Wiedereinstieg 300l Malawi

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    • Wiedereinstieg 300l Malawi

      Moin Moin,

      da ich die Tage wohl hoffentlich ein neues (gebrauchtes) 300l 120x50x50cm Becken bekommen werde und somit endlich wieder ein schönes Steinaquarium einrichten kann, hab ich mich die Tage versucht mal etwas schlau zu machen.
      Aber gerade was die Besatzmöglichkeiten für so ein Becken angeht, blicke ich noch nicht so ganz durch. Meine bisherigen Überlegungen zum Besatz auch Aufgrund der Verfügbarkeit bei dem Händler meines Vertrauens sind folgende:

      8 Jungtiere Chindongo Saulosi
      UND 8 Jungtiere Labidochromis Perlmut
      ODER 8 Jungtiere Labidochromis Hongi
      ODER x Cynotilapia Afra


      Als Bodengrund wollte ich eigentlich Spielplatzsand einbringen und jede Menge Steine dazu. Einige habe ich hier liegen und werde noch 4-5 dicke Brocken dazu bekommen damit sollte ich so auf ca 70 Kg Steine kommen, bei Bedarf werden halt noch welche besorgt. Pflanzen habe ich noch eine große Anubias und einige Valisnerien über und wollte noch Javafarn kaufen.

      Nun die eigentlichen Fragen:

      1. Kann ich die drei aufgeführten Arten bedenkenlos mit den saulosi zusammen setzen oder geht da eine Art überhaupt nicht? Eigentlich wollte ich mich dann beim Händler "spontan" entscheiden.
      2. Ich habe jetzt schon diverse male gelesen das der Bodengrund für die Fische zu hell sein kann, geht der normale Sand und wenn nein was sollte man sonst nehmen?
      3. Mit wieviel Kg Stein sollte ich bei dem Becken rechnen?
      4. Passt der Besatz so überhaupt oder sollte ich besser erwachsenere Tiere mit fester m/w Verteilung besorgen?
      5. Gehen eventuell noch 5 Synodontis Petricola oder lucipinnis dazu?

      Vielen Dank für Ideen, Hilfe, Anregungen und Kritik


      Gruß


      Oliver
    • Hi,

      ich würde die Arten so nicht unbedingt kombinieren, du hättest dann mehrere Arten, bei denen die Männchen senkrecht gestreift sind. Sowas erhöht die Gefahr von Kreuzungen. Bei 300 Litern würde ich mich auf drei Arten beschränken - und diese möglichst so wählen, dass die Männer möglichst unterschiedlich gezeichnet sein (waagerechte Streifen / senkrechte Streifen / keine Streifen)

      Normaler Sand geht, feiner Quarzsand natürlich erst recht. Heller Untergrund ist nicht wirklich problematisch, das Becken muss ja nicht stark ausgeleuchtet sein. Ich würde dann aber zu dunkleren Steinen greifen.

      Bei 300 Litern passen - eigene Erfahrung - auch locker über 100 Kg Steine ins Aquarium.

      Bei Gruppen von acht Tieren wären z.B. je 3 Männchen und 5 Weibchen nicht schlecht. 2 Männer je Art ist meist suboptimal, weil das stärkere Männchen dann häufig das schwächere Tier zum Prügelknaben macht. Allerdings sind diese geschlechtervorgaben häufig nur Wunschvorstellungen, da Jungfische oft noch nicht eindeutig zu indentifizieren sind und die Händler bei angestrebtem Weibchenüberschuss auf den Männchen sitzen bleiben würden.

      Welse können, müssen aber nicht unbedingt
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hallo Marco,

      danke für deine Anregungen, wäre es denn vertretbar statt dem saulosi den
      Melanochromis cyaneorhabdos oder melanochromis johanii zu besetzen und in welcher zahl? Wenn ja, welche meiner anderen besatzideen könnte ich da am sinnvollsten zu setzen?
      Wenn mein Becken dann irgendwann mal da ist, werde ich mal testen wie die Steinaufbauten aussehen und notfalls noch einige Steine besorgen.


      Gruß Oliver
    • Hi,

      M. johanni hatte ich selbst mal in 300 Litern, das hat gut funktioniert. Da gibt es aber sicherlich geteilte Meinungen und Erfahrungen, da diese Art nicht ganz klein bleibt. Gleiches gilt für M. cyaneorhabdos. Das kann in 300 Litern gut funktionieren, muss aber nicht.

      Es ist schwer, den perfekten Besatzvorschlag zu geben, aber hier mal eine Kombination, die mir gefallen würde und einige der von dir genannten Arten beinhaltet

      Cynotilapia pulpican
      Labidochromis Perlmut
      M. cyaneorhabdos
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hi,

      Artbecken mit Saulosis geht natürlich immer und sieht natürlich gut aus. Ich denke, dass die Kombinationen, die Chris nannte, auch funktionieren. Habe diese Arten selbst nie gehabt, die gelten aber aber als sehr friedlich. Und zwei größere Gruppen in einem eher kleinen Becken sind wahrscheinlich sogar besser als drei oder vier kleine. Durch die unterschiedliche Färbung von Männchen und Weibchen der Saulosiswird es ja auch bei zwei Arten schon richtig bunt.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Bei 300 l würde ich auf jeden Fall auf klein bleibende Arten setzen.
      Ps. saulosi sind da sicher eine gute Wahl. Labi. "perlmutt" sind auch eine gute Ergänzung dazu, genau wie Yellows
      Bei Yellows wären aber auch Cynotilapia pulpican, Mel. joanjohnsonae (oder welcher Gattung die gerade mal wieder sind) oder Mel. cyaneorhabdos eine gute Wahl.

      In jedem Fall würde ich noch ein paar Störer einsetzen. Synodontis lucipinnis wären da sicher eine gute Wahl
      Gruss
      Jan

      Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
    • Moin Moin,

      das Becken steht und läuft nun ca 2 Wochen. Am Samstag sind die ersten sieben Bewohner eingezogen, da ich auf einer Fischbörse in der nähe tatsächlich die S. Lucipinnis bekommen konnte. Wenn ich die denn mal zu gesicht bekommen sind die auch sehr aktiv aber ich sehe die Bande eigentlich nie etwas fressen... Die kleine sind geschätzt 2-3cm groß und ich habe es jetzt mit Spirulina Flocken von JBL, TetraMinHauptfutter (flocken), Tetra Tablets TabiMin und heute auch mit Tubifex versucht. An die Tubifex sind auch mal kurz welche dran gewesen aber so richtig zugeschlagen haben die nicht. Hat noch jemand eine Idee was ich noch anbieten kann?

      Gruß Oliver
    • Hallo,

      nachdem ich gestern bei meinem Fischhändler war und die C. Saulosi leider ausverkauft waren, sind nun irgendwie 8 Halbstarke Labidochromis Hongi red top bei mir im Becken gelandet. :cursing:

      Nun bin ich wieder auf der Suche nach einer passenden Art... .
      Rein optisch würde mir ja der Melanochromis johanii gefallen aber da könnte es ja eng werden. Ist der Melanochromis Interruptus den verträglicher?
      Ansonsten wäre der pseudothropheus Socolofi noch interessant.

      Mal ein Bild von dem Becken, geht das mit den Steinen so oder sollte ich da noch etwas ändern? Kann ich den Hmf eigentlich noch etwas zubauen oder beeinträchtigt das die Funktion?

      Ich hoffe trotz des umwerfen meiner alten Idee auf eure Hilfe, aber die l. Perlmutt haben mir in Natura überhaupt nicht mehr gefallen und die C. Saulosi waren leider an dem Tag nicht zu bekommen. Das meiner bessere Hälfte gerade die Hongi so gut gefallen haben hat leider auch nicht geholfen.

      Gruß

      Oliver



    • Hi,

      also der Steinaufbau ist schon ganz ordentlich geworden. Den kann man so lassen. Aber ein Tip für die Zukunft. Sofern man es mit der Filteranordnung vereinbaren kann, macht es Sinn, den Steinaufbau wie ein liegendes U anzuordnen - soll heißen, links und rechts ganz weit nach vorn ziehen und in der Mitte etwas weniger aufstapeln. Das gibt dem Becken eine größere Tiefenwirkung.

      Ich hatte in meinem ersten Malawibecken L. hongi unter anderem mit L. caeruleus "yellow". Das ging definitiv gut und brachte farbliche Abwechslung. Mit Melanochromis-Arten (oder wie auch immer die nun ganz aktuell heißen) wäre ich bei der Beckengröße prinzipiell vorsichtig. Ps. socolofi hatte ich nie.
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hi,

      kleiner Einwand meinerseits - mit dem Vrschlag von Chris hätten wir aber zwei jeweils senkrecht gestreifte Arten. Will mann die Kreuzungsgefahr minimieren, greift man zu Arten mit unterschiedlichen Farben und Zeichnungen. Der Jan schrieb früher immer sinngemäß 1x senkrechte Streifen, 1x waagerechte Streifen, 1x ohne Streifen :) (also wenn's drei Arten werden sollen)
      Grüße aus Berlin

      Marco
    • Hi,

      meiner Meinung nach sehen die Tiere viel zu unterschiedlich aus um sich zu kreuzen. Eine Garantie gibts natürlich nicht.
      Ich halte die beiden Arten schon seit zig Jahren zusammen im Becken und es kam noch nie zu Kreuzungen.
      gruss chris


      :mala:
    • Hi

      @Chris

      Wahrscheinlich wird es funktionieren, meine Anmerkung geht eben nur in Richtung "totale" Risikominimierung

      und zum Steinaufbau:

      Ich denke - auch im Hinblick auf die Beckengröße - nicht, dass die Steine zu klein gewählt sind. Wenn es nur riesige Spalten gibt, bieten Sie keine Rückzugsmöglichkeiten für unterlegene Tiere
      Grüße aus Berlin

      Marco