längere Zeit, dann wird es wohl so klappen.

      Doch was ist an der "Alternative" Thorichthys so schlecht? Die machen in einem 2-Meter-Becken doch eine super Figur?

      Nun denn, sei es drum.

      Viele Grüße
      Chris
    • Hi Lennert,

      du hattest ja noch eine Frage zur Gruppenhaltung von Cribroheros. Ich habe die Cribroheros longimanus in einer 5er Gruppe auf knapp 800 Liter, mit jeweils einem Paar H. nicaraguensis und Rocio o. Das funktioniert prima.
      Wenn die longimanus nicht brüten, dann schwimmen sie auch gerne mal in der Gruppe. Zu den anderen Cribroheros-Arten kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen. Nur habe ich gelesen, dass die longimanus wohl friedlicher sind als die anderen Vertreter.
      Saludos,
      Olaf
    • Hallo zusammen,

      Chris, an der Alternative Thorichthys ist gar nichts schlecht! Ist eine Alternative, aber nicht das wonach ich suche. Höchstens als Vergesellschaftung zu Petenia könnte ich mir eine Gruppe Thorichthys meeki Rio Candelaria vorstellen. Als Alternative.

      Olaf, die Frage ist nur was passiert, wenn alle parallel brüten sollten, da wird's dann eng. Die Meinungen scheinen was Cribroheros angeht auch auseinander zu gehen. Michael schrieb auf der vorigen Seite, dass robertsoni und longimanus die durchsetzungsstärkeren seien.

      LG
      Lennert :hut:
      :sued: :wels:
    • Zitat eines Händlers, der weiter oben bereits genannt wurde (aus einer email von ihm an mich):


      "Die dovii würde ich nehmen. Dazu etwas, wie unterschiedlichFische sein können. Mit Deinen dovii habe ich nie Probleme mit der Vergesellschaftungmit anderen Buntbarschen gehabt. Habe letztes Jahr ein halbwüchsiges Paarbekommen. Die haben mir nach und nach 3 V. bif."Catazaja" (ca 15cm) und2 große Flower Horn Männchen (25cm) platt gemacht. Halbwüchsige dovii Paare mitUrsprung von Dir habe ich mit 10cm Heros zusammen und da passiert nichts."

      Ich habe mittlerweile seit etwa 35 Jahren Parachromis und teile Michael's Meinung zu 100%!

      Die meisten schlechten Meinungen über Parachromis entstehen, weil der Aquarianer einmal eine schlechte Erfahrung damit machte und fortan sind die Parachromis auf Lebenszeit verteufelt.
      Einen 2. oder 3. Versuch wagt man gar nicht erst und entsprechende Ratschläge werden auch selten eingeholt, bzw. dann auch in die Tat umgesetzt.
      Ich bin viel mit amerikanischen Aquarianern in Kontakt, die halten oft einen einzelnen männlichen dovii oder motaguensis...und sind darauf mächtig stolz. :thumbdown:

      Hier ein Paar, das gerade im Freiwasser Junge führt, vergesellschaft mit V. bifasciata, V. fenstrata und K. umbriferus. :ups:
      Bilder
      • IMG_6928 - Kopie.JPG

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      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
      Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut! - Perikles
    • Hallo Peter,

      liegt das daran, dass du einen besonders friedfertigen Dovii-Stamm erwischt hast und diesen über Jahre (Jahrzehnte?) pflegst? Oder hast du sie im Laufe der Jahre auf Friedfertigkeit selektiert?

      Denn ich habe auch gemerkt, dass es innerhalb der gleichen Art massive Unterschiede geben kann - z.B. auch bei Th. meeki - da hatte ich mal ein absolutes "Terrormännchen" (der selbst in 900 Litern keine Ruhe gab), aber auch sehr friedfertige Vertreter dieser Art, die problemlos als Gruppe zu pflegen waren mit diversen anderen Cichliden.

      Viele Grüße
      Chris
    • Cichliden_Chris schrieb:

      Hallo Peter,

      liegt das daran, dass du einen besonders friedfertigen Dovii-Stamm erwischt hast und diesen über Jahre (Jahrzehnte?) pflegst? Oder hast du sie im Laufe der Jahre auf Friedfertigkeit selektiert?

      Denn ich habe auch gemerkt, dass es innerhalb der gleichen Art massive Unterschiede geben kann - z.B. auch bei Th. meeki - da hatte ich mal ein absolutes "Terrormännchen" (der selbst in 900 Litern keine Ruhe gab), aber auch sehr friedfertige Vertreter dieser Art, die problemlos als Gruppe zu pflegen waren mit diversen anderen Cichliden.

      Viele Grüße
      Chris
      Hallo Chris,

      mitnichten, ich hatte von 1984-1988 Tiere aus Nikaragua, dann bis 2005 nur Tiere aus Costa Rica, im Jahre 2005 fing ich P. dovii selbst in Honduras, Stand heute habe ich immer noch die Costa Rica und Honduras-Tiere, bei den CR wurden immer wieder andere eingekreuzt.
      Viele Grüße,
      Mr. Dovii
      buchhauser-peter.de

      :mitt:
      Großcichliden









      __________
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    • Hallo,

      mein dovii ist "friedfertig" im Sinne des Leopardenbuntbarsches. Also keine Jagdszenen, verträgt sich mit anderen Fischen etc. Aber der dovii ist ein "Raubfisch" und die 10 cm Scheibensammler waren etwas zu klein ...
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